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Nairobi – Masai Mara National Reserve – Lake Nakuru – Amboseli-Nationalpark – Nairobi – Sansibar
Die Flexibilität für die Pirschfahrten ist während Ihrer Safari in Kenia voll gegeben und Ganztagespirschfahrten sind möglich. Fahrer und Fahrzeug stehen Ihnen exklusiv und uneingeschränkt zur Verfügung. Nur Sie bestimmen wann, wie lange und wie oft die Pirschfahrten gemacht werden.
Ihr Reiseexperte
für diese Reise
Ihre Kenia Rundreise mit anschließendem Badeaufenthalt auf Sansibar beginnt mit dem Flug von Deutschland nach Nairobi. Bereits während des Anflugs auf Ostafrika verändert sich die Landschaft unter Ihnen, und mit der Landung in der kenianischen Hauptstadt beginnt eine Reise, die einige der bekanntesten Naturlandschaften Afrikas mit erholsamen Tagen am Indischen Ozean miteinander verbindet. Die Kombination aus Safari und Sansibar eignet sich besonders gut für Reisende, die nicht zwischen einer intensiven Tierbeobachtungsreise und einem entspannten Badeurlaub wählen möchten. In den kommenden Tagen erleben Sie zunächst die Savannen, Seen und Nationalparks Kenias, bevor Sie Ihre Reise anschließend an den tropischen Stränden Sansibars ausklingen lassen.
Nach Ihrer Ankunft am internationalen Flughafen von Nairobi werden Sie bereits erwartet. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten und der Gepäckausgabe erfolgt der organisierte Transfer zu Ihrem Hotel. Sie müssen sich nach dem langen Flug nicht um ein Taxi oder die Orientierung in der Millionenmetropole kümmern, sondern können ganz entspannt zu Ihrer Unterkunft fahren. Abhängig von Ihrer Flugverbindung und Ankunftszeit steht Ihnen der restliche Tag zur freien Verfügung. Gerade nach einer Nacht im Flugzeug kann es angenehm sein, zunächst im Hotel anzukommen, sich frisch zu machen und die Reise ruhig zu beginnen. Wer genügend Energie hat, kann den ersten Tag jedoch bereits nutzen, um Nairobi kennenzulernen.
Nairobi ist für viele Safarireisende zunächst lediglich das Tor zu den Nationalparks Kenias, verdient bei ausreichend Zeit aber durchaus einen genaueren Blick. Die Stadt verbindet moderne Geschäftsviertel, koloniale Geschichte, grüne Parkanlagen und eine lebendige ostafrikanische Metropole miteinander. Je nachdem, wann Ihr Flug landet und wie viel Zeit Ihnen zur Verfügung steht, können Sie verschiedene Sehenswürdigkeiten besuchen oder einfach einen gemütlichen ersten Nachmittag verbringen.
Eine Möglichkeit für einen unkomplizierten Einstieg ist das Nairobi Arboretum. Die weitläufige Grünanlage wurde bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts angelegt und bietet heute zahlreiche einheimische und eingeführte Baumarten. Zwischen den Wegen und großen schattenspendenden Bäumen lässt sich der Trubel Nairobis für einige Zeit vergessen. Das Arboretum eignet sich besonders gut, wenn Sie nach dem Flug nicht gleich ein umfangreiches Besichtigungsprogramm absolvieren möchten, aber trotzdem bereits einen ersten Eindruck von der grünen Seite der Stadt bekommen möchten.
Die Anlage wird von Einheimischen zum Spazierengehen, Joggen und Entspannen genutzt und vermittelt dadurch gleichzeitig einen Eindruck vom alltäglichen Leben in Nairobi. Mit etwas Glück können auch verschiedene Vogelarten und kleinere Tiere beobachtet werden. Für eine ausgedehnte Tierbeobachtung ist das Arboretum natürlich nicht mit den kommenden Safarigebieten vergleichbar, doch als entspannter Auftakt Ihrer Kenia Reise ist es durchaus interessant.
Wer sich stärker für Geschichte und Kultur interessiert, kann das Nationalmuseum besuchen. Hier erhalten Sie einen Überblick über die Naturgeschichte, Kultur und Entwicklung Kenias. Ausstellungen beschäftigen sich mit archäologischen Funden, der menschlichen Evolution, der Tierwelt des Landes und den verschiedenen ethnischen Gruppen Kenias. Gerade vor einer Rundreise kann der Besuch hilfreich sein, weil viele Zusammenhänge, die Ihnen später unterwegs begegnen, dadurch verständlicher werden.
Kenia besteht schließlich nicht nur aus Nationalparks und Wildtieren. Das Land besitzt eine große kulturelle Vielfalt, eine bewegte Geschichte und eine moderne Gesellschaft, die sich in Nairobi besonders gut beobachten lässt. Wer sich bereits zu Beginn etwas mit diesen Themen beschäftigt, erlebt die anschließende Rundreise häufig mit einem differenzierteren Blick.
In unmittelbarer Nähe des Museums befindet sich der Snake Park. Dort werden verschiedene Reptilienarten vorgestellt, darunter einige der in Ostafrika vorkommenden Schlangen. Wer sich für Reptilien interessiert, erhält hier einen ersten Einblick in Arten, die in freier Wildbahn meist wesentlich schwieriger zu entdecken sind. Während der späteren Safari stehen selbstverständlich vor allem große Säugetiere im Mittelpunkt, doch Kenias Ökosysteme bestehen aus einer enormen Vielfalt unterschiedlichster Tiergruppen.
Ob Sie den ersten Tag aktiv gestalten oder einfach im Hotel entspannen möchten, hängt ganz von Ihrer Ankunftszeit und Ihrer persönlichen Verfassung ab. Ein zu voll gepacktes Programm ist am ersten Tag nicht notwendig. Die kommenden Tage beginnen teilweise früh und sind voller Eindrücke, sodass ein entspannter Start in Nairobi durchaus sinnvoll ist.
Am Abend können Sie Ihr erstes Abendessen in Kenia genießen und sich auf den kommenden Safaritag vorbereiten. Bereits am nächsten Morgen verlassen Sie Nairobi und fahren Richtung Masai Mara – eines der berühmtesten Wildschutzgebiete Afrikas und für viele Reisende der Höhepunkt einer Kenia Rundreise.
Übernachtung in Nairobi. Je nach gebuchtem Hotel und Arrangement mit Frühstück beziehungsweise entsprechend gebuchter Verpflegung.
Nach dem Frühstück verlassen Sie Nairobi und beginnen den eigentlichen Safariabschnitt Ihrer Kenia Rundreise. Die Fahrt führt zunächst durch das fruchtbare kenianische Hochland und anschließend Richtung Great Rift Valley. Schon dieser Reisetag bietet zahlreiche landschaftliche Eindrücke und macht deutlich, wie unterschiedlich die Regionen Kenias sind. Die moderne Großstadt verschwindet langsam hinter Ihnen, landwirtschaftlich genutzte Flächen, kleinere Ortschaften und weite Landschaften bestimmen zunehmend das Bild.
Einer der eindrucksvollsten geologischen Landschaftsräume Ostafrikas ist der Große Afrikanische Grabenbruch. Das sogenannte Great Rift Valley ist Teil eines gewaltigen geologischen Systems, das sich über Tausende Kilometer durch Ostafrika zieht. Steile Abbruchkanten, Vulkanlandschaften, Seen und Hochflächen gehören zu seinen sichtbaren Folgen. Auf dem Weg Richtung Masai Mara eröffnen sich immer wieder beeindruckende Aussichten über diese Landschaft.
Je nach Route und Zeitplan kann an einem geeigneten Aussichtspunkt eine Pause eingelegt werden. Von hier aus erkennt man besonders gut die enorme Dimension des Rift Valley. Für viele Reisende ist dies einer der ersten Momente, in denen das Gefühl entsteht, tatsächlich in Ostafrika angekommen zu sein.
Anschließend führt die Fahrt weiter durch das Hochland und Richtung Narok. Narok ist ein wichtiges regionales Zentrum und gilt gleichzeitig als Tor zur Masai Mara. Mit zunehmender Entfernung von Nairobi verändert sich die Landschaft erneut. Die Siedlungen werden kleiner, das Land öffnet sich und erste weite Grasflächen kündigen die Savannenregion an, die Sie in den kommenden Tagen erkunden werden.
Gegen Mittag beziehungsweise frühen Nachmittag erreichen Sie die Masai Mara. Bereits die Anfahrt vermittelt einen ersten Eindruck von der Weite dieser Region. Graslandschaften reichen bis zum Horizont, Akazien stehen einzeln in der Savanne und mit etwas Glück begegnen Ihnen bereits auf der Fahrt zur Unterkunft erste Zebras, Giraffen oder Antilopen.
Die Masai Mara ist eines der tierreichsten Wildschutzgebiete Ostafrikas und bildet gemeinsam mit der südlich angrenzenden Serengeti in Tansania ein zusammenhängendes Ökosystem. Tiere kennen selbstverständlich keine Staatsgrenzen. Gnus, Zebras, Gazellen und zahlreiche andere Arten bewegen sich abhängig von Regenfällen und Nahrungsangebot durch diese riesige Landschaft.
Nach der Ankunft in Ihrer Unterkunft genießen Sie je nach Zeitplan zunächst ein Mittagessen und haben Gelegenheit, Ihr Zimmer beziehungsweise Zelt zu beziehen. Anschließend beginnt das Erlebnis, auf das viele Reisende seit Monaten warten: Ihre erste Pirschfahrt durch die Masai Mara.
Schon die erste Fahrt kann erstaunlich viele Tierbeobachtungen bringen. Impalas, Thomson-Gazellen, Gnus und Zebras sind häufig zu sehen, während Giraffen über die Savanne ziehen und Elefantenfamilien zwischen Grasland und Buschlandschaft wechseln. Büffel können in größeren Herden auftreten, und Warzenschweine laufen mit hoch erhobenen Schwänzen über die Ebene.
Besonders bekannt ist die Masai Mara für ihre Großkatzen. Löwen kommen in vergleichsweise hoher Dichte vor, und ganze Rudel können in der Savanne beobachtet werden. Tagsüber liegen die Tiere häufig im Schatten oder ruhen im Gras, bevor sie in den kühleren Abendstunden aktiver werden.
Auch Geparden besitzen in den offenen Ebenen hervorragende Lebensbedingungen. Ihre schlanke Körperform und außergewöhnliche Geschwindigkeit sind perfekt an die Jagd in der Savanne angepasst. Leoparden sind deutlich schwieriger zu entdecken. Sie halten sich gern in dichterer Vegetation oder auf Bäumen auf, wo sie sich dem Blick der Besucher entziehen.
Eine Safari bedeutet jedoch nicht, dass ausschließlich nach den Big Five gesucht werden sollte. Gerade die Vielzahl kleinerer Beobachtungen macht die Masai Mara so faszinierend. Ein Schakal auf Nahrungssuche, eine Gruppe Hyänen, ein Sekretärvogel auf der Jagd oder eine Giraffe vor dem Sonnenuntergang können ebenso unvergesslich sein wie die Sichtung eines Löwen.
Gegen Abend kehren Sie in Ihre Unterkunft zurück. Beim Abendessen können Sie die ersten Eindrücke Ihrer Kenia Safari Revue passieren lassen. In einer Lodge oder einem Camp mitten beziehungsweise nahe der Savanne verändert sich nach Sonnenuntergang die Atmosphäre vollkommen. Die Geräusche der afrikanischen Nacht ersetzen das Stimmengewirr des Tages und erinnern daran, dass die Wildnis direkt vor der Unterkunft beginnt.
Übernachtung in einer Lodge oder einem Camp in beziehungsweise an der Masai Mara. Frühstück, Mittagessen und Abendessen entsprechend dem Reiseprogramm.
Heute steht ein kompletter Safaritag in der Masai Mara auf dem Programm. Anders als am Vortag, an dem ein Teil des Tages für die Anreise benötigt wurde, können Sie nun die unterschiedlichen Landschaften des Reservats intensiv erkunden. Früh aufzustehen lohnt sich, denn der Morgen gehört zu den besten Zeiten für Tierbeobachtungen. Die Temperaturen sind noch angenehm, das Licht ist weich und viele Tiere sind aktiver als während der heißen Mittagsstunden.
Noch bevor die Sonne hoch über der Savanne steht, brechen Sie zur ersten Pirschfahrt auf. Besonders für Fotografen sind diese Stunden außergewöhnlich. Das warme Morgenlicht legt sich über das Gras und erzeugt die berühmten goldenen Farben der ostafrikanischen Savanne.
Raubtiere können zu dieser Zeit noch von ihren nächtlichen Aktivitäten unterwegs sein. Löwenrudel kehren möglicherweise von einer Jagd zurück, Hyänen patrouillieren durch ihr Revier und mit viel Glück lässt sich ein Gepard beobachten, der die kühleren Morgenstunden zur Jagd nutzt.
Auch Elefanten sind morgens häufig aktiv. Familienverbände ziehen durch die Savanne, Jungtiere bleiben eng bei ihren Müttern und größere Bullen können allein unterwegs sein. Besonders eindrucksvoll ist es, eine Herde über längere Zeit zu beobachten und das komplexe Sozialverhalten der Tiere kennenzulernen.
Viele Reisende kommen mit dem Wunsch nach Kenia, die berühmten Big Five zu sehen. Löwen, Leoparden, Elefanten und Büffel leben in der Mara, während Nashörner deutlich schwieriger zu beobachten sind. Der Begriff Big Five stammt ursprünglich nicht aus dem Tourismus, sondern aus der Großwildjagd und bezeichnete Tiere, deren Jagd besonders gefährlich war. Heute wird er glücklicherweise vor allem im Zusammenhang mit Tierbeobachtung und Fotografie verwendet.
Eine gute Safari sollte jedoch niemals zu einer Checkliste werden. Ein erfahrener Guide nimmt sich Zeit für spannende Situationen und nicht nur für möglichst viele Arten. Eine Löwenfamilie über eine Stunde zu beobachten, während die Jungtiere miteinander spielen, kann wesentlich eindrucksvoller sein als fünf kurze Sichtungen verschiedener Tiere.
Besonders bekannt ist die Masai Mara für die Great Migration. Dabei ziehen riesige Herden von Gnus, Zebras und weiteren Pflanzenfressern durch das Serengeti-Mara-Ökosystem auf der Suche nach frischem Gras und Wasser. Die Tierwanderung folgt den saisonalen Regenfällen und ist deshalb kein Ereignis, das jedes Jahr exakt am gleichen Datum und Ort stattfindet.
Häufig erreichen größere Herden die Masai Mara ungefähr während der Monate Juli bis Oktober. Die genaue Entwicklung kann jedoch von Jahr zu Jahr variieren. Besonders spektakulär sind mögliche Flussüberquerungen, bei denen die Tiere Flüsse wie den Mara River durchqueren. Dabei können Krokodile und starke Strömungen eine zusätzliche Gefahr darstellen.
Wer zwischen August und Oktober reist, kann sehr gute Chancen haben, große Herden in der Masai Mara zu erleben. Eine Flussüberquerung lässt sich allerdings niemals garantieren. Die Tiere entscheiden selbst, wann und wo sie den Fluss überqueren. Manchmal sammeln sich Tausende Gnus stundenlang am Ufer, um dann doch wieder umzukehren.
Auch außerhalb der Migration bleibt die Masai Mara eines der besten Safarigebiete Kenias. Viele Tiere leben dauerhaft in der Region, und insbesondere Großkatzen können ganzjährig hervorragend beobachtet werden.
Je nach Reiseprogramm kehren Sie zum Mittagessen in die Unterkunft zurück oder bleiben mit einem Picknick länger in der Mara. Beide Varianten haben Vorteile. Eine Pause in der Lodge ermöglicht etwas Erholung, während eine Ganztagessafari größere Distanzen und abgelegenere Gebiete erschließt.
Am Nachmittag geht es erneut auf Pirschfahrt. Mit sinkenden Temperaturen nimmt die Aktivität vieler Tiere wieder zu. Giraffen ziehen über die Ebene, Elefanten bewegen sich zu Wasserstellen und Raubtiere beginnen sich auf den Abend vorzubereiten.
Im Anschluss an die Pirschfahrt ist der Besuch eines Massai-Dorfes vorgesehen. Die Maasai gehören zu den bekanntesten Bevölkerungsgruppen Ostafrikas und sind eng mit den Savannenregionen Kenias und Tansanias verbunden. Traditionell spielte die Viehzucht eine zentrale Rolle in ihrer Lebensweise, wobei Rinder nicht nur wirtschaftliche, sondern auch gesellschaftliche Bedeutung besitzen.
Während des Besuchs erhalten Sie Einblicke in Traditionen, Familienstrukturen, Kleidung und Lebensweise. Häufig werden traditionelle Tänze beziehungsweise Gesänge gezeigt und verschiedene Aspekte des Dorflebens erklärt.
Ein solcher Besuch sollte respektvoll erfolgen. Die Maasai sind keine touristische Attraktion, sondern Menschen mit einer lebendigen Kultur, die sich ebenso verändert und weiterentwickelt wie jede andere Gesellschaft. Ein guter Besuch ermöglicht deshalb echten Austausch und sollte nicht den Eindruck vermitteln, eine unveränderte Vergangenheit zu besichtigen.
Anschließend kehren Sie in Ihre Unterkunft zurück. Beim Abendessen klingt ein weiterer ereignisreicher Tag aus.
Übernachtung in einer Lodge oder einem Camp in beziehungsweise an der Masai Mara. Frühstück, Mittagessen und Abendessen inklusive.
Nach dem Frühstück verabschieden Sie sich von der Masai Mara und fahren weiter Richtung Lake Nakuru. Die heutige Etappe führt erneut durch das Great Rift Valley und zeigt eine vollkommen andere Landschaft als die weiten Savannen der vergangenen Tage.
Die Fahrt selbst gehört zu einer Rundreise dazu und sollte nicht nur als notwendiger Transfer betrachtet werden. Kenia verändert sich unterwegs ständig. Dörfer, landwirtschaftliche Gebiete, Hochlandlandschaften und immer neue Ausblicke vermitteln einen Eindruck davon, wie vielfältig das Land außerhalb der Nationalparks ist.
Der Lake Nakuru Nationalpark liegt rund um den gleichnamigen See im Rift Valley. Im Vergleich zur riesigen Masai Mara ist das Schutzgebiet kompakter, bietet aber eine sehr abwechslungsreiche Landschaft und eine hohe Tierdichte.
Der See ist von Waldgebieten, offenen Grasflächen und Akazienlandschaften umgeben. Die unterschiedlichen Lebensräume ermöglichen die Beobachtung zahlreicher Tier- und Vogelarten.
Lake Nakuru wurde international durch seine Flamingos bekannt. Früher konnten zeitweise riesige Schwärme den See rosa färben. Die Zahl der Flamingos schwankt jedoch stark, da Wasserstand, Salzgehalt und Nahrungsangebot Einfluss darauf haben, wie viele Tiere sich gerade am See aufhalten.
Es wäre deshalb falsch, heute noch zu jeder Jahreszeit Millionen Flamingos zu versprechen. Flamingos können beobachtet werden, ihre Zahl variiert jedoch erheblich. Auch ohne riesige Flamingoschwärme gehört Lake Nakuru zu den interessantesten Vogelgebieten der Reise. Pelikane, Reiher, Kormorane und zahlreiche weitere Wasservögel sind möglich.
Einer der wichtigsten Gründe für den Besuch des Parks sind Nashörner. Lake Nakuru ist ein bedeutendes Schutzgebiet für Breit- und Spitzmaulnashörner. Dadurch bestehen hier wesentlich bessere Chancen auf Nashornbeobachtungen als in der Masai Mara.
Breitmaulnashörner können häufig auf offeneren Grasflächen entdeckt werden. Spitzmaulnashörner sind zurückgezogener und bevorzugen dichtere Vegetation, weshalb Sichtungen schwieriger sein können.
Eine Begegnung mit diesen mächtigen Tieren gehört für viele Reisende zu den Höhepunkten einer Kenia Safari. Gleichzeitig wird bei einem Besuch deutlich, wie wichtig konsequenter Schutz für das Überleben der Nashornpopulationen ist.
Neben Nashörnern leben im Park Büffel, Giraffen, Zebras, Antilopen, Paviane und verschiedene Affenarten. Auch Löwen kommen vor und können mit etwas Glück beobachtet werden. Leoparden sind ebenfalls möglich, aber deutlich schwerer zu entdecken.
Besonders auffällig sind die Rothschild-Giraffen, die im Schutzgebiet vorkommen. Ihre helle Zeichnung und die charakteristischen Beine unterscheiden sie von anderen Giraffenpopulationen.
Paviane können insbesondere in bewaldeten Bereichen und entlang der Straßen auftreten. Es ist faszinierend, ihre sozialen Interaktionen zu beobachten, gleichzeitig sollten Wildtiere niemals gefüttert werden.
Nach der Ankunft unternehmen Sie eine ausführliche Pirschfahrt. Da der Park relativ kompakt ist, lassen sich unterschiedliche Lebensräume innerhalb weniger Stunden erreichen.
Ihr Guide hält Ausschau nach Nashörnern, Giraffen und Büffeln und bringt Sie zu Aussichtspunkten, von denen sich der See und die umliegende Landschaft überblicken lassen.
Am späten Nachmittag fahren Sie zu Ihrer Unterkunft und genießen nach einem abwechslungsreichen Safaritag das Abendessen.
Übernachtung im Raum Lake Nakuru. Frühstück, Mittagessen und Abendessen entsprechend dem Reiseprogramm.
Heute verbindet die Rundreise gleich mehrere sehr unterschiedliche Regionen. Nach dem Frühstück verlassen Sie Lake Nakuru und fahren zunächst Richtung Lake Naivasha. Die Strecke ist vergleichsweise kurz, sodass am Vormittag Zeit für eine Bootsfahrt auf dem See bleibt, bevor anschließend die längere Weiterfahrt Richtung Amboseli beginnt.
Lake Naivasha ist ein Süßwassersee im Great Rift Valley und liegt auf ungefähr 1.900 Metern Höhe. Die Landschaft unterscheidet sich deutlich von der Masai Mara und Amboseli. Papyrus, Akazien und grüne Uferbereiche prägen das Bild, während der See eine beeindruckende Vogelwelt beherbergt.
Besonders bekannt ist Lake Naivasha für seine Flusspferde. Tagsüber halten sie sich überwiegend im Wasser auf und kommen erst in den Abend- und Nachtstunden häufiger an Land.
Während einer Bootsfahrt erleben Sie die Landschaft aus einer völlig neuen Perspektive. Der Motor wird in geeigneten Bereichen gedrosselt, und Ihr Guide beziehungsweise Bootsführer hält Ausschau nach Flusspferden und Vögeln.
Flusspferde sollten immer mit ausreichend Abstand beobachtet werden. Obwohl die Tiere häufig ruhig im Wasser liegen, gehören sie zu den wehrhaftesten Wildtieren Afrikas. Erfahrene Bootsführer kennen die notwendigen Sicherheitsabstände und Verhaltensregeln.
Besonders eindrucksvoll ist die Vogelwelt. Fischadler können über dem See kreisen, während Reiher, Kormorane, Eisvögel und zahlreiche weitere Arten in den Uferbereichen leben. Für Vogelbeobachter ist die Bootsfahrt deshalb weit mehr als ein kurzer Zwischenstopp.
Anders als in manchen Beschreibungen gelegentlich behauptet wird, stehen am Lake Naivasha vor allem Flusspferde und die Vogelwelt im Mittelpunkt. Krokodile sind für den See nicht die typische Beobachtung, mit der bei einer Bootsfahrt gerechnet werden sollte.
Nach der Bootsfahrt setzen Sie Ihre Rundreise fort. Die Fahrt Richtung Amboseli gehört zu den längeren Etappen, weshalb unterwegs ein Mittagessen beziehungsweise Picknick eingeplant wird. Die Landschaft verändert sich während der Fahrt immer wieder. Die grüneren Hochlandregionen weichen zunehmend trockeneren Ebenen.
Je näher Sie Amboseli kommen, desto weiter öffnet sich der Horizont. Bei klarer Sicht erscheint schließlich der Kilimanjaro. Mit 5.895 Metern ist er der höchste Berg Afrikas. Obwohl sein Gipfel in Tansania liegt, bietet sich von Amboseli aus einer der berühmtesten Blicke auf den Berg.
Nach Ihrer Ankunft beziehen Sie Ihre Unterkunft. Je nach Tageszeit bleibt möglicherweise noch Zeit für einen ersten Blick auf die Umgebung, bevor Sie zum Abendessen zurückkehren.
Der kommende Tag gehört vollständig dem Amboseli Nationalpark.
Übernachtung in einer Lodge oder einem Camp am Amboseli Nationalpark. Frühstück, Mittagessen beziehungsweise Picknick und Abendessen inklusive.
Heute verbringen Sie einen vollständigen Tag im Amboseli Nationalpark. Der Park ist insbesondere für seine Elefanten bekannt und gehört zu den besten Gebieten Ostafrikas, um diese Tiere in freier Wildbahn über längere Zeit zu beobachten.
Die Landschaft von Amboseli unterscheidet sich deutlich von der Masai Mara. Weite offene Ebenen, trockene Böden, Staubflächen und grüne Sümpfe wechseln sich ab. Über allem erhebt sich bei klarer Sicht der Kilimanjaro.
Ein früher Start lohnt sich heute ganz besonders. Der Kilimanjaro ist am Morgen häufig besser sichtbar, bevor sich im Tagesverlauf Wolken um den Gipfel bilden. Wer das berühmte Motiv von Elefanten vor dem Berg erleben möchte, sollte deshalb die ersten Stunden des Tages nutzen.
Natürlich kann niemand garantieren, dass genau im richtigen Moment eine Elefantenherde an der perfekten Stelle vorbeizieht. Gerade diese Unberechenbarkeit macht Safari aus. Wenn alle Faktoren zusammentreffen – klare Sicht, schönes Morgenlicht und Tiere in der Ebene – entsteht jedoch einer jener Momente, die viele Reisende nie vergessen.
Amboseli ist seit Jahrzehnten für seine Elefantenpopulation bekannt. Einige Familienverbände wurden über viele Jahre wissenschaftlich beobachtet, sodass die Sozialstrukturen der Tiere besonders gut dokumentiert sind.
Elefanten leben in komplexen Familiengruppen, die normalerweise von einer erfahrenen Matriarchin geführt werden. Jungtiere wachsen in engem Kontakt zu mehreren weiblichen Verwandten auf. Bei längeren Beobachtungen erkennt man schnell, wie sozial diese Tiere miteinander umgehen.
Große Bullen sind häufiger allein oder in lockeren Männergruppen unterwegs.
Eines der faszinierendsten Merkmale des Parks sind seine permanenten beziehungsweise saisonalen Feuchtgebiete. Wasser aus dem Kilimanjaro-Massiv gelangt unterirdisch in die Ebenen und speist verschiedene Sümpfe.
Dadurch entstehen mitten in einer ansonsten trockenen Landschaft grüne Oasen. Elefanten verbringen dort teilweise Stunden und fressen Wasserpflanzen. Büffel, Flusspferde und zahlreiche Vögel nutzen die Feuchtgebiete ebenfalls.
Der Kontrast zwischen staubiger Ebene und sattgrünem Sumpf gehört zu den eindrucksvollsten Landschaftsbildern Amboselis.
Auch wenn Elefanten die Hauptattraktion darstellen, bietet der Park eine große Vielfalt weiterer Tiere. Zebras und Gnus ziehen über die offenen Ebenen, Giraffen fressen an Akazien, Gazellen und andere Antilopenarten kommen zahlreich vor und Büffel halten sich besonders in der Nähe der Sümpfe auf.
Löwen leben ebenfalls im Nationalpark und können mit Glück beobachtet werden. Geparden kommen in der Region vor, sind jedoch deutlich seltener zu sehen. Hyänen, Schakale und verschiedene kleinere Raubtiere ergänzen das Ökosystem.
Auch die Vogelwelt ist ausgesprochen abwechslungsreich. Wasservögel profitieren von den Sümpfen, während Greifvögel und Savannenarten in den trockeneren Bereichen vorkommen.
Da Sie heute einen großen Teil des Tages im Park verbringen, ist ein Picknick vorgesehen. Statt mittags zur Unterkunft zurückzukehren, können Sie Ihre Pirschfahrt nach einer Pause direkt fortsetzen.
Dieser Tagesablauf hat den Vorteil, dass keine langen Fahrten zwischen Lodge und Wildbeobachtungsgebiet notwendig sind. Gleichzeitig können auch weiter entfernte Teile des Parks erkundet werden.
Ein interessanter Stopp ist der Lookout Hill. Hier dürfen Besucher das Safarifahrzeug verlassen und einen erhöhten Aussichtspunkt erklimmen. Von oben eröffnet sich ein weiter Blick auf die Sümpfe, Ebenen und bei entsprechenden Wetterbedingungen den Kilimanjaro.
Nach mehreren Stunden im Fahrzeug ist dieser kurze Spaziergang besonders angenehm. Außerdem bekommt man hier einen Eindruck davon, wie sich die unterschiedlichen Landschaftselemente des Parks miteinander verbinden.
Am späten Nachmittag verändert sich das Licht und taucht die Savanne in warme Farben. Tiere werden nach der Mittagshitze wieder aktiver. Elefanten können ihre Futtergebiete wechseln, Zebras ziehen über die Ebene und Raubtiere beginnen sich häufiger zu bewegen.
Wenn der Kilimanjaro sichtbar bleibt, kann der Sonnenuntergang einen spektakulären Abschluss des Tages bilden. Trotzdem sollte man wissen, dass der Berg häufig in Wolken liegt. Wer ihn während seiner gesamten Reise klar sieht, darf sich glücklich schätzen.
Nach einem langen Safaritag fahren Sie zurück zu Ihrer Unterkunft. Beim Abendessen können Sie die vielen unterschiedlichen Eindrücke der vergangenen Tage Revue passieren lassen. Innerhalb weniger Tage haben Sie bereits die offenen Savannen der Masai Mara, die Seenlandschaften des Rift Valley und die Elefantenebenen Amboselis kennengelernt.
Übernachtung in einer Lodge oder einem Camp am Amboseli Nationalpark. Frühstück, Picknick-Mittagessen und Abendessen inklusive.
Am Morgen heißt es langsam Abschied nehmen von der kenianischen Savanne. Wenn der Kilimanjaro sichtbar ist, lohnt sich noch einmal ein letzter Blick auf den höchsten Berg Afrikas. Nach dem Frühstück beginnt die Rückfahrt nach Nairobi.
Die Fahrt aus Amboseli zurück in die Hauptstadt markiert gleichzeitig den Übergang zwischen zwei vollkommen unterschiedlichen Teilen Ihrer Reise. Hinter Ihnen liegen mehrere Tage mit frühen Pirschfahrten, langen Tierbeobachtungen und ständig wechselnden Landschaften. Vor Ihnen liegt nun ein entspannter Badeaufenthalt am Indischen Ozean.
Während der Fahrt wird die Landschaft zunehmend dichter besiedelt. Die offenen Ebenen gehen in ländliche Regionen über, bevor schließlich wieder der Verkehr Nairobis beginnt.
Je nach Flugzeit führt Sie Ihr Transfer direkt zum Flughafen. Bei einer längeren Wartezeit kann der Tagesablauf entsprechend angepasst werden.
Anschließend fliegen Sie weiter nach Sansibar.
Der Flug nach Sansibar erspart eine lange Überlandreise und verbindet Safari und Badeurlaub besonders komfortabel. Innerhalb relativ kurzer Zeit wechselt das Landschaftsbild vollkommen.
Noch am Morgen befinden Sie sich möglicherweise in einer trockenen Savannenlandschaft mit Elefanten und Kilimanjaro am Horizont. Wenige Stunden später landen Sie auf einer tropischen Insel im Indischen Ozean.
Nach der Landung auf Sansibar erfolgen Einreise beziehungsweise die notwendigen Formalitäten und anschließend der Transfer zu Ihrem gebuchten Strandhotel.
Damit endet der aktive Safariabschnitt Ihrer Reise. Die kommenden Tage stehen ganz im Zeichen von Erholung, tropischen Stränden und Sansibars faszinierender Inselkultur.
Übernachtung auf Sansibar in der gebuchten Unterkunft. Verpflegung entsprechend dem gewählten Hotelarrangement.
Nach den intensiven Safaritagen beginnt nun der vollkommen andere zweite Teil Ihrer Afrika Reise. Sansibar liegt vor der Küste Tansanias im Indischen Ozean und bietet mit seinen weißen Sandstränden, türkisfarbenem Wasser, Palmen und warmem tropischem Klima ideale Voraussetzungen für einen entspannten Badeurlaub.
Gerade die Kombination mit einer Safari ist besonders reizvoll. Während die Tage in Kenia von frühen Aufbrüchen, Pirschfahrten und ständig neuen Eindrücken geprägt waren, können Sie auf Sansibar bewusst einen Gang zurückschalten. Ausschlafen, lange frühstücken, am Strand liegen, schwimmen oder einfach die Atmosphäre des Indischen Ozeans genießen – ein festes Programm ist nun nicht mehr notwendig.
Gleichzeitig wäre es schade, Sansibar ausschließlich auf das Hotel und den Strand zu reduzieren. Die Insel besitzt eine jahrhundertealte Geschichte, eine eigene Kultur und zahlreiche Möglichkeiten für Ausflüge. Wer nach einigen Tagen Entspannung wieder etwas unternehmen möchte, findet deshalb eine große Auswahl.
Sansibar besitzt zahlreiche unterschiedliche Strandregionen. Welche Küste für Sie am besten geeignet ist, hängt stark davon ab, welchen Badeurlaub Sie sich wünschen.
Die Ostküste ist für kilometerlange weiße Sandstrände, Palmen und eine ausgeprägte Gezeitenlandschaft bekannt. Orte wie Paje, Jambiani oder Bwejuu vermitteln ein klassisches tropisches Inselgefühl. Gleichzeitig sind Ebbe und Flut hier deutlich sichtbar. Bei Ebbe zieht sich das Meer teilweise weit zurück.
Wer diesen Rhythmus kennt, empfindet ihn häufig nicht als Nachteil, sondern als Teil der Landschaft. Bei Ebbe entstehen riesige flache Sand- und Wasserflächen, während bei Flut wieder direkt vor dem Strand geschwommen werden kann.
Die Nordküste rund um Nungwi und Kendwa besitzt weniger ausgeprägte Gezeitenunterschiede und eignet sich dadurch besonders gut für Reisende, die möglichst unabhängig von Ebbe und Flut baden möchten. Hier findet man eine größere touristische Infrastruktur, Restaurants, Bars und zahlreiche Wassersportangebote.
Wer mehr Ruhe sucht, kann kleinere Strandregionen wählen, während Reisende mit Interesse an Restaurants und etwas mehr Leben häufig den Norden bevorzugen.
Nach einer Safari sollte nicht jeder Sansibar-Tag mit einem Ausflug gefüllt werden. Gerade die ersten Tage eignen sich hervorragend, um einfach am Strand anzukommen. Genießen Sie das warme Wasser, lesen Sie ein Buch unter einer Palme oder entspannen Sie am Pool Ihres Hotels.
Viele Resorts bieten Spa-Behandlungen, Massagen und unterschiedliche Wellnessangebote an. Nach mehreren Tagen im Safarifahrzeug kann eine Massage besonders angenehm sein.
Am Abend genießen Sie den Sonnenuntergang beziehungsweise das warme tropische Licht und lassen den Tag bei einem Abendessen ausklingen.
Wer die kulturelle Seite Sansibars kennenlernen möchte, sollte Stone Town besuchen. Die historische Altstadt von Zanzibar City gehört zu den faszinierendsten Stadtlandschaften Ostafrikas.
Enge Gassen, geschnitzte Holztüren, alte Handelshäuser, Moscheen und Märkte erzählen von der langen Geschichte der Insel. Arabische, afrikanische, indische und europäische Einflüsse haben Sansibar über Jahrhunderte geprägt.
Die Insel war ein wichtiges Zentrum des Handels im Indischen Ozean. Gewürze, Elfenbein und leider auch versklavte Menschen spielten eine Rolle in dieser Geschichte. Ein Besuch in Stone Town bietet deshalb wesentlich mehr als schöne Architektur.
Gemeinsam mit einem Guide lassen sich historische Zusammenhänge besonders gut verstehen. Wer sich allein durch die verwinkelten Gassen bewegt, entdeckt dagegen spontan kleine Geschäfte, Cafés und Innenhöfe.
Sansibar wird häufig als Gewürzinsel bezeichnet. Nelken, Zimt, Muskat, Vanille, Pfeffer und zahlreiche tropische Früchte werden auf der Insel angebaut.
Eine Gewürztour ermöglicht es, viele dieser Pflanzen direkt kennenzulernen. Gerade Gewürze, die man zu Hause nur getrocknet aus kleinen Verpackungen kennt, sehen als Pflanze häufig vollkommen anders aus als erwartet.
Eine Gewürztour lässt sich sehr gut mit einem Besuch von Stone Town verbinden.
Wer auch auf Sansibar noch Tiere beobachten möchte, kann den Jozani Forest besuchen. Das Waldgebiet ist insbesondere für die Sansibar-Stummelaffen bekannt, die nur auf dem Archipel vorkommen.
Nach der großen Safari in Kenia wirken die Tierbeobachtungen natürlich wesentlich kleiner, trotzdem ist die endemische Tierwelt der Insel interessant.
Der Wald bietet außerdem einen Kontrast zu den Stränden und zeigt, dass Sansibar landschaftlich mehr zu bieten hat als Palmen und Meer.
Der Indische Ozean rund um Sansibar bietet verschiedene Möglichkeiten zum Schnorcheln und Tauchen. Je nach Küste und Jahreszeit können Bootsausflüge zu Riffen oder vorgelagerten Inseln unternommen werden.
Taucher finden verschiedene Plätze mit Korallenformationen und tropischen Fischen. Wer noch nie getaucht hat, kann je nach Hotel und Tauchbasis einen Schnuppertauchgang oder einen kompletten Tauchkurs buchen.
Schnorchler benötigen weniger Vorbereitung und können an verschiedenen Stellen an organisierten Ausflügen teilnehmen.
Bootsausflüge gehören zu den beliebtesten Aktivitäten auf Sansibar. Traditionelle Dhows, Segelboote und motorisierte Boote bringen Gäste zu Sandbänken, kleinen Inseln oder Schnorchelplätzen.
Besonders schön kann ein Ausflug am späten Nachmittag sein, wenn die Sonne langsam über dem Indischen Ozean sinkt.
Bei allen Bootstouren sollte auf seriöse Anbieter, Sicherheitsausrüstung und verantwortungsvollen Umgang mit Meerestieren geachtet werden.
Sansibar ist auch für Delfinbeobachtungen bekannt. Allerdings sollte sehr genau darauf geachtet werden, welchen Anbieter man auswählt. Touren, bei denen zahlreiche Boote Tiere verfolgen oder Gäste möglichst nah an Delfine heranbringen, können erheblichen Stress verursachen.
Wer eine Delfintour unternehmen möchte, sollte deshalb einen Anbieter wählen, der ausreichend Abstand hält und Tierwohl über eine möglichst spektakuläre Begegnung stellt.
Auch kulinarisch unterscheidet sich Sansibar deutlich vom kenianischen Safariabschnitt. Fisch und Meeresfrüchte spielen an der Küste eine wichtige Rolle. Gleichzeitig sind die Einflüsse der arabischen, indischen und afrikanischen Küche deutlich zu erkennen.
Gewürze, Kokosmilch, Reisgerichte und tropische Früchte gehören zu vielen Speisen.
Je nachdem, ob Sie in einem All-Inclusive-Resort oder einer kleineren Unterkunft wohnen, lohnt es sich, zumindest einige Mahlzeiten außerhalb des Hotels zu genießen und unterschiedliche Gerichte auszuprobieren.
Die geplanten Tage 9 bis 16 bieten eine sehr angenehme Dauer. Nach sechs Tagen Safari bleiben ungefähr eine Woche für Erholung und einzelne Ausflüge.
Weniger als drei oder vier Nächte würde ich für eine Badeverlängerung nicht empfehlen. Allein Anreise, Hoteltransfer und Rückflug nehmen bereits Zeit in Anspruch. Mit sieben Nächten entsteht dagegen genug Raum für mehrere reine Strandtage und gleichzeitig zwei oder drei Ausflüge.
Wer besonders viel Erholung möchte, kann sogar zehn Nächte oder länger auf Sansibar bleiben.
Safari und Badeurlaub könnten auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein – und genau das macht die Kombination so attraktiv. Während der ersten Woche stehen Tiere, Landschaften, frühe Pirschfahrten und ständig neue Eindrücke im Mittelpunkt. In der zweiten Woche gibt es keinen Grund mehr, jeden Morgen vor Sonnenaufgang aufzustehen.
Diese Abwechslung verhindert außerdem, dass sich eine längere Reise eintönig anfühlt. Nach der Masai Mara erscheint der Lake Nakuru völlig anders. Amboseli setzt mit seinen Elefanten und dem Kilimanjaro noch einmal einen neuen landschaftlichen Höhepunkt. Anschließend wechselt die Reise komplett von der Savanne zum Indischen Ozean.
Für Erstbesucher Ostafrikas ist diese Kombination deshalb besonders geeignet.
Bei einer Kombination sollte immer berücksichtigt werden, dass nicht jede Jahreszeit gleichzeitig optimale Bedingungen in der Masai Mara und auf Sansibar bietet. Die Monate der Great Migration sind beispielsweise besonders für die Masai Mara interessant, während sich Wetter und Meeresbedingungen auf Sansibar saisonal unterscheiden können.
Wer die Tierwanderung als absoluten Schwerpunkt betrachtet, sollte die Safari danach ausrichten und den Badeaufenthalt anschließend passend ergänzen.
Wer außerhalb der Migration reist, muss sich allerdings keine Sorgen machen, dass die Masai Mara leer wäre. Große Teile der Tierwelt sind ganzjährig vorhanden und machen die Region unabhängig von der Migration zu einem hervorragenden Safariziel.
Nach den erholsamen Tagen auf Sansibar endet Ihre Reise. Je nach Abflugzeit bleibt am letzten Tag vielleicht noch Zeit für ein Frühstück mit Blick auf den Indischen Ozean oder einen letzten Spaziergang am Strand.
Anschließend erfolgt der Transfer zum Flughafen von Sansibar. Von dort treten Sie Ihren Rückflug nach Europa an. Abhängig von der gewählten Flugverbindung erfolgt dieser direkt mit Zwischenstopp beziehungsweise über ein internationales Drehkreuz.
Hinter Ihnen liegen zwei sehr unterschiedliche Wochen in Ostafrika: die weiten Savannen und Wildtiere Kenias sowie die tropischen Strände, Gewürze und Kulturlandschaften Sansibars. Genau diese Kombination macht eine Kenia Safari mit anschließendem Badeurlaub auf Sansibar zu einer der abwechslungsreichsten Möglichkeiten, Ostafrika kennenzulernen.
Nach Ihrer Ankunft in Deutschland endet schließlich eine Reise, die von den Löwen und Elefanten der Masai Mara über Nashörner am Lake Nakuru und Flusspferde am Lake Naivasha bis zu den großen Elefantenherden vor dem Kilimanjaro geführt hat – bevor Sie die letzten Tage unter Palmen am warmen Indischen Ozean verbringen konnten.
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