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Tansania ist nicht für jeden die perfekte Safari-Destination – aber für viele Reisende die beste. Eine Reise nach Tansania lohnt sich besonders, wenn Sie großen Wert auf klassische Safari-Erlebnisse legen. Dazu gehören weitläufige Savannen, große Tierherden und eine hohe Wahrscheinlichkeit, die berühmten „Big Five“ zu sehen. Wenn Sie sich genau das unter Afrika vorstellen, werden Sie in Tansania kaum enttäuscht.
Auch für Erstbesucher ist das Land ideal geeignet. Die Infrastruktur für Safaris ist gut entwickelt, die Nationalparks sind hervorragend erschlossen und geführte Rundreisen ermöglichen Ihnen ein sicheres und intensives Erlebnis.
Weniger geeignet ist Tansania hingegen, wenn Sie ausschließlich auf eigene Faust reisen möchten oder ein sehr günstiges Reiseziel suchen. Safaris sind grundsätzlich kostenintensiv, und echte Qualität hat ihren Preis.
Tansania gehört zu den wenigen Ländern, in denen Sie noch echte „Postkarten-Afrika“-Momente erleben können. Die Serengeti mit ihren endlosen Ebenen, der Ngorongoro-Krater als einzigartiges Ökosystem und der Tarangire-Nationalpark mit seinen Elefantenherden bieten eine außergewöhnliche Vielfalt. Ein Highlight ist die Große Tierwanderung, bei der Millionen von Gnus und Zebras durch die Serengeti ziehen. Dieses Naturereignis zählt zu den spektakulärsten der Welt und ist für viele Reisende ein entscheidender Grund, sich für Tansania zu entscheiden.
Darüber hinaus überzeugt das Land durch die Kombination aus Safari und Strand. Nach intensiven Tagen in der Wildnis können Sie auf Sansibar entspannen – ein klarer Vorteil gegenüber vielen anderen Safari-Destinationen.
Eine der wichtigsten Fragen wird oft nicht ehrlich beantwortet. Deshalb hier die realistische Einschätzung: Eine Tansania Safari ist kein günstiges Reiseziel. Die Kosten setzen sich aus Nationalparkgebühren, Unterkünften, Fahrzeugen, Guides und Flügen zusammen.
Realistische Preisbereiche:
Wenn Sie zusätzlich Sansibar einplanen, steigen die Gesamtkosten entsprechend.
Viele Reisende unterschätzen diese Preise zunächst – entscheiden sich aber bewusst dafür, weil das Erlebnis einzigartig ist und oft als „Reise des Lebens“ gesehen wird.
Die Frage nach Sicherheit beschäftigt nahezu alle Reisenden. Grundsätzlich gilt: Safaris in Tansania sind sehr sicher, da Sie sich in organisierten und kontrollierten Umgebungen bewegen. Sie reisen in der Regel mit erfahrenen Guides, übernachten in geprüften Lodges und bewegen sich in etablierten Nationalparks. Kritische Situationen entstehen meist nur, wenn grundlegende Verhaltensregeln missachtet werden. Wichtiger als Kriminalität sind für viele Reisende gesundheitliche Themen wie Malaria. Teile Tansanias gelten als Risikogebiet, weshalb eine individuelle Beratung vor der Reise sinnvoll ist. Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen lässt sich das Risiko jedoch deutlich reduzieren.
Tansania kann grundsätzlich das ganze Jahr bereist werden, jedoch unterscheiden sich die Bedingungen je nach Jahreszeit deutlich. Die Trockenzeit von Juni bis Oktober gilt als beste Reisezeit für klassische Safaris. Tiere sammeln sich an Wasserstellen, die Vegetation ist weniger dicht und die Sichtbedingungen sind optimal. Die Regenzeit von März bis Mai bringt üppige Landschaften und weniger Touristen, allerdings sind Tierbeobachtungen teilweise schwieriger. Wenn Sie die Große Migration erleben möchten, spielt der Reisezeitpunkt eine entscheidende Rolle. Je nach Monat befinden sich die Tierherden in unterschiedlichen Regionen der Serengeti.
Die klassische Nordroute ist die beliebteste und für viele Reisende die beste Wahl. Sie umfasst:
Diese Kombination bietet eine außergewöhnlich hohe Tierdichte und abwechslungsreiche Landschaften.
Alternativ gibt es abgelegenere Parks im Süden des Landes, die weniger besucht sind, aber auch schwieriger zu erreichen. Diese eignen sich eher für erfahrene Afrika-Reisende.
Eine Reise nach Tansania lässt sich ideal mit weiteren Ländern in Ostafrika verbinden. Besonders beliebt ist die Kombination mit Kenia, da beide Länder das Serengeti-Ökosystem teilen und sich perfekt für eine erweiterte Safari eignen. Wer neben klassischen Tierbeobachtungen ein außergewöhnliches Erlebnis sucht, kann seine Reise mit Uganda oder Ruanda kombinieren und dort beim Gorilla-Trekking eine völlig andere Seite Afrikas kennenlernen. Solche Rundreisen verbinden Savannen, Tierwelt und Regenwald zu einem besonders vielseitigen Afrika-Erlebnis.
In Tansania sind geführte Safaris die beste Wahl. Selbstfahrersafaris sind zwar theoretisch möglich, aber aufgrund der Distanzen, Straßenverhältnisse und Tierbeobachtungen deutlich anspruchsvoller.
Geführte Safaris bieten Ihnen:
Gerade bei einer ersten Reise ist dies ein entscheidender Vorteil.
Tansania ist besonders geeignet, wenn Sie klassische Safari-Bilder erleben möchten. Im Vergleich:
Tansania bietet die beste Kombination aus Tierdichte, Natur und Safari-Erlebnis – allerdings zu höheren Kosten.
In Tansania gibt es eine große Vielfalt an Safari-Unterkünften, die sich grob in drei Kategorien einteilen lassen:
Jede Kategorie bietet ein anderes Erlebnis – von exklusiv bis abenteuerlich.
Eine Lodge ist meist ein festes Gebäude mit Zimmern oder Chalets, während ein Tented Camp aus hochwertigen Zelten besteht.
Wichtig zu wissen: Tented Camps haben nichts mit klassischem Camping zu tun – sie bieten oft:
Der Unterschied liegt vor allem im Erlebnis:
Ja, Tented Camps in Tansania sind sehr sicher.
Die Camps:
Zusätzlich gelten klare Regeln, z. B.:
So wird ein sicheres und gleichzeitig authentisches Safari-Erlebnis gewährleistet.
Ja – und zwar auf sehr hohem Niveau.
Viele Glamping-Camps bieten:
Glamping in Tansania bedeutet: Luxus mitten in der Wildnis – ohne auf Komfort zu verzichten.
Die meisten hochwertigen Unterkünfte befinden sich in den bekannten Safari-Regionen:
Die Lage der Unterkunft hat großen Einfluss auf Ihr Safari-Erlebnis.
Die Wahl hängt von mehreren Faktoren ab:
Unser Tipp: Die Lage ist oft wichtiger als der Luxusgrad, da sie bestimmt, wie intensiv Ihre Tierbeobachtungen sind.
In den meisten Safari-Unterkünften ist Vollpension enthalten:
Getränke sind je nach Unterkunft teilweise inklusive (bei Luxuslodges oft vollständig).
Ja, aber oft eingeschränkt:
Das gehört zum Erlebnis dazu:
bewusst weniger Ablenkung – mehr Fokus auf Natur und Safari.
Ja, in vielen Camps ist das ein Highlight.
Von der Veranda oder Lounge aus können Sie oft beobachten:
Manche Camps liegen direkt an Wasserstellen oder Tierpfaden.
Ja, viele Unterkünfte sind familienfreundlich und bieten:
Einige Lodges haben Altersbeschränkungen oder empfehlen private Safaris für Familien mit kleinen Kindern.
Viele Lodges und Camps setzen auf nachhaltigen Tourismus:
Nachhaltigkeit spielt eine immer größere Rolle bei Safari-Reisen.
Das Besondere ist die Nähe zur Natur:
Dieses Gefühl von „mittendrin statt nur dabei“ ist einzigartig.
Die Auswahl an Lodges und Camps in Tansania ist beeindruckend – von einfachen, naturnahen Unterkünften bis hin zu luxuriösen Glamping-Erlebnissen. Ob Sie maximalen Komfort oder ein intensives Naturerlebnis suchen: Die richtige Unterkunft macht Ihre Safari zu etwas ganz Besonderem und prägt Ihre gesamte Reise.
Für die Einreise nach Tansania sind in der Regel keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben, außer bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet. In diesem Fall muss eine Impfung gegen Gelbfieber nachgewiesen werden.
Empfohlen werden jedoch folgende Standardimpfungen:
Eine reisemedizinische Beratung vor Abreise ist sinnvoll.
Ja, in vielen Regionen Tansanias besteht ein Risiko für Malaria – insbesondere in tiefer gelegenen Gebieten wie der Serengeti oder an der Küste.
Empfohlen wird:
In höher gelegenen Regionen (z. B. Ngorongoro-Hochland) ist das Risiko geringer, aber nicht ausgeschlossen.
Ob eine medikamentöse Prophylaxe sinnvoll ist, hängt von:
ab. Häufig werden Medikamente wie Malarone empfohlen.
Alternativ kann auch eine sogenannte „Stand-by-Medikation“ sinnvoll sein. Dies sollte immer individuell mit einem Arzt abgeklärt werden.
Die medizinische Versorgung ist:
Private Kliniken bieten oft besseren Standard als staatliche Einrichtungen.
Wichtig: Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport wird dringend empfohlen.
Leitungswasser sollte nicht getrunken werden.
Empfehlungen:
So vermeiden Sie Erkrankungen wie Durchfallerkrankungen.
In guten Lodges und Hotels sind die Hygienestandards sehr hoch.
Trotzdem gilt:
So reduzieren Sie das Risiko von Magen-Darm-Erkrankungen deutlich.
Neben Malaria können auch andere Krankheiten durch Insekten übertragen werden.
Wichtige Schutzmaßnahmen:
Safaris gelten grundsätzlich als sicher.
Zu beachten:
Die größten Belastungen entstehen meist durch Klima und ungewohnte Umgebung, nicht durch Tiere.
Die Sonneneinstrahlung ist sehr intensiv.
Empfohlen wird:
Eine gut ausgestattete Reiseapotheke sollte enthalten:
Optional:
Ja, grundsätzlich ist eine Safari auch mit Kindern möglich.
Wichtig:
Viele Lodges sind auf Familien spezialisiert und bieten sichere Rahmenbedingungen.
Ja, ein Visum für Tansania kann in vielen Fällen weiterhin direkt bei der Einreise („Visa on Arrival“) beantragt werden. Dies ist an den internationalen Flughäfen, auf Sansibar sowie an wichtigen Grenzübergängen möglich.
Reisende müssen dafür einen gültigen Reisepass vorlegen, der noch mindestens sechs Monate gültig ist.
Das Touristenvisum kostet in der Regel:
Die Bezahlung erfolgt häufig in US-Dollar, teilweise sind auch Kartenzahlungen möglich. Es wird dennoch empfohlen, Bargeld bereitzuhalten.
Grundsätzlich ist das Visum bei Einreise weiterhin möglich und funktioniert in der Praxis oft problemlos. Allerdings hat sich die Empfehlung in den letzten Jahren etwas verändert:
Empfohlen wird inzwischen das E-Visum vor der Reise zu beantragen.
Vorteile des E-Visums:
Das Visa-on-Arrival kann hingegen mit längeren Wartezeiten verbunden sein, insbesondere in der Hochsaison oder bei vielen ankommenden Flügen.
Das E-Visum wird vor der Reise online über die offizielle Plattform der tansanischen Einwanderungsbehörde beantragt.
Die Bearbeitung dauert in der Regel:
Viele Reisende entscheiden sich heute für das E-Visum, während das Visum bei Einreise weiterhin eine gute Alternative für spontane Reisen bleibt.
Wenn Sie Ihre Safari oder Rundreise im Voraus planen, empfehlen wir klar das E-Visum. So starten Sie Ihre Reise entspannter und vermeiden unnötige Wartezeiten nach einem langen Flug.
Tansania verfügt über zwei wichtige internationale Flughäfen:
Neben den internationalen Flughäfen gibt es mehrere regionale Flughäfen, die für Inlandsflüge und Safari-Anreisen wichtig sind:
Diese Flughäfen ermöglichen eine flexible Weiterreise innerhalb des Landes, insbesondere zu Safari-Gebieten oder Badezielen.
Tansania wird von zahlreichen internationalen Fluggesellschaften angeflogen. Dazu gehören unter anderem:
Viele Verbindungen erfolgen mit einem Zwischenstopp, zum Beispiel in Doha, Dubai, Istanbul oder Addis Abeba.
Die meisten Reisenden buchen ihre Flüge heute online. Es empfiehlt sich, verschiedene Anbieter zu vergleichen, um den besten Preis zu finden.
Beliebte Vergleichsportale sind:
Ein Preisvergleich lohnt sich besonders, da die Flugpreise je nach Saison, Abflugort und Buchungszeitpunkt stark variieren können.
Die Küche in Tansania ist vielfältig, herzhaft und stark von regionalen Einflüssen geprägt. Je nach Region unterscheiden sich die typischen Gerichte und Zutaten deutlich, wodurch Reisende eine abwechslungsreiche kulinarische Erfahrung erwarten dürfen.
An der Küste – insbesondere rund um den Indischen Ozean – ist der Einfluss der asiatischen und arabischen Küche deutlich spürbar. Hier dominieren Gerichte mit Kokosmilch, aromatischen Gewürzen und Currys. Frischer Fisch und Meeresfrüchte gehören zu den Highlights und werden oft mit Reis serviert.
Im Landesinneren basiert die Ernährung stärker auf traditionellen Grundnahrungsmitteln:
Diese werden meist kombiniert mit:
In Safari-Lodges und Hotels erwartet Sie hingegen eine deutlich internationalere Küche. Viele Unterkünfte bieten eine Mischung aus afrikanischen Spezialitäten und internationalen Gerichten auf hohem Niveau. Dabei wird großer Wert auf frische Zutaten und abwechslungsreiche Menüs gelegt.
Auch für Vegetarier ist Tansania gut geeignet. Die Auswahl an pflanzlichen Gerichten ist groß, und viele Lodges gehen flexibel auf individuelle Wünsche ein.
Ein besonderes Highlight sind die frischen Früchte, die das ganze Jahr über verfügbar sind. Dazu gehören unter anderem:
Diese werden oft frisch serviert und sind ein fester Bestandteil vieler Mahlzeiten.
Beim Trinken gilt: Leitungswasser sollte nicht konsumiert werden. Stattdessen wird empfohlen, ausschließlich abgefülltes oder gefiltertes Wasser zu trinken, das in allen Lodges und Restaurants problemlos erhältlich ist.
Tansania bietet eine große Auswahl an authentischen und handgefertigten Souvenirs, die sich ideal als Erinnerung oder Geschenk eignen. Besonders beliebt sind traditionelle Kunstwerke und lokale Handwerksprodukte.
Typische Souvenirs sind:
Diese Produkte spiegeln die Kultur und Kreativität des Landes wider und sind oft echte Unikate.
Trinkgeld ist in Tansania nicht verpflichtend, wird jedoch sehr geschätzt und ist ein wichtiger Bestandteil des Einkommens vieler Menschen im Tourismussektor. Es gilt als Zeichen der Anerkennung für guten Service und persönliche Betreuung während Ihrer Reise.
Als Orientierung für Trinkgelder auf Safari gelten folgende Richtwerte:
In vielen Lodges und Camps gibt es eine zentrale Trinkgeldbox, in die Sie Ihren Beitrag am Ende Ihres Aufenthalts legen können. Das gesammelte Geld wird anschließend fair unter allen Mitarbeitenden aufgeteilt.
Ihr Guide erhält das Trinkgeld in der Regel persönlich am Ende der Safari, was eine schöne Gelegenheit ist, sich direkt für die gemeinsame Zeit und die Erlebnisse zu bedanken.
Trinkgeld wird am besten in bar gegeben, idealerweise in US-Dollar oder alternativ in der lokalen Währung
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