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Safari an der Garden Route: Unsere Erfahrungen, Tipps und ehrliche Einschätzung

Die Garden Route gehört zu den schönsten und vielseitigsten Reiserouten in Südafrika. Sie verbindet spektakuläre Küstenlandschaften, dichte Wälder, Lagunen, charmante Orte, Nationalparks und verschiedene Safari-Möglichkeiten miteinander. Genau diese Kombination macht sie besonders attraktiv für Reisende, die Südafrika zum ersten Mal besuchen und nicht ausschließlich eine klassische Safari-Reise planen, sondern Natur, Meer, Aktivitäten und Tierbeobachtungen miteinander verbinden möchten.

Offiziell wird die Garden Route meist als Strecke zwischen Mossel Bay und Storms River beschrieben. Sie umfasst damit rund 300 Kilometer entlang der südafrikanischen Südküste, wird in der Praxis aber häufig deutlich weiter gefasst: Viele Reisende starten bereits in Kapstadt, fahren über die Winelands, Hermanus oder Oudtshoorn zur Garden Route und verlängern die Reise bis Gqeberha, dem früheren Port Elizabeth, oder weiter zum Addo Elephant National Park. Genau dadurch entsteht eine der beliebtesten Selbstfahrerreisen Südafrikas. Die Route ist landschaftlich abwechslungsreich, gut erschlossen und lässt sich hervorragend mit einer malariafreien Safari kombinieren.

Lohnt sich eine Safari an der Garden Route?

Eine Safari an der Garden Route lohnt sich besonders dann, wenn Sie eine unkomplizierte, malariafreie und gut kombinierbare Safari-Erfahrung suchen. Wer zum ersten Mal nach Südafrika reist, mit Kindern unterwegs ist oder keine Zeit für den Krüger Nationalpark hat, findet entlang und östlich der Garden Route mehrere interessante Möglichkeiten für Tierbeobachtungen. Auch der Reiseblog „Viel unterwegs“ kommt zu dem Schluss, dass sich eine Safari an der Garden Route vor allem für Südafrika-Einsteiger, Familien und Reisende lohnt, die malariafrei unterwegs sein möchten und keine zusätzliche Krüger-Reise einplanen können.

Man sollte die Safari an der Garden Route jedoch richtig einordnen. Sie ist nicht mit einer mehrtägigen Wildnis-Safari in Botswana, Tansania oder im Krügergebiet vergleichbar. Die Tierdichte, die Weite und das Gefühl echter Wildnis sind in vielen klassischen Safari-Gebieten intensiver. Dafür punktet die Garden Route mit Komfort, Sicherheit, guter Infrastruktur und der Möglichkeit, Safari mit Küste, Wandern, Weinregionen, Walbeobachtung und entspannten Roadtrip-Tagen zu verbinden.

Für viele Reisende ist genau das der Reiz: Man muss sich nicht zwischen Safari und Rundreise entscheiden, sondern kann beides miteinander kombinieren. Vormittags fährt man durch Wälder oder entlang der Küste, nachmittags sitzt man im offenen Safari-Fahrzeug und beobachtet Elefanten, Nashörner, Antilopen oder mit etwas Glück Löwen. Gerade für Familien, Erstbesucher und Reisende mit begrenzter Zeit ist das ein sehr attraktives Gesamtpaket.

Warum die Garden Route ideal für Safari-Einsteiger ist

Der große Vorteil der Garden Route liegt in ihrer Zugänglichkeit. Die Straßen sind für südafrikanische Verhältnisse sehr gut ausgebaut, vor allem entlang der N2, die als Hauptverbindung viele zentrale Orte miteinander verbindet. Dadurch eignet sich die Region hervorragend für Selbstfahrer. Man benötigt keine besonderen Offroad-Kenntnisse, keine lange Fluglogistik und kann die Reise in einem angenehmen Tempo planen.

Auch die Distanzen sind gut machbar. Zwar sollte man die Garden Route nicht unterschätzen, weil es unterwegs sehr viele lohnende Stopps gibt, doch im Vergleich zu anderen afrikanischen Safari-Regionen ist die Reise relativ einfach zu organisieren. Wer von Kapstadt startet, kann die Strecke in etwa sieben bis zehn Tagen sehr angenehm erleben. Wer weniger Zeit hat, kann einzelne Abschnitte in vier bis fünf Tagen fahren, muss dann aber stärker auswählen.

Für Safari-Einsteiger ist außerdem wichtig, dass viele Regionen entlang der Garden Route und im Eastern Cape malariafrei sind. Das macht die Route besonders attraktiv für Familien mit Kindern, Schwangere oder Reisende, die keine Malariaprophylaxe einnehmen möchten. Der Addo Elephant National Park und mehrere private Reservate im Eastern Cape werden häufig als malariafreie Safari-Optionen beschrieben. SANParks nennt beispielsweise den Addo-Bereich als malariafrei im Zusammenhang mit Unterkünften im Park.

Die beste Reisezeit für die Garden Route und Safari

Die Garden Route kann grundsätzlich ganzjährig bereist werden. Besonders angenehm ist jedoch die Zeit von September bis April. In diesen Monaten ist das Wetter meist wärmer, die Tage sind länger und viele Aktivitäten an der Küste lassen sich gut einplanen. Die Sommermonate Dezember und Januar sind allerdings auch die geschäftigste Reisezeit, da dann südafrikanische Ferien sind. Unterkünfte sollten in dieser Zeit früh gebucht werden.

Februar gilt oft als einer der wärmsten und angenehmsten Monate für die Garden Route. März ist ebenfalls sehr empfehlenswert, weil das Wetter meist noch sommerlich ist, die große Ferienzeit aber vorbei ist. Dadurch wirkt die Route ruhiger, die Unterkünfte sind teilweise leichter verfügbar und die Bedingungen für einen Roadtrip sind sehr angenehm.

Für Walbeobachtungen ist vor allem die Zeit von etwa Juni bis November interessant, besonders rund um Hermanus. Wer also Garden Route, Kapstadt und Walbeobachtung kombinieren möchte, findet im südafrikanischen Frühling eine besonders spannende Reisezeit. Für klassische Safari-Sichtungen im Addo oder in privaten Game Reserves kann man ganzjährig gute Chancen haben, wobei trockene Phasen oft bessere Sichtbedingungen schaffen, weil Tiere häufiger an Wasserstellen kommen.

Die klassische Route: Von Kapstadt bis Addo

Viele Garden-Route-Reisen beginnen in Kapstadt. Das ist sinnvoll, weil Kapstadt selbst mehrere Tage verdient. Tafelberg, Kap der Guten Hoffnung, Boulders Beach, die Waterfront, die Winelands und die Küstenstraßen rund um Camps Bay und Hout Bay bieten genug Programm für vier bis fünf Tage. Danach beginnt die eigentliche Rundreise.

Eine besonders schöne Variante führt zunächst über Hermanus. Der Ort ist vor allem für Walbeobachtungen bekannt und eignet sich hervorragend als erster Stopp nach Kapstadt. Danach kann man weiter Richtung Mossel Bay fahren, wo die offizielle Garden Route häufig beginnt. Von dort folgen George, Wilderness, Knysna, Plettenberg Bay und der Tsitsikamma National Park. Anschließend bietet sich die Weiterfahrt zum Addo Elephant National Park an.

Diese Route verbindet die wichtigsten Landschaftsräume Südafrikas: Stadt, Weinregion, Küste, Wälder, Lagunen, Berge und Safari. Genau deshalb ist sie für viele Reisende eine der besten Einsteigerreisen im südlichen Afrika.

Mossel Bay und Botlierskop: Safari-Einstieg nahe der Küste

Mossel Bay ist für viele Reisende der westliche Einstieg in die Garden Route. Der Ort selbst ist nicht der spektakulärste Abschnitt der Route, eignet sich aber gut als Zwischenstopp und Ausgangspunkt für Aktivitäten. In der Nähe liegt mit Botlierskop Private Game Reserve eine der bekanntesten privaten Safari-Optionen im westlichen Bereich der Garden Route.

Botlierskop ist besonders interessant für Reisende, die eine geführte Safari erleben möchten, ohne bis Addo weiterzufahren. Das Reservat bietet Pirschfahrten in offenen Fahrzeugen und eine komfortablere, stärker lodge-orientierte Safari-Erfahrung. Man sollte jedoch wissen, dass private Game Reserves entlang der Garden Route meist kleiner und stärker kontrolliert sind als große Nationalparks. Die Tierbeobachtungen sind oft gut, aber das Erlebnis wirkt weniger wild als in riesigen Ökosystemen wie dem Krüger Nationalpark oder der Serengeti.

Für Einsteiger kann genau das aber angenehm sein. Man muss nicht selbst fahren, bekommt Erklärungen durch Guides und hat relativ gute Chancen auf viele Tiere in kurzer Zeit.

Wilderness: Lagunen, Wälder und entspannte Natur

Wilderness ist einer der schönsten Orte entlang der Garden Route, besonders für Reisende, die Natur und Ruhe suchen. Die Landschaft ist geprägt von langen Stränden, Flüssen, Seen und grünen Hügeln. Hier geht es weniger um klassische Safari, sondern mehr um Landschaft, Vogelwelt, Kajakfahren, Wandern und Entspannung.

Der Garden Route National Park umfasst unter anderem die Regionen Wilderness, Knysna und Tsitsikamma. SANParks beschreibt den Park als Gebiet mit indigenen Wäldern, Fynbos, Bergregionen, Küstenlandschaften und vielfältiger Natur. Für eine Garden-Route-Reise ist dieser Nationalpark besonders wichtig, weil er zeigt, dass Wildlife nicht nur aus Großtieren besteht, sondern auch aus Vögeln, kleinen Säugetieren, Pflanzen, Küstenökosystemen und Meeresleben.

Wer mit Kindern reist, findet in Wilderness eine gute Pause zwischen längeren Fahrtagen. Die Atmosphäre ist entspannter als in größeren Orten, und viele Unterkünfte liegen landschaftlich sehr schön.

Knysna: Lagune, Wälder und guter Ausgangspunkt

Knysna ist einer der bekanntesten Orte an der Garden Route. Die Stadt liegt an einer großen Lagune und ist von Wäldern und Hügeln umgeben. Besonders bekannt sind die Knysna Heads, zwei markante Felsformationen am Eingang der Lagune zum Meer. Knysna eignet sich sehr gut als Basis für zwei Nächte, weil man von hier aus verschiedene Ausflüge unternehmen kann.

Für Safari im engeren Sinne ist Knysna nicht der wichtigste Ort, aber als Teil der Garden-Route-Erfahrung ist es fast unverzichtbar. Man kann Bootstouren machen, Aussichtspunkte besuchen, gut essen gehen und Ausflüge in die umliegenden Wälder unternehmen. Wer eine ausgewogene Reise plant, sollte Knysna nicht nur als kurzen Fotostopp sehen, sondern mindestens eine Nacht einplanen.

Plettenberg Bay und Robberg Nature Reserve

Plettenberg Bay, oft einfach „Plett“ genannt, gehört zu den beliebtesten Bade- und Küstenorten entlang der Garden Route. Die Strände sind weitläufig, die Atmosphäre ist etwas gehobener, und die Umgebung bietet viele Aktivitäten. Besonders empfehlenswert ist das Robberg Nature Reserve. Dort kann man auf verschiedenen Routen wandern und dabei spektakuläre Küstenlandschaften erleben.

Robberg ist kein klassisches Safari-Gebiet, aber ein hervorragender Ort für Naturbeobachtungen. Je nach Jahreszeit und Glück sieht man Robben, Delfine, Seevögel und manchmal auch Wale. Für viele Reisende gehört Robberg zu den schönsten Wanderungen entlang der Garden Route.

Plettenberg Bay ist außerdem ein guter Ort für Familien, weil man hier Safari, Strand, Natur und Aktivitäten gut miteinander kombinieren kann. Wer nicht jeden Tag im Auto sitzen möchte, kann hier problemlos zwei oder drei Nächte verbringen.

Tsitsikamma National Park: Dramatische Küste und dichter Wald

Der Tsitsikamma National Park ist für viele der landschaftliche Höhepunkt der Garden Route. Hier treffen dichter Wald, tiefe Schluchten, Flüsse und eine raue Felsküste aufeinander. Besonders bekannt ist die Hängebrücke an der Storms River Mouth. Der Tsitsikamma-Abschnitt ist Teil des Garden Route National Park und wird von SANParks als eine der bedeutenden Regionen des Parks beschrieben.

Für aktive Reisende ist Tsitsikamma ideal. Man kann wandern, Kajak fahren, kurze Spaziergänge zur Suspension Bridge unternehmen oder einfach die dramatische Küste genießen. In der weiteren Region liegt außerdem die Bloukrans Bridge, bekannt für einen der höchsten kommerziellen Bungee-Jumps der Welt. Wer Abenteuer sucht, findet hier also deutlich mehr als nur schöne Aussichtspunkte.

Tsitsikamma ist auch ein gutes Beispiel dafür, warum die Garden Route mehr ist als eine Safari-Strecke. Die Region verbindet Meeresnatur, Wald, Felsenküste und Outdoor-Erlebnisse auf engem Raum. Gerade diese Abwechslung macht die Reise so besonders.

Addo Elephant National Park: Der wichtigste Safari-Stopp der Garden Route

Wenn man von einer Safari an der Garden Route spricht, ist der Addo Elephant National Park meist der wichtigste Name. Der Park liegt östlich der klassischen Garden Route nahe Gqeberha und ist einer der besten Orte in Südafrika, um Elefanten zu sehen. Für viele Reisende ist Addo der logische Safari-Abschluss einer Garden-Route-Reise.

Der große Vorteil von Addo ist, dass man den Park auch als Selbstfahrer erkunden kann. Man fährt mit dem eigenen Mietwagen durch den Park, hält an Wasserlöchern und beobachtet Tiere in eigenem Tempo. Besonders Elefanten sieht man hier häufig und oft sehr nah. Außerdem leben im Park unter anderem Büffel, Zebras, Antilopen, Warzenschweine, Hyänen und Löwen. Addo wird häufig als Big-Five-Park genannt, wobei Leoparden wie in vielen Regionen deutlich schwieriger zu sehen sind.

Für Familien ist Addo hervorragend geeignet. Die Wege sind gut befahrbar, die Infrastruktur ist solide, und die malariafreie Lage macht den Park besonders attraktiv. Wer mehr Komfort oder intensivere Tierbeobachtungen möchte, kann Addo mit einem privaten Reservat im Eastern Cape kombinieren.

Private Game Reserves an und nahe der Garden Route

Neben Addo gibt es entlang und östlich der Garden Route mehrere private Game Reserves. Diese Reservate bieten meist geführte Pirschfahrten, komfortable Lodges und eine höhere Planbarkeit. Während man in Addo selbst fährt und Tiere eigenständig sucht, wird man in privaten Reservaten von Guides begleitet. Das ist besonders angenehm für Reisende, die Safari nicht nur sehen, sondern auch erklärt bekommen möchten.

Der Vorteil privater Reservate liegt im Komfort. Man übernachtet direkt im Safari-Gebiet, startet morgens und nachmittags zu Pirschfahrten und bekommt ein stärker betreutes Erlebnis. Viele Reservate sind zudem sehr familienfreundlich und malariafrei. Der Nachteil ist, dass private Reservate meist teurer sind und je nach Größe weniger wild wirken können als große Nationalparks.

Für eine hochwertige Garden-Route-Safari kann eine Kombination ideal sein: erst Selbstfahrer-Safari im Addo, anschließend ein oder zwei Nächte in einem privaten Game Reserve. So erlebt man beide Safari-Arten und bekommt ein besseres Gefühl dafür, was einem persönlich mehr liegt.

Malariafreie Safari: Der große Vorteil für Familien

Einer der wichtigsten Gründe für eine Safari entlang der Garden Route und im Eastern Cape ist die Malariafreiheit vieler Safari-Gebiete. Gerade für Familien mit Kindern ist das ein starkes Argument. Viele Eltern möchten keine Malariaprophylaxe für ihre Kinder einplanen und suchen deshalb gezielt nach Alternativen zum Krüger Nationalpark oder zu ostafrikanischen Safari-Gebieten.

Die Garden Route und die östlich anschließenden Safari-Gebiete bieten dafür sehr gute Voraussetzungen. Reisende können eine klassische Südafrika-Rundreise mit Safari kombinieren, ohne in ein Hochrisikogebiet reisen zu müssen. Dennoch sollte man bei medizinischen Fragen immer individuell reisemedizinischen Rat einholen, da Empfehlungen je nach genauer Route, Jahreszeit und persönlicher Situation unterschiedlich ausfallen können.

Unsere ehrliche Erfahrung: Safari an der Garden Route ist anders, aber lohnend

Wer eine Safari an der Garden Route plant, sollte nicht mit falschen Erwartungen anreisen. Es ist keine endlose Wildnis wie in Botswana, keine Migration wie in der Serengeti und kein riesiges Safari-System wie im Krüger Nationalpark. Die Garden Route ist vielmehr eine Rundreise mit Safari-Anteil. Genau darin liegt ihre Stärke.

Unsere Erfahrung ist: Die Garden Route eignet sich hervorragend für Menschen, die Südafrika vielseitig erleben möchten. Man bekommt eine wunderbare Mischung aus Küste, Natur, Aktivitäten, gutem Essen, schönen Unterkünften und Tierbeobachtungen. Die Safari ist ein wichtiger Bestandteil, aber nicht der einzige Fokus der Reise.

Wer ausschließlich wegen Safari nach Südafrika reist und möglichst intensive Wildnis sucht, sollte eher den Krüger Nationalpark, private Reservate am Greater Kruger oder andere klassische Safari-Regionen wählen. Wer aber eine abwechslungsreiche, sichere und gut planbare Südafrika-Reise sucht, findet an der Garden Route eine der besten Kombinationen des Landes.

Wie viele Tage sollte man einplanen?

Für die reine Garden Route von Mossel Bay bis Storms River kann man theoretisch vier bis fünf Tage einplanen. Das ist jedoch relativ knapp, wenn man unterwegs wirklich etwas erleben möchte. Realistischer und entspannter sind sieben bis zehn Tage, insbesondere wenn man Kapstadt, Hermanus, Knysna, Plettenberg Bay, Tsitsikamma und Addo einbauen möchte.

Eine gute Reisedauer für Kapstadt plus Garden Route plus Safari liegt bei etwa 12 bis 14 Tagen. Damit hat man genug Zeit für Kapstadt, die Küste, mehrere Naturstopps und zwei bis drei Nächte Safari. Familien sollten eher etwas langsamer planen, weil häufige Unterkunftswechsel mit Kindern anstrengend werden können.

Beispielroute für eine Garden Route Safari

Eine schöne Route könnte mit vier Nächten in Kapstadt beginnen. Danach fährt man nach Hermanus, besonders interessant während der Walsaison. Anschließend geht es weiter nach Mossel Bay oder direkt nach Wilderness. Von dort bieten sich Knysna und Plettenberg Bay als nächste Stationen an. Danach folgt Tsitsikamma mit seiner spektakulären Küste. Den Abschluss bildet Addo oder ein privates Safari-Reservat im Eastern Cape.

Für Reisende mit mehr Zeit kann man Oudtshoorn ergänzen. Die Region liegt etwas im Landesinneren und bietet mit der Kleinen Karoo einen spannenden landschaftlichen Kontrast zur Küste. So entsteht eine Rundreise, die nicht nur entlang der N2 verläuft, sondern auch trockenere Halbwüstenlandschaften einschließt.

Unterkünfte entlang der Garden Route

Die Unterkunftsauswahl entlang der Garden Route ist groß. Es gibt einfache Gästehäuser, familienfreundliche Apartments, Boutique-Hotels, luxuriöse Lodges und Safari-Unterkünfte. In Orten wie Knysna, Wilderness und Plettenberg Bay findet man viele charmante Guesthouses mit persönlicher Atmosphäre. In Addo und den privaten Reservaten gibt es sowohl einfache Camps als auch exklusive Safari-Lodges.

Während der Hauptreisezeit im Dezember und Januar sollte man früh buchen. Diese Monate fallen in die südafrikanischen Sommerferien, und viele beliebte Unterkünfte sind schnell ausgebucht. Wer mehr Ruhe möchte, reist besser im Februar, März, April, September, Oktober oder November.

Aktivitäten neben Safari

Die Garden Route ist ideal für Reisende, die nicht nur im Safari-Fahrzeug sitzen möchten. Wandern im Robberg Nature Reserve, Kajakfahren in Wilderness oder Tsitsikamma, Bootstouren in Knysna, Walbeobachtung in Hermanus, Bungee-Jumping an der Bloukrans Bridge, Strandtage in Plettenberg Bay und Naturerlebnisse im Garden Route National Park machen die Reise sehr abwechslungsreich.

Gerade für Familien ist das ein großer Vorteil. Kinder erleben nicht jeden Tag dasselbe, sondern haben eine Mischung aus Tieren, Meer, Bewegung und entspannten Pausen. Dadurch wirkt die Reise weniger anstrengend als eine reine Safari mit vielen frühen Starts und langen Pirschfahrten.

Für wen ist eine Garden Route Safari perfekt?

Eine Safari an der Garden Route ist ideal für Südafrika-Einsteiger, Familien, Selbstfahrer, Paare und Reisende, die eine abwechslungsreiche Route suchen. Sie eignet sich besonders für Menschen, die Kapstadt ohnehin besuchen und danach nicht zusätzlich weit in den Nordosten des Landes fliegen möchten.

Auch für Reisende, die malariafrei unterwegs sein möchten, ist die Region sehr attraktiv. Wer Strand, Natur, gutes Essen, schöne Unterkünfte und Safari verbinden will, findet hier eine sehr runde Reiseform.

Für wen ist sie weniger geeignet?

Weniger geeignet ist die Garden Route Safari für Reisende, die maximale Wildnis, sehr große Tierherden oder ein besonders exklusives Safari-Erlebnis suchen. Wer bereits in Botswana, Tansania, Kenia oder im Greater Kruger auf Safari war, wird manche Reservate entlang der Garden Route möglicherweise als weniger ursprünglich empfinden.

Auch wer vor allem Raubkatzen sehen möchte, sollte seine Erwartungen realistisch halten. Elefanten, Antilopen, Zebras und Büffel sind deutlich wahrscheinlicher als spektakuläre Löwen- oder Leopardenbegegnungen. Solche Sichtungen sind möglich, aber nicht der Hauptgrund, warum man die Garden Route wählen sollte.

Unser Fazit: Lohnt sich eine Safari an der Garden Route?

Ja, eine Safari an der Garden Route lohnt sich, wenn man sie als Teil einer vielseitigen Südafrika-Rundreise versteht. Die Route ist landschaftlich wunderschön, gut zu bereisen, malariafrei kombinierbar und besonders für Einsteiger sowie Familien hervorragend geeignet. Addo Elephant National Park ist dabei der wichtigste Safari-Baustein, während private Game Reserves zusätzlichen Komfort und geführte Pirschfahrten bieten.

Wer eine intensive, ursprüngliche Wildnis-Safari sucht, sollte nicht ausschließlich auf die Garden Route setzen. Wer aber Südafrika zum ersten Mal bereist und eine ausgewogene Mischung aus Kapstadt, Küste, Natur, Abenteuer und Safari erleben möchte, trifft mit der Garden Route eine ausgezeichnete Wahl.

Für uns ist die Garden Route keine reine Safari-Destination, sondern eine der besten Rundreisen Südafrikas mit sehr guten Safari-Möglichkeiten. Genau das macht sie so attraktiv: Sie ist zugänglich, abwechslungsreich, familienfreundlich und ideal für alle, die Afrika zum ersten Mal erleben möchten, ohne auf Komfort und Sicherheit zu verzichten.

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