Reiseziel suchen

Planen Sie Ihre individuelle Botswana Rundreise und erhalten Sie kostenlos & unverbindlich bis zu 3 einzigartige Angebote von unseren Reiseexperten aus Deutschland und Österreich.

Starten Sie jetzt Ihre individuelle Reiseanfrage! Mit wem verreisen Sie?
Reisebespiele entdecken

Ganz einfach Reisebeispiel auswählen und nach Ihren individuellen Ansprüchen anpassen lassen.

Wann und wie lange wollen Sie verreisen?

 

Zeitraum
  • noch unsicher?
Reisedauer
  • 1 Woche
  • 2 Woche
  • Tage
  • Insider Know-how
  • Persönliche Beratung
  • Bestpreis-Garantie
  • Versicherte Rundreisen
Wieviel Budget planen Sie ein?

 

Flug inklusive?
Budget pro Person
7000 €
  • Insider Know-how
  • Persönliche Beratung
  • Bestpreis-Garantie
  • Versicherte Rundreisen

Was möchten Sie erleben?

Mehrfachauswahl möglich!

  • Insider Know-how
  • Persönliche Beratung
  • Bestpreis-Garantie
  • Versicherte Rundreisen
Wie möchten Sie reisen?

 

  • Insider Know-how
  • Persönliche Beratung
  • Bestpreis-Garantie
  • Versicherte Rundreisen
Ergänzende Infos

 

Haben Sie zusätzliche Wünsche?
Wie weit sind Sie mit der Reiseplanung?
  • Insider Know-how
  • Persönliche Beratung
  • Bestpreis-Garantie
  • Versicherte Rundreisen
Fast geschafft

 

Kontaktdaten
  • Ihre Telefonnummer wird ausschliesslich für Rückfragen bzgl. Ihres Reisewunschs verwendet.

Wie viele Reisevorschläge möchten Sie erhalten?
0123
Wie gehts weiter?

Sie werden in Kürze per Telefon oder E-Mail kontaktiert, um die letzten Details Ihrer Traumreise zu besprechen.

Geschafft!

Packen Sie Ihre Sachen.
Die Traumreise Ihres Lebens wird von unseren Reiseexperten
zusammengestellt und frisch serviert.

Chobe oder Moremi? – Die besten Safariziele Botswanas im Vergleich

Botswana bietet zwei Ikonen des südlichen Afrikas: die Chobe Riverfront mit ihren legendären Elefantenherden und das Moremi Game Reserve als wildes Herz des Okavango-Deltas. Beide Regionen sind Weltklasse – aber sie fühlen sich völlig unterschiedlich an. Wenn Sie sich fragen, wohin Ihre Zeit (und Ihr Budget) am besten passt, hilft Ihnen dieser Guide mit einer klaren, ehrlichen Gegenüberstellung.


Chobe – das Land der Elefanten und offenen Horizonte

Der Chobe-Nationalpark im Nordosten Botswanas ist ein Ort der Superlative. Hier treffen Sie auf eine der größten Elefantenpopulationen Afrikas – über 100.000 Tiere ziehen durch das Gebiet, viele davon entlang des Chobe-Flusses, der das Landschaftsbild prägt. Die Region um die Chobe Riverfront ist berühmt für ihre eindrucksvollen Tieransammlungen, besonders in der Trockenzeit (Mai bis Oktober), wenn Wasser zur knappen Ressource wird. Landschaftlich ist Chobe von weiten Savannen, Galeriewäldern und offenen Flussebenen geprägt. Die Szenerie ist großzügig, klar und weit – ideal für Safaris mit bester Sicht und spektakulärem Licht. Ob Sie nun mit dem eigenen 4×4 unterwegs sind oder mit einem Guide: Hier erleben Sie in kurzer Zeit intensive Wildbeobachtungen – Elefantenherden beim Trinken, Büffelzüge im Staub, Löwen unter Akazien, Flusspferde und Krokodile beim Sonnenbaden am Ufer.

Ein besonderes Highlight ist die Kombination von Land- und Bootssafari: Morgens fahren Sie durch die Savanne, nachmittags gleiten Sie auf einem Boot über den Fluss, während Elefanten durchs Wasser waten und die Sonne im Dunst versinkt.

Kurz gesagt: Chobe steht für klare Sicht, hohe Tierdichte, leichte Erreichbarkeit und unmittelbare Safari-Erlebnisse.

Die drei Hauptregionen

  • Riverfront (am Chobe-Fluss, spektakulär für Einsteiger),
  • Savuti (berühmt für Raubtiere und weite Ebenen) und
  • Linyanti (abgelegener, exklusiv, wildreich) – bilden zusammen ein Safarigebiet, das sich ideal für Selbstfahrer oder klassische Lodgesafaris eignet.

Moremi – das wilde Herz des Okavango-Deltas

Das Moremi Game Reserve im Westen Botswanas ist das Gegenteil von Chobe – dichter, geheimnisvoller, feuchter, lebendiger. Es liegt am östlichen Rand des Okavango-Deltas, einem der größten Binnendeltas der Welt. Hier fließt das Wasser aus den Bergen Angolas in eine flache, riesige Ebene – es bildet Lagunen, Kanäle und Inseln, die sich je nach Jahreszeit verändern.

Moremi ist ein Mosaik aus Lebensräumen: Überschwemmte Grasflächen wechseln mit Mopane-Wäldern, Palmeninseln und Papyrusgürteln. Wo Chobe weit und offen ist, wirkt Moremi geheimnisvoll und organisch – jede Kurve enthüllt eine neue Kulisse.

Für Safari-Reisende bedeutet das: Mehr Vielfalt, mehr Abwechslung – und oft mehr Abenteuer.
Die Pisten sind teils sandig, teils schlammig, Holzbrücken knarren unter den Reifen, Elefanten ziehen durch sumpfige Pfade, und bei gutem Timing erleben Sie, wie das Delta lebt, atmet und sich täglich verändert.

Hier ist auch der ideale Ort, um eine Safari vom Boot oder Mokoro (traditionelles Einbaumkanu) zu erleben – leise, gleitend, nur begleitet vom Rascheln des Schilfs und dem Ruf des Schreiseeadlers.

Moremi ist nicht so leicht zugänglich wie Chobe, aber dafür unglaublich reich an Stimmungen: Morgens glitzert das Licht auf den Wasserflächen, mittags spiegeln sich Wolken in den Lagunen, abends färbt sich die Landschaft golden und rosa. Fotografisch ist Moremi ein Traum – für viele sogar der schönste Teil Afrikas.

Kurz gesagt: Moremi steht für die Seele Botswanas – ein Ort, an dem sich Wasser, Wildnis und Himmel begegnen.


Die Entscheidung auf den Punkt gebracht

Wenn Sie zum ersten Mal nach Botswana reisen, Ihre Tage effizient nutzen möchten und eine einfache Logistik bevorzugen, dann ist die Chobe Riverfront Ihre perfekte Wahl:

  • Leicht erreichbar über Kasane,
  • hervorragende Infrastruktur,
  • sofortige Wildsichtungen und ein intensives Safari-Erlebnis in kurzer Zeit.

Wenn Sie dagegen das authentische Delta-Feeling suchen – mit Wasserwegen, Lagunen, Booten, Spiegelungen und einer spektakulär abwechslungsreichen Landschaft – dann führt kein Weg an Moremi vorbei. Und wer die Zeit hat (und das ist die beste Entscheidung überhaupt), sollte beide Regionen kombinieren: Starten Sie in Kasane am Chobe-Fluss, erleben Sie dort Elefanten in Massen und Sundowner auf dem Wasser, fahren Sie dann über Savuti weiter nach Moremi/Khwai, wo das Land in ein Delta übergeht. In 8 bis 12 Tagen entdecken Sie so zwei völlig unterschiedliche Gesichter Botswanas – das trockene, klare, wilde Chobe und das weiche, fließende, magische Moremi. Beide sind spektakulär – aber zusammen erzählen sie die ganze Geschichte dieses außergewöhnlichen Landes.


Lage, Zugang & Reisecharakter – Zwei Welten, zwei Wege ins Safari-Abenteuer

Botswana ist groß, wild und weitgehend unberührt – und genau darin liegt sein Zauber. Doch wie Sie die beiden berühmtesten Regionen des Landes erreichen und erleben, unterscheidet sich deutlich.
Während der Chobe-Nationalpark relativ leicht zugänglich ist und eine komfortable Safari-Infrastruktur bietet, verlangt das Moremi Game Reserve im Herzen des Okavango-Deltas mehr Vorbereitung, Flexibilität und Abenteuerlust. Beide Ziele lohnen sich – aber sie sprechen unterschiedliche Reisetypen an.


Chobe – der einfache Einstieg in Botswanas Wildnis

Lage: Der Chobe-Nationalpark liegt im äußersten Nordosten Botswanas, dort, wo sich vier Länder – Botswana, Namibia, Simbabwe und Sambia – in einem Punkt berühren. Diese geografische Besonderheit macht Chobe nicht nur zu einem der faszinierendsten, sondern auch zu einem strategisch günstig gelegenen Safari-Gebiet im südlichen Afrika.

Von hier aus können Sie mit Leichtigkeit weiterreisen – zu den Victoriafällen (nur etwa 80 km entfernt), in den Caprivi-Streifen Namibias, oder Richtung Süden nach Savuti und Moremi.

Zugang & Infrastruktur: Das Tor zum Park ist die kleine Stadt Kasane, ein lebendiger Safari-Hub mit allem, was Selbstfahrer und Individualreisende brauchen:

  • Tankstellen, Werkstätten und Supermärkte,
  • Geldautomaten, Apotheken, Lodges und Gästehäuser,
  • und sogar einen kleinen Flughafen mit täglichen Flügen nach Maun, Johannesburg und Victoria Falls.

Kasane ist ideal als Start- oder Endpunkt einer Botswana-Rundreise – besonders für Selbstfahrer, die Vorräte auffüllen oder sich nach Tagen in der Wildnis eine Pause gönnen möchten.

Reisegefühl: Der Chobe vermittelt das Gefühl von Wildnis zum Greifen nah, ohne komplizierte Logistik. Sie können morgens spontan in den Park fahren, mittags Boot fahren und abends in Ihrer Lodge am Fluss entspannen.

Das Erlebnis ist intensiv, aber bequem: Die Chobe Riverfront zwischen Sedudu Gate und Ngoma Gate ist der am besten zugängliche Teil des Parks. Die Wege sind sandig, aber gut befahrbar, auch für Selbstfahrer mit 4×4. Elefanten, Büffel und Giraffen kreuzen regelmäßig die Pisten, oft schon kurz nach dem Gate.

Strecken & Regionen:

  • Riverfront (Sedudu – Ngoma): klassisch, einfach, beliebt – ideal für erste Safaris.
  • Savuti (im südlichen Teil): abgelegen, trocken, rau und abenteuerlicher – für erfahrene Fahrer.
  • Linyanti (Nordwesten): schwerer erreichbar, exklusive Lodges, traumhafte Wildnis ohne Menschenmassen.

Fazit Chobe: Wer eine planbare, abwechslungsreiche Safari sucht, ist hier richtig.
Der Park bietet leicht zugängliche Natur, kurze Distanzen und eine hohe Tierdichte – perfekt für Familien, Erstbesucher und Fotografen, die intensive, aber stressfreie Safari-Tage wünschen.

Moremi – das wilde Herz des Okavango-Deltas

Lage: Das Moremi Game Reserve liegt am östlichen Rand des berühmten Okavango-Deltas, einem der spektakulärsten Naturwunder Afrikas. Das Delta selbst ist ein riesiges, ständig wechselndes System aus Kanälen, Lagunen, Palmeninseln und Überschwemmungsebenen, gespeist vom Wasser des Okavango-Flusses, der aus Angola herabfließt – und im Sand der Kalahari verschwindet, anstatt ins Meer zu münden.

Moremi bildet das grüne Herz dieser Landschaft – ein Mosaik aus Wasser und Land, in dem sich Tiere, Pflanzen und Menschen seit Jahrhunderten an den Rhythmus der Natur angepasst haben.

Zugang & Ausgangspunkte: Der klassische Zugangspunkt ist Maun, die „Safari-Hauptstadt Botswanas“.

Hier finden Sie:

  • einen Flughafen mit guten Verbindungen (nach Johannesburg, Kapstadt, Kasane),
  • Tankstellen, Supermärkte und Werkstätten,
  • Mietstationen für Allradfahrzeuge und Campingausrüstung.

Alternativ können erfahrene Selbstfahrer Moremi von Norden her über Savuti und Chobe erreichen – eine spektakuläre, aber herausfordernde Route (etwa 8–10 Stunden reine Fahrtzeit auf teils tiefsandigen Strecken).

Reisegefühl: Eine Fahrt nach Moremi fühlt sich an, als würde man in eine andere Welt eintreten. Das Gebiet ist wild, unberechenbar und unglaublich schön. Hier sind Sie weiter weg von der Zivilisation, und genau das ist der Reiz: Sie spüren das „wahre Afrika“ – rau, natürlich, ungeschminkt.

Straßen & Herausforderungen: Die Wege sind meist sandig, unbefestigt und saisonal überschwemmt. Besonders in der Regenzeit (Dezember bis März) und der Flutperiode (Juni bis August) sind einige Abschnitte – etwa rund um Third Bridge oder Xakanaxa – nur mit Erfahrung und richtigem Timing passierbar.

Zu den wichtigsten Strecken zählen:

  • South Gate – Xakanaxa – Third Bridge: klassischer Kernbereich mit Lagunen und Wäldern.

  • Khwai (östlicher Rand): Community Area mit Flusslandschaften, Brücken und offenen Ebenen – perfekt für Raubtierbeobachtungen.

  • North Gate – Mababe – Savuti: spektakuläre Verbindung zwischen Delta und Trockensavanne.

Fazit Moremi: Moremi ist Abenteuer pur – ideal für erfahrene Selbstfahrer oder Reisende mit Guide, die echtes Buschgefühl suchen. Sie erleben ein ursprüngliches, ungezähmtes Afrika, in dem Wege noch Naturpfade sind, Brücken aus Holzplanken bestehen und das Brüllen der Löwen die Nacht erfüllt. Es ist weniger komfortabel als Chobe, aber dafür authentischer, intensiver und magischer.


Landschaft & Habitat – Zwei Gesichter der Wildnis

Wer Botswana bereist, erlebt zwei völlig verschiedene Naturwelten: den Chobe-Nationalpark mit seiner offenen, von Flüssen und Savannen geprägten Landschaft – und das Moremi Game Reserve, das Herz des Okavango-Deltas, wo Wasser, Vegetation und Licht in ständiger Veränderung miteinander spielen.
Beide Gebiete gehören zu den spektakulärsten Safari-Regionen Afrikas, doch ihre Landschaften erzählen unterschiedliche Geschichten – und prägen die Atmosphäre Ihrer Reise auf ganz eigene Weise.


Chobe Riverfront – Weite Horizonte und Leben am Fluss

Die Chobe Riverfront ist eine Bühne der Elemente. Der mächtige Chobe-Fluss, einer der Nebenarme des Sambesi, zieht sich wie ein blaues Band durch die nordöstliche Savanne Botswanas. Schon bei der Einfahrt durch das Sedudu Gate spüren Sie, dass hier alles vom Wasser bestimmt wird: das Licht, die Vegetation, das Tierleben. Die Landschaft öffnet sich weit – endlose Grasflächen, goldene Puku-Flats, Sandbänke und schmale Uferstreifen, in denen sich Elefanten, Büffel und Antilopen versammeln. Zwischen den offenen Ebenen wachsen Galeriewälder aus Mahagoni, Feigenbäumen und Akazien, die Schatten spenden und Lebensraum für Vögel, Affen und Leoparden bieten.

Das Besondere an der Riverfront ist ihr visueller Reiz: Die Linien sind klar, der Horizont weit, das Licht rein. Im Morgennebel glitzern Wasserflächen, mittags flimmert die Hitze, abends färbt sich der Himmel in leuchtendes Orange und Rot.

Auf einer Bootsfahrt gleiten Sie fast lautlos über das Wasser, während Flusspferde grunzen, Krokodile auf den Sandbänken ruhen und Elefantenherden zum Trinken ans Ufer kommen. Das Wasser reflektiert das goldene Licht der Savanne – eine Szenerie wie gemalt.

Kurz gesagt: Die Chobe Riverfront ist großes Naturkino – offen, klar, lebendig und voller Bewegung. Sie eignet sich perfekt für Einsteiger, Fotografen und alle, die Tierbeobachtung mit dem Gefühl unendlicher Weite verbinden möchten.


Savuti – Die wilde Seele des Chobe

Weiter südlich, im Herzen des Parks, liegt Savuti – eine Landschaft, die in ihrer Eigenwilligkeit kaum zu übertreffen ist. Savuti ist rau, trocken und geheimnisvoll. Hier dominiert der Kalahari-Sand, der sich in weiten Ebenen und sanften Hügeln ausbreitet. Im Zentrum liegt das ehemalige Savuti Channel – ein Flussbett, das jahrzehntelang trocken war, dann plötzlich wieder Wasser führte, nur um erneut zu versiegen.

Diese Launenhaftigkeit des Wassers formte ein Ökosystem von dramatischer Intensität. Wo einst Elefantenherden durch das staubige Flussbett zogen, blühen heute saisonal Lilien, und Wasserböcke grasen an kleinen Lagunen.

Savuti ist berühmt für seine Raubtiere – besonders für die großen Löwenrudel, die sich an die Jagd auf Elefanten gewöhnt haben, und für Leoparden, Hyänen und Geparden, die in der offenen Ebene patrouillieren. Im Gegensatz zur Riverfront, wo die Natur harmonisch wirkt, hat Savuti etwas Rohes, Archaisches, fast Mythisches. Am Horizont ragen die Gubatsa Hills – eine kleine Felsformation, die aus der Savanne aufsteigt und einen spektakulären Panoramablick bietet. Bei Sonnenuntergang taucht das goldene Licht die Felsen in warme Farben, während die Rufe der Schakale in der Ferne hallen.

Savuti ist das Symbol des ursprünglichen Chobe – wild, dramatisch und voller Leben, aber zugleich fordernd für Mensch und Maschine.


Moremi – Das Mosaik des Deltas

Fährt man weiter südlich, verändert sich das Landschaftsbild radikal. Der trockene Sandboden des Chobe geht über in ein weiches, sattes Grün: Willkommen im Moremi Game Reserve, wo das Wasser des Okavango-Flusses in zahllosen Armen durch die Wildnis fließt.

Moremi ist ein Kaleidoskop aus Lebensräumen – und das macht es so einzigartig. Zwischen Palmeninseln und Papyrussümpfen wechseln sich Lagunen, Wälder und offene Grasflächen ab. Das Wasser spiegelt den Himmel, und in der Ferne ragen Termitenhügel wie kleine Monumente auf.

Im Gebiet um Xakanaxa und Third Bridge entfaltet sich das klassische Bild des Deltas. Hier durchziehen Wasserwege die Savanne, Vögel fliegen in Schwärmen über spiegelnde Flächen, und Elefanten überqueren Flussarme mit elegantem, fast lautlosem Schritt. Papyrus, Mopane-Wälder und Feigenbäume bilden ein dichtes, grünes Netzwerk, das immer wieder überraschende Perspektiven eröffnet – an einer Kurve ein Flusspferd, im nächsten Moment ein Leopard, der zwischen Schilf und Schatten verschwindet.

Das Licht ist weich und silbrig am Morgen, warm und golden am Abend. Hier entstehen die poetischsten Bilder einer Botswana-Safari – weniger spektakulär in der Masse der Tiere, dafür tief, atmosphärisch und voller stiller Momente.


Khwai – Wo Savanne und Delta sich begegnen

Am östlichen Rand von Moremi liegt die Khwai Community Area, ein Übergangsgebiet zwischen Trocken- und Feuchtlandschaft. Hier treffen die offenen Grasflächen der Savanne auf die wasserreichen Ufer des Khwai-Flusses. Es ist ein Ort des Übergangs – und genau das macht ihn so besonders. Die Vegetation ist vielfältig: offenes Buschland, Akazien, Mopane-Wälder und sumpfige Uferbereiche wechseln sich ab. Je nach Jahreszeit verändert sich die Stimmung: In der Trockenzeit ziehen Elefanten, Büffel und Antilopen an den Fluss, während in der grünen Jahreszeit das Gebiet zu einem Paradies für Vögel und Jungtiere wird. Khwai ist flexibel und vielseitig – es erlaubt (je nach Regelung) auch Nachtfahrten oder geführte Walks, was in den meisten Nationalparks Botswanas sonst verboten ist. Hier erleben Sie Raubtiere bei Dunkelheit, hören das Rufen der Hyänen und sehen vielleicht den seltenen Serval im Scheinwerferlicht.

Kurz gesagt: Khwai verbindet das Beste aus beiden Welten – die Weite der Savanne und die Mystik des Deltas.


Ihr Vorteil – Zwei Landschaften, zwei Safari-Erlebnisse

  • Chobe steht für das „große Naturkino“ – Elefanten am Wasser, offene Horizonte, klare Linien, leuchtende Farben und Bootssafaris im Abendlicht.
  • Moremi ist das poetische Gegenstück – ein Ort für Genießer, Fotografen und Naturfreunde, die das Zusammenspiel von Licht, Wasser und Leben lieben.

Beide Landschaften sind vollkommen unterschiedlich – aber gerade das macht eine Kombination so reizvoll. Im Norden erleben Sie das trockene, goldene Afrika der Elefantenherden, im Süden das stille, spiegelnde Delta mit seinen unzähligen Wasserwegen.

Wenn Sie Botswana verstehen wollen, müssen Sie beides sehen – Chobe und Moremi sind zwei Seiten derselben Wildnis: die eine laut und kraftvoll, die andere leise und magisch.


Tierwelt & Sichtungsdichte – Wo sich Afrikas Wildnis verdichtet

Botswana gehört zu den tierreichsten Ländern des Kontinents – und nirgendwo spüren Sie diese Fülle stärker als im Chobe-Nationalpark und im Moremi Game Reserve.
Beide Regionen sind wahre Magneten für Wildtiere, doch sie zeigen diese Vielfalt auf unterschiedliche Art:
Der Chobe besticht durch seine Masse – endlose Herden, greifbare Nähe, spektakuläre Szenen.
Moremi dagegen fasziniert durch seine Vielfalt – eine fein abgestimmte Balance aus Raubtieren, Wasservögeln, Flusspferden und Antilopen, eingerahmt von Licht und Wasser.


Chobe Riverfront – Das Land der Elefanten und des großen Spektakels

Wenn Sie zum ersten Mal die Chobe Riverfront entlangfahren, verstehen Sie sofort, warum dieser Abschnitt als einer der besten Orte Afrikas für Tierbeobachtungen gilt. Schon kurz nach dem Sedudu Gate beginnt das Schauspiel: Elefanten, so weit das Auge reicht – Familien mit Kälbern, Jungbullen, alte, mächtige Tiere, die gemächlich den Fluss überqueren oder sich im Schlamm suhlen.

In der Trockenzeit zwischen Juli und Oktober versammeln sich hier täglich Hunderte, manchmal über tausend Elefanten entlang des Wassers – die größte Konzentration auf dem gesamten Kontinent. Mit ihnen kommen Büffelherden, Giraffen, Zebras, Impalas, Kudus und Wasserböcke – alle auf der Suche nach Wasser, Schatten und Sicherheit.

Und wo Beutetiere sind, sind die Räuber nicht weit:

  • Löwenrudel patrouillieren entlang der Ufer.
  • Leoparden liegen tagsüber im Schatten der Mahagoni- oder Akazienbäume.
  • Hyänen erscheinen in der Dämmerung – neugierig, zäh, immer präsent.
  • Mit etwas Glück entdecken Sie sogar Afrikanische Wildhunde, die lautlos durch das Gras pirschen.

Auf dem Fluss selbst herrscht ein anderes, aber nicht minder intensives Leben:
Flusspferde recken ihre Köpfe aus dem Wasser, während Krokodile regungslos auf den Sandbänken liegen. Bootstouren bieten hier ein unschlagbares Erlebnis – Sie gleiten lautlos dicht an Elefanten vorbei, die trinken oder baden, sehen Eisvögel, die aus nächster Nähe tauchen, und erleben das Schauspiel des Sonnenuntergangs aus der tiefen, goldenen Perspektive des Wassers.

Für Fotografen ist diese Szenerie ein Traum: sanftes Licht, weite Linien, Tiere in Bewegung und Reflexionen auf dem Wasser – das Chobe-Flusstal liefert Bilder, die man nie vergisst.

Fazit: Die Riverfront ist das „große Kino“ der Safari-Welt – spektakulär, zugänglich und voller Leben. Wenn Sie intensive Begegnungen in kurzer Zeit suchen, ist dieser Ort unschlagbar.


Savuti – Bühne der Jäger

Savuti ist anders – rauer, ursprünglicher, stiller, aber von unglaublicher Spannung. Hier, im südlichen Teil des Chobe, spielt sich eine andere Art von Drama ab: das ewige Spiel von Jagd, Überleben und Anpassung.

Savuti ist berühmt für seine Raubtierpopulationen – insbesondere für die legendären Löwenclans, die schon in Naturdokumentationen wie Planet Earth oder Eternal Enemies verewigt wurden.
Diese Löwen haben sich spezialisiert: Sie jagen Elefanten, vor allem in der Trockenzeit, wenn andere Beutetiere knapp werden. Das verleiht Savuti einen einzigartigen Ruf – nirgendwo sonst in Afrika erlebt man solche Szenen von Kraft und Strategie. Neben den Löwen patrouillieren Hyänenrudel, Geparden auf der Suche nach offenen Ebenen und – in manchen Jahren – Wildhunde, die in Savuti regelmäßig Junge aufziehen. Die Elefantenbullen hier sind groß, eindrucksvoll und häufig allein unterwegs – ein Zeichen der Reife und Stärke.

An den Savuti Marshes und den verbliebenen Wasserstellen spielt sich das tägliche Schauspiel ab: Büffel, Zebras, Giraffen, Elandantilopen, Kudu und Strauße wechseln sich ab, während über ihnen Adler kreisen.

Savuti hat weniger Dichte als die Riverfront, aber dafür eine wildere Intensität. Jede Sichtung ist hart erarbeitet – und dadurch besonders wertvoll. Für Fotografen und erfahrene Safari-Gänger ist Savuti „das echte Afrika“ – roh, authentisch und von einer archaischen Schönheit.


Moremi & Khwai – Vielfalt, Wechselspiel & Wasserleben

Während Chobe mit Masse beeindruckt, begeistert Moremi durch Vielfalt und Komplexität.
Hier verschmelzen die Lebensräume der Savanne mit den Feuchtgebieten des Deltas – ein ständiges Wechselspiel aus Wasser, Gras, Inseln und Licht.

In den Regionen um Xakanaxa, Third Bridge und South Gate finden Sie eine enorme Artenvielfalt:

  • Elefanten und Büffelherden, oft in malerischen Wasserlandschaften,
  • Giraffen, Zebras, Impalas, Tsessebes und Lechwes, die in den sumpfigen Wiesen grasen,
  • und mit Glück die seltene Sitatunga-Antilope, perfekt angepasst an das Leben im Wasser.

Raubtiere sind auch hier stark vertreten – und oft aktiver als im Chobe:
Löwenrudel liegen auf Inseln im Schatten, Leoparden schleichen durch die Wälder, und Afrikanische Wildhunde nutzen Khwai regelmäßig als Jagdrevier. Die Übergangszonen zwischen Land und Wasser schaffen ideale Bedingungen für Begegnungen – Raubtiere müssen die Furten überqueren, Beutetiere konzentrieren sich an den trockenen Korridoren.

Khwai, die Community-Region zwischen Moremi und Savuti, bietet zusätzlich Flexibilität:
Hier sind (je nach Saison und Regelung) Nachtfahrten erlaubt – ein seltenes Privileg in Botswana.
So können Sie Löwen, Hyänen oder vielleicht eine Zibetkatze im Lichtkegel der Scheinwerfer beobachten – Momente, die tief in Erinnerung bleiben.

Und dann ist da noch die Vogelwelt – ein Kapitel für sich: Mehr als 450 Arten leben hier, vom majestätischen Schreiseeadler über farbenprächtige Bienenfresser bis hin zu scheuen Bindenfischeulen, Reihern und Eisvögeln. In der Regenzeit leuchtet Moremi in Grün, und das Delta wird zum Paradies für Ornithologen.

Das Besondere: Sie können Tiere nicht nur vom Auto aus sehen, sondern vom Wasser aus erleben – lautlos im Mokoro, einem traditionellen Einbaum, oder während einer Bootsfahrt auf den Kanälen.
Diese Perspektive ist magisch: Sie gleiten auf Augenhöhe mit Flusspferden, sehen Elefanten von unten heraufragen und hören nur das leise Plätschern des Paddels.


Beste Reisezeit – was passt zu wem?

Botswana ist ein Land der Extreme – von sengender Sonne über staubtrockene Savannen bis zu üppig grünen Überschwemmungsflächen. Wann Sie reisen, entscheidet daher nicht nur über das Landschaftsbild, sondern auch über die Erlebnisse, die Sie mit nach Hause nehmen.

Sowohl der Chobe-Nationalpark als auch das Moremi Game Reserve sind ganzjährig bereisbar, doch sie zeigen sich je nach Jahreszeit in völlig unterschiedlicher Gestalt. Die Frage ist also nicht ob, sondern wann Sie reisen – und was Sie suchen: maximale Tierdichte, intensive Farben, Abenteuer oder Ruhe?


Trockenzeit (Mai – Oktober)

„Das klassische Afrika – klar, trocken, voller Tiere“

Die Trockenzeit ist in Botswana die Königszeit für Safaris. Von Mai bis Oktober regnet es kaum, die Luft ist klar, und die Temperaturen steigen von angenehm mild im Winter (Juni–August) bis heiß im Frühling (September–Oktober). Die Vegetation ist niedrig, Wasserquellen werden knapp – und genau das zieht die Tiere in großer Zahl an die verbleibenden Flüsse, Pfannen und Wasserlöcher.

Chobe – das Paradies für Sichtungsfreude und Selbstfahrer

In dieser Zeit spielt Chobe all seine Stärken aus:

  • Die Straßen sind fest und gut befahrbar, selbst für weniger erfahrene Selbstfahrer.

  • Das Gras ist niedrig, die Sicht hervorragend.

  • Die Tiere konzentrieren sich am Chobe-Fluss, vor allem Elefanten, Büffel, Zebras und Antilopen.

Zwischen Juli und Oktober erlebt die Riverfront ihre Hochsaison – hunderte Elefanten tummeln sich gleichzeitig am Wasser, begleitet von Giraffen, Kudus und Impalas. Auch Raubtiere sind regelmäßig zu sehen, da die Beute leicht zu finden ist.

Am frühen Morgen und späten Nachmittag herrscht Safari-Prime-Time: das Licht ist golden, der Staub schwebt in der Luft, und jede Szene wirkt wie ein Standbild aus einer Dokumentation.

Wer Komfort, planbare Tage und garantierte Tierbegegnungen sucht, ist hier genau richtig. Chobe in der Trockenzeit ist die perfekte Wahl für Einsteiger, Familien, Fotografen und Selbstfahrer, die ein intensives, aber stressfreies Safarierlebnis wünschen.

Moremi – Balance zwischen Land & Wasser

Auch im Moremi Game Reserve herrschen in dieser Zeit ideale Bedingungen.
Die saisonalen Wasserstände sinken leicht, sodass viele Wege und Brücken befahrbar bleiben, während das Delta dennoch seinen typischen Wassercharakter bewahrt.

Von Mai bis September ist die beste Zeit, um das Okavango-Delta in seiner vollen Pracht zu erleben:

  • Die Kanäle sind wasserreich,

  • die Vegetation frisch und farbenfroh,

  • und gleichzeitig sind die Pisten trocken genug, um Moremi gut per 4×4 zu erkunden.

Diese Kombination – Wassererlebnis + gute Fahrbarkeit – macht den Winter zur idealen Reisezeit für Moremi und Khwai. Sie können morgens eine Bootstour unternehmen, nachmittags eine Pirschfahrt, und zwischendurch am Camp das Spiel von Licht und Wasser genießen. Fotografisch ist diese Phase ein Traum: tiefstehende Sonne, klare Spiegelungen, Staubpartikel in der Luft, und Tiere in Bewegung – Moremi ist dann fast magisch.


Grüne Saison (November – März)

„Das Afrika der Farben, Kontraste und jungen Leben“

Mit dem ersten Regen im November verwandelt sich Botswana. Die Steppe wird grün, Akazien treiben frische Blätter, und überall sind Jungtiere zu sehen. Die Temperaturen steigen, und Gewitter bringen dramatische Wolkenbilder über der Savanne – eine völlig neue, aber ebenso faszinierende Kulisse.

Chobe – stiller, grüner, aber immer lebendig

Während in der Trockenzeit Safari-Fahrzeuge die Riverfront füllen, kehrt jetzt Ruhe ein.
Der Park ist weniger besucht, das Licht weicher, die Luft klarer nach jedem Regen.
Für Selbstfahrer, die Erfahrung im Sand und mit wechselhaften Bedingungen haben, ist dies eine spannende, intime Zeit:

  • Die Wege können schlammig und rutschig sein, besonders nach starken Schauern.

  • Dafür erleben Sie Chobe in einem völlig anderen Kleid – saftig grün, mit unzähligen Vögeln, Schmetterlingen und Jungtieren.

  • Die Vogelwelt ist jetzt auf ihrem Höhepunkt: über 450 Arten, viele davon Zugvögel aus Europa.

Ein besonderer Reiz liegt in den stillen Momenten: wenn Elefanten durch das nasse Gras ziehen, Wassertröpfchen glitzern, und über dem Fluss ein Regenbogen steht. Chobe im Sommer ist intensiver, stiller – Afrika für Kenner.

Moremi – üppig, farbenreich, voller Leben

Moremi zeigt jetzt sein poetischstes Gesicht. Die Wasserstände steigen, die Lagunen füllen sich, und überall hört man das Summen, Rufen und Zwitschern neuer Lebenszyklen.

Die Vegetation ist üppig, die Farben leuchten, und die Tierwelt zeigt sich im Familienmodus: Giraffen mit Kälbern, Antilopen mit Jungtieren, Löwinnen mit Jungen im hohen Gras. Für Naturfotografen ist dies eine einzigartige Zeit – dramatisches Licht, Spiegelungen, sattes Grün und Gewitterwolken als Kulisse. Die Straßen können jetzt zur Herausforderung werden. Manche Holzbrücken sind unter Wasser, Furten tief, Pisten schlammig. Nur geübte Selbstfahrer oder geführte Touren sollten Moremi in dieser Zeit befahren. Dafür entschädigt das Erlebnis. Mokoro-Fahrten und Bootstouren sind in der grünen Saison besonders eindrucksvoll – das Delta lebt und atmet, überall glitzern Wasserflächen, und das Tierleben spielt sich auf Augenhöhe mit Ihnen ab.


Übergangszeiten (April & November)

„Zwischen den Welten – ruhiger, stimmungsvoller, authentisch“

Die Monate April und November markieren den Übergang zwischen Trocken- und Regenzeit.
Diese Zeiten sind bei Kennern besonders beliebt, weil:

  • die Lichtstimmungen außergewöhnlich sind – weiche Farben, tiefstehende Sonne, goldene Morgen,

  • die Besucherzahlen deutlich niedriger sind,

  • und die Natur sich im Wandel zeigt.

Im April blühen noch viele Pflanzen, die Temperaturen sind angenehm, und die Tiere bleiben gut sichtbar.
Im November kündigen sich die ersten Gewitter an – spektakuläre Wolkenkulissen und ein Hauch von Regen erfrischen die Luft. Gerade für Fotografen und Ruhesuchende sind das Geheimtipps unter den Reisemonaten.


Selbstfahrer vs. Geführte Safari – Freiheit oder Führung im Busch?

Botswana ist ein Land für Entdecker – endlos, wild, voller Kontraste. Kaum irgendwo in Afrika können Sie Natur noch so ursprünglich erleben. Doch wie Sie diese Wildnis bereisen, prägt Ihr Erlebnis entscheidend: auf eigene Faust im Geländewagen oder mit einem erfahrenen Guide auf geführter Safari.

Beides hat seinen Reiz – und beide Varianten passen zu unterschiedlichen Reisetypen. Im Folgenden erfahren Sie, wo sich Selbstfahren anbietet, wann eine geführte Tour sinnvoll ist, und welche Erlebnisse Ihnen jede Option eröffnet.


Selbstfahrer – Freiheit mit Verantwortung

Eine Selbstfahrerreise in Botswana ist ein echtes Abenteuer – intensiv, individuell und unglaublich lohnend. Sie entscheiden selbst, wann Sie starten, wo Sie anhalten und wie lange Sie verweilen. Kein Zeitdruck, kein fixes Programm – nur Sie, Ihr Geländewagen und die afrikanische Wildnis.

Doch diese Freiheit erfordert Vorbereitung, Erfahrung und Respekt vor der Natur. Die Straßen im Busch sind keine Asphaltpisten, sondern tiefer Sand, unbefestigte Spuren und gelegentlich Wasserfurten. Navigation, Fahrzeugbeherrschung und Selbstorganisation gehören dazu – ebenso wie Geduld und ein gutes Gespür für Wetter und Gelände.


Chobe Riverfront – Selbstfahren leicht gemacht

Die Chobe Riverfront ist die perfekte Region, um Botswana als Selbstfahrer kennenzulernen.Der Zugang über Kasane ist einfach: Die Stadt liegt direkt am Gate, bietet Tankstellen, Werkstätten, Supermärkte und eine gute Auswahl an Unterkünften.

Im Park selbst sind die Pisten zwischen Sedudu Gate und Ngoma Gate sandig, aber gut befahrbar – auch für Fahrer mit begrenzter Offroad-Erfahrung, sofern sie ein solides 4×4-Fahrzeug mit Untersetzung nutzen. Wichtig ist, den Reifendruck leicht abzusenken, langsam zu fahren und im lockeren Sand keine abrupten Richtungswechsel vorzunehmen.

Die Belohnung:

  • Hervorragende Sichtungen in kurzer Zeit – Elefanten, Büffel, Giraffen, Löwen, Flusspferde und Krokodile, oft direkt am Ufer.
  • Flexibles Tagesprogramm – morgens Game Drive, mittags Bootstour, abends Sundowner am Fluss.

Viele Reisende übernachten in Kasane und unternehmen Tagesausflüge in den Park. Wer etwas mehr Wildnis möchte, kann im Ihaha Camp direkt im Park übernachten – ein unvergessliches Erlebnis unter dem Sternenhimmel, begleitet vom Trompeten der Elefanten.

Kurz gesagt: Chobe Riverfront ist das ideale Revier für Einsteiger unter den Selbstfahrern – wild, spektakulär, aber noch gut planbar.


Savuti – Für erfahrene Fahrer und Abenteurer

Ganz anders zeigt sich der südliche Teil des Chobe-Nationalparks – das Savuti-Gebiet. Hier wird das Fahren zur Herausforderung: tiefer, weicher Sand, teils endlose Strecken und unmarkierte Kreuzungen. Die Routen zwischen Kasane, Savuti und Moremi gehören zu den klassischen Abenteuertouren Afrikas.

Wer diese Strecke auf eigene Faust bewältigt, sollte:

  • Erfahrung im Fahren auf tiefem Sand haben,

  • wissen, wie man sich im Notfall aus einer Festfahrsituation befreit,

  • stets genug Treibstoff, Wasser und Proviant dabeihaben,

  • und einen zweiten Ersatzreifen mitführen.

Im Gegenzug werden Sie mit einem unvergleichlichen Gefühl belohnt: Savuti ist wild, rau und archaisch, mit spektakulären Tiersichtungen und einer Atmosphäre, die an das alte Afrika erinnert. Hier ist der Weg selbst das Ziel – das Fahren wird Teil des Abenteuers.

Wem das zu anspruchsvoll erscheint, kann Savuti auch im Rahmen einer geführten Overland-Tour oder als Transferetappe zwischen Lodges erleben – bequem, sicher und ohne Stress.


Moremi, Third Bridge, Xakanaxa & Khwai – das „Delta-Abenteuer“

Das Moremi Game Reserve ist eine andere Welt – landschaftlich spektakulär, aber fahrerisch anspruchsvoller. Hier bestimmen Wasserstände, Holzbrücken und Furten die Tagesplanung. Besonders in den Gebieten um Third Bridge, Xakanaxa und Khwai kann die Situation von Tag zu Tag variieren:

  • Eine Brücke ist unter Wasser,
  • eine Furt zu tief,
  • ein Weg plötzlich unpassierbar.

Diese Unvorhersehbarkeit ist Teil des Deltas – und genau das macht Moremi so faszinierend, aber auch fordernd.

Für weniger erfahrene Selbstfahrer oder Reisende, die nicht täglich improvisieren möchten, ist es ratsam,

  • mit einem Guide oder Fahrer zu reisen,
  • sich einem Konvoi mit anderen Fahrzeugen anzuschließen,
  • oder vorab die aktuelle Straßen- und Wasserstandslage bei den Parkbüros zu erfragen.

Wer jedoch die nötige Erfahrung und Gelassenheit mitbringt, erlebt in Moremi eine Safari von unvergleichlicher Intensität: Tiere auf Augenhöhe, Lichtspiele auf dem Wasser, absolute Ruhe – und das Gefühl, wirklich in der Wildnis angekommen zu sein.


Boot & Mokoro – Safari auf dem Wasser

Botswana ist nicht nur ein Land der Straßen, sondern auch der Wasserwege.
Ob mit Motorboot, Hausboot oder Mokoro – auf dem Wasser ändert sich die Perspektive, die Geräusche werden leiser, die Sinne schärfer.

  • Im Chobe-Nationalpark (vor allem rund um Kasane) werden Motorboot-Safaris angeboten – ideal für Fotografie. Sie gleiten nah an Elefanten, Flusspferden und Vögeln vorbei, ohne Staub oder Motorenlärm der Fahrzeuge. Viele Lodges bieten spezielle Fotoboote mit schwenkbaren Sitzen und Kamerastativen.
  • Im Moremi und Okavango-Delta ist das Mokoro das traditionelle Fortbewegungsmittel – ein schlanker Einbaum, den ein „Poler“ mit einem langen Stab durch die Kanäle führt.
    Diese stillen Fahrten sind meditativ und magisch: Sie hören nur das Rascheln des Papyrus, das Plätschern des Wassers und den Ruf eines Eisvogels in der Ferne. Kein anderer Ort vermittelt die Seele Botswanas so intensiv wie ein Mokoro in den frühen Morgenstunden.

Lodges, Camping & Kostenindikatoren – Zwischen Komfort, Charakter und echtem Buschgefühl

In Botswana ist die Wahl der Unterkunft mehr als nur eine Frage des Budgets – sie entscheidet darüber, wie intensiv Sie die Natur erleben. Ob Sie am Abend auf der Terrasse einer Lodge am Fluss sitzen oder im Zelt unter Millionen Sternen schlafen – jede Variante erzählt eine andere Geschichte. Sowohl im Chobe-Nationalpark als auch im Moremi Game Reserve reicht das Spektrum von rustikalem Camping bis zu luxuriösen Safari-Lodges – doch Verfügbarkeit, Logistik und Erlebnis unterscheiden sich stark.


Chobe & Kasane – Vielfalt, Komfort und gute Erreichbarkeit

Der Chobe-Nationalpark, vor allem rund um Kasane, bietet eine breite Auswahl an Unterkünften – von soliden Mittelklasse-Lodges bis hin zu stilvollen Boutique-Unterkünften mit Flussblick. Kasane ist der logistische Knotenpunkt im Norden Botswanas und daher ideal für alle, die eine Safari mit Komfort und Planbarkeit kombinieren möchten.

Was Sie hier erwartet:

  • Lodges am Chobe-Fluss mit Terrassen, von denen Sie Elefanten, Flusspferde oder Krokodile direkt am Ufer beobachten können.
  • Gästehäuser und kleine Hotels mit persönlichem Service, ideal für Reisende, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis suchen.
  • Klassische Safari-Lodges, die geführte Pirschfahrten und Bootstouren anbieten – perfekt, wenn Sie nicht selbst fahren möchten.

Die Nähe zum Parkeingang macht Tagesausflüge unkompliziert: Sie starten morgens früh, fahren direkt hinein und sind mittags zurück am Pool oder auf dem Boot.
Gerade für Selbstfahrer ist Kasane ideal, weil Sie hier tanken, einkaufen und sich neu organisieren können.

Ihaha Camp – für Puristen & Frühbucher

Wer es ursprünglicher mag, wählt das Ihaha Camp direkt am Ufer des Chobe-Flusses im Inneren des Parks. Hier gibt es keine Zäune, kein Licht, keine Bar – nur Busch, Sterne und das Rauschen des Flusses. In der Nacht hören Sie das Trompeten der Elefanten, das Grunzen der Flusspferde und das entfernte Brüllen der Löwen. Die Stellplätze sind heiß begehrt und oft Monate im Voraus ausgebucht – Reservierung über die Department of Wildlife and National Parks (DWNP) ist Pflicht.
Das Erlebnis ist puristisch, aber unvergesslich.

Ehrlich gesagt: Wenn Sie den wahren Geist des Chobe erleben wollen, ist Ihaha einer der eindrucksvollsten Orte im südlichen Afrika.


Savuti – exklusiv, wild & legendär

Savuti liegt mitten im Busch – abgelegen, trocken, rau und wunderschön. Diese Kombination sorgt dafür, dass Unterkünfte hier seltener, exklusiver und tendenziell teurer sind. Die Anfahrt erfordert meist Stunden auf tiefsandigen Pisten – aber genau das macht den Reiz aus. Lodges in Savuti bieten echtes Safari-Feeling: große Zelte mit Außenduschen, Mahlzeiten am Lagerfeuer, und das Gefühl, weit weg von der Zivilisation zu sein. Hier erleben Sie Safari noch so, wie sie vor Jahrzehnten war – mit Nächten voller Geräusche, klaren Sternenhimmeln und Wildtieren, die durch das Camp streifen.

Für Selbstfahrer gibt es im Savuti Campground einfache, aber legendäre Stellplätze:

  • kein Strom, kaum Infrastruktur,
  • dafür absolute Einsamkeit, ungestörte Tiernähe und authentische Buschmomente.

Savuti ist nicht bequem, aber intensiv und echt – ideal für Abenteurer, die lieber den Staub der Piste als den Komfort einer Bar in der Lodge spüren.


Moremi & Khwai – teurer, exklusiver, aber magisch

Im Moremi Game Reserve und der angrenzenden Khwai Community Area gelten andere Spielregeln. Das Delta ist logistisch anspruchsvoller, abgelegener – und das spiegelt sich in den Preisen wider. Die Lodges hier liegen oft tief im Delta, viele sind nur per Boot, Kleinflugzeug oder auf anspruchsvollen Pisten erreichbar. Sie bieten erstklassigen Komfort, privates Design und hochqualifizierte Guides. Wer bereit ist, etwas mehr zu investieren, wird mit einer unglaublichen Ruhe, Nähe zur Natur und persönlichem Service belohnt.

Der Unterschied zeigt sich in den Details:

  • Sundowner auf der Terrasse mit Blick auf das glitzernde Wasser,
  • Pirschfahrten bei Sonnenaufgang,
  • Dinner unter Sternen – begleitet von den Lauten der Nacht.

Camping im Moremi ist seltener und stark begrenzt:

  • Plätze wie Third Bridge, Xakanaxa oder South Gate sind schnell ausgebucht, oft Monate im Voraus.
  • Die Camps sind einfach, aber idyllisch – mitten in der Wildnis, oft an Lagunen oder Flussarmen gelegen.

Wer hier campt, erlebt das Delta mit allen Sinnen – der Morgendunst über dem Wasser, das Trompeten in der Ferne, der Ruf des Fischadlers über dem Zelt.

Ehrlich gesagt: Moremi ist kein günstiges Ziel, aber jeder Pula ist hier Erlebniswert. Die Ruhe, das Licht, das Delta – das alles kann man nicht „buchen“, man kann es nur erleben.


Budget-Tipp – realistisches Planen mit Verstand

Wer Botswana mit begrenztem Budget bereisen möchte, kann das – mit etwas Planung.

  • In Kasane lässt sich Geld sparen, indem Sie außerhalb des Parks übernachten und gezielt Aktivitäten buchen (Bootsfahrt, geführter Game Drive). So erleben Sie das Safari-Feeling ohne teure Lodgeübernachtungen.
  • Im Moremi hingegen sollten Sie mindestens zwei Nächte einplanen – auch wenn die Kosten höher sind. Das Delta entfaltet seine Magie nicht in Eile. Der Gegenwert liegt in der Tiefe des Erlebnisses, der Stille, der Landschaft und den unvergesslichen Begegnungen.

Ehrlich gesagt: Botswana ist kein Billigziel – aber es bietet einen der höchsten „Erlebnis-pro-Euro“-Werte Afrikas. Sie bezahlen nicht nur für Unterkunft und Essen, sondern für Abgeschiedenheit, Authentizität und Natur in Reinform.

Bestpreis-Garantie

In 3 Schritten zu Ihrer Traumreise
  • Lassen Sie sich von unseren Beispielreisen inspirieren und stellen Sie eine individuelle Reiseanfrage.

  • Sprechen Sie direkt mit unseren Reiseexperten um Ihre Reise zu optimieren und Details zu klären.

  • Erhalten Sie unverbindlich & kostenlos bis zu 3 individuelle Angebote von verschiedenen Reiseexperten.

Back To Top Erfahrungen & Bewertungen zu cookyourtrips