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Wer nach Namibia reist, übernachtet häufig in Lodges oder offiziellen Camps mitten in der Natur. Genau hier taucht bei vielen Reisenden eine verständliche Frage auf: Wie groß ist die Gefahr durch Schlangen in namibischen Lodges? Die gute Nachricht vorweg: Schlangen sind in Lodges nur sehr selten ein echtes Problem – und mit ein wenig Aufmerksamkeit lässt sich das ohnehin geringe Risiko weiter minimieren.
In Namibia leben rund 80 verschiedene Schlangenarten. Doch die allermeisten davon sind harmlos, extrem scheu und meiden den Menschen konsequent. In gepflegten Lodges und offiziellen Camps sind Begegnungen selten, da Wege freigehalten, Gebäude regelmäßig kontrolliert und Mitarbeitende im Umgang mit Wildtieren geschult sind.
Schlangen suchen weder aktiv Unterkünfte auf noch „lauern“ sie Gästen. Wenn sie sich gelegentlich in der Nähe von Gebäuden aufhalten, dann aus ganz pragmatischen Gründen: Wärme, Trockenheit und Versteckmöglichkeiten – genau wie bei Skorpionen oder Geckos.
Die meisten Vorsichtsmaßnahmen betreffen die Dämmerung und Nachtstunden. In dieser Zeit sind nicht nur Schlangen, sondern auch Skorpione oder andere Kleintiere aktiver. Gleichzeitig ist die Sicht eingeschränkt – ein idealer Moment, um ungewollt auf ein Tier zu treten.
Deshalb gilt eine einfache Grundregel: Bewegen Sie sich nachts nie ohne Licht. Eine Taschen- oder Stirnlampe gehört in Namibia zur Standardausrüstung – selbst innerhalb von Lodges.
Mit wenigen, leicht umsetzbaren Gewohnheiten sind Sie auf der sicheren Seite. Tragen Sie draußen – besonders morgens und abends – feste, geschlossene Schuhe, idealerweise knöchelhoch. Gehen Sie niemals barfuß, auch nicht „nur kurz“ vor das Zimmer oder Zelt.
Bevor Sie sich anziehen oder ins Bett legen, lohnt ein kurzer Blick unter das Bett und in dunkle Ecken. Nicht aus Angst, sondern aus Routine: Warme, trockene Plätze sind für Tiere attraktiv. Genau deshalb sollten auch Schuhe und Kleidung vor dem Anziehen ausgeschüttelt werden.
Respektieren Sie die Natur rund um Ihre Unterkunft. Drehen Sie keine Steine um, greifen Sie nicht in Löcher oder Spalten und heben Sie nichts auf, was als Versteck dienen könnte. Diese Verhaltensregeln schützen nicht nur vor Schlangen, sondern auch vor Skorpionen.
Eine Art verdient besondere Aufmerksamkeit: die Puffotter. Sie ist nicht aggressiv, aber träge und flüchtet oft nicht, sondern bleibt reglos liegen und faucht laut zur Warnung. Gerade deshalb ist sie leicht zu übersehen. Tritt man direkt auf sie, verteidigt sie sich reflexartig.
Die wichtigste Vorsichtsmaßnahme bleibt daher: Schauen Sie, wohin Sie treten – besonders bei schlechter Sicht.
Auch in Zeltlodges gilt: Reißverschlüsse immer geschlossen halten, Schuhe im Zelt lagern und vor dem Anziehen ausschütteln. Diese Maßnahmen sind Standard und werden von erfahrenen Lodge-Betreibern ausdrücklich empfohlen – nicht aus Sorge, sondern aus jahrzehntelanger Praxis.
Von den rund 80 Schlangenarten in Namibia gelten nur etwa elf als potenziell gefährlich für den Menschen – und selbst das meist nur für Kleinkinder, ältere oder gesundheitlich geschwächte Personen. Die häufigsten Begegnungen betreffen harmlose Hausnattern oder andere ungiftige Arten, die sofort flüchten.
Auch wenn es extrem selten ist, hilft Wissen dabei, ruhig zu bleiben. Sollte es zu einem Schlangenbiss kommen:
Schlangen in namibischen Lodges sind kein Alltagsrisiko. Offizielle Camps und Lodges sind sicher, gut organisiert und auf genau diese Themen vorbereitet. Wer einfache Regeln beachtet, Licht nutzt, feste Schuhe trägt und respektvoll mit der Natur umgeht, wird Namibia entspannt und ohne Zwischenfälle erleben.
Namibia bleibt damit, auch im Hinblick auf Schlangen, ein sehr sicheres Reiseziel – und die Begegnung mit der Natur ein Privileg, kein Risiko.
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