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Safari in Tansania & Badeurlaub auf Sansibar

  1. Privatreise
  1. Abenteuer
  2. Entspannung
  3. Nachhaltig
  4. Natur
ab 3400 € p.P. /12 Tage Flug zubuchbar

Arusha – Serengeti-Nationalpark – Ngorongoro-Schutzgebiet – Stone Town – Nungwi 

Highlights Ihrer Safari in Tansania & Badeurlaub auf Sansibar

  • Serengeti-Nationalpark
  • Ngorongoro-Krater
  • UNESCO Weltkulturerbe Stone Town
  • Traumstrände Sansibars

Inklusivleistungen Ihrer Safari in Tansania & Badeurlaub auf Sansibar

  • Alle Parkeintrittsgebühren
  • Transport in einem für Safari ausgestatteten Geländewagen zur exklusiven Benutzung
  • Englischsprachigen Fahrer/Führer (Deutschsprachig auf Anfrage ohne Preisaufschlag)
  • Alle Pirschfahrten unbegrenzt
  • Übernachtungen im Hotel mit Vollpension
  • Tee & Kaffee bei den Pirschfahrten am Morgen im Fahrzeug
  • Flughafentransfers
  • Mineralwasser bei den Pirschfahrten

Nicht inklusive in Ihrer Safari in Tansania & Badeurlaub auf Sansibar

  • Internationaler Flug (kann dazu gebucht werden)
  • Telefon
  • Kleiderreinigung
  • Trinkgeld
  • Reise und Stornoversicherung
  • Getränke in den Unterkünften

Gut zu wissen

Die Flexibilität für die Pirschfahrten ist hier voll gegeben und Ganztagespirschfahrten sind jeder Zeit möglich. Fahrer und Fahrzeug stehen Ihnen exklusiv und uneingeschränkt zur Verfügung. Nur Sie bestimmen wann, wie lange und wie oft die Pirschfahrten gemacht werden.

Alle unsere Fahrer haben ausgezeichnete Kenntnisse über Fauna, Flora und die Kultur und sprechen gut Englisch. Eine ständige Weiterbildung gewährleistet nicht nur den Erhalt dieses Wissensstandards sondern auch auf Veränderungen einzugehen. Dazu muss sich jeder Fahrer jährlich einer umfangreichen Prüfung unterziehen. Selbstverständlich wird der Fahrer versuchen Ihre Safari so angenehm wie möglich zu gestalten und ist gerne bereit auf Ihre Wünsche einzugehen. Ausreichende Erfahrung mit Fotografen gewährleistet auch eine erfolgreiche Safari und gute Motive für die Fotografen. Lange Pirschfahrten von zeitig am Morgen bis zur letzten Minute am Abend sind für unsere Fahrer kein Problem sondern Selbstverständlichkeit.

Unsere Fahrzeuge sind alle speziell für Safari ausgestattet. Eine große Dachöffnung ermöglicht Ihnen während der Pirschfahrten das Wild besser beobachten zu können und auch zu fotografieren. Die Fenster bei den Seitentüren lassen sich ganz öffnen und bietet auch die Möglichkeit diverse Hilfsmittel wie Stative zu fixieren. Selbstverständlich hat jedes Fahrzeug eine Kühlbox um Ihre Getränke während der Pirschfahrt kühl zu halten. Wir verwenden ausschließlich Nissan Patrol in Tansania auf Safari, um auch einmal die normalen Wege auf einer Pirschfahrt verlassen zu können um dem Wild nachzustellen, wo immer dies noch erlaubt ist. Zudem sind alle unsere Fahrzeuge mit einem Tracking System ausgestattet und wir können in Echtzeit verfolgen wo sich unsere Fahrzeugflotte befindet und bewegt. Das ist im Fall einer Panne sehr wichtig um rasch Hilfe schicken zu können.

John

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Tag 1: Ankunft in Arusha

Ihre Reise „Safari in Tansania und Badeurlaub auf Sansibar“ beginnt mit Ihrer Ankunft am Kilimandscharo International Airport. Sie werden von Ihrem Guide empfangen und zum Hotel gebracht.

Übernachtung: Olasiti Lodge (-/-/-)

Tag 2 -4: Arusha – Serengeti-Nationalpark

Serengeti NationalparkNach dem gemütlichen Frühstück fliegen wir in den zentralen Teil der Serengeti. Die Serengeti ist Tansanias ältester und wohl auch berühmtester Nationalpark. Millionen von Hufen dröhnen über die Savanne bei der sich jährlich wiederholenden Wanderung von mehr als 190 000 Zebras und 280 000 Thomson Gazellen, die dem Treck der Millionen Gnus auf der Suche nach frischem Grün folgen. Daneben werden dem Besucher die wohl faszinierendsten Tierbeobachtungen Afrikas angeboten: riesige Herden an Büffeln, Giraffen und Elefanten, Abertausende Topi, Elend, Impala, Kongoni und Grantgazellen. Löwen, Leoparden und Geparden auf der Jagd zu erleben, sind spektakuläre Momente.

Der Park Übernachtung: Kati Kati Camp (F/M/A)

Tag 3-4: Serengeti-Nationalpark

Genießen Sie spannende Tage in der Serengeti. Pirschfahrten nach Lust und Laune. Die Serengeti ist eine der einzigartigsten Regionen der Welt mit atemberaubenden Landschaften voll natürlicher Schönheit, und von hohem wissenschaftlichem Wert. Der Park beheimatet die weltweit höchste Konzentration an Savannentieren von verschiedensten Antilopenarten, über Giraffen, Büffel und Elefanten bis zu hohen Populationen an Großkatzen. Eines der faszinierendsten Naturschauspiele sind die beinahe unüberschaubar großen Herden an Gnus, Zebras und Thomson’s Gazellen, die im ewigen Kreislauf des Jahres dem frischen Grün im gesamten Ökosystem Serengeti-Maasai Mara hinterher ziehen, dabei Flüsse durchqueren, sich gegen Krokodile zur Wehr setzen müssen und ihre Jungtiere in den Weiten der Savannen aufziehen.

Übernachtung: Kati Kati Camp (F/M/A)

Tag 5: Serengeti – Ngorongoro-Schutzgebiet

Am Morgen fahren Sie zum Ngorongoro Krater wo Sie am späten Vormittag ankommen. Anschließend machen Sie eine Pirschfahrt hinunter in die 600m tiefer gelegene Talsohle des Kraters. Er hat eine unvergleichlich hohe Wilddichte und ist mit 20 km Durchmesser eine der größten Calderas der Erde. Er ist auch als eines der letzten Refugien für das hier lebende schwarze Nashorn bekannt. Hier finden wir Elefanten, Löwen, Büffel, Nashörner und alle Grasfresser der Ebenen. Auch die Vogelwelt ist hier interessant, vor allem am See Magadi, am Grund des Kraters. Das Mittagessen genießen Sie an diesem Tag als Picknick, damit Sie keine Zeit für die Kraterfahrt verlieren. Am Abend verlassen Sie den Krater und fahren zu Ihrer Unterkunft.

Übernachtung: Ngorongoro Farmhouse (F/M/A)

Tag 6: Ngorongoro – Arusha – Sansibar (Fahrtzeit ca 4 Stunden)

Am Morgen frühstücken Sie gemütlich und checken Sie rechtzeitig aus Ihrem Zimmer aus. Anschließend fahren Sie wieder zurück nach Arusha, wo Sie am Nachmittag ankommen. Ihr Fahrer bringt Sie dann zum Flughafen für Ihren Flug nach Sansibar. In Sansibar werden Sie bereits von unserem Repräsentanten erwartet. Er bringt Sie dann in das gewählte Strandhotel. Dort können Sie sich vom Flug erholen und die Erlebnisse auf Safari noch einmal Revue passieren lassen.

Übernachtung: Jafferji House Hotel (F/-/-)

Tag 7: Stone Town

Sie unternehmen eine ausführliche Stadttour durch wirklich bezaubernden Ort voller Überraschungen, Stown Town, das unlängst zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Mit Beginn der Kolonialzeit entstanden Kolonialbauten im westlichen Stil, deren Entstehung auf die portugiesischen Eroberer zurückgeht.

Die verwinkelten Gassen von Stone Town mit ihren alten arabischen Häusern, märchenhaften Palästen und bunten Geschäften versprühen ein authentisches Flair und lassen die Geschichte zur Gegenwart werden. Die überwiegende Mehrheit der gemauerten Häuser wurden etwa vor 150 Jahren aus Korallengestein gebaut. Sie können auch die kulinarische Vielfaltsowie die Shoppingmöglichkeiten der Stadt auskosten. Für eine besondere kulturelle Erfahrung empfehlen wir den Besuch eines traditionellen Taarab-Konzertes in den Ruinen des Mtoni-Palastes.

Übernachtung: Jafferji House Hotel (F/-/-)

Tag 8: Stone Town – Nungwi

Reisetipps SansibarNach dem Frühstück führt Ihre Reise „Safari in Tansania und Badeurlaub auf Sansibar“ Sie nach Nungwi, der weltweit zu den schönsten Urlaubsorten gehört, an die Nordküste Sansibars. Auf dem Weg besuchen wir kleine Gewürzplantagen, wo unter anderem Nelken, Safran, Kardamom, Vanille und Zimt von lokalen Kleinbauern angebaut werden. Wenn Sie möchten, können Sie ein authentisches Souvenir erwerben und gleichzeitig die lokalen Bauern zu unterstützen.

Übernachtung: Flame Tree Cottages (F/-/-)

Tag 9 – 11: Nungwi

Genießen Sie die nächsten drei Tage Strände von Nungwi mit dem feinen Korallensand. Das Wasser des Indischen Ozeans lädt zum Baden, Schwimmen oder Schnorcheln ein. Es gibt gute Riffe um und bei Nungwi, wo Sie fantastische Tauchgänge erleben können. In der Gegend gibt es mehrere Tauchbasen, um die beeindruckenden Unterwasserwelten zu erkunden. Weitere Aktivitäten sind Parasailing, Kiteboarding. Besuchen Sie das Mnarani Marine Turtles Conservation Aquarium, in dem verletzte Meeresschildkröten wieder zu Kräften gebracht werden. Direkt am Strand finden Sie zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Auf Sansibar erwartet Sie ein Mix aus Erholung pur und einem Abenteuerleben.

Übernachtung: Flame Tree Cottages (F/-/-)

Tag 12: Heimreise ab Sansibar

Nach einem ausgiebigen Fruchtstück werden Sie am Hotel abholen und zum Flughafen von Sansibar bringen, wo wir uns von Ihnen verabschieden. Ihre Reise „Safari in Tansania und Badeurlaub auf Sansibar“ geht leider zu Ende.

Ende der Reise (F/-/-)

Arusha

Arusha Tansania

Serengeti-Nationalpark

Serengeti-Nationalpark Tansania

Ngorongoro-Schutzgebiet

Ngorongoro

Stone Town

Stone Town Tansania

Nungwi

Nungwi Tansania

Serengeti

Der Begriff „Siringitu“ ist mit „das endlose Land“ oder „die endlose Ebene“ zu übersetzen und findet seinen Ursprung in der Sprache der Massai. Im etwa 15.000 Quadratkilometer großen Serengeti-Nationalpark im Norden Tansanias treffen Reisende auf dieses facettenreiche und schier endlose Land. 1981 wurde es von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt. Angrenzend an die Ngorongoro Conservation Area im Süden und an das Gebiet der Massai im Osten, befindet sich der Serengeti-Nationalpark zum Teil innerhalb des Serengeti-Mara-Ökosystems, welches eines der größten Wildschutzgebiete der Welt ist. Dieses erstreckt sich in ostwestlicher Ausdehnung vom Ngorongoro-Krater bis zum Victoriasee und vom Naturschutzgebiet Masai Mara im Norden bis zum Eyasi-See im Süden über mehrere 30.000 Quadratkilometer durch Tansania und Kenia.

Die Große Migration in der Serengeti

Durch den nördlichen Teil der Serengeti fließt der Mara-Fluss, der als Lebensspender für den Serengeti-Nationalpark als auch das angrenzende kenianische Massai-Mara Schutzgebiet gilt und insbesondere in der Trockenzeit eine Vielzahl von Wildtieren anzieht. Durch den Wechsel der Jahreszeiten und der Beschaffenheit des riesigen Ökosystems resultiert die bekannte “Große Migration“ – eine dem Regen folgende Überlebensstrategie der Gnus, Zebras und Thomson-Gazellen, die in der Trockenzeit aus der Serengeti in die im Norden gelegene, wasserreiche Masai-Mara wandern um dort zu weiden und zu gebären. Binnen kürzester Zeit bringen die Gnus nördlich des Maraflusses ihre Kälber zur Welt (etwa 8.000 – 9.000 Kälber pro Tag). Die Migration umfasst insgesamt etwa 1,5 Millionen Wildtiere. Diese Wanderung ist überlebensnotwendig, aber kann auch zugleich den Tod für viele Herdentiere Wildtiere bedeuten, denn nicht nur Löwen, Geparden und Hyänen folgen den Herden bei der Wanderung in Richtung Norden. Die größten Gefahren lauern bei der Überquerung des Mara-Flusses. Hier lauern nämlich bereits aufmerksame und vor allem hungrige Krokodile auf ihre potentielle Beute. Es ist zudem nicht unüblich, dass aufgrund der entstehenden Panik schwächere Tiere bereits vor der Flussüberquerung von Ihren Artgenossen totgetrampelt werden. So ergibt sich bei der Flussüberquerung ein beeindruckendes und zugleich schreckensvolles Bild. Die Überquerung des Flusses in Richtung Norden findet meist im Monat August statt, bevor im November die Herden wieder nach Süden bis zum Ngorongoro-Schutzgebiet ziehen. Hier halten Sie sich bis in den April auf um dann erneut wieder in Richtung Norden zu wandern. Die Zeit und die genauen Routen der Gnus kann man nicht exakt voraussagen, daher ist es für Reisende ratsam, unbedingt mehr als einen Tag für eine Safari im Serengeti-Nationalpark einzuplanen, wenn man die Wanderung verfolgen möchte. Die beste Zeit, um die „Great Migration“ in Tansania zu beobachten, sind die Sommermonate von Juni bis September bzw. Dezember und Januar, wenn die Herden mit Ihren Kälbern zurückkommen.

Der ewige Kampf in der Serengeti

Neben dem aufregenden Spektakel der Gnus kämpfen auch andere Tiere im Nationalpark um ihr tägliches Überleben: Über die weiten Ebenen herrschen die ehrwürdige Löwen als Könige der Savanne. Sie jagen oft in der Dunkelheit oder in den frühen Morgenstunden Zebras, Büffel, Gazellen und Antilopen. Zudem zieht sich durch den Serengeti-Nationalpark eine Akazienlandschaft, in der Leoparden vermehrt eher mittelgroße Huftiere, wie Impalas oder kleinere Raubtiere, wie beispielsweise Schakale oder Mangusten ins Visier nehmen. Geparde, die schnellsten Katzen beziehungsweise Landtiere der Welt, jagen ihre Beute vor allem im südöstlichen Gebiet des Nationalparks. Zudem beheimatet dieser Teil auch unzählige Vogelarten, die von Raubvogel- bis Geierarten reichen. So können „Birder“ und Ornithologen unter den Reisenden die Beobachtung etlicher Strauße, Kaffernadler, Siedleragamen genießen. Der faszinierende Sekretärvogel hat ebenso seine Heimat im Serengeti-Nationalpark gefunden und ist bekannt für seine stelzenartigen Beine, die er für die Jagd von kleineren Säugetieren, wie beispielsweise giftigen Schlangen, nutzt. Zudem ernährt sich der Sekretär größtenteils von Großinsekten. Neben den relativ groß gewachsenen Tieren, lassen sich im Nationalpark aber auch Käfer entdecken – etwa 100 verschiedene Arten der sogenannte Pillendreher-Käfer wurden hier bereits entdeckt und bestimmt.

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts stellte die Serengeti ein nahezu unberührtes Paradies für Wildtiere dar. Lediglich die Massai und Ihre Viehherden durchstreiften das weite Land und arrangierten sich mit der Natur. Doch mit der Kolonialisierung um 1885 erreichten viele europäische Trophäen- und Großwildjäger das Gebiet, die vor allem den Bestand der Löwen im heutigen Nationalpark dramatisch reduzierten. So seien beispielsweise allein während einer Safari um die 100 Löwen erschossen worden. Um dem Massenschlachten entgegenzuwirken, kennzeichnete die Kolonialregierung 1929 Teile der Serengeti-Landschaft als Wildschutzgebiet. Im Jahr 1951 entstand daraus dann der uns heute bekannte Serengeti-Nationalpark, der mit seiner abwechslungsreichen Landschaft, die von Savannen, dichten Wäldern und einzigartigen Felsformationen geprägt ist, einer großen Tiervielfalt wichtige Lebensräume bietet.

Der bekannte Zoologe Bernhard Grzimek und dessen Sohn Michael Grzimek sind besonders für die die heutige Bekanntheit des Serengeti-Nationalparks verantwortlich. Der Rückgang der Artenvielfalt der Tiere sowie die Zerstörung der Lebensräume durch Wilderei waren Erkenntnisse, die Bernhard Grzimek während seinen Exkursionen in Ostafrika gewann und ihn überzeugten, sich lebenslang für die Wildtiere Afrikas einzusetzen. Mit seinem Sohn Michael leitete er Projekte in der Serengeti, die den Inhalt für das 1956 veröffentlichte Buch „Kein Platz für Tiere“ füllten und 1958/59 erschien der wissenschaftliche und preisgekrönte Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben“, der sich mit der Population der Wildtiere in Ostafrika und deren Wanderungen beschäftigte.

Der im Nordwesten von der Ngorongoro Conservation Area gelegene Serengeti-Nationalpark befindet sich 335 Kilometer von Arusha entfernt und ist mit dem Auto gut zu erreichen. Ebenfalls gut ausgebaute Routen im Norden bieten die Strecken ab Lake Manyara, Tarangire oder ausgehend vom Ngogongoro-Krater. Alternativ können Charterflüge ab Arusha, Lake Manyara, Mwanza oder Sansibar gebucht werden.

Neben den klassischen Pirschfahrten im Geländewagen werden Heißluftballon-Safaris, Ausflüge zu Felsmalereien sowie zu Massai-Dörfern angeboten. Die berühmte Olduvai-Schlucht, die sich in der Nähe des Nogorongoro-Kraters befindet und aufgrund historischer archäologischer Funde als „Wiege der Menschheit“ gilt, kann man ebenfalls besichtigen. Der noch aktive Vulkan OI Doinyo Lengai sowie der Lake Natron mit seinen beheimateten Flamingos im Norden Tansanias sind weitere sehenswerte Ausflüge und definitiv einen Besuch wert.

Ngorongoro-Conservation-Area

Mit etwa 8.200 Quadratkilometern gehört die Ngorongoro-Conservation-Area zu einer der tierreichsten und landschaftlich atemberaubendsten Natur- und Wildschutzgebiete (Ost)Afrikas. Das Areal grenzt im Nordwesten an die Serengeti und im Norden an den 2960 Meter hohen und aktiven Vulkan Ol Doinyo Lengai, der in der Sprache der Maasai sinngemäß mit „Gottesberg“ übersetzt werden kann. Kommt es zu einem Vulkanausbruch symbolisiere dies den Zorn des Gottes Engai im Glauben der Maasai. 1979 wurde die Ngorongoro-Conservation-Area von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt.

Untersuchungen und wissenschaftliche Studien von Dr. Bernhard Grzimek – bekannter Tierschützer, Autor und Herausgeber von Tierbüchern sowie Produzent von Tierfilmen und langjähriger Direktor des Frankfurter Zoos – führten Ende der 1960er Jahre dazu, dass das Ngorongoro-Schutzgebiet eingerichtet wurde. Erkenntnisse, die er während seiner Exkursionen in Ostafrika dazugewann, wie beispielsweise der Rückgang der Artenvielfalt der Tiere und die Zerstörung ihrer Lebensräume durch Wilderei, überzeugten ihn, sich lebenslang für die Wildtiere Afrikas einzusetzen. 1959 erschien der wissenschaftliche Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben“, der sich mit der Population der Wildtiere in Ostafrika und deren Wanderungen beschäftigte. Bei den Dreharbeiten verunglückte sein Sohn Michael bei einem Flugzeugabsturz und wurde am Ngorongoro-Krater beerdigt. Als der Zoologe im März 1987 in Frankfurt am Main starb, wurde seine Urne nach Tansania überführt und neben seinem Sohn niedergelassen – die gemeinsame Grabstelle kann von Reisenden während einer Safari besichtigt werden.

Den erwähnten Ngorongoro-Krater bezeichnete Grzimek im Übrigen als achtes Weltwunder und er ist das absolute Highlight der Ngorongoro-Conservation-Area, das man sich bei einem Aufenthalt im Norden Tansanias auf keinen Fall entgehen lassen sollte! Beim Eintritt in das Areal bietet sich die kostenlose Möglichkeit, im sogenannten Lodoare Gate einen Ausstellungsraum zu besuchen, der den Reisenden einen ersten Eindruck des Naturschutzparks vermittelt. Der Vulkan des Ngorongoro erhob sich vor etwa drei Millionen Jahren. Schätzungen zufolge soll er sogar höher als der Mount Kilimandscharo gewesen sein, doch aufgrund der geologischen Bewegungen des ostafrikanischen Grabenbruchsystems stürzte sein Kegel zusammen und hinterließ den größten Kraterkessel (auch Caldera genannt) der Welt. Mit seinem Durchmesser von ungefähr 20 Kilometern, einer Tiefe von circa 610 Meter und einer Gesamtfläche von 304 Quadratkilometern beheimatet er etwa 25.000 Säugetiere und die höchste Raubtierdichte Afrikas. Bis 1956 war der Krater noch Teil des Serengeti-Nationalparkes.

Im Südwesten des Kraters befindet sich außerdem der Lerai Forest, der für seine hohen, gelbrindigen Fieberakazien bekannt ist. „Lerai“ ist die Bezeichnung der Maasai für eben diese Art der Akazien. Im dem Wald versammeln sich Adler, Afrikasattelstörche, Baumschliefer, Buschböcke, Elenantilopen, Elefanten, Frankoline, Geier sowie grüne Meerkatzen. Bei einem Picknick ergibt sich die tolle Gelegenheit, das Ambiente des Waldes auf sich wirken lassen und tolle Erinnerungsfotos zu schießen.

Des Weiteren kann man innerhalb des Naturschutzgebietes eine Wanderung zum Empakai-Krater unternehmen und sich von einer weiteren ausdrucksstarken Vulkanlandschaft beeindrucken lassen. Weiter südlich des Ngorongoro-Kraters erstreckt sich der bekannte und salzhaltige Lake Natron, der tausende Flamingos anzieht – vor allem, wenn dieser mit genügend Wasser genährt ist. Zudem liegt südwestlich des Ngorongoro-Kraters der ebenfalls salzige Lake Magadi – hier kann man während einer Safari Löwen, Goldschakale und Hyänen, ebenso wie pinkfarbene Flamingos und Kronenkraniche am Uferbereich beobachten. Die beiden genannten Seen gehören im Übrigen zu den sogenannten „Sodaseen“, wobei „Soda“ in der Sprache der Maasai für salzig steht. Der Vegetationstyp des Graslandes dominiert den Kraterboden und bietet somit auch eine Heimat für beispielsweise Büffel, Fleckenhyänen, Gnus, Gazellen, Kongoni (Kuhantilopen), Kronenkraniche, Kapkrähen, Kronenkiebitze, Leoparden, Löwen, Riesentrappen, Waffenkiebitze und Zebras.
Eine stark reduzierte Population von etwa zehn bis fünfzehn Spitzmaulnashörnern leben ebenfalls im Ngorongoro-Krater – mit ganz viel Glück können Reisende bei einer Safari diese selten gewordenen Exemplare noch entdecken.

Das Gorigor Swamp ist ein 13,98 Kilometer langes Sumpfgebiet, das sich südöstlich des Lake Magadi erstreckt und von vielen Wasservögeln beheimatet wird. Zudem können Reisende hier während eines Picknicks Flusspferde beobachten. Dies ist im Übrigen der einzige Ort, an dem Touristen aus ihrem Safari-Jeep aussteigen dürfen. Einen zweiten Sumpf gibt es noch nördlich des Lake Magadi und südlich des Ngorongoro-Kraters – der Mandusi Swamp, bei dem man ebenfalls einige Flusspferde auf Safari fotografieren kann. Während der Regenzeit können Vogelliebhaber an unterschiedlichen Wasserstellen auf Stelzenläufer, Ibisse, Kampfläufer und verschiedene Entenarten treffen.

Doch nicht nur Tiere fanden hier bereits vor Jahren ihr Zuhause – menschliche Überreste und Fußabdrücke gehen auf 3,6 Millionen Jahre vor unserer Zeit zurück. Vor etwa 200 Jahren siedelten sich die Maasai im Krater an. Ihnen ist es erlaubt, sich in der gesamten Ngorongoro-Conservation- Area frei zu bewegen und ihre Tiere zu den Wasser und Gras spendenden Krater zu treiben, jedoch dürfen sie sich keinesfalls sesshaft machen. Bei ihrer Ansiedlung damals vertrieben sie die Datoga, ein nilo-hamatisch sprechendes Volk, welche fortan an der Park-Grenze im Lake Eyasi Gebiet leben. Der Lake Eyasi ist ein salziger See, der sich südwestlich des Nogorngoro-Kraters erstreckt.

Die Ngorongoro-Conservation-Area lässt sich ganzjährig bereisen, jedoch empfiehlt es sich, außerhalb der Regenzeit eine Safari zu machen. Reisende haben die Möglichkeit das Naturschutzgebiet mit einer Jeepsafari im Kraterkessel oder einer geführten Fußsafari außerhalb des Kraters genauer zu erkunden. Da der Höhenunterschied zum Kraterrand bis zu 610 Meter beträgt, werden nur allradbetriebene Fahrzeuge zur Verfügung gestellt.

Infolge der Existenz verschiedener Lebensräume innerhalb des Ngorongoro-Schutzgebietes, entstand eine überwältigende Vielfalt unterschiedlichster Tierarten, die man in dieser Form kaum woanders vorfindet. Die Wahrung des Gleichgewichts zwischen Mensch und Natur steht im Vordergrund des Naturschutzgebietes. Es soll ein Zusammenleben beider existieren, ohne den jeweiligen Lebensraum zu zerstören.

Sansibar

Sansibar – so wird die größte Insel des Sansibar-Archipels vor der Küste Ostafrikas umgangssprachlich genannt. Berühmt geworden durch den Sklavenhandel und Gewürzanbau, ist Unguja noch heute wirtschaftlicher und sozialer Mittelpunkt der Inselgruppe. Dominiert wird die Landschaft von tropischem Regenwald, Bananen- und Kokospalmen, Gewürzplantagen, sowie einzigartigen Sandstränden, die zu den schönsten der Welt zählen. Auch wenn Sansibar zu Tansania gehört, unterscheidet sich die Kultur und die Lebensweise der Sansibari deutlich vom Festland. Dies und vieles mehr macht Sansibar zu einem traumhaften Reiseziel mitten im indischen Ozean. Bekannt ist das Inselparadies vor allem für seine traumhaften Sandstrände samt türkisblauem Wasser. Das beständige tropische Klima macht Sansibar das ganze Jahr über zu einem geeigneten Urlaubsziel. Viele Küstenabschnitte sind touristisch kaum erschlossen. Hier trifft man ausschließlich auf einheimische Frauen, die in ihren bunten Kleidern Algen und Kokosnüsse sammeln oder lokale Fischer die mit ihren Ngalawas hinaus auf den Ozean segeln und stolz ihren Fang präsentieren. Die Unterwasserwelt vor der Küste begeistert mit einer Vielfalt an Korallen und bunten Fischen. Hier kommen Taucher und Schnorchler voll auf ihre Kosten. Doch auch für Kitesurfer ist die Insel mit konstant warmen Wasser und optimalen Windbedingungen ein perfekter Anlaufpunkt. Doch die Trauminsel im indischen Ozean hat noch viel mehr zu bieten als paradiesische Strände. Im Süden befindet sich der Jozani-Wald in dem neben den seltenen sansibarischen Stummelaffen auch viele Arten von Schmetterlingen, Vögel sowie dichte Mangrovenwälder zu finden sind.

Auch in Stone Town, dem historischen Zentrum, gibt es viel zu entdecken. Die Erscheinung des UNESCO Weltkulturerbes wird von aus Korallenstein errichteten Häusern mit geschnitzten Holzportalen charakterisiert. Einst legten am Hafen Schiffe aus aller Welt an und handelten hier mit Elfenbein, Sklaven und Gewürzen. Dies machte Sansibar zu einem bedeutsamen Handelspunkt, der viele Händler von außerhalb anzog. Moscheen, Kirchen und Hindu-Tempel weisen bis heute auf vergangene Zeiten und deren kulturelle Vielfalt hin. Afrikanische Einflüsse scheinen hier mit arabischen, indischen und europäischen zu verschmelzen und spiegeln sich in einer vielseitigen Küche mit aromatischen Gewürzen wieder. Kulinarisch verwöhnen lassen können Sie sich beispielsweise im einzigartigen The Rock, das auf einem Felsen im Meer erbaut wurde oder im Forodhani-Park, der sich nach Sonnenuntergang in einen kleinen Essensmarkt mit Hafenatmosphäre verwandelt. Hier und in vielen weiteren Lokalitäten können sansibarische Spezialitäten wie Fisch und Meeresfrüchte genossen werden. Nelken, Zimt, Muskat, Kardamom, Ingwer und Chili: entdecken Sie die reichhaltige Fülle an exotischen Gewürzen auf dem Gewürzmarkt, besichtigen Sie die ehemaligen Sultanspaläste und arabischen Bauwerke, die einem Märchen aus 1001 Nacht entsprungen scheinen und tauchen Sie in die Geschichte des einstigen Sultanats ein. Auch der ehemalige Sklavenmarkt zeugt noch immer von dem düsteren Kapitel Sansibars und lohnt einen Besuch. Lassen Sie sich verzaubern von dem orientalischen Flair der Stadt und spazieren Sie durch die verwinkelten Gassen der Altstadt, die mit den Gerüchen von Vanille und Zimt erfüllt sind.

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