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Der Caprivi-Streifen – heute meist Zambezi-Region genannt – gehört zu den eindrucksvollsten Naturgebieten Namibias: breite Flusslandschaften, dichte Auenwälder, Elefantenherden am Wasser und Nationalparks, die sich eher wie „wildes Afrika“ anfühlen als wie das klassische Namibia mit Wüste und Weite. Genau diese Mischung sorgt aber auch dafür, dass viele Reisende vorab fragen: Ist der Caprivi für Touristen gefährlich? Die ehrliche Antwort lautet: Nicht grundsätzlich – aber er stellt andere Anforderungen an Ihre Reiseplanung und Ihr Verhalten als viele andere Regionen Namibias. Wenn Sie ein paar Kernregeln beachten, ist die Zambezi-Region für die meisten Urlauber sehr gut bereisbar.
Während weite Teile Namibias trocken, offen und infrastrukturell auf Selbstfahrer eingestellt sind, ist der Caprivi grüner, wasserreicher und tierdichter. Das bedeutet: Sie bewegen sich häufiger in Flussnähe, in Schilfzonen und in Lebensräumen, in denen Tiere wie Flusspferde, Krokodile und Elefanten ganz selbstverständlich dazugehören. Gleichzeitig sind manche Strecken abgelegener – und genau in der Kombination aus Natur + Distanz liegen die wichtigsten „Risiken“ (und auch die besondere Magie dieser Region).
Viele Menschen denken bei „Sicherheit“ sofort an Überfälle oder Entführungen. In Namibia ist Kriminalität als Thema real – aber sie betrifft je nach Region sehr unterschiedlich und ist oft situativ (z. B. bestimmte Orte, bestimmte Uhrzeiten, bestimmte Routinen). Das Auswärtige Amt weist grundsätzlich darauf hin, dass Eigentumsdelikte und auch Überfälle auf Reisende vorkommen können – teils sogar gezielt gegen Touristen (z. B. wegen Kameraausrüstung), einschließlich Campingplätzen und Unterkünften.
Für den Caprivi gilt in der Praxis: In den Lodge- und Safari-Hotspots ist das Sicherheitsgefühl für die meisten Reisenden gut, solange Sie sich nicht sorglos verhalten. Das größere Risiko entsteht häufig durch:
Sie müssen nicht „ängstlich“ reisen – aber konsequent. Die Basics sind simpel und wirken sehr zuverlässig:
Wichtig: Viele unangenehme Situationen entstehen nicht, weil eine Region „gefährlich“ ist – sondern weil Reisende im Urlaubsmodus Routinefehler machen (nachts noch „kurz“ laufen, Tasche im Auto lassen, am Flussufer unachtsam sein).
Wenn man sich Namibia-Sicherheit realistisch anschaut, ist Straßenverkehr häufig das größere Risiko als Kriminalität. Im Caprivi kommt hinzu, dass Tiere (Rinder, Ziegen, Wildtiere) besonders in den Morgen- und Abendstunden sehr plötzlich auf der Fahrbahn stehen können. Dazu kommen:
Meine klare Empfehlung für eine sichere Caprivi-Route: Planen Sie Etappen bewusst kürzer, starten Sie früh, kommen Sie früh an und vermeiden Sie „Wir schaffen das noch schnell bis…“ als Prinzip.
Der Caprivi ist Flussland. Und Flussland heißt: Hippos und Krokodile sind keine exotische Randnotiz, sondern Teil des Ökosystems. Für Touristen wird es dann gefährlich, wenn man das Verhalten dieser Tiere unterschätzt.
Die wichtigsten Regeln:
Im Caprivi sind Naturbegegnungen oft näher als in anderen Teilen Namibias – das ist ein Highlight, aber es bedeutet auch: Ihre Aufmerksamkeit ist Teil der Sicherheit.
Die Zambezi-Region grenzt an mehrere Länder. Das sorgt verständlicherweise für Fragen. Entscheidend ist: Als Tourist sind Sie in der Regel nicht in „Konfliktzonen“ unterwegs, sondern in klar definierten Routen zwischen Lodges, Parks und Flussregionen. Trotzdem gilt:
Neben Sicherheit im engeren Sinn spielt im Caprivi ein Thema stärker hinein als in vielen anderen Namibia-Regionen: Malaria. Das Auswärtige Amt nennt explizit die Zambezi/Caprivi-Region als Bereich mit entsprechendem Risiko. Das bedeutet nicht, dass Sie „nicht hinfahren sollten“ – aber dass Sie Prophylaxe/Stand-by-Medikation und konsequenten Mückenschutz vorab mit einem Reisemediziner abstimmen sollten und vor Ort besonders in der Dämmerung diszipliniert bleiben.
Der Caprivi-Streifen ist für Touristen nicht pauschal gefährlich. Er ist vor allem intensiver: mehr Wasser, mehr Tiere, teils mehr Abgeschiedenheit – und damit mehr Situationen, in denen Ihre Routine den Unterschied macht. Wenn Sie:
dann ist die Zambezi-Region eine der lohnendsten Namibia-Erweiterungen überhaupt – landschaftlich spektakulär und safari-technisch oft überraschend „wild“.
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