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Safari in Tansania Ende Mai – lohnt sich die Reise trotz Regenzeit?

Eine Tansania Safari Ende Mai ist für viele Reisende eine überraschend interessante Reisezeit, weil sie genau in die Übergangsphase zwischen der langen Regenzeit und der trockeneren Hauptsaison fällt. Ende Mai präsentiert sich Tansania häufig noch deutlich grüner als im Juli, August oder September, gleichzeitig lassen die stärkeren Regenfälle in vielen klassischen Safariregionen bereits nach. Dadurch entsteht eine Kombination, die man in dieser Form nur für relativ kurze Zeit erlebt: üppige Landschaften, oft hervorragendes Licht, weniger Staub, teilweise deutlich weniger Safari-Fahrzeuge und dennoch sehr gute Chancen auf zahlreiche Tierbeobachtungen. Wer nicht zwingend die trockenste Jahreszeit erwartet und bei der Routenplanung etwas flexibel bleibt, kann Ende Mai eine außergewöhnlich schöne Safari erleben.

Für uns gehört Ende Mai zu den interessantesten Übergangszeiten des Jahres. Die Landschaften der Serengeti sind häufig noch grün, im Ngorongoro-Hochland kann es kühl und neblig sein, Tarangire wirkt wesentlich grüner als während der späten Trockenzeit und rund um Seen und Flüsse ist die Vogelwelt ausgesprochen vielfältig. Gleichzeitig beginnt die Natur langsam, sich auf die trockeneren Monate einzustellen. Die ersten Regionen trocknen sichtbar ab, saisonale Wasserstellen verändern sich und Tierbewegungen werden stärker von verfügbarem Wasser und frischem Gras beeinflusst.

Allerdings sollte man Ende Mai nicht mit der Erwartung reisen, überall perfekte Trockenzeit-Bedingungen zu finden. In manchen Jahren kann die lange Regenzeit bereits deutlich nachgelassen haben, in anderen Jahren kommen weiterhin kräftige Schauer vor. Einzelne Pisten können aufgeweicht sein und manche abgelegenen Tracks bleiben schwieriger befahrbar. Gerade diese Übergangszeit lässt sich deshalb nicht auf einen einzigen Satz wie „Ende Mai ist trocken“ oder „Ende Mai ist Regenzeit“ reduzieren. Die Realität liegt dazwischen, und genau das macht diese Reisezeit so spannend.

Lohnt sich eine Tansania Safari Ende Mai?

Ja, eine Safari Ende Mai kann sich sehr lohnen. Besonders Reisende, die grüne Landschaften, weniger Besucher und attraktive Preise schätzen, finden in dieser Zeit häufig hervorragende Bedingungen. Die Tierwelt ist selbstverständlich das gesamte Jahr vorhanden. Löwen, Elefanten, Büffel, Giraffen, Zebras, Gnus, Leoparden, Geparden und zahlreiche Antilopen verschwinden nicht einfach, nur weil die Trockenzeit noch nicht vollständig begonnen hat. Der Unterschied liegt eher darin, wie sich die Tiere verteilen und wie einfach sie beobachtet werden können.

Während der ausgeprägten Trockenzeit konzentrieren sich Tiere stärker an Flüssen, permanenten Wasserstellen und wenigen verbleibenden Grünflächen. Das erleichtert bestimmte Sichtungen. Ende Mai steht vielerorts dagegen noch mehr Wasser zur Verfügung und die Vegetation kann dichter sein. Tiere verteilen sich stärker über die Landschaft. Dadurch muss ein guter Guide teilweise intensiver suchen. Gleichzeitig entstehen aber Bedingungen, die fotografisch oft schöner sind: weniger Staub, grüne Ebenen und abwechslungsreiche Wolkenformationen.

Besonders attraktiv finden wir Ende Mai für Reisende, die ihre erste Safari nicht zwingend in der absoluten Hochsaison unternehmen möchten. Wer bereit ist, bei Wetter und Straßen etwas mehr Flexibilität einzuplanen, bekommt dafür häufig ein ruhigeres und atmosphärisch sehr starkes Safari-Erlebnis.

Ist Ende Mai in Tansania noch Regenzeit?

Ende Mai liegt formal noch am Ende der sogenannten Long Rains, der langen Regenzeit. In vielen Teilen Nordtansanias nehmen die Niederschläge im Verlauf des Monats jedoch deutlich ab. Das bedeutet nicht, dass Regen ausgeschlossen ist. Vielmehr ist Ende Mai eine Übergangsphase, in der sonnige Tage, bewölkte Abschnitte und einzelne kräftige Schauer nebeneinander vorkommen können.

Die Regenzeit verläuft außerdem nicht jedes Jahr gleich. Manche Jahre sind deutlich trockener, andere feuchter. Auch regional gibt es große Unterschiede. Das Ngorongoro-Hochland kann feuchter und nebliger sein, während bestimmte Teile der Serengeti bereits längere trockene Phasen erleben. Tarangire wiederum kann je nach Niederschlagsverlauf noch ausgesprochen grün wirken.

Für die Reiseplanung ist deshalb wichtiger, mit wechselhaften Bedingungen umgehen zu können, als sich auf eine starre Klimatabelle zu verlassen. Eine gute Safari-Route Ende Mai sollte ausreichend Puffer haben und nicht jeden Tag mit sehr engen Transfers planen.

Wie oft regnet es Ende Mai?

Viele Reisende stellen sich unter Regenzeit tagelangen Dauerregen vor. Genau das ist in Tansania keineswegs zwangsläufig der Fall. Häufig treten Niederschläge als kräftige Schauer oder Gewitter auf, die einen Teil des Tages beeinflussen, während andere Stunden trocken bleiben.

Gerade gegen Ende Mai können die trockenen Phasen bereits deutlich länger werden. Ein Tag kann beispielsweise mit Nebel beginnen, später sonnig werden und am Nachmittag einen kurzen Schauer bringen. Ebenso kann es mehrere trockene Tage hintereinander geben.

Eine Garantie gibt es jedoch nicht. Wer Ende Mai reist, sollte deshalb weder davon ausgehen, dass es jeden Tag regnet, noch damit rechnen, zwei Wochen vollkommen trockene Bedingungen zu haben.

Wie grün ist Tansania Ende Mai?

Für uns ist genau das einer der größten Vorteile dieser Reisezeit. Ende Mai sind große Teile Nordtansanias häufig noch deutlich grüner als während der klassischen Trockenzeit.

Die Serengeti kann saftige Grasflächen zeigen, die Hochländer rund um Ngorongoro wirken intensiv grün und auch Tarangire präsentiert sich teilweise vollkommen anders als im August oder September. Flüsse, saisonale Wasserstellen und kleinere Feuchtgebiete sind häufig noch gut gefüllt.

Diese grünen Landschaften verändern die gesamte Ästhetik einer Safari. Statt gelbbrauner Savanne dominieren oft Grün, dunkle Wolken, leuchtende Erde und klare Luft nach Regenfällen.

Für Landschaftsfotografen finden wir Ende Mai deshalb außergewöhnlich attraktiv.

Tansania Safari Ende Mai und Great Migration

Die Great Migration ist einer der wichtigsten Gründe, warum viele Reisende nach der idealen Reisezeit fragen. Ende Mai befindet sich die Migration normalerweise in einer Übergangsphase.

Nach der Kalbungszeit in den südlichen Serengeti-Ebenen und rund um Ndutu beginnen die großen Herden im Verlauf des Frühjahrs zunehmend nach Norden beziehungsweise Nordwesten zu ziehen. Im Mai können sich große Konzentrationen von Gnus und Zebras je nach Regenverlauf in der zentralen und westlicheren Serengeti befinden.

Ende Mai kann deshalb eine ausgesprochen interessante Zeit für die Migration sein. Die Tiere sind häufig in Bewegung und verteilen sich über verschiedene Gebiete. Gerade der Übergang Richtung Western Corridor gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Wichtig ist jedoch, dass die Great Migration kein Fahrplan ist. Sie wird durch Niederschläge und das Wachstum frischen Grases gesteuert. In einem Jahr können die Herden früher weiterziehen, in einem anderen länger in einer bestimmten Region bleiben.

Wir würden deshalb niemals eine konkrete Lodge ausschließlich mit dem Versprechen buchen, dass am 27. Mai garantiert hunderttausende Gnus direkt davor stehen. Eine gute Safari-Planung berücksichtigt mehrere potenzielle Gebiete und nutzt aktuelle Informationen der Guides vor Ort.

Serengeti Ende Mai – lohnt sich die Safari?

Die Serengeti ist Ende Mai für uns eines der wichtigsten Ziele einer Tansania-Safari. Die Landschaften sind häufig noch grün, die Tierwelt ausgesprochen vielfältig und das Besucheraufkommen vielerorts deutlich geringer als in der Hochsaison.

Die zentrale Serengeti rund um Seronera bleibt ganzjährig stark. Permanente Wasserquellen und abwechslungsreiche Habitate sorgen dafür, dass Löwen, Leoparden, Elefanten, Giraffen und zahlreiche Antilopen auch unabhängig von der Great Migration beobachtet werden können.

Ende Mai können zusätzlich größere Gnu- und Zebraherden durch zentrale oder westlichere Gebiete ziehen. Dadurch entstehen sehr interessante Kombinationen aus residentem Wild und Migration.

Für uns wäre die zentrale Serengeti Ende Mai deshalb eine sichere Basis. Von dort können Guides abhängig von aktuellen Tierbewegungen flexibel reagieren.

Western Corridor Ende Mai

Der Western Corridor beginnt im Verlauf von Mai und Juni zunehmend an Bedeutung für die Great Migration zu gewinnen. Die Herden bewegen sich schrittweise Richtung Westen und Nordwesten, wobei der genaue Zeitpunkt jedes Jahr anders ist.

Ende Mai kann diese Region bereits sehr interessant sein. Besonders wenn die Niederschläge früher nachlassen und die Herden schneller weiterziehen, können größere Konzentrationen von Gnus und Zebras in Richtung Grumeti unterwegs sein.

Gleichzeitig würden wir nicht automatisch die gesamte Safari ausschließlich in den Western Corridor legen. Ende Mai bleibt die Verteilung der Herden variabel.

Eine gute Strategie besteht darin, mehrere Nächte in zentraler Serengeti einzuplanen und bei längerer Reise zusätzlich zwei oder drei Nächte in einem westlicher gelegenen Gebiet.

Central Serengeti Ende Mai

Die Central Serengeti ist Ende Mai eine der zuverlässigsten Regionen für klassische Tierbeobachtungen.

Die Gegend rund um Seronera besitzt ganzjährig Wasser und eine hohe Dichte an residenten Wildtieren. Besonders Löwen, Leoparden und verschiedene Antilopen lassen sich hier regelmäßig beobachten.

Die Vegetation kann Ende Mai dichter sein als im September. Ein Leopard im hohen Gras ist deshalb manchmal schwieriger zu entdecken. Ein guter Guide kennt jedoch die typischen Reviere und Bewegungsmuster.

Der Vorteil ist, dass die zentrale Serengeti nicht vollständig von der Great Migration abhängig ist.

Für eine erste Reise würden wir deshalb auch Ende Mai mindestens drei Nächte in dieser Region einplanen.

Southern Serengeti und Ndutu Ende Mai

Die südlichen Ebenen und Ndutu verlieren gegen Ende Mai normalerweise an Bedeutung für die großen wandernden Herden. Nach der Kalbungszeit ziehen viele Tiere weiter Richtung Zentral- und Westserengeti.

Das bedeutet nicht, dass die Region vollkommen leer ist. Residentes Wild bleibt vorhanden und einzelne Herden können weiterhin auftreten.

Für eine klassische Migration-Safari Ende Mai würden wir Ndutu jedoch nicht mehr automatisch als Schwerpunkt wählen.

Wer hauptsächlich die Kalbungszeit mit zehntausenden neugeborenen Gnus erleben möchte, ist im Januar oder Februar wesentlich besser aufgehoben.

Ende Mai würden wir die Safari stärker auf Central Serengeti und abhängig von aktuellen Bewegungen den Western Corridor ausrichten.

Ngorongoro Krater Ende Mai

Der Ngorongoro-Krater kann Ende Mai wunderschön sein. Die Landschaft ist häufig intensiv grün und der Kraterboden bietet einen starken Kontrast zwischen Grasland, Feuchtgebieten, Wald und Salzsee.

Die Tierwelt im Krater ist weitgehend resident und daher weniger abhängig von saisonalen Migrationen. Gnus, Zebras, Büffel, Löwen, Hyänen, Elefanten und zahlreiche Antilopen können ganzjährig beobachtet werden.

Mit Glück besteht außerdem die Möglichkeit, ein Spitzmaulnashorn zu sehen. Eine Garantie gibt es selbstverständlich nicht.

Der größte Unterschied zu den trockenen Monaten liegt in Landschaft und Wetter. Die Kraterwände können Ende Mai von Wolken und Nebel umgeben sein. Morgens kann es kühl sein und Regen ist weiterhin möglich.

Für Fotografen finden wir diese Bedingungen häufig besonders schön.

Ngorongoro Hochland Ende Mai

Das Ngorongoro-Hochland gehört zu den Regionen, in denen Ende Mai noch deutlich feuchtere Bedingungen auftreten können.

Die Landschaft ist intensiv grün und morgens liegt häufig Nebel in den höheren Bereichen. Straßen können stellenweise rutschiger sein.

Gleichzeitig entsteht eine fast mystische Atmosphäre, die in der trockenen Jahreszeit deutlich anders wirkt.

Wer eine Walking Safari oder Wanderung im Hochland plant, sollte gutes Schuhwerk und eine leichte Regenjacke mitnehmen.

Für reine Landschaftsfotografie ist Ende Mai ausgesprochen attraktiv.

Tarangire Nationalpark Ende Mai

Der Tarangire Nationalpark ist Ende Mai deutlich anders als während seiner berühmten Trockenzeit.

Von Juli bis Oktober ist Tarangire besonders bekannt, weil sich große Tierbestände entlang des Tarangire River konzentrieren. Ende Mai steht dagegen noch mehr Wasser in der Landschaft zur Verfügung und viele Tiere sind stärker verteilt.

Dadurch ist die Tierdichte an einzelnen Wasserstellen weniger spektakulär als im September.

Trotzdem kann Tarangire Ende Mai sehr schön sein. Elefanten leben ganzjährig im Park, ebenso Giraffen, Impalas, Zebras und zahlreiche andere Arten.

Die Landschaft ist deutlich grüner, Baobabs stehen zwischen frischer Vegetation und die Vogelwelt ist hervorragend.

Für uns lohnt sich Tarangire Ende Mai besonders als Teil einer längeren Northern-Circuit-Safari, auch wenn wir ihn zu dieser Jahreszeit nicht unbedingt als einzigen Safari-Höhepunkt wählen würden.

Elefanten im Tarangire Ende Mai

Elefanten sind auch Ende Mai sehr gut möglich. Tarangire besitzt eine starke Elefantenpopulation und viele Tiere leben dauerhaft oder saisonal in der größeren Region.

Die berühmten großen Konzentrationen rund um den Fluss entwickeln sich jedoch stärker mit fortschreitender Trockenzeit.

Ende Mai verteilen sich Elefanten stärker über die Landschaft.

Dadurch kann es vorkommen, dass man weniger riesige Gruppen an einem einzigen Ort sieht, dafür aber immer wieder kleinere Herden durch grüne Savanne beobachtet.

Fotografisch kann das sogar besonders schön sein.

Lake Manyara Ende Mai

Der Lake Manyara Nationalpark ist Ende Mai eine interessante Ergänzung, besonders wenn die Reise ohnehin zwischen Tarangire und Ngorongoro verläuft.

Die Vegetation ist üppig, der Grundwasserwald intensiv grün und die Vogelwelt abwechslungsreich.

Je nach Wasserstand können Uferbereiche unterschiedlich zugänglich und Tierbeobachtungen variabel sein.

Wir würden Lake Manyara Ende Mai eher als ergänzenden Park betrachten und nicht unbedingt mehrere Nächte einplanen.

Ein halber oder ganzer Tag kann jedoch eine schöne Abwechslung bieten.

Ruaha Ende Mai

Wer den südlichen Safari-Circuit plant, erlebt Ruaha Ende Mai in einer Übergangsphase.

Die Landschaft kann noch deutlich grüner sein als während der späten Trockenzeit. Tierbestände sind weniger stark entlang des Great Ruaha River konzentriert.

Dafür ist das Besucheraufkommen sehr gering.

Einige saisonale Camps können allerdings im April oder Mai geschlossen sein beziehungsweise erst im Juni wieder öffnen.

Für eine gezielte Ruaha-Reise Ende Mai würden wir deshalb die aktuelle Verfügbarkeit der gewünschten Camps besonders sorgfältig prüfen.

Nyerere Nationalpark Ende Mai

Auch der Nyerere Nationalpark kann Ende Mai interessant sein. Flüsse, Seen und Feuchtgebiete prägen die Landschaft und die Vegetation ist nach der Regenzeit üppig.

Je nach Niederschlagsverlauf können einzelne Wege noch anspruchsvoll sein.

Gleichzeitig können Bootsafaris eine gute Ergänzung zu Game Drives darstellen.

Wie in Ruaha öffnen manche saisonalen Camps erst im Laufe von Juni. Deshalb sollte die Unterkunftsplanung frühzeitig und gezielt erfolgen.

Ist Ende Mai Nebensaison?

Ende Mai liegt häufig noch in der Shoulder Season beziehungsweise Nebensaison, wobei die genaue Tarifgestaltung von Lodge zu Lodge unterschiedlich ist.

Viele Unterkünfte haben in April und Mai niedrigere Preise als in Juli bis Oktober. Einige bieten spezielle Green-Season- oder Shoulder-Season-Tarife.

Das kann bei hochwertigen Camps einen erheblichen Unterschied machen.

Gleichzeitig sollte man nicht nur nach dem niedrigsten Preis buchen. Ein Camp kann Ende Mai zwar günstig sein, aber ungünstig für die aktuelle Position der Great Migration liegen.

Für uns ist die Kombination aus guter Lage und attraktivem Saisonpreis entscheidender als ein reines Schnäppchen.

Sind Ende Mai weniger Touristen in Tansania?

Ja, in vielen Regionen ist Ende Mai deutlich ruhiger als während der Hauptsaison.

Juli, August und September ziehen viele internationale Reisende an, zusätzlich fallen europäische Sommerferien in diesen Zeitraum.

Ende Mai liegt außerhalb dieser Hauptreisezeit.

Das kann besonders in der Serengeti einen großen Unterschied machen. Gute Sichtungen können zwar auch Ende Mai mehrere Fahrzeuge anziehen, insgesamt ist der Verkehr aber häufig geringer.

Für Reisende, die Ruhe schätzen, ist das einer der stärksten Gründe für diese Reisezeit.

Wie ist das Licht Ende Mai?

Für Fotografen finden wir Ende Mai ausgesprochen attraktiv.

Nach Regen ist die Luft häufig klarer und der Staub geringer. Wolken sorgen für abwechslungsreiches Licht und verhindern den vollkommen wolkenlosen Himmel, der während der Trockenzeit häufig vorkommt.

Morgens kann weiches Licht über den grünen Ebenen liegen, während am Nachmittag dunkle Gewitterwolken dramatische Hintergründe schaffen.

Auch Farben wirken intensiver. Grünes Gras, rote Erde und dunkler Himmel erzeugen starke Kontraste.

Wer Landschaftsfotografie und Tierfotografie miteinander kombinieren möchte, kann Ende Mai hervorragende Bedingungen finden.

Ist die Vegetation Ende Mai zu hoch für Tierbeobachtungen?

In manchen Regionen ist die Vegetation Ende Mai tatsächlich höher und dichter als in der Trockenzeit.

Das kann die Suche nach kleineren Raubtieren schwieriger machen. Leoparden, Geparden oder Löwen können sich im hohen Gras leichter verstecken.

Gleichzeitig bedeutet hohe Vegetation nicht, dass Safari kaum möglich wäre. Große Tiere wie Elefanten, Giraffen, Büffel und größere Antilopen bleiben meist gut sichtbar.

Außerdem kennen erfahrene Guides typische Jagdgebiete, Flussläufe, Felsformationen und andere Orte, an denen Raubtiere regelmäßig anzutreffen sind.

Die Safari wird dadurch etwas weniger vorhersehbar, aber keineswegs schlechter.

Straßenverhältnisse Ende Mai

Straßen und Pisten gehören zu den wichtigsten praktischen Themen einer Safari Ende Mai.

Nach einer regenreichen Saison können einzelne Tracks noch weich, schlammig oder ausgewaschen sein. Besonders sogenannte Black-Cotton-Soil-Gebiete können bei Nässe problematisch werden.

Professionelle Safari-Fahrzeuge besitzen Allradantrieb und Guides kennen alternative Routen.

Für eine geführte Safari sehen wir darin normalerweise kein großes Problem.

Bei Selbstfahrerreisen wäre Ende Mai deutlich anspruchsvoller als beispielsweise August oder September.

Wer wenig Erfahrung mit afrikanischen Pisten besitzt, sollte eine geführte Safari in Betracht ziehen.

Sind alle Camps Ende Mai geöffnet?

Nein. Das ist ein wichtiger Punkt.

Einige saisonale Safari-Camps schließen während der stärksten Regenperiode im April und Mai und öffnen erst Ende Mai oder Anfang Juni wieder.

Andere Camps sind ganzjährig geöffnet.

Gerade bei spezialisierten Camps im Western Corridor, in Ruaha, Nyerere oder abgelegeneren Serengeti-Regionen sollte die Verfügbarkeit geprüft werden.

Für eine Reise Ende Mai würden wir niemals zuerst eine Route entwerfen und anschließend hoffen, dass die gewünschten Camps geöffnet sind.

Die Route und die tatsächlich geöffneten Unterkünfte sollten gemeinsam geplant werden.

Tansania Safari Ende Mai mit Kindern

Für Familien kann Ende Mai sehr attraktiv sein, besonders wenn die Kinder keine festen Schulferien benötigen.

Die Temperaturen sind in vielen Regionen angenehm und die großen Touristenströme der Sommerferien fehlen.

Die grüne Landschaft ist für Kinder häufig spannender als eine extrem trockene Savanne.

Allerdings kann Regen die Tagesplanung gelegentlich verändern und einzelne Transfers verlängern.

Mit kleineren Kindern würden wir deshalb weniger Lodgewechsel einbauen und mindestens zwei bis drei Nächte pro Region bleiben.

Auch sehr lange Fahrstrecken würden wir vermeiden.

Safari Ende Mai mit Teenagern

Mit Teenagern kann Ende Mai hervorragend funktionieren.

Gerade die Kombination aus Safari, Walking Safari und eventuell kulturellen Aktivitäten sorgt für Abwechslung.

Jugendliche können bei weniger gefüllten Parks häufig stärker in das Erlebnis eingebunden werden, beispielsweise indem Guides Spuren erklären oder gemeinsam nach Tieren gesucht wird.

Auch die geringere Hitze gegenüber manchen späteren Monaten kann lange Game Drives angenehmer machen.

Tansania Safari Ende Mai für Fotografen

Für Fotografen gehört Ende Mai für uns zu den unterschätzten Monaten.

Viele klassische Safari-Fotos entstehen in trockenen gelbbraunen Landschaften. Ende Mai bietet dagegen eine deutlich größere Farbpalette.

Grünes Gras, dramatische Wolken und klare Luft können Bilder wesentlich atmosphärischer machen.

Zudem ist weniger Staub in der Luft.

Ein Nachteil ist die höhere Vegetation, die insbesondere kleine Raubtiere teilweise verdeckt.

Wer jedoch nicht ausschließlich perfekte Close-ups von Leoparden sucht, sondern auch Landschaft und Tiere in ihrem Lebensraum fotografieren möchte, wird Ende Mai wahrscheinlich begeistert sein.

Tansania Safari Ende Mai für Vogelbeobachter

Birding bleibt Ende Mai sehr interessant.

Die Regenzeit hat zahlreiche Lebensräume mit Wasser versorgt und viele Vogelarten befinden sich noch in sehr aktiven Phasen.

Seen, Flüsse und Feuchtgebiete bieten gute Bedingungen für Wasservögel.

Auch in Tarangire, Manyara und Ngorongoro kann die Vogelwelt ausgesprochen vielfältig sein.

Wer neben Großwild auch Vögel beobachtet, bekommt Ende Mai häufig mehr Abwechslung als in der sehr trockenen Hochsaison.

Temperaturen Ende Mai

Die Temperaturen unterscheiden sich stark nach Höhenlage.

In der Serengeti sind die Tage meist angenehm warm, während es am frühen Morgen und Abend deutlich kühler werden kann.

Am Ngorongoro-Kraterrand kann es morgens überraschend kalt sein. Nebel und Wind verstärken diesen Eindruck.

Tarangire liegt tiefer und ist entsprechend wärmer.

Deshalb empfehlen wir das Zwiebelprinzip. Morgens sind Fleece und leichte Jacke angenehm, später reicht häufig ein leichtes Hemd oder T-Shirt.

Was sollte man Ende Mai einpacken?

Für eine Safari Ende Mai würden wir leichte Kleidung in gedeckten Farben mitnehmen, dazu eine dünne Fleecejacke und eine leichte wasserdichte Jacke.

Feste geschlossene Schuhe sind sinnvoll, besonders wenn Walking Safaris geplant sind.

Sonnenhut und Sonnencreme bleiben trotz möglicher Wolken wichtig.

Ein kleines Fernglas ist unabhängig von der Jahreszeit sehr empfehlenswert.

Für Kameraausrüstung würden wir außerdem einen einfachen Regenschutz einpacken.

Mücken und Malaria Ende Mai

Malaria ist in verschiedenen Teilen Tansanias ein relevantes Gesundheitsrisiko und sollte bei der Reiseplanung ernst genommen werden.

Ende Mai können nach der Regenzeit noch viele Mücken vorkommen.

Wir würden deshalb konsequent Repellent verwenden, abends lange Kleidung tragen und auf Moskitonetze beziehungsweise entsprechend geschützte Unterkünfte achten.

Ob eine medikamentöse Prophylaxe sinnvoll ist, sollte individuell mit einer reisemedizinisch erfahrenen Ärztin oder einem Arzt besprochen werden.

Die Reisezeit allein ist kein ausreichender Grund, auf Vorsorge zu verzichten.

Tsetsefliegen Ende Mai

Tsetsefliegen kommen in verschiedenen Safari-Regionen Tansanias vor, darunter Teile der Serengeti und Tarangire.

Ihre Präsenz hängt nicht ausschließlich vom Monat ab.

Lange leichte Kleidung kann helfen und dunkle Farben wie Schwarz oder Dunkelblau werden häufig gemieden, da sie Tsetsefliegen stärker anziehen können.

Ein professioneller Safari-Guide kennt besonders betroffene Bereiche und kann entsprechende Hinweise geben.

Great Migration oder Big Five – was ist Ende Mai stärker?

Ende Mai kann beides interessant sein.

Für die Great Migration liegt die Stärke in den zunehmenden Bewegungen der Herden Richtung Zentral- und Westserengeti.

Für klassische Big-Five-Sichtungen ist Ngorongoro besonders zuverlässig, wobei natürlich auch dort keine Garantie auf alle fünf Arten besteht.

Wer beides kombinieren möchte, würde von uns mindestens drei Nächte Serengeti und einen vollen Kratertag bekommen.

Tarangire ergänzt Elefanten und Baobab-Landschaften.

Damit entsteht eine sehr abwechslungsreiche Safari.

Unsere ideale Route für 7 Tage Ende Mai

Bei nur sieben Tagen würden wir die Route bewusst kompakt halten.

Tarangire eignet sich hervorragend für den Einstieg. Danach geht es Richtung Ngorongoro und anschließend in die Serengeti.

Wir würden mindestens drei Nächte Serengeti einplanen, weil der Park der wichtigste Bestandteil dieser Reise wäre.

Ein möglicher Ablauf wäre zwei Nächte Tarangire, eine Nacht Ngorongoro beziehungsweise Karatu und drei Nächte Serengeti.

Den letzten Tag würden wir abhängig von Flugplanung gestalten.

Lake Manyara würden wir bei nur sieben Tagen eher weglassen, um mehr Zeit in Serengeti zu gewinnen.

Unsere ideale Route für 10 Tage Ende Mai

Mit zehn Tagen wird die Reise deutlich entspannter.

Wir würden zwei Nächte Tarangire, zwei Nächte im Ngorongoro-Hochland und vier Nächte Serengeti einplanen.

Die Serengeti-Nächte könnten auf Central Serengeti und abhängig von aktuellen Herdenbewegungen eine zweite Region verteilt werden.

Damit bleibt ausreichend Zeit für Game Drives, ohne jeden zweiten Tag die Lodge wechseln zu müssen.

Gerade Ende Mai finden wir diese Flexibilität sehr wichtig.

Unsere ideale Route für 14 Tage Ende Mai

Mit zwei Wochen würden wir den Safari-Teil nicht automatisch auf zehn verschiedene Parks ausdehnen.

Für uns wäre eine Slow-Safari-Variante deutlich stärker.

Zwei bis drei Nächte Tarangire, zwei Nächte Ngorongoro und fünf bis sechs Nächte Serengeti ergeben bereits eine außergewöhnlich intensive Safari.

Die Serengeti kann auf zwei Regionen verteilt werden.

Danach können einige Tage Strand oder ein zusätzlicher Safari-Baustein folgen.

Wer ausschließlich Safari möchte, kann zusätzlich einen südlicheren oder abgelegeneren Teil des Northern Circuit ergänzen.

Serengeti oder Tarangire Ende Mai – wo mehr Nächte?

Ganz klar Serengeti.

Tarangire ist Ende Mai schön, aber seine berühmtesten Trockenzeitkonzentrationen entwickeln sich erst später.

Die Serengeti ist dagegen auch Ende Mai ein herausragendes Safarigebiet und kann zusätzlich die Great Migration bieten.

Bei zehn Safarinächten würden wir deshalb deutlich mehr Zeit in Serengeti verbringen.

Tarangire bleibt trotzdem eine hervorragende Ergänzung.

Serengeti oder Ngorongoro Ende Mai?

Auch hier würden wir nicht wirklich wählen, weil beide unterschiedliche Stärken besitzen.

Ngorongoro bietet eine sehr konzentrierte Tierbeobachtung auf relativ kleinem Raum.

Serengeti bietet Weite, Landschaft, Raubtiere und Migration.

Für uns reichen ein voller Kratertag und ein oder zwei Übernachtungen rund um Ngorongoro meistens aus.

In Serengeti würden wir mindestens drei, besser vier oder fünf Nächte verbringen.

Ende Mai oder Juni – welcher Monat ist besser?

Juni ist im Durchschnitt trockener und damit etwas zuverlässiger.

Straßenbedingungen verbessern sich weiter und viele saisonale Camps öffnen spätestens zu Beginn des Monats.

Ende Mai hat dafür landschaftliche Vorteile. Das Grün ist häufig stärker und die Besucherzahlen können geringer sein.

Wer absolute Wetterberechenbarkeit bevorzugt, würden wir eher Richtung Juni schicken.

Wer Atmosphäre, Fotografie und ruhigere Parks priorisiert, kann Ende Mai attraktiver finden.

Ende Mai oder Juli – was ist besser?

Juli liegt eindeutig in der klassischen Trockenzeit und gehört zur Hauptsaison.

Tierbeobachtungen werden in bestimmten Regionen einfacher, insbesondere weil Wasser knapper wird.

Ende Mai bietet dafür weniger Besucher, grünere Landschaft und häufig bessere Preise.

Für eine erste Safari würden wir beide Monate empfehlen, aber aus unterschiedlichen Gründen.

Juli ist einfacher und berechenbarer. Ende Mai ist individueller und atmosphärischer.

Ende Mai oder September?

September ist einer der stärksten klassischen Safari-Monate.

Tarangire ist dann besonders interessant und viele Tiere konzentrieren sich an Wasser.

Ende Mai wirkt landschaftlich vollkommen anders.

Wer klassische trockene Savanne und sehr konzentrierte Tierbeobachtung sucht, ist im September besser aufgehoben.

Wer grüne Landschaft, Migration in Bewegung und weniger Fahrzeuge bevorzugt, kann Ende Mai reizvoller finden.

Ende Mai oder Februar?

Februar ist stärker mit der Kalbungszeit in Ndutu verbunden.

Wer Gnu-Kälber und intensive Räuber-Beute-Dynamik erleben möchte, findet Februar außergewöhnlich.

Ende Mai ist dagegen die Phase, in der die Herden bereits weiter Richtung Norden beziehungsweise Westen ziehen.

Die Landschaft ist Ende Mai noch grün, aber die Wetterbedingungen sind häufig stabiler als während der stärkeren Regenphasen.

Beide Monate sind interessant, aber völlig unterschiedlich.

Safari Ende Mai und Sansibar

Eine Kombination aus Safari und Sansibar ist Ende Mai grundsätzlich möglich.

Allerdings gehört Mai auch auf Sansibar zu den feuchteren Monaten. Gegen Ende des Monats kann sich das Wetter bereits verbessern, eine Garantie auf perfekten Badeurlaub gibt es jedoch nicht.

Wer mehrere Tage ausschließlich am Strand liegen möchte, würde von uns Ende Mai etwas vorsichtiger beraten.

Wer flexibel ist und gelegentliche Schauer akzeptiert, kann trotzdem eine schöne Kombination erleben.

Für besonders wetterorientierte Badegäste ist Juni häufig die einfachere Wahl.

Safari Ende Mai und Mafia Island

Mafia Island kann eine interessante Alternative sein, wenn der Fokus stärker auf Ruhe und Natur liegt.

Auch hier bleibt Ende Mai wetterabhängig.

Einzelne Unterkünfte können in der Regenzeit geschlossen sein oder eingeschränkten Betrieb haben.

Deshalb würden wir eine Inselkombination Ende Mai nie pauschal empfehlen, sondern konkrete Unterkunft und Wetterstrategie sorgfältig prüfen.

Safari Ende Mai und Pemba

Pemba ist noch ruhiger und grüner als Sansibar und eignet sich besonders für Reisende, die keine klassische Resort-Insel suchen.

Ende Mai kann die Niederschlagswahrscheinlichkeit jedoch weiterhin erhöht sein.

Wer Tauchen, Natur und Ruhe sucht, kann die Insel attraktiv finden.

Für reinen Sonnenurlaub bleibt die Reisezeit weniger berechenbar als im späteren Jahr.

Kann man Ende Mai günstig nach Tansania reisen?

Ende Mai kann preislich sehr attraktiv sein.

Viele Lodges befinden sich noch in günstigeren Saisonkategorien.

Gerade bei hochwertigen Camps kann der Unterschied zur Peak Season erheblich sein.

Auch bei Flügen und Transfers können teilweise bessere Verfügbarkeiten bestehen.

Trotzdem sollte der Preis nicht das einzige Kriterium sein.

Ein günstiges Camp an der falschen Stelle der Migration kann weniger sinnvoll sein als eine etwas teurere Unterkunft mit besserer Lage.

Ist Ende Mai eine gute Zeit für Luxus-Safaris?

Ja, sogar sehr.

Besonders hochwertige Camps können Ende Mai ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Weniger Gäste bedeuten häufig ein ruhigeres Camp-Erlebnis und flexiblere Game Drives.

In manchen Regionen kann es sogar passieren, dass nur wenige Fahrzeuge gleichzeitig unterwegs sind.

Für Reisende, die Exklusivität schätzen, ohne absolute Peak-Season-Preise zahlen zu wollen, ist Ende Mai deshalb sehr interessant.

Ist Ende Mai gut für private Safaris?

Eine private Safari mit eigenem Guide und Fahrzeug finden wir Ende Mai besonders sinnvoll.

Der wichtigste Vorteil ist Flexibilität.

Wenn eine bestimmte Straße nach Regen schlecht ist, kann der Guide die Route ändern.

Wenn Informationen über aktuelle Herdenbewegungen eintreffen, kann der Tagesplan angepasst werden.

Auch bei wechselhaftem Wetter ist ein privater Ablauf angenehmer als ein starres Gruppenprogramm.

Für hochwertige individuelle Reisen würden wir Ende Mai deshalb klar private Safaris bevorzugen.

Selbstfahrer in Tansania Ende Mai

Eine Selbstfahrer-Safari ist grundsätzlich möglich, aber Ende Mai anspruchsvoller als in der Trockenzeit.

Schlammige Abschnitte, beschädigte Tracks und Black-Cotton-Soil können problematisch sein.

Hinzu kommt, dass aktuelle Tierbewegungen schwieriger selbst einzuschätzen sind.

Wer sehr viel Afrika-Erfahrung besitzt, kann damit umgehen.

Für eine erste Tansania-Reise würden wir Ende Mai jedoch einen Fahrer-Guide deutlich bevorzugen.

Ist Ende Mai romantisch für Flitterwochen?

Ja. Gerade die Kombination aus grünen Landschaften, weniger Fahrzeugen und hochwertigen Camps kann Ende Mai sehr romantisch sein.

Viele Lodges wirken ruhiger als in der Hochsaison.

Auch private Sundowner und längere Beobachtungen ohne große Fahrzeuggruppen sind häufiger möglich.

Wer anschließend Strandurlaub plant, sollte lediglich die Wetterbedingungen am Indischen Ozean stärker berücksichtigen.

Für reine Safari-Flitterwochen finden wir Ende Mai ausgesprochen attraktiv.

Vorteile einer Tansania Safari Ende Mai

Der größte Vorteil ist für uns die Balance zwischen Green Season und beginnender Trockenzeit.

Die Landschaft ist häufig noch intensiv grün, während die stärksten Regenfälle vielerorts langsam nachlassen.

Die Great Migration kann sich in einer spannenden Bewegungsphase befinden.

Besucherzahlen sind geringer als im Sommer.

Viele Lodges bieten attraktivere Saisonpreise.

Fotografisch sind Licht und Landschaft besonders interessant.

Die Safari fühlt sich vielerorts ruhiger und privater an.

Nachteile einer Tansania Safari Ende Mai

Natürlich gibt es auch Nachteile.

Regen bleibt möglich.

Einige Tracks können schwierig sein.

Die Vegetation kann dichter sein und Raubtiersichtungen dadurch erschweren.

Einige saisonale Camps sind eventuell noch geschlossen.

Die Great Migration ist beweglich und nicht exakt vorhersehbar.

Wer anschließend Strandurlaub plant, muss am Indischen Ozean ebenfalls mit wechselhafterem Wetter rechnen.

Diese Nachteile sind real, aber für uns nicht grundsätzlich ein Grund gegen die Reisezeit.

Für wen eignet sich Ende Mai besonders?

Ende Mai eignet sich besonders für Fotografen, Individualreisende, Paare, Honeymooner, erfahrene Safari-Reisende und Erstbesucher, die bewusst nicht in der absoluten Hochsaison reisen möchten.

Auch für Reisende mit flexiblem Budget kann die Zeit interessant sein, weil hochwertige Camps teilweise günstiger sind.

Weniger geeignet ist Ende Mai für jemanden, der ausschließlich trockene Straßen, garantiert wolkenlosen Himmel und maximal konzentrierte Tierbestände an Wasserstellen möchte.

Diese Reisenden wären im August oder September besser aufgehoben.

Was würden wir persönlich Ende Mai buchen?

Wir würden eine private Northern-Circuit-Safari wählen.

Tarangire würde zwei Nächte erhalten.

Ngorongoro ungefähr zwei Nächte.

Der Schwerpunkt läge klar auf der Serengeti mit mindestens vier Nächten.

Je nach aktuellen Herdenbewegungen würden wir Central Serengeti mit einer westlicheren Region kombinieren.

Wir würden außerdem möglichst flexibel buchen und die Lodgeauswahl nicht ausschließlich anhand eines starren Migration-Kalenders treffen.

Die größten Fehler bei einer Safari Ende Mai

Der erste Fehler besteht darin, Ende Mai automatisch als schlechte Regenzeit abzuschreiben. Die Bedingungen können sehr attraktiv sein.

Der zweite Fehler ist, die Great Migration auf einen festen Ort festzulegen.

Der dritte Fehler besteht darin, zu viele Regionen in wenigen Tagen besuchen zu wollen.

Der vierte Fehler ist, saisonale Camps nicht auf ihre Öffnungszeiten zu prüfen.

Der fünfte Fehler ist, keine Regenkleidung mitzunehmen.

Der sechste Fehler besteht darin, zu erwarten, dass Tarangire bereits die gleiche Tierkonzentration wie im September besitzt.

Der siebte Fehler ist, bei einer möglichen Strandverlängerung das Küstenwetter zu ignorieren.

Der achte Fehler besteht darin, dichtes Gras automatisch mit schlechter Safari gleichzusetzen.

Wie viele Nächte sollte man Ende Mai in der Serengeti bleiben?

Wir würden mindestens drei Nächte, besser vier oder fünf empfehlen.

Die große Stärke der Serengeti liegt gerade in ihrer Größe und regionalen Vielfalt.

Ende Mai kann die Great Migration über verschiedene Gebiete verteilt sein.

Wer nur zwei Nächte bleibt, ist stark davon abhängig, dass sich die Tiere zufällig in der Nähe der Unterkunft befinden.

Mit vier oder fünf Nächten kann man deutlich flexibler reagieren.

Welche Region ist Ende Mai die wichtigste?

Für uns ist Central Serengeti die wichtigste Basis.

Sie bietet unabhängig von der Migration starke Tierbeobachtungen.

Abhängig vom aktuellen Verlauf kann zusätzlich der Western Corridor interessant werden.

Ngorongoro sollte wegen seiner residenten Tierwelt ebenfalls eingeplant werden.

Tarangire ergänzt die Reise landschaftlich hervorragend.

Ist Ende Mai besser als sein Ruf?

Aus unserer Sicht eindeutig ja.

Viele Reisende denken in zu einfachen Kategorien: Regenzeit schlecht, Trockenzeit gut.

Afrikanische Ökosysteme funktionieren jedoch nicht so.

Die Green Season bietet Wasser, Jungtiere, Vögel und intensive Farben.

Die Trockenzeit bietet konzentriertere Tierbeobachtungen und berechenbarere Straßen.

Ende Mai liegt genau zwischen diesen Welten.

Gerade deshalb kann die Reisezeit besonders spannend sein.

Häufige Fragen zur Tansania Safari Ende Mai

Ist Ende Mai eine gute Reisezeit für Tansania? Ja. Ende Mai ist eine interessante Übergangszeit zwischen langer Regenzeit und trockeneren Monaten. Besonders die Serengeti kann hervorragend sein.

Regnet es Ende Mai noch viel? Regen ist weiterhin möglich, nimmt aber in vielen Regionen im Verlauf des Monats ab. Das tatsächliche Wetter schwankt von Jahr zu Jahr.

Kann man Ende Mai die Great Migration sehen? Ja. Die Herden bewegen sich häufig durch zentrale und zunehmend westliche Teile der Serengeti. Die genaue Position hängt vom Regenverlauf ab.

Ist Serengeti Ende Mai gut? Ja. Die zentrale Serengeti ist ganzjährig stark und Ende Mai besonders interessant wegen grüner Landschaften und möglicher Migration.

Ist Tarangire Ende Mai empfehlenswert? Ja, aber die berühmten Trockenzeitkonzentrationen entlang des Tarangire River entwickeln sich erst später.

Ist Ngorongoro Ende Mai gut? Ja. Der Krater ist ganzjährig sehr stark und Ende Mai häufig besonders grün.

Sind Ende Mai viele Touristen unterwegs? In der Regel deutlich weniger als im Juli, August oder September.

Sind Safaris Ende Mai günstiger? Häufig ja. Viele Lodges haben niedrigere Saisonpreise, allerdings unterscheiden sich die Tarife stark.

Sind alle Lodges geöffnet? Nein. Einige saisonale Camps schließen während April und Mai und öffnen erst Ende Mai oder Anfang Juni.

Braucht man einen 4×4? Für Safari-Pisten ist ein geeignetes Allrad-Safarifahrzeug sehr sinnvoll, besonders nach Regenfällen.

Ist Ende Mai gut für Fotografen? Ja. Grün, Wolken, klare Luft und geringerer Staub machen die Reisezeit fotografisch besonders interessant.

Kann man Ende Mai mit Kindern reisen? Ja. Wir würden jedoch weniger Lodgewechsel und ausreichend Zeitpuffer einplanen.

Ist Ende Mai für eine Hochzeitsreise geeignet? Ja. Ruhigere Camps und grüne Landschaften können sehr attraktiv sein.

Kann man Ende Mai nach Sansibar? Ja, allerdings gehört der Mai zu den feuchteren Monaten an der Küste. Das Wetter kann wechselhafter sein als ab Juni.

Ist Ende Mai oder Juni besser? Juni ist trockener und berechenbarer. Ende Mai ist grüner, häufig ruhiger und teilweise günstiger.

Ist Ende Mai oder September besser? September bietet klassische Trockenzeit-Safari. Ende Mai bietet grüne Landschaften, weniger Besucher und eine andere Phase der Migration.

Fazit: Lohnt sich eine Tansania Safari Ende Mai?

Eine Tansania Safari Ende Mai lohnt sich für uns sehr, wenn Reisende die Besonderheiten dieser Übergangszeit bewusst nutzen. Ende Mai befindet sich Nordtansania zwischen der langen Regenzeit und der beginnenden trockeneren Saison. Genau daraus entsteht eine Kombination, die während des übrigen Jahres kaum zu finden ist: grüne Landschaften, oftmals weniger Staub, intensive Farben, geringere Besucherzahlen und gleichzeitig sehr gute Tierbeobachtungen.

Besonders die Serengeti würden wir Ende Mai stark gewichten. Die zentrale Serengeti bietet ganzjährig eine hervorragende Tierwelt und die Great Migration befindet sich häufig in einer interessanten Bewegungsphase Richtung Westen beziehungsweise Nordwesten. Wer genügend Zeit besitzt, kann Central Serengeti mit einer zweiten Region kombinieren und damit flexibler auf die aktuelle Position der Herden reagieren.

Der Ngorongoro-Krater ergänzt die Reise hervorragend, weil seine Tierwelt weniger von saisonalen Bewegungen abhängig ist. Der Krater kann Ende Mai intensiv grün sein und bietet dadurch ein völlig anderes Landschaftsbild als in der Trockenzeit. Tarangire würden wir ebenfalls einplanen, allerdings mit realistischen Erwartungen: Die spektakulären Trockenzeitkonzentrationen entwickeln sich erst später, dafür ist die Landschaft Ende Mai wesentlich grüner.

Der wichtigste Nachteil bleibt die Wetterunsicherheit. Regen kann auftreten, einzelne Straßen können anspruchsvoller sein und nicht jedes saisonale Camp ist bereits geöffnet. Genau deshalb würden wir Ende Mai eine private Safari mit erfahrenem Fahrer-Guide besonders empfehlen. Ein guter Guide kann kurzfristig auf Straßenzustand, Wetter und Tierbewegungen reagieren.

Wer eine Safari ausschließlich danach beurteilt, wie viele Tiere sich gleichzeitig an einem Wasserloch konzentrieren, wird im August oder September wahrscheinlich glücklich werden. Wer dagegen Landschaft, Atmosphäre, Ruhe, Great Migration und ein intensiveres Gefühl für die Jahreszeiten Afrikas schätzt, sollte Ende Mai keinesfalls unterschätzen.

Für uns ist Ende Mai deshalb kein schlechter Kompromiss zwischen Regen- und Trockenzeit. Es ist eine eigenständige, sehr interessante Safari-Saison – und gerade für Individualreisende häufig eine der spannendsten Möglichkeiten, Tansania abseits der klassischen Hochsaison zu erleben.

 

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