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Simbabwe gehört zu den spannendsten Safari-Ländern im südlichen Afrika. Während Botswana häufig mit exklusiven Flugsafaris und Südafrika mit einer enormen Auswahl an Lodges verbunden wird, liegt die Stärke Simbabwes vor allem in der Kombination aus hervorragenden Guides, ursprünglicher Wildnis, kleinen Camps und außergewöhnlich guten Walking Safaris.
Viele Unterkünfte liegen mitten in großen Wildnisgebieten und bieten genau das klassische Safari-Gefühl, das in stärker besuchten Regionen Afrikas zunehmend selten wird. Statt großer Lodges mit vielen Zimmern finden Sie in Simbabwe häufig kleine Safari-Camps mit nur wenigen Zelten oder Suiten. Dadurch entsteht eine persönliche Atmosphäre und gleichzeitig ein deutlich exklusiveres Naturerlebnis.
Besonders groß ist die Auswahl im Hwange-Nationalpark und in Mana Pools. Dazu kommen außergewöhnliche Lodges im Malilangwe Wildlife Reserve, am Lake Kariba, im Gonarezhou-Nationalpark, in den Matobo Hills sowie am Sambesi rund um Victoria Falls.
Die folgende Auswahl ist deshalb bewusst keine reine Rangliste nach Luxus. Eine Lodge mit großem Pool und aufwendigem Design ist nicht automatisch besser als ein kleines Tented Camp mit sechs Zelten, hervorragenden Guides und spektakulärer Lage. Entscheidend sind für uns vor allem Safariqualität, Lage, Tierbeobachtungen, Exklusivität, Guides, Atmosphäre und das Gesamterlebnis.
Zu den besten Safari-Lodges und Camps in Simbabwe zählen für uns Singita Pamushana Lodge, Linkwasha Camp, Nyamatusi Camp, Chikwenya Camp, Tembo Plains Camp, Ruckomechi Camp, Little Makalolo, Somalisa Camp, Matetsi Victoria Falls, The Hide, Mpala Jena, Verney’s Camp, Deteema Springs, Kanga Camp, Zambezi Expeditions, Ingwe Pan Camp, Bumi Hills Safari Lodge, Chilo Gorge Safari Lodge, Amalinda Lodge, Nehimba Lodge, Camp Hwange, Bomani Tented Lodge, Jozibanini Camp, Old Drift Lodge und Musango Safari Camp.
Die Unterschiede zwischen diesen Unterkünften sind allerdings erheblich. Während einige Camps bewusst einfach gehalten sind und sich ganz auf die Safari konzentrieren, gehören andere zu den luxuriösesten Lodges des südlichen Afrikas.
Auch die Landschaften unterscheiden sich stark. Hwange steht für weite Ebenen, Wasserlöcher, riesige Elefantenherden und klassische Pirschfahrten. Mana Pools ist geprägt vom Sambesi, offenen Auwäldern, Walking Safaris und Kanufahrten. Lake Kariba verbindet Safari mit Wasseraktivitäten, während die Matobo Hills vor allem wegen ihrer Granitlandschaften und Nashörner interessant sind.
Wer eine der besten Luxus-Lodges in Simbabwe sucht und nicht ausschließlich auf Hwange oder Mana Pools festgelegt ist, sollte die Singita Pamushana Lodge in Betracht ziehen.
Die Lodge liegt im privaten Malilangwe Wildlife Reserve im Südosten Simbabwes. Bereits die Lage unterscheidet Pamushana deutlich von vielen klassischen Nationalpark-Camps. Die Unterkunft befindet sich erhöht auf einem Sandsteinrücken und blickt auf einen großen See sowie die umliegende Wildnis.
Pamushana ist keine klassische Zelt-Safari. Hier stehen ein sehr hohes Niveau bei Unterkunft, Küche, Service und Privatsphäre im Vordergrund. Gleichzeitig ist das Reservat groß genug, um ein ernsthaftes Safari-Erlebnis zu bieten.
Die Suiten sind ausgesprochen großzügig gestaltet und verfügen über private Außenbereiche. Einige besitzen eigene Pools. Dadurch eignet sich Pamushana besonders für Reisende, die nach intensiven Safari-Tagen nicht auf Komfort verzichten möchten.
Ein weiterer großer Vorteil ist die Lage innerhalb eines privaten Reservats. Dadurch können Pirschfahrten meist deutlich flexibler gestaltet werden als in staatlichen Nationalparks. Gleichzeitig begegnet man wesentlich weniger anderen Fahrzeugen.
Malilangwe besitzt eine abwechslungsreiche Landschaft aus offenen Savannen, Mopane-Wäldern, Felsformationen und Gewässern. Elefanten, Löwen, Leoparden, Nashörner, Büffel und zahlreiche Antilopenarten kommen im Reservat vor.
Singita Pamushana eignet sich besonders für hochwertige Luxusreisen, Flitterwochen, Paare und erfahrene Safari-Reisende. Wer dagegen bewusst ein einfaches klassisches Bush Camp sucht, wird in Mana Pools oder Hwange wahrscheinlich glücklicher.
Für uns gehört Pamushana zu den vollständigsten Luxus-Safari-Erlebnissen Simbabwes.
Linkwasha Camp gehört zu den stärksten Allround-Camps in Simbabwe.
Es befindet sich in einer privaten Konzession innerhalb beziehungsweise unmittelbar im Ökosystem des Hwange-Nationalparks und verbindet eine hervorragende Safari-Lage mit deutlich mehr Komfort als klassische Bush Camps.
Die Landschaft in diesem Teil Hwanges besteht aus offenen Ebenen, Wasserstellen und Waldgebieten. Gerade während der Trockenzeit konzentrieren sich große Mengen Wild rund um die verbleibenden Wasserquellen.
Elefanten spielen dabei eine besonders große Rolle. Hwange ist für seine außergewöhnlich großen Elefantenpopulationen bekannt. In der trockenen Jahreszeit können sich enorme Herden rund um die künstlichen und natürlichen Wasserstellen sammeln.
Linkwasha ist allerdings keineswegs nur ein Elefanten-Camp. Löwen, Leoparden, Büffel, Hyänen und Afrikanische Wildhunde können ebenfalls beobachtet werden. Hinzu kommen Giraffen, Zebras, Kudus, Impalas und viele weitere Tierarten.
Besonders attraktiv ist die Lage des Camps an einer offenen Ebene mit Wasserstelle. Dadurch können bereits vom Camp aus sehr gute Tierbeobachtungen möglich sein.
Der große Vorteil von Linkwasha besteht in seiner Balance. Es ist luxuriös, aber nicht steril. Es ist komfortabel, aber weiterhin ein echtes Safari-Camp. Gleichzeitig gehört die Umgebung zu den tierreichsten Bereichen Hwanges.
Für Erstbesucher, die nur ein einziges Camp im Hwange-Nationalpark auswählen möchten, gehört Linkwasha deshalb zu unseren ersten Empfehlungen.
Mana Pools ist eines der außergewöhnlichsten Safari-Gebiete Afrikas und Nyamatusi Camp gehört zu den komfortabelsten Möglichkeiten, den Nationalpark zu erleben.
Das Camp liegt direkt am Sambesi. Schon deshalb unterscheidet sich eine Safari hier grundlegend von Hwange.
Sie beobachten Tiere nicht ausschließlich vom Fahrzeug. Mana Pools ist berühmt für Walking Safaris, Kanufahrten und intensive Begegnungen mit Elefanten.
Von der Unterkunft blickt man auf den Sambesi und die gegenüberliegende Landschaft Sambias. Elefanten bewegen sich regelmäßig entlang des Flusses und durch die charakteristischen Auwälder.
Das Camp selbst ist deutlich luxuriöser als ein traditionelles Expedition Camp. Die großzügigen Suiten bieten viel Privatsphäre und verbinden modernes Design mit der offenen Landschaft von Mana Pools.
Besonders berühmt ist Mana Pools für die alten Albida-Bäume. Elefanten suchen unter diesen Bäumen nach den nahrhaften Früchten und stellen sich teilweise sogar auf die Hinterbeine, um höher gelegene Zweige zu erreichen.
Neben Elefanten können Löwen, Leoparden, Wildhunde, Büffel, Flusspferde und zahlreiche Antilopen beobachtet werden.
Nyamatusi eignet sich hervorragend für Reisende, die Mana Pools intensiv erleben möchten, aber gleichzeitig Wert auf ein hohes Komfortniveau legen.
Chikwenya ist eine ausgezeichnete Wahl für Reisende, die bereits einige Safaris gemacht haben und besonders viel Wert auf Landschaft, Ruhe und Exklusivität legen.
Das Camp liegt in einer außergewöhnlich schönen Region am Sambesi. Große Bäume, offene Flächen und der Fluss erzeugen genau jene Atmosphäre, für die Mana Pools berühmt ist.
Der entscheidende Vorteil ist das Gefühl von Abgeschiedenheit. Während einige bekannte Bereiche von Mana Pools in der Hauptsaison durchaus mehrere Fahrzeuge anziehen können, ist die Situation in exklusiveren Konzessionsgebieten vollkommen anders.
Hier entsteht stärker das Gefühl, tatsächlich allein in der Wildnis unterwegs zu sein.
Je nach Bedingungen können verschiedene Aktivitäten angeboten werden. Pirschfahrten ermöglichen größere Distanzen und die gezielte Suche nach Raubtieren. Walking Safaris bringen Sie dagegen näher an Spuren, Pflanzen, Vögel und das Verhalten der Tiere heran.
Zusätzlich bietet der Sambesi Möglichkeiten für Aktivitäten auf dem Wasser.
Dadurch kann ein Aufenthalt in Chikwenya ausgesprochen abwechslungsreich werden. Das Camp eignet sich besonders für Paare, Fotografen, erfahrene Safari-Reisende und Gäste, die kleinere Camps bevorzugen.
Tembo Plains Camp liegt in der privaten Sapi Reserve unmittelbar neben dem Mana-Pools-Nationalpark.
Diese Lage ist außergewöhnlich interessant. Sie erleben praktisch dasselbe Ökosystem wie in Mana Pools, befinden sich jedoch in einem privaten Schutzgebiet mit deutlich weniger Fahrzeugen und größerer Flexibilität bei den Safari-Aktivitäten.
Tembo Plains positioniert sich klar im oberen Luxussegment. Trotzdem bleibt die Verbindung zur Umgebung erhalten. Die Suiten sind großzügig gestaltet und öffnen sich zur Landschaft.
Der große Vorteil besteht in der Kombination aus Mana-Pools-Ökosystem, privater Reserve und luxuriösem Camp.
Dadurch eignet sich Tembo Plains insbesondere für Reisende, die private Konzessionen aus Botswana kennen und ähnliche Exklusivität auch in Simbabwe suchen.
Tierbeobachtungen können Elefanten, Löwen, Leoparden, Afrikanische Wildhunde, Büffel und zahlreiche Antilopen umfassen.
Für Flitterwochen und hochwertige Individualreisen ist Tembo Plains besonders interessant.
Ruckomechi Camp gehört seit vielen Jahren zu den großen Namen im nördlichen Simbabwe.
Die Lage mit Blick über den Sambesi und das Sambesi-Tal ist spektakulär. Im Hintergrund können sich die Berge Sambias abzeichnen, während Elefanten direkt durch die Umgebung des Camps ziehen.
Ruckomechi vermittelt ein klassisches Safari-Gefühl, ohne beim Komfort große Kompromisse zu verlangen.
Gerade Elefantenliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Die Tiere bewegen sich regelmäßig entlang des Flusses und nutzen die Vegetation rund um das Camp.
Auch Löwen, Leoparden, Afrikanische Wildhunde und zahlreiche Antilopenarten können in der Region beobachtet werden.
Im Vergleich zu Nyamatusi wirkt Ruckomechi etwas klassischer und stärker wie ein traditionelles Safari-Camp. Nyamatusi ist moderner und designorientierter.
Welche Unterkunft besser ist, hängt deshalb weniger von der Qualität als vom persönlichen Geschmack ab.
Little Makalolo, häufig liebevoll Little Mak genannt, gehört zu den charmantesten Camps des Hwange-Nationalparks.
Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich um ein kleines Camp. Gerade dadurch entsteht eine vollkommen andere Atmosphäre als in größeren Lodges.
Mit nur wenigen Zelten fühlt sich die Unterkunft persönlich, ruhig und sehr exklusiv an.
Die Umgebung gehört zu den attraktivsten Safarigebieten des Parks. Wasserstellen ziehen insbesondere während der Trockenzeit regelmäßig Elefanten, Büffel, Antilopen und Raubtiere an.
Besonders schön ist die Verbindung zwischen Camp und Wasserloch.
Man muss nicht jede Minute des Tages im Fahrzeug verbringen. Ein Teil der interessantesten Tierbeobachtungen kann direkt von der Unterkunft erfolgen.
Im Vergleich zu Linkwasha ist Little Makalolo kleiner, klassischer und intimer. Linkwasha bietet mehr modernen Luxus, während Little Mak stärker das traditionelle Safari-Gefühl vermittelt.
Für Paare und erfahrene Safari-Reisende ist Little Makalolo deshalb eine hervorragende Wahl.
Somalisa Camp gehört zu den bekanntesten Camps des Hwange-Nationalparks.
Ein wesentlicher Grund dafür sind die Elefanten.
Die Tiere kommen regelmäßig sehr nah an den Campbereich und an die Wasserstelle. Dadurch können außergewöhnliche Tierbeobachtungen entstehen, ohne dass Sie das Camp überhaupt verlassen müssen.
Somalisa liegt in einem privaten Konzessionsgebiet und bietet nur eine begrenzte Anzahl an Zelten. Dadurch bleibt das Safari-Erlebnis persönlich und exklusiv.
Die Zelte gehören eher zur luxuriösen Kategorie und kombinieren klassische Safari-Elemente mit modernen Badezimmern, privaten Terrassen und viel Komfort.
Wenn Sie Elefanten besonders mögen, würden wir Somalisa sehr weit oben auf die Wunschliste setzen.
Natürlich kann niemand garantieren, dass sich die Tiere zu einem bestimmten Zeitpunkt direkt am Camp zeigen. Die Lage bietet jedoch ausgezeichnete Voraussetzungen.
Wer Victoria Falls und Safari miteinander verbinden möchte, sollte Matetsi Victoria Falls genauer betrachten.
Matetsi ist keine normale Unterkunft in Victoria Falls. Die Lodge liegt in einem großen privaten Wildreservat direkt am Sambesi und etwas außerhalb der Stadt.
Dadurch können Sie am selben Ort zwei vollkommen unterschiedliche Reiseerlebnisse miteinander verbinden.
Am Morgen gehen Sie auf Pirschfahrt. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem Sambesi. An einem anderen Tag besuchen Sie die Victoriafälle.
Die Unterkunft selbst gehört zu den luxuriösesten in der gesamten Region. Die Suiten sind großzügig gestaltet und verfügen über private Außenbereiche und kleine Pools.
Matetsi eignet sich besonders für Gäste, die nicht ständig die Unterkunft wechseln möchten.
Statt zwei Nächten in Victoria Falls und zwei Nächten in einer separaten Safari-Lodge können Sie mehrere Nächte an einem Ort verbringen und trotzdem unterschiedliche Aktivitäten erleben.
Für Flitterwochen, Familien und hochwertige Rundreisen ist das besonders angenehm.
The Hide gehört seit vielen Jahren zu den bekanntesten Safari-Camps Simbabwes.
Der Name ist Programm. Die Unterkunft ist insbesondere für ihre außergewöhnlichen Beobachtungsmöglichkeiten rund um das Wasserloch bekannt.
Ein spezieller Hide ermöglicht Tierbeobachtungen aus einer sehr niedrigen Perspektive.
Wenn Elefanten zum Trinken kommen, können Sie die Tiere auf beinahe gleicher Höhe beobachten. Für Fotografen ergeben sich dadurch außergewöhnliche Perspektiven.
Aber auch ohne Kamera ist diese Form der Tierbeobachtung beeindruckend.
The Hide versucht nicht ausschließlich über Luxus zu überzeugen. Das Herzstück ist tatsächlich die Safari.
Das Wasserloch sorgt gerade während der Trockenzeit dafür, dass selbst die Zeit zwischen den Pirschfahrten interessant bleibt.
Für Familien gibt es ebenfalls attraktive Unterkunftsmöglichkeiten.
Mpala Jena liegt im Zambezi-Nationalpark nicht weit von Victoria Falls entfernt.
Das Camp ist deutlich kleiner und intimer als viele Hotels rund um die Wasserfälle.
Statt mitten in Victoria Falls zu wohnen, befindet man sich direkt in der Natur am Sambesi.
Dadurch lässt sich ein Besuch der Victoriafälle mit Bootsfahrten und Safari verbinden.
Mpala Jena ist insbesondere für Paare und Honeymooner interessant, die eine kleine und sehr persönliche Unterkunft bevorzugen.
Das Camp wirkt wie eine Mischung aus Boutique-Lodge und Safari-Camp.
Wer Restaurants, Geschäfte und kurze Wege innerhalb von Victoria Falls bevorzugt, sollte eher ein Hotel in der Stadt wählen.
Wer dagegen morgens mit Blick auf den Sambesi aufwachen möchte, findet Mpala Jena wesentlich interessanter.
Verney’s Camp befindet sich in einem abgelegenen Bereich des Hwange-Nationalparks.
Genau das ist seine große Stärke.
Wer ausschließlich die gut erreichbaren Bereiche Hwanges besucht, bekommt einen anderen Eindruck vom Park als Reisende, die tiefer in die Wildnis vordringen.
Verney’s vermittelt sehr viel Raum und Einsamkeit.
Das Camp selbst ist komfortabel, ohne die Umgebung zu dominieren.
Die Landschaft ist von Mopane-Wäldern, offenen Bereichen und Wasserstellen geprägt. Je nach Jahreszeit können große Elefantenherden, Löwen, Büffel und zahlreiche Antilopen beobachtet werden.
Verney’s eignet sich besonders für Reisende, die mindestens vier oder fünf Nächte in Hwange verbringen und zwei unterschiedliche Regionen des Parks kombinieren möchten.
Deteema Springs liegt in einer landschaftlich ausgesprochen reizvollen Region im Norden des Hwange-Nationalparks.
Felsen, Mopane-Wälder, Quellen und offene Bereiche sorgen für einen anderen Charakter als die weiten Ebenen rund um Makalolo und Ngamo.
Wasser ist in Hwange immer entscheidend.
Gebiete mit natürlichen oder permanenten Wasserquellen sind deshalb besonders interessant, weil Tiere diese Bereiche regelmäßig aufsuchen.
Deteema Springs ist relativ klein und bietet damit eine intime Campatmosphäre.
Besonders interessant ist eine Kombination mit einem Camp im südöstlichen Hwange.
So entsteht innerhalb eines einzigen Nationalparks fast der Eindruck, zwei vollkommen unterschiedliche Safarigebiete zu besuchen.
Kanga Camp ist in Mana Pools beinahe legendär.
Der Grund dafür ist Kanga Pan.
Während der trockenen Monate wird diese Wasserstelle zu einem Magneten für Tiere.
Elefanten, Antilopen, Büffel und zahlreiche andere Tierarten kommen direkt zur Wasserstelle vor dem Camp.
Dadurch entstand der Begriff der sogenannten Armchair Safari. Man sitzt praktisch im Camp und die Safari kommt zu einem.
Insbesondere spät in der Trockenzeit kann das spektakulär sein.
Kanga liegt nicht direkt am Sambesi. Genau deshalb empfehlen wir häufig eine Kombination mit einem Camp am Fluss.
Drei Nächte Kanga und anschließend drei Nächte direkt am Sambesi ergeben zwei vollkommen unterschiedliche Mana-Pools-Erlebnisse.
Am Pan steht die Wasserstelle im Mittelpunkt. Am Fluss kommen Walking Safaris, Kanufahrten und die großen Auenlandschaften hinzu.
Wer ein klassisches Safari-Abenteuer sucht, findet mit Zambezi Expeditions eine interessante Alternative zu den luxuriösesten Camps.
Die Unterkunft konzentriert sich stärker auf das eigentliche Naturerlebnis.
Das Camp liegt am Sambesi und bietet damit eine hervorragende Ausgangsbasis für verschiedene Aktivitäten.
Hier passt besonders gut das Konzept einer traditionellen Safari-Expedition.
Am Morgen können Sie zu Fuß auf Safari gehen, später eine Pirschfahrt unternehmen und am nächsten Tag möglicherweise eine Aktivität auf dem Fluss erleben.
Zambezi Expeditions ist komfortabel genug, um sich wohlzufühlen.
Das Erlebnis ist jedoch bewusst stärker auf Safari als auf Design ausgerichtet.
Gerade für Reisende, die wegen der Wildnis nach Simbabwe kommen, ist das ein großer Vorteil.
Ingwe Pan Camp gehört zu den interessanten Alternativen im Mana-Pools-Gebiet.
Das Camp liegt an einem permanenten Pan innerhalb eines privaten Konzessionsgebiets.
Dadurch entstehen zwei entscheidende Vorteile.
Zum einen zieht Wasser Tiere an.
Zum anderen sorgt die private Konzession für weniger andere Fahrzeuge und ein exklusiveres Safari-Erlebnis.
Gerade während der Trockenzeit können Wasserstellen ausgesprochen interessant sein.
Elefanten, Büffel, Antilopen und Raubtiere können die Umgebung des Camps nutzen.
Ingwe Pan eignet sich besonders für Gäste, denen Exklusivität wichtiger ist als der bekannte Name einer großen Luxusmarke.
Nach mehreren klassischen Bush Camps fühlt sich Bumi Hills fast wie ein kleiner Urlaub innerhalb einer Safari an.
Die Lodge liegt erhöht über dem riesigen Lake Kariba.
Allein die Aussicht macht die Unterkunft außergewöhnlich.
Hier steht nicht ausschließlich die nächste Löwen- oder Leopardensichtung im Mittelpunkt. Der See, Sonnenuntergänge, Bootsaktivitäten und Entspannung gehören genauso zum Erlebnis.
Bumi Hills lässt sich hervorragend mit anderen Regionen Simbabwes kombinieren.
Nach mehreren intensiven Safari-Tagen in Hwange oder Mana Pools kann die Lodge genau der richtige Kontrast sein.
Man unternimmt weiterhin Tierbeobachtungen, kann aber zwischendurch am Pool sitzen und weit über den Kariba-See schauen.
Für Flitterwochen und längere Rundreisen ist Bumi Hills deshalb besonders interessant.
Der Gonarezhou-Nationalpark gehört zu den unterschätztesten Safari-Regionen Simbabwes.
Der Name bedeutet sinngemäß „Ort der Elefanten“, und Elefanten spielen tatsächlich eine große Rolle.
Die Landschaft unterscheidet sich deutlich von Mana Pools und Hwange.
Besonders berühmt sind die roten Chilojo Cliffs, die sich eindrucksvoll über dem Runde River erheben.
Chilo Gorge Safari Lodge liegt am Save River und eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für Safaris in Gonarezhou.
Der große Vorteil von Gonarezhou ist die geringe Besucherzahl.
Wer bereits Serengeti, Kruger, Chobe oder Masai Mara kennt und nach einer ursprünglicheren Safari sucht, könnte diese Region besonders schätzen.
Die Tierbeobachtung ist teilweise anspruchsvoller als in stark frequentierten Parks.
Aber genau das macht den Reiz aus.
Man fährt nicht einfach von einer Sichtung zur nächsten. Man sucht Tiere, beobachtet Spuren und erlebt die Landschaft sehr viel intensiver.
Amalinda Lodge lässt sich kaum mit den anderen Unterkünften dieser Liste vergleichen.
Sie liegt in den Matobo Hills südlich von Bulawayo.
Die Region wird von gigantischen Granitfelsen und sogenannten Balancing Rocks geprägt.
Die Lodge wurde geschickt in diese Felslandschaft integriert. Einige Bereiche wirken fast so, als seien die Granitblöcke selbst Bestandteil der Unterkunft.
Einer der wichtigsten Gründe für einen Aufenthalt in Matobo sind die Nashörner.
Geführte Rhino-Tracking-Erlebnisse gehören zu den besonderen Aktivitäten der Region.
Hinzu kommen Felszeichnungen, Geschichte und außergewöhnliche Landschaften.
Matobo sollte deshalb nicht als Alternative zu Hwange betrachtet werden.
Die Region ist vielmehr eine ideale Ergänzung zu einer klassischen Safari.
Nehimba Lodge befindet sich im nördlichen Bereich Hwanges und ist besonders für ihre Wasserstelle bekannt.
In der Trockenzeit ziehen Elefanten teilweise sehr nah an die Lodge.
Dadurch kann sich ein entspannter Nachmittag im Camp schnell in eine der besten Tierbeobachtungen der gesamten Reise verwandeln.
Die Unterkunft selbst ist nicht so modern wie Linkwasha.
Dafür besitzt sie sehr viel klassische Safari-Atmosphäre.
Nehimba eignet sich hervorragend als zweites Hwange-Camp.
Eine interessante Kombination besteht beispielsweise aus drei Nächten in einer Lodge im südöstlichen Hwange und anschließend drei Nächten in Nehimba.
Dadurch erlebt man unterschiedliche Landschaften und Tierbewegungen innerhalb desselben Nationalparks.
Für Reisende, die wegen der Safari und nicht wegen eines großen Infinitypools nach Afrika kommen, ist Camp Hwange besonders interessant.
Das Camp besitzt einen ausgezeichneten Ruf für geführte Safaris und insbesondere für Walking Safaris.
Die Unterkunft ist komfortabel, bleibt jedoch bewusst näher am klassischen Bush-Camp-Stil.
Simbabwe besitzt generell eine außergewöhnlich starke Guiding-Tradition.
Die Ausbildung professioneller Safari-Guides gilt als anspruchsvoll, und Walking Safaris gehören in verschiedenen Gebieten fest zum Safari-Erlebnis.
Zu Fuß verändert sich die Wahrnehmung der Wildnis vollständig.
Plötzlich werden Spuren, Pflanzen, Windrichtung und Geräusche wichtig.
Ein Elefant in 500 Metern Entfernung aus dem Fahrzeug ist eine normale Safari-Sichtung.
Ein Elefant, den man unter Anleitung eines erfahrenen Guides zu Fuß beobachtet, ist ein vollkommen anderes Erlebnis.
Camp Hwange ist deshalb besonders für Safari-Puristen interessant.
Bomani Tented Lodge liegt in der Region der Ngamo Plains am südöstlichen Rand des Hwange-Nationalparks.
Das Gebiet besitzt offene Ebenen und bietet dadurch teilweise hervorragende Voraussetzungen für Tierbeobachtungen.
Bomani verbindet ein klassisches Tented-Camp-Erlebnis mit relativ viel Komfort.
Besonders interessant ist die Lodge für Familien sowie für Reisende, die eine hochwertige Safari suchen, ohne in jeder Unterkunft das absolute Luxussegment buchen zu wollen.
Die Region ist außerdem für den Elephant Express bekannt.
Dieser besondere Schienen-Safari-Transfer verbindet verschiedene Bereiche und macht bereits die Anreise zu einem Bestandteil des Safari-Erlebnisses.
Im Vergleich zu einigen der teuersten High-End-Camps bietet Bomani oftmals ein attraktiveres Preis-Leistungs-Verhältnis.
Jozibanini Camp, häufig einfach Jozi genannt, ist etwas für Abenteuerlustige.
Das Camp liegt in einem sehr abgelegenen südlichen Teil des Hwange-Nationalparks.
Hier geht es weniger darum, möglichst schnell die berühmtesten Tiere von der Liste abzuhaken.
Der Weg und die Wildnis sind selbst ein wesentlicher Teil des Erlebnisses.
Die Umgebung ist weit, abgelegen und nur wenig besucht.
Für eine allererste Safari wäre Jozibanini nicht zwangsläufig unsere erste Wahl.
Wer nur drei Nächte zur Verfügung hat und möglichst viele Tiere sehen möchte, sollte eher eine zentralere Region auswählen.
Wer dagegen bereits mehrere Safaris erlebt hat und echte Abgeschiedenheit sucht, findet hier etwas Besonderes.
Old Drift Lodge liegt im Zambezi-Nationalpark am Sambesi und bietet eine interessante Alternative zu einem klassischen Stadthotel in Victoria Falls.
Die Unterkunft kombiniert luxuriöse Zelt-Suiten mit einer echten Bush-Lage.
Von hier können Pirschfahrten, Bootsaktivitäten und teilweise Walking Safaris unternommen werden.
Gleichzeitig befinden sich die Victoriafälle in gut erreichbarer Entfernung.
Das ist besonders praktisch bei kürzeren Reisen.
Statt zwei verschiedene Unterkünfte zu buchen, kann Old Drift gleichzeitig als Victoria-Falls-Unterkunft und kleine Safari-Station dienen.
Für Erstbesucher, Honeymooner und Reisende mit begrenzter Zeit ist das ausgesprochen attraktiv.
Musango Safari Camp ist genau die Art kleiner Unterkunft, die Simbabwe so besonders macht.
Das owner-operated Camp liegt am Lake Kariba nahe dem Matusadona-Nationalpark.
Der große Vorteil ist das sehr persönliche Guiding.
Musango besitzt einen starken Fokus auf Naturgeschichte, Tierwelt, Archäologie und die gesamte Ökologie der Region.
Hier geht es nicht ausschließlich darum, Löwen und Elefanten zu sehen.
Auch kleinere Tiere, Vögel, Pflanzen und historische Zusammenhänge werden intensiv in das Safari-Erlebnis einbezogen.
Neben klassischen Safaris bietet die Region Aktivitäten auf dem Wasser.
Dadurch verändert sich der Rhythmus der Reise.
Nach mehreren Tagen in offenen Geländewagen kann eine Bootsfahrt auf dem Lake Kariba eine ausgesprochen angenehme Abwechslung sein.
Die Antwort hängt stark von der Reiseart ab.
Wenn wir nur eine einzige Lodge aufgrund von Luxus, Service und Gesamterlebnis auswählen müssten, wäre Singita Pamushana ganz vorne.
Wenn dagegen das beste klassische Safari-Erlebnis in Hwange gesucht wird, würden wir Linkwasha, Little Makalolo und Somalisa besonders hoch bewerten.
Für Mana Pools gehören Nyamatusi, Chikwenya, Ruckomechi und Tembo Plains zu unseren Favoriten.
Wer vor allem wegen Walking Safaris und ursprünglicher Wildnis reist, sollte allerdings auch kleinere Camps wie Camp Hwange, Zambezi Expeditions oder Kanga berücksichtigen.
Wer Victoria Falls mit Safari kombinieren möchte, findet in Matetsi, Mpala Jena und Old Drift hervorragende Möglichkeiten.
Simbabwe besitzt einige außergewöhnliche Luxus-Lodges.
Ganz oben steht für uns Singita Pamushana.
Die Lodge verbindet eine private Reserve, hervorragende Tierbeobachtung und ein ausgesprochen hohes Service- und Komfortniveau.
Matetsi Victoria Falls ist wiederum ideal für Reisende, die luxuriöse Safari mit den Victoriafällen verbinden möchten.
Tembo Plains gehört zu den exklusivsten Möglichkeiten im Mana-Pools-Ökosystem.
Nyamatusi verbindet einen direkten Blick auf den Sambesi mit modernem Design.
Linkwasha ist eine der komfortabelsten Möglichkeiten, den Hwange-Nationalpark zu erleben.
Luxus bedeutet bei diesen Lodges allerdings nicht zwangsläufig große Gebäude oder viele Einrichtungen. Der eigentliche Luxus besteht häufig aus Privatsphäre, wenigen Gästen, hervorragenden Guides und sehr großen Wildnisgebieten.
Hwange besitzt wahrscheinlich die größte Auswahl an hochwertigen Safari-Camps in Simbabwe.
Linkwasha ist für uns einer der besten Allrounder.
Little Makalolo überzeugt durch seine kleine und persönliche Atmosphäre.
Somalisa ist insbesondere wegen seiner Elefantenbeobachtungen bekannt.
The Hide gehört zu den besten Camps für Fotografen und Tierbeobachtung unmittelbar am Wasserloch.
Verney’s bietet viel Abgeschiedenheit.
Deteema Springs überzeugt mit seiner landschaftlich interessanten Lage.
Camp Hwange ist hervorragend für Walking Safaris.
Nehimba gehört zu den interessantesten Camps für Elefantenliebhaber.
Bomani bietet ein gutes Verhältnis aus Komfort und Preis.
Jozibanini ist dagegen besonders für erfahrene Safari-Reisende geeignet, die möglichst weit abseits der bekannten Routen unterwegs sein möchten.
Allein im Hwange-Nationalpark könnte man problemlos zehn oder mehr Nächte verbringen, ohne dass sich die Safari ständig wiederholt.
Mana Pools besitzt weniger Unterkünfte als Hwange, dafür sind viele davon ausgesprochen besonders.
Für luxuriöse Safaris gehören Nyamatusi, Tembo Plains und Chikwenya zu unseren Favoriten.
Ruckomechi bietet ein klassisches Safari-Erlebnis direkt am Sambesi.
Kanga ist durch seine Wasserstelle einzigartig.
Zambezi Expeditions eignet sich besonders für Reisende, die ein traditionelleres Safari-Gefühl suchen.
Ingwe Pan ist wiederum interessant für Gäste, die private Konzessionen und geringe Besucherzahlen schätzen.
Eine ideale Mana-Pools-Reise sollte nach Möglichkeit zwei unterschiedliche Standorte miteinander kombinieren.
Besonders interessant ist beispielsweise eine Kombination aus einem Camp im Landesinneren und einem Camp am Sambesi.
Dadurch erlebt man zwei vollkommen unterschiedliche Landschaften innerhalb derselben Region.
Simbabwe gehört zu den besten Ländern Afrikas für Walking Safaris.
Besonders Mana Pools besitzt einen legendären Ruf für Safaris zu Fuß.
Aber auch im Hwange-Nationalpark gibt es ausgezeichnete Möglichkeiten.
Camp Hwange gehört zu den bekanntesten Adressen.
Auch Little Makalolo, Somalisa, Ruckomechi und verschiedene Expedition Camps können Walking Safaris anbieten.
Eine Walking Safari sollte nicht mit einer einfachen geführten Wanderung verwechselt werden.
Der professionelle Guide beurteilt ständig Windrichtung, Gelände und Verhalten der Tiere.
Das Ziel besteht nicht darin, Tieren möglichst nahe zu kommen.
Vielmehr geht es darum, die Wildnis auf eine völlig andere Weise zu verstehen.
Spuren, Pflanzen, Geräusche und kleinste Veränderungen in der Umgebung werden plötzlich wichtig.
Für erfahrene Safari-Reisende gehören Walking Safaris deshalb häufig zu den intensivsten Erlebnissen einer Simbabwe-Reise.
Wenn Elefanten im Mittelpunkt der Reise stehen, gehört Simbabwe zu den besten Safari-Ländern Afrikas.
Somalisa Camp ist wegen seiner außergewöhnlichen Elefantenbeobachtungen direkt am Camp berühmt.
Nehimba Lodge besitzt ebenfalls eine Wasserstelle, die regelmäßig große Tiere anzieht.
The Hide bietet durch seinen Beobachtungsstand besonders eindrucksvolle Perspektiven.
Linkwasha liegt in einer hervorragenden Elefantenregion des Hwange-Nationalparks.
Kanga kann während der Trockenzeit aufgrund seiner Wasserstelle spektakuläre Beobachtungen ermöglichen.
Ruckomechi bietet die Möglichkeit, Elefanten am Sambesi zu erleben.
Auch Gonarezhou ist ein ausgezeichnetes Elefantengebiet.
Wer gezielt wegen Elefanten nach Simbabwe reist, sollte insbesondere die Monate der Trockenzeit berücksichtigen, wenn sich Tiere stärker an permanenten Wasserstellen konzentrieren.
Für Honeymooner würden wir Unterkünfte mit besonders viel Privatsphäre, schöner Lage und hohem Komfort empfehlen.
Singita Pamushana gehört zu den besten Möglichkeiten.
Matetsi Victoria Falls kombiniert Safari, Sambesi und Victoria Falls.
Nyamatusi bietet luxuriöse Suiten direkt am Sambesi.
Tembo Plains überzeugt durch seine exklusive private Lage.
Mpala Jena ist klein, intim und romantisch.
Linkwasha eignet sich für Paare, die Luxus mit einer sehr guten klassischen Safari verbinden möchten.
Eine besonders schöne Hochzeitsreise könnte Simbabwe mit einem anschließenden Strandurlaub kombinieren.
Mögliche Ziele sind Mauritius, die Seychellen oder Mosambik.
Gerade die Kombination aus intensiver Safari und einigen ruhigen Tagen am Indischen Ozean funktioniert hervorragend.
Nicht jedes Bush Camp ist optimal für kleine Kinder.
Alterseinschränkungen können sowohl für die Unterkunft als auch für bestimmte Safari-Aktivitäten gelten.
Besonders interessant für Familien sind Lodges mit größeren Familienzimmern oder speziellen Familienunterkünften.
Dazu gehören unter anderem Matetsi Victoria Falls, Bomani Tented Lodge, The Hide und verschiedene größere Camps in Hwange.
Bei Familien mit jüngeren Kindern empfehlen wir nach Möglichkeit einen privaten Safariwagen.
Dadurch lässt sich der Tagesrhythmus wesentlich flexibler gestalten.
Kinder müssen nicht zwangsläufig an einer sehr langen Pirschfahrt teilnehmen, wenn sie müde sind.
Auch Mahlzeiten und Pausen können besser angepasst werden.
Bei der Planung sollte außerdem darauf geachtet werden, ob Walking Safaris, Bootsaktivitäten oder andere Ausflüge ein Mindestalter besitzen.
Unsere Empfehlung lautet normalerweise drei Nächte pro Camp.
Zwei Nächte sind häufig zu kurz.
Der erste Tag besteht zu einem großen Teil aus Anreise und einer ersten Pirschfahrt.
Bereits nach einem vollständigen Safaritag müsste man bei einem Aufenthalt von zwei Nächten wieder packen.
Mit drei Nächten erhält man mindestens zwei komplette Safari-Tage.
Bei besonders abgelegenen Camps in Mana Pools oder bei sehr hochwertigen Lodges können auch vier Nächte sinnvoll sein.
Wer zwei Camps innerhalb desselben Nationalparks kombiniert, kann dagegen jeweils drei Nächte einplanen.
Dadurch entsteht ein guter Rhythmus aus Safari und Transfers.
Wenn genügend Zeit vorhanden ist, empfehlen wir das ausdrücklich.
Hwange ist riesig.
Viele Reisende unterschätzen die Unterschiede innerhalb des Parks.
Die offenen Ngamo Plains wirken vollkommen anders als die nördlichen Gebiete um Deteema oder Nehimba.
Die Makalolo-Region besitzt wiederum einen eigenen Charakter.
Eine interessante Kombination wäre beispielsweise Bomani und Nehimba.
Auch Linkwasha und Deteema Springs lassen sich gut miteinander verbinden.
Dadurch verändert sich nicht nur die Landschaft.
Auch Tierdichte, Vegetation, Wasserstellen und typische Sichtungen unterscheiden sich.
Wer allerdings nur drei Nächte für Hwange zur Verfügung hat, sollte nicht wechseln.
Dann ist es sinnvoller, ein gut gelegenes Camp auszuwählen und dort zu bleiben.
In Mana Pools würden wir besonders häufig dazu raten.
Der entscheidende Punkt ist die Lage.
Ein Camp direkt am Sambesi bietet ein völlig anderes Erlebnis als ein Camp an einem Pan im Landesinneren.
Eine Kombination aus Kanga und Nyamatusi kann deshalb spannender sein als sechs Nächte an einem einzigen Standort.
Auch Kanga und Zambezi Expeditions passen sehr gut zusammen.
Im Landesinneren stehen Wasserstellen und klassische Pirschfahrten stärker im Mittelpunkt.
Am Sambesi kommen Walking Safaris, Flusslandschaften und Aktivitäten auf dem Wasser hinzu.
So erlebt man zwei unterschiedliche Seiten von Mana Pools.
Bei der reinen Auswahl an Lodges gewinnt Hwange.
Es gibt wesentlich mehr Unterkünfte und unterschiedliche Preiskategorien.
Beim außergewöhnlichen Safari-Erlebnis würden viele erfahrene Afrikareisende dagegen Mana Pools bevorzugen.
Mana Pools ist kleiner, saisonaler und logistischer aufwendiger.
Dafür bietet die Region mit dem Sambesi, den Auwäldern, Walking Safaris und Kanufahrten ein Erlebnis, das sich deutlich von klassischen Savannensafaris unterscheidet.
Hwange wiederum ist hervorragend für Elefanten und klassische Tierbeobachtung geeignet.
Für die erste Simbabwe-Reise würden wir deshalb nach Möglichkeit beide Regionen kombinieren.
Viele Reisende glauben zunächst, eine feste Lodge sei automatisch komfortabler als ein Tented Camp.
Das stimmt nicht.
Ein Luxus-Safarizelt kann ein großes Schlafzimmer, vollständiges Badezimmer, Außendusche, private Terrasse und teilweise sogar einen eigenen Pool besitzen.
Der Unterschied liegt vielmehr in der Atmosphäre.
Ein Tented Camp vermittelt stärker das Gefühl, direkt in der Natur zu wohnen.
Nachts hört man Löwen, Elefanten, Hyänen und andere Tiere wesentlich intensiver.
Eine feste Lodge vermittelt oftmals etwas mehr Distanz.
Für eine klassische Safari würden wir deshalb empfehlen, mindestens einmal in einem Tented Camp zu übernachten.
Die Preisunterschiede sind erheblich.
Ein komfortables Tented Camp kann deutlich günstiger sein als die bekanntesten Luxus-Lodges.
Im oberen Segment können Preise während der Hauptsaison deutlich über 1.000 US-Dollar pro Person und Nacht liegen.
Bei einigen der exklusivsten Lodges können sie nochmals wesentlich höher ausfallen.
Safari-Camp-Preise sollten jedoch nicht direkt mit klassischen Hotelpreisen verglichen werden.
Je nach Unterkunft sind Mahlzeiten, Getränke, Pirschfahrten, Walking Safaris, Bootsaktivitäten, Wäscheservice und teilweise Transfers oder weitere Leistungen bereits enthalten.
Auch die Lage spielt eine große Rolle.
Ein abgelegenes Camp, das ausschließlich per Kleinflugzeug erreichbar ist, verursacht erheblich höhere Logistikkosten als eine Lodge in der Nähe von Victoria Falls.
Deshalb sollte bei einem Preisvergleich immer geprüft werden, welche Leistungen tatsächlich enthalten sind.
Für klassische Tierbeobachtungen gelten insbesondere die trockenen Monate als besonders attraktiv.
Je weiter die Trockenzeit fortschreitet, desto stärker konzentrieren sich Tiere an permanenten Wasserstellen.
Gerade im Hwange-Nationalpark kann das spektakulär werden.
Elefantenherden sammeln sich an Wasserlöchern, Vegetation wird dünner und Tiere lassen sich leichter beobachten.
Gleichzeitig steigen während der beliebtesten Monate häufig die Preise.
Die grünere Jahreszeit besitzt jedoch ebenfalls Vorteile.
Landschaften sind deutlich grüner, viele Tiere bekommen Nachwuchs und es gibt besonders viele Vögel.
Außerdem sind einige Lodges günstiger und weniger stark ausgelastet.
Mana Pools ist stärker saisonabhängig als andere Regionen.
Viele Camps sind nicht ganzjährig geöffnet.
Bei der Reiseplanung sollte deshalb genau geprüft werden, welche Unterkünfte zum gewünschten Reisezeitpunkt verfügbar sind.
Wer ungefähr zwölf bis vierzehn Nächte zur Verfügung hat, kann eine außergewöhnlich abwechslungsreiche Simbabwe-Reise zusammenstellen.
Zu Beginn eignen sich zwei Nächte rund um Victoria Falls.
Hier würden wir Matetsi oder Mpala Jena wählen.
Anschließend können drei Nächte im Hwange-Nationalpark folgen.
Linkwasha oder Little Makalolo wären hervorragende Optionen.
Danach kann ein Wechsel in eine andere Region Hwanges sinnvoll sein.
Deteema Springs oder Nehimba eignen sich beispielsweise für weitere drei Nächte.
Anschließend geht es nach Mana Pools.
Drei Nächte Kanga bieten ein intensives Erlebnis rund um die Wasserstelle.
Danach folgen nochmals drei Nächte direkt am Sambesi.
Hier wären Nyamatusi, Chikwenya oder Ruckomechi ausgezeichnete Möglichkeiten.
Das ergibt eine ausgesprochen abwechslungsreiche Safari.
Victoria Falls bietet Landschaft und Sambesi.
Hwange liefert klassische Großwildbeobachtungen und enorme Elefantenpopulationen.
Mana Pools bringt Walking Safaris, Flusslandschaften und besonders intensive Wildnis hinzu.
Wenn wir aus allen Unterkünften nur fünf auswählen dürften, wären Singita Pamushana, Linkwasha, Little Makalolo, Nyamatusi und Kanga ganz vorne.
Singita Pamushana würden wir wegen des außergewöhnlichen Luxus und der privaten Lage auswählen.
Linkwasha wäre unsere Empfehlung für einen sehr starken Allrounder in Hwange.
Little Makalolo vermittelt klassische Safari-Atmosphäre und eignet sich besonders für Reisende, die kleine Camps mögen.
Nyamatusi verbindet Mana Pools mit hohem Komfort.
Kanga wäre der ideale Kontrast dazu, weil das Wasserloch ein vollkommen anderes Safari-Erlebnis ermöglicht.
Wer Victoria Falls unbedingt in die Reise integrieren möchte, würden wir zusätzlich Matetsi berücksichtigen.
Simbabwe und Botswana werden bei hochwertigen Safaris häufig miteinander verglichen.
Botswana besitzt eine außergewöhnlich große Auswahl an exklusiven Lodges in privaten Konzessionen.
Insbesondere das Okavango-Delta bietet Landschaften, die Simbabwe in dieser Form nicht besitzt.
Simbabwe punktet dagegen mit einer sehr starken Guiding-Tradition, hervorragenden Walking Safaris und teilweise niedrigeren Besucherzahlen.
Auch das Preisniveau kann je nach Reisezeit und Lodge attraktiver sein als in den exklusivsten Regionen Botswanas.
Wer bereits in Botswana war, sollte Simbabwe deshalb nicht als Ersatz betrachten.
Beide Länder ergänzen sich hervorragend.
Viele Reisende beginnen ihre Afrika-Erfahrungen mit Südafrika, Kenia oder Tansania.
Simbabwe wird häufig erst später entdeckt.
Gerade für erfahrene Safari-Reisende besitzt das Land jedoch enorme Vorteile.
Die Parks sind weniger stark frequentiert als einige der bekanntesten Safari-Regionen Ostafrikas.
Das Guiding ist außergewöhnlich gut.
Walking Safaris sind tief in der Safari-Tradition des Landes verankert.
Hinzu kommt eine große landschaftliche Vielfalt.
Hwange, Mana Pools, Gonarezhou, Matobo und Lake Kariba unterscheiden sich so stark voneinander, dass eine einzige Reise sehr unterschiedliche Safari-Erlebnisse miteinander verbinden kann.
Simbabwe wird bei der Planung einer hochwertigen Safari noch immer erstaunlich oft unterschätzt.
Dabei besitzt das Land etwas, das in Afrika zunehmend wertvoll wird: große Wildnisgebiete, kleine Camps, ausgezeichnetes Guiding und vergleichsweise wenig Safari-Verkehr.
Hwange bietet eine außergewöhnliche Vielfalt an Lodges. Linkwasha, Little Makalolo, Somalisa, The Hide und Verney’s gehören für uns zu den besten Adressen.
Mana Pools ist noch ursprünglicher. Nyamatusi, Chikwenya, Tembo Plains, Ruckomechi und Kanga ermöglichen vollkommen unterschiedliche Interpretationen dieses außergewöhnlichen Nationalparks.
Mit Singita Pamushana besitzt Simbabwe außerdem eine der exklusivsten Safari-Lodges im südlichen Afrika.
Matetsi und Mpala Jena zeigen wiederum, dass ein Besuch der Victoriafälle nicht zwangsläufig mit einem klassischen Stadthotel verbunden sein muss.
Orte wie Gonarezhou, Matobo und Lake Kariba beweisen zusätzlich, dass Simbabwe erheblich mehr zu bieten hat als nur Hwange und Mana Pools.
Gerade für Reisende, die bereits in Südafrika, Kenia, Tansania oder Botswana auf Safari waren, ist Simbabwe deshalb besonders interessant.
Hier geht es häufig weniger darum, möglichst schnell die Big Five abzuhaken.
Stattdessen stehen Guiding, Wildnis, intensive Tierbeobachtungen und das eigentliche Safari-Erlebnis im Mittelpunkt.
Wer genau das sucht, findet in Simbabwe einige der besten Lodges und Camps des gesamten afrikanischen Kontinents.

Die Gründerin von CookYourTrips ist eine leidenschaftliche Afrika-Liebhaberin und bereist mehrmals im Jahr den Kontinent, um Lodges, Tented Camps und Safari-Erlebnisse persönlich zu prüfen. Ihre Erfahrungen fließen direkt in die Empfehlungen auf der Seite ein, damit Reisende authentische, komfortable und unvergessliche Abenteuer erleben können. Mit einem besonderen Blick für Tierwelt, Kultur und Landschaft zeigt sie, wie man Afrika sicher, verantwortungsvoll und intensiv genießen kann.
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