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Der Chobe National Park zählt zu den besten Regionen im südlichen Afrika, um Löwen in freier Wildbahn zu beobachten. Die Kombination aus hoher Beutetierdichte, dauerhafter Wasserverfügbarkeit und unterschiedlichen Lebensräumen macht den Park zu einem idealen Jagd- und Rückzugsgebiet für Afrikas bekanntestes Raubtier. Besonders entlang des Chobe-Flusses, aber auch in abgelegeneren Parkregionen wie Savuti, haben sich stabile Löwenpopulationen etabliert, die sich durch ein bemerkenswertes Verhalten und eine außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit auszeichnen.
Für viele Safari-Reisende ist die Löwensichtung im Chobe National Park eines der eindrucksvollsten Erlebnisse überhaupt. Anders als in manchen offenen Savannengebieten erleben Sie Löwen hier häufig in unmittelbarer Nähe von Wasser, Elefantenherden und Flusslandschaften – ein Zusammenspiel, das Chobe einzigartig macht.
Der Chobe National Park erstreckt sich über mehrere ökologische Zonen, die sich deutlich voneinander unterscheiden. Für Löwen bedeutet diese Vielfalt optimale Bedingungen, da sie je nach Jahreszeit und Beuteangebot zwischen den Lebensräumen wechseln können.
Entlang des Chobe Riverfronts finden Löwen ganzjährig Zugang zu Wasser und großen Pflanzenfressern wie Büffeln, Antilopen und Elefanten. Während der Trockenzeit konzentriert sich ein Großteil der Wildtiere am Fluss, was die Jagdbedingungen für Löwen erheblich verbessert. In der Regenzeit verteilen sich die Beutetiere stärker, sodass Löwen häufiger in bewaldete Gebiete oder in offene Graslandschaften abwandern.
Besonders bekannt ist auch das Savuti-Gebiet, das für seine dramatischen Raubtier-Beute-Interaktionen berühmt ist. Die dort lebenden Löwen haben international Aufmerksamkeit erregt, da sie sich auf ungewöhnliche Beutetiere spezialisiert haben – darunter junge Elefanten und große Büffel.
Löwen im Chobe National Park gelten als ausgesprochen anpassungsfähig. Sie jagen nicht nur klassische Beutetiere wie Antilopen oder Zebras, sondern nutzen gezielt die besonderen Gegebenheiten ihres Lebensraums. Entlang des Flusses beobachten Sie Löwen häufig ruhend im Schatten großer Bäume oder dichtem Buschwerk, von wo aus sie Wasserstellen und Wildwechsel im Blick behalten.
In den frühen Morgenstunden und in der Abenddämmerung werden die Löwen aktiv. Dann verlassen sie ihre Ruheplätze und beginnen mit der Jagd. Besonders beeindruckend sind Situationen, in denen Löwen versuchen, Beutetiere an den Fluss zu drängen oder ihnen den Fluchtweg abzuschneiden. In Chobe sind sogar Jagdszenen auf schwimmende Antilopen oder das gezielte Abfangen geschwächter Tiere dokumentiert.
Ein weiteres Merkmal der Chobe-Löwen ist ihre relative Toleranz gegenüber großen Elefantenherden. Während Löwen Elefanten in den meisten Regionen meiden, haben einige Rudel im Chobe gelernt, junge oder geschwächte Tiere gezielt anzugreifen – ein Verhalten, das weltweit nur selten zu beobachten ist.
Die höchsten Chancen, Löwen zu sehen, bestehen im nördlichen Parkbereich entlang des Chobe-Flusses. Der sogenannte Riverfront ist bekannt für regelmäßige Sichtungen, insbesondere in den frühen Morgenstunden und am späten Nachmittag. Löwen nutzen hier die Ufervegetation als Deckung und folgen den großen Büffel- und Antilopenherden, die zum Trinken an den Fluss kommen.
Ein weiterer Hotspot ist das Savuti-Gebiet im Westen des Parks. Savuti ist berühmt für seine offenen Ebenen, saisonalen Wasserläufe und das komplexe Zusammenspiel von Raubtieren. Die Löwen von Savuti gelten als besonders groß und kräftig, was auf das nährstoffreiche Beuteangebot zurückgeführt wird. Allerdings ist Savuti logistisch aufwendiger zu erreichen und meist nur im Rahmen mehrtägiger Safaris zugänglich.
Auch im südlichen Parkbereich und in Übergangszonen zwischen Wald und Savanne sind Löwen präsent, wenngleich Sichtungen dort weniger regelmäßig sind. Diese Gebiete bieten jedoch oft besonders ursprüngliche Safari-Erlebnisse fernab größerer Fahrzeugkonzentrationen.
Die Tageszeit spielt bei Löwensichtungen eine entscheidende Rolle. Löwen sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. In den frühen Morgenstunden kehren sie häufig von der Jagd zurück oder ruhen sich nach erfolgreichen Jagden aus. Am späten Nachmittag werden sie erneut aktiv, bevor die Dunkelheit einsetzt.
Auch die Jahreszeit beeinflusst die Chancen erheblich. Während der Trockenzeit von etwa Mai bis Oktober ist das Beuteangebot entlang des Flusses besonders konzentriert, was zu häufigeren und besser planbaren Sichtungen führt. In der Regenzeit verteilen sich die Tiere stärker im Park, dafür sind die Landschaften grüner und das Licht für Fotografen besonders reizvoll.
Löwen lassen sich im Chobe National Park sowohl im Rahmen geführter Safaris als auch als Selbstfahrer beobachten. Geführte Pirschfahrten bieten den Vorteil erfahrener Guides, die das Verhalten der Tiere genau kennen und über Funk mit anderen Fahrzeugen vernetzt sind. Dadurch steigen die Chancen, aktiv jagende oder besonders interessante Löwengruppen zu finden.
Selbstfahrer haben dagegen den Vorteil, mehr Zeit bei einer Sichtung verbringen zu können und sich unabhängig zu bewegen. Voraussetzung sind jedoch Erfahrung im Lesen von Tierverhalten, Geduld und ein gutes Verständnis für Sicherheitsregeln. Besonders entlang des Riverfronts sind Löwensichtungen auch für Selbstfahrer realistisch, sofern Sie sich auf die richtigen Tageszeiten konzentrieren.
Löwen sind kraftvolle Raubtiere, die jederzeit respektiert werden müssen. Im Chobe National Park gilt grundsätzlich, dass das Fahrzeug niemals verlassen werden darf. Auch scheinbar ruhende Löwen können innerhalb von Sekunden reagieren.
Ein ausreichender Abstand ist zwingend einzuhalten, ebenso wie ruhiges Verhalten ohne Hupen, laute Geräusche oder hektische Bewegungen. Besonders bei Jungtieren oder bei Jagdsituationen ist Zurückhaltung wichtig, um die Tiere nicht zu stören oder in ihrem natürlichen Verhalten zu beeinflussen.
Der Chobe National Park bietet hervorragende Bedingungen für die Löwenfotografie. Das Licht entlang des Flusses ist besonders weich in den frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden. Löwen lassen sich häufig vor spektakulären Kulissen fotografieren – mit Fluss, Himmel und Wildtieren im Hintergrund.
Ein Teleobjektiv mit ausreichender Reichweite ist empfehlenswert, um Details einzufangen, ohne den Tieren zu nahe zu kommen. Geduld ist dabei der wichtigste Faktor: Oft entstehen die eindrucksvollsten Aufnahmen nicht während der Jagd, sondern in ruhigen Momenten, wenn Löwen miteinander interagieren oder ihre Umgebung beobachten.
Löwen im Chobe National Park zu erleben, gehört zu den intensivsten Safari-Erfahrungen im südlichen Afrika. Die besondere Kombination aus Flusslandschaften, hoher Beutetierdichte und außergewöhnlichem Löwenverhalten macht Chobe zu einem der spannendsten Löwenreviere des Kontinents. Ob entlang des Chobe Riverfronts oder in den wilden Ebenen von Savuti – Begegnungen mit diesen majestätischen Raubkatzen bleiben nachhaltig im Gedächtnis und zählen für viele Reisende zu den absoluten Höhepunkten einer Botswana-Safari.
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