Nicaragua: Ein Geheimtipp unter Mittelamerika-Reisenden

Nicaragua: Das Land der Seen und Vulkane

Nicaragua gilt als eines der ursprünglichsten Länder Mittelamerikas. Lange Zeit auf der touristischen Landkarte gar nicht verzeichnet, gilt Nicaragua immer noch als Geheimtipp unter Mittelamerika-Reisenden. Zu Recht: Das Land der Seen und Vulkane bietet im kühlen Hochland atemberaubende, massive Gebirgsketten aus Vulkanen, Richtung Karibikküste exotische tropische Regenwälder. In den Städten erwartet Sie eine koloniale Atmosphäre. Wagen Sie packende Touren durch den Regen- und Nebelwald , genießen Sie palmungesäumte Strände oder surfen Sie auf einem Holzboard einen Vulkan herunter. Empfangen werden Sie in Nicaragua mit einer selten erlebten Herzlichkeit, welche Sie schnell begeistern und nicht so schnell wieder loslassen wird.

Nicaragua: Interessante Orte 

Reisetipps Nicaragua: Granada

Granada – auch Paris Mittelamerikas genannt – wurde 1524 von Francisco Hernánde de Córdoba gegründet und ist die älteste Siedlung Nicaraguas und Amerikas. Sie liegt am Nicaraguasee und zählt mehr als 194.000 Einwohner. Die Stadt ist aufgrund ihres maurischen Erscheinungsbildes auch als “Große Sultanin” bekannt. Koloniale und neoklassizistische Architektur prägen das Stadtbild Granadas. Abgesehen von der Altstadt sind die drei wichtigsten Sehenswürdigkeiten der meistbesuchten Stadt des Landes: der Nicaraguasee – der weltweit einzige Süßwassersee mit Haien und meeresgleichem Wellengang, Las Isletas – eine Inselgruppe, die aus einer Gerölllawine des Mobacho Vulkans entstand, und der Nationalpark Vulkan Mombacho, der aufgrund seiner schönen Landschaft und vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt einen Besuch lohnt.

Granada war im Zuge seiner langen Geschichte Zeuge großer Ereignisse wie Bürgerkriegen und lag außerdem auf einem wichtigen Transitweg. Unternehmen Sie eine Stadtbesichtigung, beginnen Sie am alten Kloster San Francisco, einem der ältesten Gebäude der Stadt. S Gehen Sie durch die Fußgängerzone von La Calzada bis Sie das Kreuz des Jahrhunderts und die Unserer Lieben Frau Mariä Himmelfahrt geweihte Kathedrale erreichen. Hier können Sie die Granadinos im Colon Park beobachten, den Straßenmusikanten lauschen oder ein typisches Gericht wie Vigorón probieren. Besuchen Sie den berühmten Purson von Doña Elba Zigarren und die Kirche La Merced, die beim Feuer von 1856 auch Schaden nahm. Von ihren Türmen hat man einen tollen Panoramablick auf die Stadt, den Nicaraguasee und den imposanten Mombacho Vulkan. Am Pier warten kleine Boote für Ihren Ausflug zu den berühmten Isletas im Cocibolcasee auf Sie. Die Inseln verschiedener Größe und Form sind die Überbleibsel eines heftigen Ausbruchs des Vulkans Mombacho und weisen eine reiche Tier- und Pflanzenwelt auf.

Reisetipps Nicaragua: Inselgruppe Corn Islands

Santo Domingo Beach
Reisetipps Nicaragua: Santo Domingo Beach

Die kleine Inselgruppe Corn Islands liegt im Karibischen Meer von Nicaragua und kann per Boot oder mit dem Flugzeug erreicht werden. Corn Island, spanisch Isla de Maiz, ist eine vom Massentourismus noch unberührte Insel. Die größere Insel Big Corn Island ist 10 km2 groß und ihre kleinere Schwester Little Corn Island erstreckt sich auf einer Fläche von nur 3 km2. Weiße Sandstrände, Kokospalmen, türkisblaues Wasser und Korallenriffe prägen das Bild dieses Tropenparadieses. Auf der kleineren Insel gibt es weder Straßen noch Autos oder Fernsehen. Daher lässt sich die Insel am besten zu Fuß erkunden. Man kann auch Fahrräder mieten oder Golf Carts. Die kristallklaren Küstengewässer und wunderschönen Strände laden zum Schnorcheln, Tauchen, Baden oder Kajakfahren ein. Aber auch auf langen Spaziergängen, Reitausflügen oder Fahrradtouren lassen sich die Inseln erkunden.

Reisetipps Nicaragua: Ometepe

Insel Ometepe
Reisetipps Nicaragua: Insel Ometepe

Die Insel Ometepe liegt im riesigen Nicaraguasee. Ihr Name bedeutet “zwei Berge” in Náhuatl und rührt daher, dass die Insel aus zwei Vulkanen besteht: Maderas und Concepción. Mit einer Fläche von 276 km2 ist sie eine der größten Süßwasserinseln. Ometepe hat ca. 35.000 Einwohner. Die wichtigsten Orte und gleichzeitig Haupthäfen für die Verbindung zum Festland sind Moyogalpa und Altagracia. Als UNESCO Biosphärenreservat ist die Erschließung der Insel reguliert. Auf Ometepe gibt es imposante Petroglyphen, die aus dem Jahr 300 v. Chr. stammen, aber es gibt Hinweise darauf, dass die Insel schon mindestens seit 1.500 v. Chr. bewohnt ist. Machen Sie einen Aufstieg zum Aussichtspunkt des 1.394 m hohen Vulkans Maderas. Dieser liegt ca auf halbem Weg zum Gipfel. Beim Aufstieg treffen Sie auf Affen, exotische Vögel, Felder von Hülsenfrüchten, Kochbananen und verschiedene Kaffeeplantagen. Vom Aussichtspunkt aus hat man eine ausgezeichnete Sicht auf die Insel, den riesigen Nicaraguasee und seine Umgebung.

Reisetipps Nicaragua: Beste Reisezeit

Nicaragua liegt in der tropischen Klimazone. Es gibt zwei Jahreszeiten. Die Trockenzeit dauert von Dezember bis Mai. Die Chance auf Sonne und wärmere Temperaturen (etwa 25-30 Grad) sind hoch. Auch in der Regenzeit von Juni bis November scheint fast immer die Sonne und es ist heiß, jedoch kommt es fast täglich zu kurzen heftigen Regengüssen. Wenn Sie Nicaragua erkunden möchten, sollten Sie zwischen November und April reisen. Falls Sie surfen möchten, sind die Monate zwischen Mai und Oktober die besten.

Gut zu wissen:

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