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14 Tage kindgerechte Jeep Safari ab Nairobi/bis Mombasa

ab 4390 € p.P. /14 Tage Flug zubuchbar

Route

Nairobi – Lake Nakuru – Masai Mara – Mombasa

Highlights

  • die Big Five aufspüren
  • atemberaubende Aussicht vom Boboon Cliff
  • Leoparden und Nashörner am Nakuru See
  • speziell geschulter Guide für Kinder
  • unendlicher Tierreichtum in der Masai Mara
  • Kinderaktivitäten im Mara Bush Camp (Spuren lesen, Pfeil und Bogen basteln ……)
  • Land und Leute kennen lernen
  • weisse Sandstrände am indischen Ozean
  • wunderschöne Unterwasserwelt im Ozean
  • Entspannung pur im Strandhotel

Inklusivleistungen

  • Alle Parkeintrittsgebühren
  • Transport in einem für Safari ausgestatteten Geländewagen zur exklusiven Benutzung
  • Englischsprachigen Fahrer/Führer auf Safari (auf Anfrage und bei Verfügbarkeit mit Deutschkenntnissen)
  • Alle Pirschfahrten unbegrenzt
  • 1 Nacht  Zimmer mit Frühstück im Southern Sun Mayfair Hotel
  • 2 Nächte Vollpension im Flamingo Hill Camp
  • 3 Nächte Vollpension im Mara Bush Camp
  • 7 Nächte Al Inclusive im Baboab Beach Resort
  • Tee & Kaffee bei den Pirschfahrten am Morgen im Fahrzeug
  • Flughafentransfers in Nairobi
  • Mineralwasser bei den Pirschfahrten
  • Flughafentransfers in Mombasa
  • Inlandsflug Nairobi – Mombasa (23kg Gepäck pro Person)
  • Evakuierungsversicherung

Nicht inklusive

  • Getränke während der Reise ausser bei All Inclusive Hotels oder bei den Inklusiv Leistungen angegeben
  • Telefon, Wäscheservice und persönliche Dinge
  • Visagebühren & internationale Flüge
  • Trinkgelder für Guide & Camp / Lodge Angestellte
  • Reise- und Reisekrankenversicherung
  • Zusätzliche Ausflüge und Aktivitäten wie Bootstouren, Besuche in Maasai Dörfern, geführte Wanderungen, Ballonfahrten usw. welche nicht im Programm genannt sind.
Portrait von Reiseexperte Lilia

Lilia

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  • Reiseverlauf
  • Optimale Reisezeit

Tag 1: Ankunft in Nairobi

Mit Ihrer Landung in Nairobi beginnt Ihre abwechslungsreiche Kenia Familienreise, die spannende Tierbeobachtungen, eindrucksvolle Landschaften und entspannte Tage am Indischen Ozean miteinander verbindet. Gerade bei einer Reise mit Kindern ist ein ruhiger erster Tag besonders angenehm. Nach dem internationalen Flug müssen Sie nicht direkt eine lange Fahrt in einen Nationalpark antreten, sondern werden zunächst persönlich am Flughafen begrüßt. Ihr Guide erwartet Sie nach der Gepäckausgabe und begleitet Sie zu Ihrem Hotel in Nairobi. Damit beginnt die Reise von der ersten Minute an entspannt und organisiert, ohne dass Sie sich nach der Ankunft um einen Mietwagen, ein Taxi oder die Orientierung in der kenianischen Hauptstadt kümmern müssen.

Im Southern Sun Mayfair Hotel beziehen Sie ein komfortables Familienzimmer und haben anschließend ausreichend Zeit, sich von der Flugreise zu erholen. Besonders für Familien ist diese erste Übernachtung in Nairobi sinnvoll, denn Kinder können sich nach dem langen Flug zunächst ausruhen, etwas essen oder einfach im Hotel entspannen, bevor am nächsten Morgen die eigentliche Safari beginnt. Je nach Ankunftszeit und Energie können Sie den restlichen Tag vollkommen frei gestalten. Ein ausgedehntes Besichtigungsprogramm ist nicht notwendig, schließlich liegen in den kommenden Tagen viele frühe Starts, Tierbeobachtungen und neue Eindrücke vor Ihnen.

Wer bereits am ersten Tag etwas von Nairobi erleben möchte, kann gemeinsam mit dem Guide kurzfristig überlegen, ob ein kleiner Ausflug sinnvoll ist. Bei einer späten Ankunft empfehlen wir dagegen, bewusst im Hotel zu bleiben und die Reise ruhig zu beginnen. Gerade bei einer Kenia Safari mit Kindern ist es besser, den ersten Tag nicht zu überladen. Die Kinder können sich an Klima, Zeitverschiebung und die neue Umgebung gewöhnen, während die Eltern ebenfalls Gelegenheit haben, anzukommen und sich auf die kommenden Safaritage vorzubereiten.

Am Abend können Sie gemeinsam das erste Abendessen in Kenia genießen und die Vorfreude auf die nächsten Tage wachsen lassen. Bereits am nächsten Morgen verlassen Sie Nairobi und fahren in Richtung Great Rift Valley und Lake Nakuru. Mit dem Beginn der ersten Fahrt verändert sich die Umgebung schnell: Die Großstadt bleibt zurück und Kenias weite Landschaften rücken zunehmend in den Mittelpunkt.

Übernachtung im Southern Sun Mayfair Hotel in einem Familienzimmer.

Tag 2: Nairobi – Lake Nakuru

Nach einem entspannten Frühstück werden Sie von Ihrem persönlichen Guide abgeholt und starten zur ersten längeren Etappe Ihrer Kenia Familienreise. Die Fahrt führt von Nairobi hinaus in das kenianische Hochland und anschließend durch die beeindruckende Landschaft des Great Rift Valley. Gerade mit Kindern ist eine private Safari besonders angenehm, denn Sie reisen ausschließlich mit Ihrer Familie und Ihrem persönlichen Fahrer. Der Tagesablauf muss sich nicht nach einer größeren Reisegruppe richten. Wenn die Kinder eine Pause benötigen, Sie unterwegs einen Aussichtspunkt fotografieren möchten oder einfach etwas länger die Beine vertreten wollen, kann der Ablauf flexibel angepasst werden.

Fahrt durch das Great Rift Valley

Das Great Rift Valley, der Große Afrikanische Grabenbruch, gehört zu den eindrucksvollsten geologischen Landschaften Ostafrikas. Die riesige Bruchzone erstreckt sich über weite Teile des Kontinents und hat über Millionen Jahre Vulkane, Seen, steile Abbruchkanten und fruchtbare Hochlandregionen geformt. Während Ihrer Fahrt erklärt Ihnen Ihr Guide anschaulich, wie diese Landschaft entstanden ist und welche Bedeutung das Rift Valley bis heute für Natur und Menschen in Kenia hat.

Für Kinder können solche Informationen besonders spannend sein, wenn sie direkt mit der Landschaft verbunden werden. Statt lange Erklärungen in einem Museum zu hören, sehen sie den gewaltigen Grabenbruch unmittelbar vor sich. Je nach Route und Zeitplan kann an einem Aussichtspunkt angehalten werden, sodass die Familie gemeinsam den Blick über das Tal genießen und erste Urlaubsfotos machen kann.

Die Fahrt Richtung Lake Nakuru dauert ungefähr drei Stunden, kann abhängig von Verkehr, Straßenbedingungen und Pausen jedoch etwas länger dauern. Bei einer privaten Familienreise ist die angegebene Fahrtzeit deshalb eher als Orientierung zu verstehen. Der große Vorteil besteht darin, dass Sie nicht möglichst schnell von A nach B gelangen müssen. Pausen können dort eingelegt werden, wo sie für Ihre Familie sinnvoll sind.

Ankunft am Lake Nakuru

Gegen Mittag erreichen Sie die Region rund um den Lake Nakuru Nationalpark. Im Flamingo Hill Camp erwartet Sie zunächst ein Mittagessen. Nach der Fahrt haben die Kinder Gelegenheit, sich etwas auszuruhen und neue Energie zu sammeln, bevor am Nachmittag die erste richtige Pirschfahrt Ihrer Kenia Safari beginnt.

Der Lake Nakuru Nationalpark ist für Familien besonders gut geeignet, weil das Schutzgebiet vergleichsweise kompakt ist und sich unterschiedliche Landschaften innerhalb relativ kurzer Fahrzeiten erreichen lassen. Dadurch verbringen Kinder nicht stundenlang ausschließlich im Fahrzeug, sondern erleben in kurzer Zeit verschiedene Tierarten, Aussichtspunkte und Landschaften.

Erste Pirschfahrt am Lake Nakuru

Am Nachmittag fahren Sie gemeinsam mit Ihrem Guide in den Nationalpark. Schon die erste Safari kann für Kinder ein unvergessliches Erlebnis sein. Tiere, die sie bislang nur aus Büchern, Dokumentationen oder dem Zoo kennen, bewegen sich plötzlich frei in ihrer natürlichen Umgebung. Vielleicht taucht direkt am Weg eine Giraffe auf, eine Gruppe Paviane überquert die Straße oder ein Büffel steht nur wenige Meter vom Fahrzeug entfernt.

Lake Nakuru ist international besonders für seine Vogelwelt bekannt. Flamingos können am See beobachtet werden, wobei ihre Anzahl abhängig von Wasserstand, Nahrungsangebot und Jahreszeit deutlich schwankt. Die früher berühmten riesigen rosa Flamingoteppiche sind deshalb heute nicht bei jedem Besuch zu sehen. Gerade diese Unberechenbarkeit gehört jedoch zu einer echten Safari. Ihr Guide erklärt Ihnen, warum sich Tiere zu bestimmten Zeiten an einem Ort aufhalten und zu anderen Zeiten weiterziehen.

Neben Flamingos können Pelikane, Reiher, Kormorane und zahlreiche weitere Vogelarten beobachtet werden. Für Kinder kann daraus schnell ein kleines Suchspiel entstehen: Wer entdeckt zuerst einen Pelikan? Wer sieht den ersten Adler? Gerade die vielen unterschiedlichen Arten machen den Park abwechslungsreich.

Nashörner am Lake Nakuru

Einer der Höhepunkte des Nationalparks sind seine Nashörner. Lake Nakuru spielt eine wichtige Rolle beim Schutz von Breit- und Spitzmaulnashörnern und gehört zu den Regionen Kenias, in denen die Chancen auf eine Nashornbeobachtung besonders gut sein können. Für viele Familien ist die erste Begegnung mit einem Nashorn einer der eindrucksvollsten Momente der gesamten Safari.

Breitmaulnashörner halten sich häufiger in offeneren Graslandschaften auf und können deshalb teilweise relativ gut beobachtet werden. Spitzmaulnashörner bevorzugen dichter bewachsene Gebiete und sind deutlich schwieriger zu entdecken. Ein erfahrener Guide kennt typische Aufenthaltsbereiche und achtet auf Spuren sowie Hinweise anderer Tiere.

Auch Rothschild-Giraffen leben im Nationalpark. Diese seltenere Giraffenform ist unter anderem an ihrer helleren Zeichnung und den vergleichsweise weißen unteren Beinen zu erkennen. Ihr Guide kann den Kindern die Unterschiede zu anderen Giraffen erklären und so aus jeder Beobachtung ein kleines Naturerlebnis machen.

Mit etwas Glück lassen sich außerdem Büffel, Antilopen, Zebras, Paviane und möglicherweise sogar Löwen oder Leoparden beobachten. Gerade Leoparden bleiben jedoch schwer vorhersehbar. Sie bewegen sich häufig in dichter Vegetation oder ruhen in Bäumen und können selbst von erfahrenen Guides nicht garantiert gefunden werden.

Am späten Nachmittag verlassen Sie den Park und kehren zum Flamingo Hill Camp zurück. Beim Abendessen können Sie gemeinsam darüber sprechen, welche Tiere jeder am spannendsten fand und welche Beobachtungen am nächsten Tag vielleicht noch fehlen.

Übernachtung im Flamingo Hill Camp. Frühstück, Mittagessen und Abendessen inklusive.

Tag 3: Lake Nakuru Nationalpark

Heute steht Ihnen ein kompletter Tag zur Verfügung, um den Lake Nakuru Nationalpark noch intensiver kennenzulernen. Gerade bei einer Familienreise ist es angenehm, nicht jeden Morgen die Koffer packen zu müssen. Nach der ersten Nacht in der Region können Sie entspannt frühstücken und anschließend erneut mit Ihrem privaten Guide auf Safari gehen.

Der Tagesablauf kann an die Bedürfnisse Ihrer Familie angepasst werden. Manche Familien möchten früh starten und möglichst lange Tiere beobachten, andere bevorzugen einen etwas langsameren Beginn. Ihr Guide kennt den Park und kann einschätzen, welche Gebiete zu welcher Tageszeit besonders interessant sind.

Morgendliche Tierbeobachtung

Die frühen Morgenstunden gehören zu den schönsten Zeiten für eine Safari. Die Luft ist kühler, die Sonne steht noch tief und viele Tiere sind aktiver als während der heißen Mittagszeit. Außerdem sorgt das weiche Morgenlicht für besonders schöne Fotos.

Vielleicht entdecken Sie Nashörner, die auf offenen Grasflächen fressen, oder eine Giraffe, die zwischen Akazien nach Blättern sucht. Paviane bewegen sich in großen Gruppen durch den Park und bieten gerade für Kinder interessante Beobachtungen. Jungtiere spielen miteinander, Erwachsene suchen nach Nahrung und innerhalb der Gruppe lässt sich ein komplexes Sozialverhalten beobachten.

Auch Büffel können in größeren Gruppen auftreten. Ihr Guide erklärt, warum diese kräftigen Tiere trotz ihres oft ruhigen Erscheinungsbildes mit großem Respekt behandelt werden müssen. Kinder lernen dabei ganz nebenbei, dass wilde Tiere nicht nur wegen ihrer Größe faszinierend sind, sondern jedes Tier eine wichtige Rolle im Ökosystem übernimmt.

Baboon Cliff View Point

Ein besonderer Programmpunkt ist der Baboon Cliff View Point. Von diesem erhöht gelegenen Aussichtspunkt eröffnet sich ein weiter Blick über den Lake Nakuru und die umliegende Landschaft. Nach mehreren Stunden im Safarifahrzeug ist eine solche Pause besonders angenehm, weil die Familie kurz aussteigen und die Landschaft aus einer anderen Perspektive erleben kann.

Der Name des Aussichtspunkts verweist auf die Paviane, die in der Region häufig vorkommen. Die Tiere sollten selbstverständlich nicht gefüttert werden, auch wenn sie teilweise wenig Scheu vor Menschen zeigen. Ihr Guide achtet darauf, dass Sie und die Kinder ausreichend Abstand halten und erklärt, warum das Füttern von Wildtieren problematisch ist.

Vom Aussichtspunkt wird auch sichtbar, wie abwechslungsreich der Nationalpark ist. See, Waldgebiete, offene Flächen und felsigere Bereiche bilden unterschiedliche Lebensräume, die wiederum verschiedene Tierarten anziehen.

Makalia Falls

Anschließend führt die Safari weiter zu den Makalia Falls. Besonders nach regenreicheren Perioden können die Wasserfälle eindrucksvoll sein. Für Kinder ist dieser landschaftliche Wechsel eine schöne Abwechslung zu den Tierbeobachtungen. Nach Nashörnern, Giraffen und Pavianen erleben sie nun eine völlig andere Seite des Parks.

Die Umgebung der Makalia Falls eignet sich gut für eine kurze Pause. Je nach aktuellen Bedingungen erklärt Ihr Guide, wo ausgestiegen werden darf und welche Bereiche sicher sind. Während einer Safari gelten stets die Regeln des Nationalparks und die Anweisungen des Guides, denn auch an Orten, an denen gerade kein Tier sichtbar ist, befindet man sich weiterhin mitten in einem Wildschutzgebiet.

Safari ist mehr als die Big Five

Gerade auf einer Familienreise lohnt es sich, den Kindern früh zu vermitteln, dass eine Safari nicht nur aus Löwen und Elefanten besteht. Kleine Beobachtungen können mindestens genauso spannend sein. Ein Eisvogel am Wasser, ein Adler im Baum, ein Warzenschwein mit hoch erhobenem Schwanz oder eine Gruppe Zebras bietet viele Möglichkeiten, Natur spielerisch kennenzulernen.

Ihr Guide kann erklären, warum Zebras Streifen besitzen, wie Giraffen miteinander kommunizieren oder weshalb verschiedene Vogelarten denselben See nutzen. Dadurch wird aus der Pirschfahrt gleichzeitig ein lebendiger Naturunterricht, ohne dass sich die Reise für Kinder wie Schule anfühlt.

Am Nachmittag kehren Sie nach einem abwechslungsreichen Safaritag in Ihre Unterkunft zurück. Der verbleibende Teil des Tages kann bewusst etwas ruhiger gestaltet werden. Gerade vor der längeren Fahrt in die Masai Mara am nächsten Morgen ist ein entspannter Abend sinnvoll.

Übernachtung im Flamingo Hill Camp. Frühstück, Mittagessen und Abendessen inklusive.

Tag 4: Lake Nakuru – Masai Mara

Heute verlassen Sie die Seenlandschaft des Great Rift Valley und reisen weiter in die Masai Mara. Die Fahrt gehört zu den längeren Etappen Ihrer Kenia Familienreise und dauert ungefähr sechs Stunden, abhängig von Verkehr, Straßenverhältnissen und Pausen. Gerade mit Kindern ist deshalb die private Durchführung besonders wertvoll. Sie können unterwegs jederzeit stoppen, etwas trinken, sich bewegen oder eine kleine Pause einlegen.

Die Fahrt selbst zeigt Ihnen erneut eine andere Seite Kenias. Landwirtschaftliche Gebiete, kleine Dörfer und immer offenere Landschaften wechseln sich ab. Ihr Guide kann unterwegs Fragen beantworten und den Kindern erklären, wie Menschen in den verschiedenen Regionen leben. So wird selbst eine längere Fahrt Teil des Reiseerlebnisses.

Unterwegs Richtung Masai Mara

Je näher Sie der Masai Mara kommen, desto stärker verändert sich die Landschaft. Die Vegetation wird offener und die typischen weiten Grasflächen Ostafrikas bestimmen zunehmend das Bild. Mit etwas Glück können bereits vor Erreichen Ihrer Unterkunft erste Wildtiere auftauchen.

Der Name Masai Mara setzt sich aus den Maasai, der bekannten Bevölkerungsgruppe dieser Region, und dem Maa-Wort „Mara“ zusammen, das sich auf die charakteristische Landschaft bezieht. Die Region bildet gemeinsam mit der Serengeti in Tansania eines der berühmtesten zusammenhängenden Savannenökosysteme der Welt.

Ankunft in der Masai Mara

Nach der Ankunft beziehen Sie Ihre Unterkunft im Mara Bush Camp. Schon die Lage eines Safari-Camps macht die kommenden Tage zu einem besonderen Erlebnis. Anders als in einem klassischen Stadthotel sind Sie hier unmittelbar von der afrikanischen Natur umgeben. Je nach Lage des Camps hören Sie abends und nachts möglicherweise Hyänen, Löwen oder andere Tiere aus der Entfernung.

Für Kinder ist diese Atmosphäre häufig mindestens genauso aufregend wie die Pirschfahrten selbst. Gleichzeitig gelten im Camp klare Sicherheitsregeln. Nach Einbruch der Dunkelheit dürfen Gäste in vielen Camps nicht allein zwischen Zelt und Restaurant laufen, sondern werden von einem Mitarbeiter begleitet. Wildtiere können sich schließlich auch in der Umgebung einer Unterkunft bewegen.

Erste Pirschfahrt in der Masai Mara

Abhängig von der Ankunftszeit beginnt noch am Nachmittag Ihre erste Wildbeobachtungsfahrt. Die Masai Mara gehört zu den tierreichsten Regionen Kenias. Schon auf den ersten Kilometern können Impalas, Topis, Thomson-Gazellen, Gnus, Zebras und Giraffen auftauchen.

Elefanten ziehen häufig in Familiengruppen durch die Savanne. Büffel können in großen Herden beobachtet werden, während Warzenschweine besonders bei Kindern schnell zu Favoriten werden.

Die großen Raubtiere gehören zu den Höhepunkten der Mara. Löwen kommen vergleichsweise häufig vor, während Geparden bevorzugt offene Ebenen nutzen. Leoparden sind deutlich schwieriger zu entdecken und halten sich gerne in Bäumen oder dichterer Vegetation auf. Auch Hyänen und Schakale spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem.

Ihr Guide kennt typische Tiergebiete und kommuniziert mit anderen Guides über aktuelle Sichtungen. Trotzdem bleibt jede Begegnung unvorhersehbar. Genau darin liegt der Reiz einer Safari: Niemand weiß morgens, welche Tiere der Tag bringen wird.

Nach der Pirschfahrt kehren Sie ins Mara Bush Camp zurück und genießen das Abendessen. Nach der langen Fahrt und der ersten Safari in der Mara ist ein ruhiger Abend besonders willkommen.

Übernachtung im Mara Bush Camp. Frühstück, Mittagessen und Abendessen inklusive.

Tag 5 – 6: Masai Mara – zwei volle Tage Familiensafari

Die nächsten beiden Tage gehören vollständig der Masai Mara. Da Sie nicht weiterfahren müssen, können Sie den Tagesablauf flexibel gestalten und die Region in Ruhe entdecken. Ihr persönlicher Guide und Ihr Safarifahrzeug stehen Ihrer Familie zur Verfügung, sodass Sie selbst entscheiden können, ob Sie lieber eine Ganztagespirschfahrt unternehmen oder den Tag in eine Morgen- und eine Nachmittagssafari aufteilen.

Gerade mit Kindern ist diese Flexibilität ein großer Vorteil. Ein Erwachsener kann problemlos acht oder zehn Stunden begeistert durch die Savanne fahren, während jüngere Kinder zwischendurch möglicherweise Bewegung, Essen oder eine Pause benötigen. Ihr Guide kann den Tagesablauf entsprechend anpassen.

Frühmorgens auf Safari

Wenn die Kinder frühes Aufstehen gut vertragen, lohnt sich eine morgendliche Pirschfahrt besonders. Kurz nach Sonnenaufgang ist das Licht wunderschön und viele Tiere sind aktiv. Löwen können von der nächtlichen Jagd zurückkehren, Hyänen bewegen sich durch die Savanne und Elefanten ziehen zu ihren bevorzugten Futtergebieten.

Für Kinder ist es spannend, gemeinsam mit dem Guide nach Spuren zu suchen. Fußabdrücke im Sand, frischer Elefantendung oder Alarmrufe von Antilopen können Hinweise darauf geben, welche Tiere sich in der Umgebung befinden.

Dadurch wird die Safari zu einer Art großer Schatzsuche. Statt einfach nur auf Tiere zu warten, lernen die Kinder, die Landschaft selbst zu lesen.

Großkatzen in der Masai Mara

Die Masai Mara gehört zu den bekanntesten Regionen Afrikas für Großkatzen. Löwen leben in Rudeln und können häufig vergleichsweise gut beobachtet werden. Besonders spannend sind Familien mit Jungtieren. Löwenjunge spielen miteinander, üben Jagdbewegungen und reagieren neugierig auf ihre Umgebung.

Geparden führen ein vollkommen anderes Leben. Sie sind auf Geschwindigkeit spezialisiert und bevorzugen offene Flächen, auf denen sie ihre Beute bereits aus großer Entfernung erkennen können. Mit etwas Glück können Sie einen Geparden auf einem kleinen Hügel oder sogar auf einem Termitenhügel entdecken, von dem aus er die Umgebung überblickt.

Leoparden bleiben wesentlich schwieriger zu finden. Ein erfahrener Guide sucht gezielt nach typischen Bäumen und achtet auf das Verhalten anderer Tiere. Wenn beispielsweise Antilopen plötzlich aufmerksam in dieselbe Richtung blicken, kann dies ein Hinweis auf einen Räuber sein.

Elefanten, Giraffen und Antilopen

Auch ohne Großkatzen gibt es fast immer etwas zu sehen. Elefantenfamilien gehören zu den faszinierendsten Beobachtungen, weil sich ihr Sozialverhalten besonders gut über längere Zeit verfolgen lässt. Eine erfahrene Matriarchin führt die Gruppe, während Jungtiere von mehreren Weibchen geschützt werden.

Giraffen bewegen sich scheinbar ruhig durch die Savanne und nutzen ihre langen Hälse, um Blätter aus den Kronen von Akazien zu erreichen. Zebraherden ziehen gemeinsam mit Gnus und verschiedenen Antilopenarten über die offenen Flächen.

Kinder entdecken schnell, dass jede Art ihre eigene Strategie besitzt, um in der Savanne zu überleben. Manche Tiere setzen auf Schnelligkeit, andere auf Größe, Tarnung, Gruppenverhalten oder besonders gute Sinne.

Ganztagessafari mit Picknick

Eine besonders schöne Möglichkeit ist eine Ganztagespirschfahrt. Statt mittags zur Unterkunft zurückzukehren, nehmen Sie ein Picknick mit und verbringen den gesamten Tag in der Mara. Dadurch können auch weiter entfernte Regionen erreicht werden.

Der Picknickstopp wird an einem dafür vorgesehenen beziehungsweise sicheren Platz eingelegt. Nach mehreren Stunden im Fahrzeug können die Kinder kurz aussteigen und sich bewegen. Ihr Guide achtet auf die Umgebung und erklärt, welche Regeln eingehalten werden müssen.

Eine Ganztagessafari sollte gerade mit jüngeren Kindern nicht zwangsläufig an beiden Tagen stattfinden. Eine mögliche Kombination wäre, einen Tag sehr intensiv mit Picknick unterwegs zu sein und den anderen Tag mit einer längeren Mittagspause im Camp zu gestalten.

Great Migration

Wer während der saisonalen Great Migration reist, kann zusätzlich riesige Gnu- und Zebraherden erleben. Die Tierwanderung folgt den Regenfällen und dem Wachstum frischer Gräser im Serengeti-Mara-Ökosystem. Deshalb lässt sie sich nicht exakt auf bestimmte Daten festlegen.

Die großen Herden halten sich typischerweise während eines Teils des Jahres in der Masai Mara auf. Spektakuläre Flussüberquerungen können stattfinden, sind jedoch niemals garantiert. Selbst wenn Tausende Tiere am Fluss stehen, können sie plötzlich wieder umdrehen und erst Stunden oder Tage später überqueren.

Für Familien ist wichtig zu wissen, dass lange Wartezeiten an einem möglichen Crossing-Point für kleine Kinder anstrengend sein können. Ihr Guide kann gemeinsam mit Ihnen entscheiden, ob eine solche Beobachtung sinnvoll ist oder ob andere Tierbegegnungen für die Familie interessanter sind.

Kinderprogramm und spielerisches Lernen

Eine Familiensafari wird besonders schön, wenn die Kinder nicht nur passiv im Fahrzeug sitzen. Je nach Camp und Programm können Aktivitäten wie Spurenlesen, kleine Naturwanderungen in sicheren Bereichen oder kulturelle Angebote organisiert werden.

Kinder können lernen, verschiedene Tierspuren zu unterscheiden und herauszufinden, woran man erkennt, ob ein Elefant oder eine Giraffe einen Weg gekreuzt hat. Auch Federn, Pflanzen und Insekten können Teil des Naturerlebnisses sein.

Manche Programme bieten kreative Aktivitäten an, bei denen Kinder beispielsweise traditionellen Schmuck herstellen oder mehr über Handwerk und Kultur der Maasai erfahren. Solche Angebote sollten immer respektvoll und in Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften durchgeführt werden.

Maasai-Kultur mit Kindern kennenlernen

Ein Besuch bei einer lokalen Maasai-Gemeinschaft kann eine interessante Ergänzung zur Tierwelt sein. Kinder erleben dadurch, dass Kenia nicht ausschließlich aus Nationalparks besteht, sondern Menschen seit Generationen in diesen Landschaften leben.

Traditionelle Kleidung, Gesänge, Tänze und Handwerk können vorgestellt werden. Gleichzeitig sollte der Besuch nicht wie eine Besichtigung einer „exotischen Attraktion“ behandelt werden. Die Maasai sind eine moderne, lebendige Gesellschaft, deren Alltag traditionelle und heutige Lebensweisen miteinander verbindet.

Ein guter Guide hilft dabei, den Besuch respektvoll zu gestalten und Fragen der Kinder einzuordnen.

Mittagspause im Camp

Wenn Sie keine Ganztagessafari möchten, kehren Sie mittags zum Mara Bush Camp zurück. Gerade für Familien kann diese Variante sehr angenehm sein. Die Kinder können essen, sich ausruhen und neue Energie sammeln. Je nach Camp bleibt vielleicht Zeit zum Lesen, Spielen oder Entspannen.

Am Nachmittag beginnt eine zweite Pirschfahrt. Gegen Abend sinken die Temperaturen und viele Tiere werden wieder aktiver. Das Licht wird weicher und bietet wunderschöne Bedingungen für Fotografie.

Die Geräusche der Masai Mara am Abend

Nach Sonnenuntergang kehren Sie ins Camp zurück. Einer der besonderen Momente einer Safari beginnt häufig erst dann. Während Sie zu Abend essen, verändert sich die Geräuschkulisse. Grillen, Frösche und Vögel sind zu hören, vielleicht ruft in der Entfernung eine Hyäne oder ein Löwe.

Gerade für Kinder bleiben solche Nächte oft lange in Erinnerung. Gleichzeitig vermittelt das Camp Sicherheit und Komfort. Die Familie kann die Wildnis erleben, ohne auf eine angenehme Unterkunft verzichten zu müssen.

Übernachtung im Mara Bush Camp. Frühstück, Mittagessen beziehungsweise Picknick und Abendessen inklusive.

Tag 7: Masai Mara – Nairobi – Flug nach Mombasa und Weiterfahrt zum Diani Beach

Heute endet der Safariabschnitt Ihrer Kenia Familienreise und gleichzeitig beginnt der zweite, deutlich entspanntere Teil des Urlaubs. Bevor Sie die Masai Mara verlassen, besteht je nach Zeitplan noch einmal Gelegenheit für eine morgendliche Tierbeobachtung. Gerade die letzte Pirschfahrt kann überraschend schön sein, weil Sie mittlerweile viele Tiere kennen und gemeinsam mit den Kindern gezielt nach den Arten suchen können, die Ihnen während der vergangenen Tage besonders ans Herz gewachsen sind.

Nach der Pirschfahrt kehren Sie zur Unterkunft zurück und genießen ein ausgiebiges Frühstück. Anschließend heißt es Abschied nehmen von der Masai Mara.

Rückfahrt nach Nairobi

Die Fahrt nach Nairobi gehört zu den längeren Transferetappen der Reise. Ihr privater Fahrer plant deshalb ausreichend Pausen ein. Bei einer Familienreise sind solche Unterbrechungen besonders wichtig. Die Kinder können sich bewegen, etwas essen oder trinken und die Fahrt wird in mehrere überschaubare Abschnitte geteilt.

Unterwegs verändert sich die Landschaft langsam wieder. Die Savanne geht in stärker landwirtschaftlich geprägte Regionen über, anschließend nimmt der Verkehr Richtung Hauptstadt zu.

Je nach Flugplan erreichen Sie Nairobi am Nachmittag und fahren direkt zum Flughafen.

Inlandsflug zur kenianischen Küste

Der Weiterflug Richtung Mombasa beziehungsweise zur Küstenregion spart eine lange Überlandfahrt und sorgt dafür, dass der Übergang von Safari zu Badeurlaub möglichst komfortabel bleibt. Innerhalb kurzer Zeit verändert sich die Landschaft vollständig. Die trockeneren Savannen und Hochländer bleiben zurück, und die tropische Küste des Indischen Ozeans rückt näher.

Nach der Landung werden Sie erneut erwartet und zu Ihrem Badehotel gefahren. Das Baobab Beach Resort liegt am berühmten Diani Beach südlich von Mombasa und bietet hervorragende Voraussetzungen für mehrere entspannte Familientage.

Nach einer Woche mit frühen Safaristarts, langen Tierbeobachtungen und vielen neuen Eindrücken beginnt nun bewusst ein anderer Reiseabschnitt. Die kommenden Tage müssen nicht nach einem festen Programm verlaufen. Ausschlafen, schwimmen, am Strand spielen und einfach Zeit miteinander verbringen stehen im Mittelpunkt.

Übernachtung im Baobab Beach Resort am Diani Beach. Verpflegung entsprechend dem gebuchten Hotelarrangement.

Tag 8 – 13: Diani Beach – Badeurlaub mit Kindern am Indischen Ozean

Nach den erlebnisreichen Safaritagen verbringen Sie nun mehrere Tage am Diani Beach, einem der bekanntesten Strände der kenianischen Küste. Der lange weiße Sandstrand, Palmen und das warme Wasser des Indischen Ozeans bilden einen vollkommenen Kontrast zu den Savannen der Masai Mara. Genau diese Kombination macht eine Kenia Familienreise mit Safari und Badeurlaub so attraktiv. In der ersten Woche erleben die Kinder täglich neue Tiere und Landschaften, in der zweiten Woche bleibt ausreichend Zeit, alle Eindrücke zu verarbeiten und einfach gemeinsam Urlaub zu machen.

Das Baobab Beach Resort bietet Familien eine große Auswahl an Möglichkeiten. Niemand muss jeden Tag einen Ausflug unternehmen. Gerade nach einer Safari sollte bewusst Zeit für Erholung eingeplant werden.

Strandtage am Diani Beach

Der Strand steht natürlich im Mittelpunkt. Kinder können im Sand spielen, Muscheln suchen oder gemeinsam mit den Eltern im warmen Indischen Ozean baden. Die Wassertemperaturen sind ganzjährig angenehm.

Wie an vielen tropischen Küsten spielen Ebbe und Flut eine wichtige Rolle. Je nach Tageszeit kann sich das Meer weiter zurückziehen und größere flache Bereiche freigeben. Für Kinder kann gerade diese Gezeitenlandschaft spannend sein, weil in kleinen Wasserbecken Muscheln, kleine Fische oder andere Meeresbewohner entdeckt werden können.

Dabei sollte die Unterwasserwelt immer respektvoll behandelt werden. Tiere werden nicht herausgenommen oder mitgenommen, und Korallen sollten nicht betreten werden.

Pool und Hotelanlage

Neben dem Strand bietet das Resort Pools und zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. Gerade mit kleineren Kindern ist ein Pooltag oft eine angenehme Alternative zum Meer.

Eltern können sich entspannen, während die Kinder je nach Alter und Hotelangebot an Aktivitäten teilnehmen oder einfach gemeinsam spielen.

Nach mehreren Tagen im Safarifahrzeug genießen viele Familien besonders, dass kein Wecker gestellt werden muss und der Tagesablauf spontan entschieden werden kann.

Glasbodenboot

Ein Glasbodenboot bietet eine schöne Möglichkeit, die Unterwasserwelt kennenzulernen, ohne dass alle Familienmitglieder schnorcheln müssen. Durch die Glasflächen im Boot können Kinder Fische und andere Meeresbewohner beobachten.

Je nach Ausflug und Wetterbedingungen kann eine Bootstour zusätzlich mit einem Schnorchelstopp verbunden werden. Ältere Kinder und Erwachsene können dann selbst ins Wasser gehen und die Unterwasserwelt aus nächster Nähe erleben.

Wie bei allen Ausflügen auf dem Meer sollte auf einen seriösen Anbieter und geeignete Sicherheitsausrüstung geachtet werden.

Schnorcheln mit Kindern

Für etwas größere Kinder kann Schnorcheln zu den schönsten Erlebnissen des Badeurlaubs gehören. Schon in flacherem Wasser können tropische Fische beobachtet werden.

Wer zum ersten Mal schnorchelt, sollte zunächst in ruhigem Wasser üben. Kinder müssen sich an Maske und Schnorchel gewöhnen und sollten jederzeit von Erwachsenen begleitet werden.

Organisierte Bootsausflüge bieten je nach Wetter und Meerbedingungen Zugang zu interessanteren Schnorchelgebieten.

Wassersport am Diani Beach

Diani bietet zahlreiche Wassersportmöglichkeiten. Welche davon für Ihre Familie geeignet sind, hängt vom Alter der Kinder und den aktuellen Bedingungen ab.

Kajakfahren, Stand-up-Paddling oder andere ruhigere Aktivitäten können eine gute Einführung sein. Ältere Kinder und Jugendliche interessieren sich möglicherweise stärker für sportlichere Angebote.

Sicherheit sollte immer wichtiger sein als möglichst viele Aktivitäten auszuprobieren.

Live-Musik, Tanz und Akrobatik

Am Abend bietet das Resort je nach Programm Unterhaltung mit Live-Musik, Tanzvorführungen und Akrobatikshows. Gerade für Familien ist dies angenehm, weil nach dem Abendessen noch etwas erlebt werden kann, ohne das Hotel verlassen zu müssen.

Kinder können die farbenfrohen Darbietungen genießen, während Eltern den Abend entspannt ausklingen lassen.

Ausflug nach Mombasa

Wer nach einigen Strandtagen wieder etwas unternehmen möchte, kann einen Tagesausflug nach Mombasa einplanen. Die historische Hafenstadt unterscheidet sich kulturell deutlich von Nairobi und den Safariregionen.

Die Altstadt und die Einflüsse des jahrhundertelangen Handels am Indischen Ozean erzählen von arabischen, indischen, afrikanischen und europäischen Verbindungen. Ein geführter Ausflug hilft dabei, diese Geschichte auch für Kinder verständlich zu machen.

Bei sehr kleinen Kindern sollte berücksichtigt werden, dass ein Stadtbesuch bei tropischen Temperaturen anstrengender sein kann als ein Strandtag.

Besuch von Fort Jesus

Zu den bekanntesten historischen Sehenswürdigkeiten Mombasas gehört Fort Jesus. Die Festung erinnert an die jahrhundertelangen Auseinandersetzungen um die Kontrolle der ostafrikanischen Küste.

Für schulpflichtige Kinder kann der Besuch besonders interessant sein, weil Geschichte hier nicht nur in einem Buch vorkommt, sondern direkt erlebt werden kann.

Ausflug in die Umgebung von Diani

Auch außerhalb von Mombasa gibt es verschiedene Möglichkeiten für Natur- und Kulturausflüge. Wer nach der Safari weiterhin Tiere beobachten möchte, kann sich nach geeigneten lokalen Schutzgebieten und Naturprojekten erkundigen.

Dabei sollte immer darauf geachtet werden, dass Tierbegegnungen verantwortungsvoll organisiert sind. Angebote, bei denen Wildtiere für Fotos angefasst, gefüttert oder anderweitig bedrängt werden, würden wir nicht empfehlen.

Ein Tag ohne Programm

Bei einer zweiwöchigen Familienreise ist mindestens ein kompletter Tag ohne jede geplante Aktivität ausgesprochen sinnvoll. Kinder verarbeiten Reisen anders als Erwachsene und benötigen oft mehr Pausen.

Ein solcher Tag kann ganz einfach aus Frühstück, Pool, Strand, Eis, Mittagsschlaf und einem gemeinsamen Abendessen bestehen.

Gerade diese scheinbar ereignislosen Tage werden rückblickend häufig genauso gern erinnert wie die großen Safarihöhepunkte.

Warum Safari und Diani Beach besonders gut für Familien zusammenpassen

Eine reine zweiwöchige Safari kann gerade für jüngere Kinder anstrengend sein. Viele Tage beginnen sehr früh, die Fahrzeiten sind teilweise lang und ein großer Teil der Tierbeobachtung findet sitzend im Fahrzeug statt. Eine reine Badereise wiederum bietet deutlich weniger Abwechslung.

Die Kombination löst dieses Problem sehr elegant. In der ersten Woche wechseln sich Lake Nakuru und Masai Mara ab und bringen jeden Tag neue Tiere und Landschaften. Nach ungefähr einer Woche wechselt die Reise vollständig den Rhythmus. Statt Pirschfahrt stehen Strand, Pool und Wassersport auf dem Programm.

Dadurch entsteht eine Reise, die sowohl Erwachsenen als auch Kindern unterschiedliche Höhepunkte bietet.

Welches Alter ist für diese Kenia Familienreise geeignet?

Grundsätzlich können auch kleinere Kinder eine Safari erleben, allerdings sollte der Reiseverlauf immer an das Alter angepasst werden. Je jünger die Kinder sind, desto wichtiger werden kurze Pirschfahrten, ausreichend Pausen und eine begrenzte Zahl an langen Transfertagen.

Schulkinder können häufig bereits stundenlang begeistert Tiere suchen und beginnen schnell, Arten selbst zu erkennen. Für sie kann die Kombination aus Tierbeobachtung und spielerischem Lernen besonders faszinierend sein.

Jugendliche können stärker in Fotografie, Tierbestimmung oder kulturelle Begegnungen eingebunden werden und profitieren häufig von längeren Ganztagessafaris.

Diese Route ist deshalb flexibel genug, um an das Alter der Kinder angepasst zu werden.

Was sollten Familien für die Safari einpacken?

Für die Safaritage empfiehlt sich leichte, bequeme Kleidung in eher neutralen Farben. Tagsüber kann es warm werden, während die frühen Morgenstunden durchaus frisch sein können. Eine dünne Jacke oder ein Pullover sollte deshalb für jedes Familienmitglied griffbereit sein.

Sonnenschutz, Kopfbedeckung und Sonnenbrille gehören ebenfalls ins Tagesgepäck. Gerade Kinder sollten regelmäßig eingecremt werden.

Ein Fernglas ist eine hervorragende Ergänzung. Wenn möglich, sollte nicht nur ein einziges Fernglas für die gesamte Familie vorhanden sein. Kinder haben deutlich mehr Spaß an Tierbeobachtungen, wenn sie selbstständig schauen können.

Eine kleine Kamera oder ein kindgerechtes Fernglas kann ältere Kinder zusätzlich beschäftigen.

Snacks und Getränke während längerer Fahrten

Auf privaten Familienreisen können ausreichend Wasser und kleine Snacks im Fahrzeug mitgeführt werden. Gerade während der längeren Fahrt zwischen Lake Nakuru und Masai Mara beziehungsweise auf dem Rückweg nach Nairobi ist das sinnvoll.

Kinder sollten außerdem eine kleine Beschäftigung für Transferstrecken dabeihaben. Hörspiele, ein Reisetagebuch oder ein Tierbestimmungsbuch eignen sich besser als eine komplette Tasche voller Spielsachen.

Ein Safari-Tagebuch kann besonders schön sein. Jeden Abend können die Kinder eintragen oder malen, welche Tiere sie gesehen haben. Am Ende der Reise entsteht daraus eine persönliche Erinnerung.

Essen während einer Kenia Familienreise

Lodges und Camps sind auf internationale Gäste eingestellt und bieten in der Regel eine Auswahl unterschiedlicher Gerichte. Auch Kinder finden normalerweise unkomplizierte Speisen.

Wer sehr wählerische Kinder hat oder Allergien beziehungsweise Unverträglichkeiten berücksichtigen muss, sollte dies vor Reisebeginn mitteilen. Unterkünfte können dann besser vorbereitet werden.

Während der Safaritage sind Frühstück, Mittag- und Abendessen je nach Programm bereits organisiert. Bei Ganztagessafaris wird das Mittagessen häufig als Picknick mitgenommen.

Gesundheit und Sicherheit mit Kindern

Eine Familienreise nach Kenia sollte sorgfältig vorbereitet werden. Einige Wochen vor Abreise empfiehlt sich eine reisemedizinische Beratung, bei der Impfstatus, Malariaprophylaxe beziehungsweise Mückenschutz und individuelle gesundheitliche Fragen geklärt werden.

Gerade mit Kindern ist konsequenter Mückenschutz wichtig. Leichte lange Kleidung am Abend, geeignete Repellents und Moskitonetze beziehungsweise klimatisierte Räume können Teil der Vorsorge sein.

Ausreichend trinken ist ebenfalls wichtig. Auf Safari fällt häufig nicht auf, wie viel Flüssigkeit durch Wärme und trockene Luft verloren geht.

Im Fahrzeug gelten die Anweisungen des Guides. Kinder dürfen in Schutzgebieten selbstverständlich nicht ohne Erlaubnis aussteigen. Auch scheinbar ruhige Tiere sollten niemals unterschätzt werden.

Tag 14: Diani Beach – Mombasa – Rückflug nach Europa

Nach fast zwei Wochen voller unterschiedlicher Erlebnisse beginnt heute die Heimreise. Je nach Flugzeit bleibt am Morgen noch Gelegenheit für ein letztes gemeinsames Frühstück, einen kurzen Spaziergang am Strand oder ein letztes Bad im Indischen Ozean.

Anschließend werden Sie von Ihrem Fahrer direkt am Baobab Beach Resort abgeholt und zum Flughafen gebracht. Damit müssen Sie sich auch am letzten Reisetag nicht um Transfer oder Gepäcklogistik kümmern.

Während der Fahrt zum Flughafen bleibt Zeit, die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren zu lassen. In nur zwei Wochen haben Sie gemeinsam mit Ihren Kindern einige der eindrucksvollsten Landschaften Kenias kennengelernt. Sie haben Nashörner am Lake Nakuru beobachtet, Paviane am Baboon Cliff entdeckt, die Savannen der Masai Mara durchquert und vielleicht Löwen, Geparden oder Elefanten gesehen. Die Kinder haben erfahren, wie man Tierspuren liest, welche Tiere gemeinsam in der Savanne leben und warum der Schutz dieser Lebensräume so wichtig ist. Anschließend konnten Sie mehrere Tage am Diani Beach entspannen und den Indischen Ozean kennenlernen.

Am Flughafen beginnt schließlich Ihr Rückflug nach Europa. Je nach Verbindung erreichen Sie Deutschland beziehungsweise Ihren europäischen Zielflughafen am folgenden Tag.

Was von dieser Familienreise bleibt, sind jedoch weit mehr als Urlaubsfotos. Eine Safari ist für Kinder häufig eine vollkommen neue Erfahrung: Tiere leben nicht hinter Zäunen, Natur folgt keinem Stundenplan und die spannendsten Momente lassen sich nicht vorherbestellen. Vielleicht war es das erste Nashorn, ein Löwenjunges im Gras, eine Giraffe neben dem Safarifahrzeug oder einfach der Moment, in dem am Abend aus der Ferne die Geräusche der afrikanischen Savanne zu hören waren.

Genau diese Verbindung aus Abenteuer, gemeinsamem Entdecken und anschließender Erholung am Meer macht die Kenia Familienreise mit Lake Nakuru, Masai Mara und Diani Beach zu einer besonders abwechslungsreichen Möglichkeit, Ostafrika gemeinsam mit Kindern zu erleben.

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