Peru: Das Land der verborgenen Schätze

Peru:  Das Land der verborgenen Schätze

Peru: Entdecken und erleben

Peru, das einstige Land der Inka, hat bis heute viele Traditionen und Bräuche des indigenen Stammes bewahrt. Die Inkas lebten im Einklang mit „Pachamama“ (Mutter Erde), respektierten und beschützten die Natur. Erleben Sie in Peru das einzigartige Kulturerbe inmitten eines Landes voller Naturschätze. Trockene Wüsten, massive Gebirgszüge, tropische Wälder, der Amazonas und das Meer – all das erwartet Sie auf Ihrer Rundreise durch Peru.

Reisetipps Peru: 1. Amazonien

Reisetipps Peru: 1. Amazonien
Reisetipps Peru: Amazonien

Der Regenwald am Amazonas (auch Amazonien genannt) bedeckt rund zwei Drittel des gesamten südamerikanischen Kontinents. Amazonien hat mit einer Größe von rund fünf Millionen Quadratkilometern einen Anteil von fünf Prozent an der gesamten Landfläche der Erde und wird deshalb auch als grüne Lunge unseres Planeten bezeichnet. Amazonien ist der letzte große tropische Urwald, den die Menschheit besitzt und das wichtigste Waldökosystem der Erde. Geprägt wird Amazonien durch das riesige Flusssystems des Amazonas. Nach Brasilien und der Demokratischen Republik Kongo besitzt Peru die drittgrößte Fläche tropischen Regenwaldes und zugleich das reichste Waldgebiet der Welt, was die natürlichen Ressourcen und die biologische Artenvielfalt betrifft. Etwa die Hälfte Perus ist mit Regenwald bedeckt. Entdecken Sie die Vielfalt des peruanischen Regenwald in ausgesuchten Reisebausteinen. Iquitos ist die größte Stadt im peruanischen Amazonasbecken. Sie liegt abgeschieden im Nordosten Perus, tief im Regenwald, umgeben von unberührter Natur und beeindruckenden Flussläufen. Diese raue und riesige Region ist die eigentliche Seele des Amazonas, denn hier entspringt der gleichnamige Fluss. Und hier drehte der deutsche Regisseur Werner Herzog 1982 seinen Film Fitzcarraldo mit Klaus Kinski in der Hauptrolle. Da es keinerlei Straßenverbindungen zu Iquitos gibt, ist die Stadt nur per Flugzeug oder Boot erreichbar. In unmittelbarer Nähe zu Iquitos liegen zwei nationale Naturschutzgebiete. Die Reserva Nacional Pacaya-Samiria, Perus größter Nationalpark, ist eines davon.

Reisetipps Peru: 2. Lima

Reisetipps Peru: 2. Lima
Reisetipps Peru: Lima

Mit über 8 Millionen Einwohnern ist Lima die größte Stadt Perus, in der fast ein Drittel der peruanischen Gesamtbevölkerung lebt. Auch wenn die Stadt an vielen Stellen laut und der Verkehr chaotisch ist, so gibt es zahlreiche schöne Ecken zu erkunden: Kulturzentren, Galerien und Museen sowie prächtige Kolonialbauten im historischen Zentrum. Erholung findet man in diversen Parkanlagen, und von der Uferpromenade an der Steilküste hat man einen tollen Blick auf die Bucht und den Pazifik. Nicht zuletzt ist Lima ein echtes Feinschmecker-Paradies und schlägt in der Rangliste sogar Rom, Paris und New York! Sie sollten sich also ein leckeres Abendessen in einem der zahlreichen Restaurants nicht entgehen lassen. Unternehmen Sie eine City-Tour durch Lima. Beginnen Sie z.B. im Stadtteil Miraflores und fahren Sie zur Küste zum berühmten Parque del Amor (Park der Liebe) mit seiner symbolträchtigen Skulptur eines sich küssenden Paares. Fahren Sie weiter zu einer inmitten moderner Gebäude gelegenen heiligen Stätte aus der Prä-Inka-Zeit: die Huaca Pucllana, eine Lehmziegel-Pyramide, die von der Lima-Kultur (200-700 n. Chr.) erbaut wurde. Besuchen Sie Parque el Olivar, einen wunderschönen Park mit jahrhundertealten Olivenbäumen, und durch die Stadtteile San Isidro und Lince und das historische Zentrum, wo Sie bei einem Rundgang die Plaza de Armas mit dem Regierungspalast, dem Sitz des Erzbischofs, der Kathedrale von Lima und dem Rathaus sehen werden. Besuchen Sie das Kloster San Francisco aus dem 17. Jahrhundert mit seiner kostbaren Bibliothek und den Katakomben, die früher als Grabstätte genutzt wurden. 

Reisetipps Peru:3. Islas Ballestas

Reisetipps Peru: Islas Ballestas
Reisetipps Peru: Islas Ballestas

Südlich von Lima erstreckt sich entlang der Pazifikküste eine karge, wilde und reizvolle Wüstenlandschaft mit riesigen Dünen soweit das Auge reicht. Der heiße Wüstensand verbirgt zahlreiche Zeugnisse wichtiger vergangener Kulturen – die geheimnisvollen Nazca-Linien sind die berühmtesten. Rund drei Stunden dauert die Fahrt von Lima nach Paracas. Der Großteil der Halbinsel wird von einem weitläufigen Naturschutzgebiet bedeckt, wozu auch die vor Paracas liegenden Ballestas Inseln gehören. Mit seiner großartigen Tierwelt sind die Inseln ein unvergessliches Ausflugsziel. Große Vogelkolonien, Seelöwen, Humboldtpinguine, Kormorane und Pelikane sind hier zu Tausenden beheimatet. Mit Glück sieht man auch Delfine. Paracas eignet sich auch hervorragend als Ausgangspunkt für einen Rundflug über die Nazca-Linien oder für Ausflüge in die Wüstenstadt Ica, bekannt für seine blühende Wein- und Piscoproduktion und die Oase Huacachina.

Reisetipps Peru: 4. Titicacasee

Reisetipps Peru: 4. Titicacasee
Reisetipps Peru: Titicacasee

Der in der Sonne wunderschön blau schimmernde Titicacasee zählt zu den Highlights jeder Perureise. Der Legende nach gebar er die Sonne sowie Vater und Mutter des Inka-Volkes. Zahlreiche Inseln liegen über den See verstreut; die schwimmenden Uros-Inseln aus Totoro-Schilf sind die bekanntesten. Die Bewohner des Titicaca haben ihre alten Traditionen und Bräuche weitestgehend erhalten und sprechen Aymara oder Quechua. Auf vielen der Inseln kann man noch Relikte aus der Inkazeit entdecken. Der östliche Teil des auf 3.800 Meter gelegenen Sees liegt auf bolivianischer Seite und Überfahrten nach La Paz lassen sich von Puno aus gut organisieren. Auf den berühmten „Schwimmenden Inseln“ der Uros leben Familien von 3 bis 10 Uro-Aymarás und bauen ihre Hütten selbst aus Schilf. Die Uros haben weitgehend ihre Traditionen bewahrt und jagen und fischen in althergebrachter Weise. Die Männer sind fleißige, erfahrene Seeleute und die Frauen Expertinnen des Textilhandwerks. Besuchen Sie die Insel Taquile, knapp zwei Stunden von Amantaní entfernt. Hier finden sich noch Reste aus prä-inkaischen Zeiten. Vom Beginn der Kolonialzeit bis ins 20. Jahrhundert wurde die Insel als Gefängnisinsel für politische Insassen benutzt. Seit 1970 ist Taquile wieder vollständig im Besitz der dortigen Bewohner. Die Insel, die bei einer Wanderung immer wieder spektakuläre Blicke auf den Titicacasee eröffnet, ist vor allem bekannt durch ihre freundlichen Bewohner, die ebenfalls noch ihre alten Bräuche bewahrt haben. Die Taquilenen sind Meister der Textilkunst und fertigen wunderschöne Textilien mit starker Symbolkraft, die sie aus ihrer Religiosität schöpfen.

Reisetipps Peru: 5. Das Heilige Tal der Inka

Reisetipps Peru: Das Heilige Tal der Inka
Reisetipps Peru: Das Heilige Tal der Inka

Das Heilige Tal der Inka befindet sich zwischen dem malerischen kolonialen Cusco, der ehemaligen Haupstadt des Inka-Imperiums, und der mystischen Zitadelle von Machu Picchu. Das Heilige Tal wurde von den Inka wegen seiner fruchtbaren Böden so verehrt. Die Inka besiedelten das Tal und betrieben Ackerbau bis hin zu hochwissenschaftlicher Agrarwissenschaft. Noch heute stößt man überall im Tal auf Spuren der Inka. Das Tal am Urubamba-Fluss ist aber auch ein Paradies für adrenalinsüchtige Abenteuertouristen und Leute, die sich für einige Tage in den idyllischen, kleinen Andendörfchen von der Hektik der Zivilisation befreien wollen.  Die bekanntesten Ruinen, die heute zu den meist besuchten Attraktionen zählen, sind die ehemaligen Festungen Pisac und Ollantaytambo. Von Cusco aus ist Pisac für viele die erste Haltestelle im Urubamba-Tal. Das kleine Dörfchen ist vor allem wegen seines Marktes bekannt geworden, auf dem man auch Souvenirs zu günstigen Konditionen erwerben kann. Ein weiteres Highlight von Pisac sind die beeindruckenden Terrassen, die von den Inka an den Hängen der Berge angelegt wurden.  Ein weiteres Aushängeschild des Valle Sagrado ist Ollantaytambo, das Touristen mit einer beeindruckenden, gut erhaltenen Inka-Festung imponiert, die wahrscheinlich um 1460 von dem Inka-Herrscher Pachacutec errichtet wurde.  Neben Ollantaytambo und Pisac ist auch Maras ein attraktives Ziel für Touristen auf dem Weg nach Machu Picchu. Das kleine idyllische Örtchen, das 3.300 Meter über dem Meeresspiegel liegt, war einst eine Erholungsstätte wohlbetuchter Inka. Die Salinas de Maras fördern ein besonderes, qualitativ hochwertiges Salz, das weltweit geschätzt wird. Die terrassenförmig angelegten Salzbecken geben zudem ein schönes Bild ab.  Sieben Kilometer von Maras entfernt befindet sich Moray, eine kreisförmig angelegte Anlage, die aus mehreren Terassen in unterschiedlichen Höhen besteht und von der Form her an ein römisches Amphitheater erinnert.

Reisetipps Peru: 6. Machu Picchu

Reisetipps Peru: Machu Picchu
Reisetipps Peru: Machu Picchu

Unwillkürlich läuft einem beim Anblick der mystischen Ruinenstadt Machu Picchu ein Schauer den Rücken hinunter. Zwischen spitzen, grünen Andengipfeln schmiegen sich auf 2.360m Höhe die steinernen Bauten der terrassenförmigen Inka-Stadt an einen Bergrücken. Wie ein Hauch ziehen Nebelschwaden langsam durch längst verlassene Straßen, streichen über leere Plätze und umhüllen die massiven Gemäuer rätselhafter Tempel. Als archäologischer Schatz und architektonisches Meisterwerk ist die Stadt in den Wolken nicht nur UNESCO-Weltkulturerbe und Heiligtum der Menschheit, sondern gilt auch als eines der Neuen Sieben Weltwunder. Vor rund einem halben Jahrtausend soll der Inka Pachacútec den Bau der perfekt organisierten und strukturierten Bergfestung mit ihren Wohnhäusern, Tempeln und Terrassen veranlasst haben. Als mit der Ankunft der Spanier im 16. Jahrhundert der Zerfall der Inka-Kultur begann, geriet die schwer zugängliche und aus dem Tal unsichtbare Stadt über Jahrhunderte in Vergessenheit. Tatsächlich wurde die geheimnisvolle, sagenumwobene Zitadelle erst 1911 von dem amerikanischen Forscher Hiram Bingham zufällig wiederentdeckt. Seither stellt die außergewöhnlich gut erhaltene Ruine, als eine der wichtigsten kulturellen Orte Südamerikas, das vielleicht faszinierendste Reiseziel des Kontinents und ein Muss auf jeder Peru-Reise dar. Die steinernen Bauten der Stadt scheinen wie eine Verlängerung der Natur aus der Bergflanke zu wachsen und zeigen mit welchem Geschick die Inkas sich an ihre Umwelt anpassten und im Einklang mit der Natur lebten. Sowohl die etwa 150 Wohnhäuser als auch die zahlreichen aufgeschütteten Terrassen, auf denen Kartoffeln und Mais angebaut wurden, werden über ein voll funktionsfähiges, komplexes Kanalsystem mit dem Wasser natürlicher Quellen versorgt. Ein zum größten Teil unterirdisches Entwässerungssystem leitet das überschüssige Regenwasser ins Tal. Besonders beeindruckend sind die stabilen, absolut erdbebensicheren Mauerwerke, deren massive, vielkantigen Steinen fugenlos zusammengefügt und verkantet wurden. Im sogennanten Zeremonialbezirk der Inka-Stadt findet man neben dem Haupttempel, dem Tempel der drei Fenster und dem Kondortempel, auch den berühmten Sonnentempel in dem die Bewohner Machu Picchus den Sonnengott Inti anbeteten.

Reisetipps Peru: 7. Arequipa

Reisetipps Peru: Arequipa
Reisetipps Peru: Arequipa

Arequipa ist eine bezaubernde Stadt mit einem gut erhaltenen Erbe aus der Kolonialzeit, eingerahmt von schneebedeckten Gipfeln der Anden und fruchtbaren Tälern am Fuß des Vulkans El Misti. Arequipa trägt den Beinamen „weiße Stadt“, denn zahlreiche Fassaden, Kuppeln und Bögen im historischen Stadtzentrum wurden aus dem hellen, in der Sonne weißlich glitzernden Sillar-Gestein der umliegenden Vulkane erbaut. Bekannt ist Arequipa auch für seine lebensfrohen und gastfreundlichen Einwohner sowie die leckere und vielseitige lokale Küche. Mit rund 340 Sonnentagen im Jahr ist Arequipa ein lohnendes Ziel auf jeder Perureise. Machen Sie sich vertraut mit den zahlreichen Sehenswürdigkeiten dieser malerischen Kolonialstadt, die im Jahre 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde und für viele neben Cusco als schönste Stadt Perus gilt. Auf unserem Rundgang können Sie eindrucksvolle Tempelanlagen und prachtvolle Kolonialbauten sowie die ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärte Klosteranlage Santa Catalina besichtigen, ein Muss für jeden Besucher von Arequipa. Das vor etwa 400 Jahren errichtete Kloster „Santa Catalina“ ist das wichtigste religiöse Bauwerk der Stadt. Genießen Sie am bekannten Aussichtspunkt Yanahuara die herrliche Aussicht auf die Stadt und umliegenden Vulkane.

Reisetipps Peru: 8. Cañón del Colca

Reisetipps Peru: Cañón del Colca
Reisetipps Peru: Cañón del Colca

Nur unweit von Arequipa entfernt, eingerahmt zwischen hohen Vulkanen, erstreckt sich der rund 100 km lange „Cañón del Colca“. Am Fuß bahnt sich der Río Colca seinen Weg durch das fruchtbare Tal, vorbei an den mit Terrassen strukturierten Hängen, kleinen Dörfer aus der Kolonialzeit und zahlreichen heißen Thermalquellen. Je weiter man kommt, desto enger wird das Tal, um schließlich in einer beeindruckenden Schlucht zu verschwinden, die doppelt so tief wie der Grand Canyon in den USA ist. Spektakulär ist der Ausblick am „Cruz del Cóndor“, dem berühmtesten Aussichtspunkt des Canyons. Am Morgen kann man hier fliegende Kondore aus nächster Nähe erleben.

Reisetipps Peru: 9. Chachapoyas

Reisetipps Peru: Chachapoyas, Kuélap
Reisetipps Peru: Chachapoyas, Kuélap

Chachapoyas, Name der Stadt und auch Region, liegt inmitten des nördlichen Hochlands, welches noch nicht gänzlich erschlossen ist. Die Umgebung überrascht mit schroffer Landschaft, üppigen grünen Tälern, dichtem Nebelwald und zahlreichen Relikten aus der Inka- und präinka-Zeit. Das beeindruckendste ist die über 2.000 Jahre alte, hoch oben in den Bergen thronende Festung Kuélap, ein Symbol der Chachapoyas-Kultur, den Wolkenmenschen. Nicht weniger spektakulär ist der erst 2006 entdeckte und rund 770 Meter hohe Wasserfall ‚Catarata de Gocta‘. In weiterer Umgebung findet man zudem mehrere faszinierende Grabstätten längst vergessener Kulturen, wunderschöne Seen und bezaubernde Städtchen. Das nördliche Hochland ist ein Muss für all jene, die gerne abseits der üblichen Pfade reisen!

Reisetipps Peru: 10. Archäologische Stätte Chavín de Huántar

Reisetipps Peru: Archäologische Stätte Chavín de Huántar
Reisetipps Peru: Archäologische Stätte Chavín de Huántar

Das Kastell Chavín de Huántar wurde vom berühmten peruanischen Archäologen Julio César Tello entdeckt und im Jahre 1985 zum Weltkulturerbe erklärt. Die Chavín-Kultur zählt zu den ersten präkolumbianischen Kulturen und hat sich zwischen dem 15. und dem 5. Jahrhundert v. Chr. in diesem Hochtal der peruanischen Anden entwickelt. Die beeindruckende Anlage umfasst mehrere Plätze und Tempelanlagen, die durch ein weites Netz unterirdischer Gänge miteinander verbunden sind, in deren Mitte sich der Monolith El Lanzon befindet. Hier wurden einst die Raimondi-Stele und der Tello-Obelisk gefunden, die sich heute im archäologischen Museum von Lima befinden.

Reisetipps Peru: 11. Cusco

Reisetipps Peru: Cusco
Reisetipps Peru: Cusco

Wenn man nach Cusco fliegt, dann scheint die Stadt aus der Luft mit den umliegenden kargen Gebirgszügen der Anden in einem warmen, rotbraunen Ton zu verschmelzen. Cusco, was auf Quechua „Nabel der Welt“ bedeutet, zählt als die archäologische Hauptstadt des Kontinents. Geschichte atmet man praktisch an jeder Ecke. Besonders am Abend wirken die Fassaden und herrlichen Arkaden im sanften Licht der Laternen einfach bezaubernd. Die Umgebung der auf über 3.400 Meter gelegenen Stadt lockt mit malerischer Landschaft und zahlreichen Bauwerken der Inka und Präinka. Mit der Ankunft der Spanier begann Anfang des 16. Jahrunderts der Zerfall des Inkareiches und die Zerstörung des alten Cuscos: aus den Steinen der vernichteten Inkastadt wurden koloniale Kirchen gebaut und auf den Fundamenten der Inka-Paläste wuchs eine neue Stadt, deren historischer Schatz neben der neugegründeten Hauptstadt Lima in Vergessenheit geriet. Erst die Entdeckung des nahegelegenen Machu Picchu ließ 1911 die Faszination für die vergangene Inka-Kultur wiederaufleben und seither kommen Besucher aus aller Welt, um sich von der schönen Stadt in den Höhen der Anden, die Geschichte Perus erzählen zu lassen. Das Heilige Tal ist nur einen Steinwurf entfernt. Cusco ist ein perfekter Ort, um in die Mystik der Vergangenheit einzutauchen und sich auf das Abenteuer Machu Picchu vorzubereiten.

Reisetipps Peru: 10. Trujillo

Reisetipps Peru: 12. Trujillo
Reisetipps Peru: 12. Trujillo

Erkunden Sie heute die kolonialen Sehenswürdigkeiten von Trujillo. Sie besuchen den Hauptplatz, der einen tollen Blick auf die große Kathedrale von Trujillo bietet und in seiner Mitte das Freiheitsdenkmal beherbergt, welches das Werk des Deutschen Edmund Möller ist. Auf der Tour durch das historische Zentrum passieren Sie prächtige Kirchen, Plätze und Casonas, die Sie teilweise begehen können. Besichtigen Sie Palacio Iturregui mit seinem wunderschönen Säulengang und die bedeutsame Casa de la Emancipación, wo 1820 die Unabhängigkeitserklärung von Trujillo unterschrieben wurde. Am Rande der Altstadt befindet sich die idyllische, von Feigenbäumen gesäumte Plazuela El Recreo. Der Marmorbrunnen in der Mitte des Platzes befand sich ursprünglich an der Plaza Mayor und war seinerzeit die einzige Wasserquelle innerhalb der Stadtmauer, der Muralla de Trujillo, die einst die Bewohner der Stadt vor Angriffen der Piraten schützte. Besuchen Sie die berühmten Huacas del Sol y de la Luna, die Sonnen- und Mondpyramiden. Die aus vielen tausend Lehmziegeln errichteten Bauwerke der Moche Kultur sind mehr als 1500 Jahre alt. Die noch zum Teil erhaltenen und restaurierten Malereien und Friese zeigen mythologische Personen, Tiere und abstrakte Motive.

Reisetipps Peru: Beste Reisezeit

In Peru muss man unterschiedliche Klimazonen und damit Reisezeiten unterscheiden. An der Küste ab Lima nach Süden ist es von Dezember bis April schön und sonnig. In den übrigen Monaten ist es nebelig und kühl.

Im nördlichen Küstenabschnitt ist es ganzjährig schön, daher heißt auch Trujillo „die Stadt des Frühlings“ und in Richtung der Grenze zu Ecuador ist es immer sehr warm an der Küste.

Die beste Reisezeit für die Anden sind die Monate Ende April bis Ende September (zwar starke Unterschiede zwischen Tag – und Nachttemperaturen, dafür aber Sonnengarantie und Weitsichten, insbesondere im Juli/August).

Im Amazonastiefland und den Nebelwaldgebieten ist die beste Reisezeit Mitte Mai bis Anfang Oktober.

Gut zu wissen:

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