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Eine Südafrika und Mauritius Rundreise über 21 Tage verbindet zwei vollkommen unterschiedliche Reiseerlebnisse: abwechslungsreiche Landschaften, Kapstadt, Weinregionen, die Garden Route und eine Safari in Südafrika mit mehreren entspannten Tagen an den tropischen Stränden von Mauritius. Drei Wochen sind für diese Kombination besonders gut geeignet, weil genügend Zeit für eine intensive Rundreise bleibt und Mauritius trotzdem nicht nur zu einer kurzen Badeverlängerung wird.
Für die erste Reise empfehlen wir ungefähr 14 Tage in Südafrika und 6 bis 7 Tage auf Mauritius. Damit könnt ihr Kapstadt, die Weinregion, einen Teil der Garden Route und eine mehrtägige Safari miteinander verbinden, ohne nahezu jeden Tag die Unterkunft wechseln zu müssen. Anschließend fliegt ihr nach Mauritius und beendet die Reise mit einem entspannten Badeaufenthalt am Indischen Ozean.
Unsere bevorzugte Route führt von Kapstadt über die Cape Winelands entlang der Garden Route, kombiniert eine mehrtägige Safari in einem privaten Wildreservat und endet mit sechs Nächten auf Mauritius. Wer den Krüger Nationalpark erleben möchte, kann die Rundreise alternativ auf Kapstadt und den Nordosten Südafrikas konzentrieren. Welche Variante besser ist, hängt vor allem von der Reisezeit, euren Safariwünschen und davon ab, ob ihr Südafrika lieber als Selbstfahrer oder mit privaten Transfers bereisen möchtet.
Für Erstbesucher halten wir folgende Aufteilung für besonders ausgewogen:
| Reisetage | Station |
|---|---|
| Tag 1–3 | Kapstadt |
| Tag 4–5 | Franschhoek und Cape Winelands |
| Tag 6–8 | Safari im privaten Wildreservat |
| Tag 9–11 | Plettenberg Bay und Garden Route |
| Tag 12–14 | Hermanus und Whale Coast |
| Tag 15 | Flug nach Mauritius |
| Tag 16–20 | Mauritius |
| Tag 21 | Rückreise |
Diese Route verbindet Stadt, Küste, Wein, Landschaft, Safari und Strand, ohne Südafrika in drei Wochen vollständig „abhaken“ zu wollen. Genau das ist bei einer Kombination mit Mauritius wichtig. Wer zu viele Regionen Südafrikas in die ersten zwei Wochen packt, verbringt einen erheblichen Teil der Reise im Auto oder auf Flughäfen.
Bei insgesamt 21 Tagen empfehlen wir den meisten Reisenden etwa zwei Wochen Südafrika und eine Woche Mauritius. Diese Verteilung bietet unserer Erfahrung nach den besten Kompromiss zwischen Rundreise und Erholung.
Mit 13 bis 14 Tagen in Südafrika könnt ihr mehrere Regionen intensiv kennenlernen. Gleichzeitig bleiben auf Mauritius noch sechs oder sieben Nächte, sodass sich der zusätzliche Flug auch wirklich lohnt. Nach einer abwechslungsreichen Rundreise und mehreren frühen Safaristarts ist eine Woche am Strand außerdem wesentlich entspannter als lediglich zwei oder drei Nächte.
Wer den Schwerpunkt stärker auf Südafrika legen möchte, kann 15 bis 16 Tage dort verbringen und Mauritius auf fünf Nächte verkürzen. Für Reisende, die vor allem Erholung suchen, sind dagegen zwölf Tage Südafrika und acht bis neun Tage Mauritius interessant.
Nur zwei oder drei Nächte auf Mauritius würden wir bei einer dreiwöchigen Kombireise normalerweise nicht empfehlen. Dafür ist der zusätzliche Flug zu aufwendig und das Potenzial der Insel zu groß.
Für eine erste Reise würden wir Südafrika nicht von Kapstadt bis zum Krüger Nationalpark komplett über Land durchqueren. Die Entfernungen sind enorm und drei Wochen sind trotz der zunächst lang klingenden Reisedauer schnell ausgefüllt.
Besonders harmonisch ist eine Selbstfahrerreise durch den Süden Südafrikas mit Kapstadt, Weinland, Garden Route und malariafreier Safari, bevor es nach Mauritius geht. Die Straßen im Westkap und entlang der Garden Route sind gut ausgebaut, die einzelnen Reiseabschnitte lassen sich sinnvoll miteinander verbinden und die Landschaft verändert sich fast täglich.
Wer dagegen vor allem wegen der Safari nach Südafrika reist, sollte eine zweite Variante wählen: Kapstadt mit anschließendem Flug nach Johannesburg oder in die Krüger-Region, dort mehrere Nächte Safari und danach Weiterflug nach Mauritius. Beide Varianten sind hervorragend, erfüllen aber unterschiedliche Wünsche.
Kapstadt ist für die meisten Reisenden der ideale Ausgangspunkt einer Südafrika-Mauritius-Kombination. Drei Nächte sind das Minimum, vier Nächte noch angenehmer. Die Stadt bietet so viele unterschiedliche Erlebnisse, dass ein einzelner Besichtigungstag kaum ausreicht.
Zu den klassischen Höhepunkten gehören der Tafelberg, die V&A Waterfront, das historische Bo-Kaap und die Strände entlang der Atlantikküste. Besonders schön ist ein ganztägiger Ausflug auf die Kap-Halbinsel. Die Route führt entlang der spektakulären Küste über den Chapman’s Peak Drive in Richtung Kap der Guten Hoffnung und Cape Point. Auf dem Rückweg kann die Pinguinkolonie am Boulders Beach besucht werden.
Wir würden den Aufenthalt trotzdem nicht vollständig durchplanen. Das Wetter am Kap kann schnell wechseln und beispielsweise die Auffahrt auf den Tafelberg beeinflussen. Mit mehreren Tagen bleibt genügend Flexibilität, um Aktivitäten spontan an die Bedingungen anzupassen.
Kapstadt ist außerdem eine hervorragende kulinarische Destination. Deshalb lohnt es sich, mindestens einen Abend für ein besonderes Restaurant einzuplanen und nicht jeden Tag nach einem langen Ausflugsprogramm direkt ins Hotel zurückzukehren.
Nach Kapstadt beginnt die eigentliche Rundreise. Die Cape Winelands rund um Franschhoek und Stellenbosch gehören landschaftlich und kulinarisch zu den schönsten Regionen Südafrikas.
Franschhoek ist besonders für Reisende interessant, die ausgezeichnete Restaurants, kleine Boutiquehotels und Weingüter schätzen. Zwei Nächte sind ideal, weil dadurch ein kompletter Tag ohne Weiterfahrt zur Verfügung steht.
Ihr könnt verschiedene Weingüter besuchen, an Verkostungen teilnehmen oder die Region mit der Wine Tram erkunden. Wer keinen Wein trinkt, sollte die Winelands trotzdem nicht automatisch auslassen. Die Berglandschaften, historischen Gebäude, Restaurants und gepflegten Weingüter machen die Region auch ohne Weinprobe sehenswert.
Stellenbosch ist größer und lebendiger, während Franschhoek stärker auf Genuss, Boutiquehotels und hochwertige Gastronomie ausgerichtet ist. Welche Basis besser geeignet ist, hängt deshalb vom persönlichen Reisestil ab.
Nach Kapstadt und den Weinregionen verändert sich die Reise grundlegend. Für die Safari würden wir bei einer 21-tägigen Südafrika-und-Mauritius-Kombination mindestens drei Nächte einplanen.
An der Garden Route und im Eastern bzw. Western Cape gibt es verschiedene private Wildreservate, die sich hervorragend in eine Selbstfahrerreise integrieren lassen. Ein großer Vorteil dieser Region ist, dass eine Safari hier mit Kapstadt und Garden Route kombiniert werden kann, ohne anschließend quer durch das ganze Land zum Krüger Nationalpark fliegen zu müssen.
In einer guten Safari-Lodge finden in der Regel morgens und am späten Nachmittag beziehungsweise Abend geführte Pirschfahrten statt. Dazwischen bleibt Zeit für Frühstück, Mittagessen, Pool und Erholung.
Drei Nächte ermöglichen mehrere Safaris und erhöhen die Chance, unterschiedliche Tierbeobachtungen zu erleben. Zwei Nächte funktionieren ebenfalls, fühlen sich unserer Erfahrung nach aber deutlich stärker wie ein kurzer Zwischenstopp an.
Wer eine Safari als Hauptgrund der Reise betrachtet, sollte überlegen, stattdessen vier Nächte einzuplanen oder die alternative Krüger-Route zu wählen.
Nach der Safari führt die Reise weiter entlang einer der bekanntesten Küstenregionen Südafrikas. Plettenberg Bay eignet sich besonders gut als Basis, weil von hier aus Strände, Wälder, Küstenwanderungen und der Tsitsikamma-Nationalpark erreicht werden können.
Einer unserer Favoriten ist das Robberg Nature Reserve. Die Wanderwege verlaufen entlang einer spektakulären Halbinsel mit Klippen, Sandstränden und Blick über den Indischen Ozean. Je nach Jahreszeit können vor der Küste außerdem Delfine, Robben oder Wale beobachtet werden.
Auch der Tsitsikamma-Nationalpark ist einen Ausflug wert. Die Kombination aus dichtem Küstenwald, felsiger Küste und Meer unterscheidet sich deutlich von den Landschaften, die ihr zuvor rund um Kapstadt und im Weinland gesehen habt.
Gerade bei drei Wochen Reisezeit würden wir nicht versuchen, jede Ortschaft entlang der Garden Route als eigene Übernachtungsstation einzuplanen. Es ist angenehmer, drei Nächte an einem guten Standort zu verbringen und von dort Ausflüge zu unternehmen.
Auf dem Rückweg in Richtung Kapstadt eignet sich Hermanus hervorragend für einen weiteren Aufenthalt. Der Küstenort liegt spektakulär an der Walker Bay und gehört während der Walsaison zu den bekanntesten Orten Südafrikas für Walbeobachtungen vom Land.
Doch auch außerhalb der Walsaison lohnt sich Hermanus. Der Cliff Path führt entlang der Küste und bietet immer wieder weite Ausblicke über den Ozean. Direkt hinter Hermanus liegt außerdem das Hemel-en-Aarde Valley mit Weingütern und hervorragenden Restaurants.
Je nach Reisezeit und persönlichen Interessen können zwei Nächte ausreichen. Wer bewusst langsamer reisen möchte oder während der Walsaison unterwegs ist, kann drei Nächte einplanen.
Alternativ lässt sich der Aufenthalt in Hermanus verkürzen und die zusätzliche Nacht in Kapstadt, Plettenberg Bay oder auf Safari verbringen.
Nach rund zwei Wochen Rundreise beginnt der zweite Teil der Reise. Ihr gebt euren Mietwagen zurück und fliegt nach Mauritius.
Welche Flugverbindung am sinnvollsten ist, hängt von der konkreten Route, dem Abflugort in Südafrika und dem Reisetermin ab. Deshalb sollte die Südafrika-Rundreise nicht unabhängig von den verfügbaren Weiterflugmöglichkeiten geplant werden.
Bei einer individuellen Planung berücksichtigen wir die Flugverbindungen bereits bei der Festlegung der Route. Dadurch lässt sich vermeiden, einen ganzen zusätzlichen Reisetag nur für eine ungünstige Verbindung oder eine unnötige Zwischenübernachtung einzuplanen.
Nach der Ankunft auf Mauritius erfolgt der Transfer zum Strandhotel. Für die meisten Reisenden beginnt ab diesem Zeitpunkt bewusst der ruhigere Teil der Reise.
Nach Kapstadt, Weinland, Roadtrip und Safari sind sechs Nächte Mauritius ein idealer Abschluss. Die Tage müssen keineswegs ausschließlich am Strand verbracht werden, sollten unserer Meinung nach aber auch nicht wieder komplett mit Ausflügen gefüllt werden.
Mauritius ist wesentlich vielfältiger als ein klassisches Badeziel. Im Inselinneren warten Berge, Wasserfälle, Zuckerrohrfelder und tropische Vegetation. Zu den bekannten Ausflugszielen gehören der Black River Gorges Nationalpark, Chamarel und die Seven Coloured Earth. Auch Bootstouren, Schnorcheln, Tauchen und verschiedene Wassersportarten sind möglich.
Wer nach zwei Wochen Rundreise hauptsächlich entspannen möchte, kann dagegen bewusst ein gutes Strandresort wählen und nur einen oder zwei Ausflüge unternehmen.
Genau deshalb gefällt uns die Reihenfolge erst Südafrika, anschließend Mauritius besonders gut: Der aktivere Teil der Reise liegt am Anfang, die Erholung am Ende.
Am letzten Tag erfolgt der Transfer zum Flughafen und die Rückreise. Je nach Flugverbindung kann die internationale Rückreise direkt ab Mauritius beginnen oder eine Verbindung über ein internationales Drehkreuz erforderlich sein.
Bei der Planung sollte berücksichtigt werden, ob die 21 Tage als komplette Reisedauer inklusive internationaler Flüge oder als reine Aufenthaltsdauer gerechnet werden. Gerade bei Nachtflügen kann sich dadurch die Anzahl der tatsächlichen Hotelübernachtungen verschieben.
Nicht jeder möchte die Garden Route mit einer Safari im Süden verbinden. Für Reisende, deren Schwerpunkt klar auf Tierbeobachtungen liegt, ist eine Kombination aus Kapstadt, Krüger-Region und Mauritius oft die bessere Wahl.
Eine mögliche Aufteilung sind vier bis fünf Nächte Kapstadt und Weinland, anschließend ein Flug in den Nordosten Südafrikas, vier bis fünf Nächte Safari und danach der Weiterflug nach Mauritius. Auf Mauritius bleiben anschließend etwa sechs bis sieben Nächte.
Diese Variante bietet weniger klassischen Roadtrip, dafür ein intensiveres Safari-Erlebnis.
Besonders interessant sind private Wildreservate an der Grenze zum Krüger Nationalpark. Dort finden die Safaris üblicherweise mit erfahrenen Rangern in offenen Fahrzeugen statt. Wer möglichst viele Safaritage erleben möchte, sollte nicht zusätzlich versuchen, die gesamte Garden Route in dieselbe 21-Tage-Reise zu integrieren.
Beide Varianten sind sehr gut, aber für unterschiedliche Reisende geeignet.
Kapstadt + Garden Route + Safari + Mauritius ist unsere Empfehlung für Erstbesucher, die möglichst viel landschaftliche Vielfalt erleben und gerne selbst fahren möchten. Die Reise verbindet Städte, Weinregionen, Küstenlandschaften und Safari sehr harmonisch.
Kapstadt + Krüger + Mauritius eignet sich besonders für Reisende, für die Safari die höchste Priorität hat. Ihr verzichtet auf einen größeren Teil der Garden Route und investiert die gewonnene Zeit in intensive Tierbeobachtungen.
Familien mit kleinen Kindern wählen häufig gern eine malariafreie Safari im Süden. Safari-Enthusiasten und Wiederholungsreisende interessieren sich dagegen häufig stärker für die Krüger-Region und private Wildreservate.
Es gibt deshalb nicht die eine richtige Route. Entscheidend ist, den Schwerpunkt vor Reisebeginn festzulegen.
Südafrika und Mauritius ergänzen sich außergewöhnlich gut, weil beide Destinationen vollkommen unterschiedliche Erlebnisse bieten.
Südafrika ist ideal für eine aktive Rundreise. Kapstadt, Weinregionen, Küsten, Berge, Safari und ausgezeichnete Gastronomie sorgen dafür, dass sich die Landschaft und Atmosphäre ständig verändern.
Mauritius funktioniert anschließend als Gegenpol. Statt täglicher Weiterfahrt wohnt ihr mehrere Nächte im gleichen Resort, verbringt Zeit am Strand und entscheidet spontan, ob ihr einen Ausflug unternehmen oder einfach nichts tun möchtet.
Auch logistisch ist die Kombination wesentlich sinnvoller als viele andere Safari-und-Strand-Kombinationen im südlichen Afrika. Trotzdem sollte die Flugplanung bereits bei der Zusammenstellung der Südafrika-Route berücksichtigt werden.
Die Kosten einer 21-tägigen Südafrika-und-Mauritius-Reise hängen stark von Reisezeit, Flugpreisen, Unterkunftsstandard, Safari-Lodge und Mauritius-Hotel ab. Besonders große Preisunterschiede entstehen durch die Safari und die Wahl des Strandresorts.
Als grobe Orientierung sollte man für eine komplette dreiwöchige Kombination ungefähr folgende Größenordnungen einkalkulieren:
| Reisestandard | Grobe Kosten pro Person |
|---|---|
| preisbewusst | etwa 5.000–6.500 € |
| gute Mittelklasse | etwa 7.000–10.000 € |
| gehoben und Luxus | ab etwa 10.000 € |
Diese Werte sind lediglich Richtwerte. Ein Paar, das Südafrika überwiegend als Selbstfahrer bereist und Mittelklassehotels wählt, kann deutlich günstiger reisen als Gäste, die private Transfers, exklusive Safari-Lodges und ein hochwertiges Resort auf Mauritius buchen.
Auch der Reisezeitpunkt spielt eine große Rolle. Weihnachten, Jahreswechsel, europäische Ferienzeiten und besonders gefragte Unterkünfte können den Gesamtpreis erheblich erhöhen.
Anders als bei einem klassischen Badeurlaub besteht eine Südafrika-Mauritius-Kombination aus mehreren Reisebausteinen. Neben internationalen Flügen kommen der Mietwagen oder private Transfers in Südafrika, eventuell Inlandsflüge, der Flug nach Mauritius, Safari-Unterkünfte, Pirschfahrten und der Badeaufenthalt hinzu.
Die Safari ist häufig einer der teuersten Bestandteile. Gute private Safari-Lodges beinhalten jedoch oft nicht nur die Übernachtung, sondern auch Mahlzeiten und mehrere geführte Aktivitäten.
Auf Mauritius hängt der Preis besonders stark von Lage, Hotelkategorie und Verpflegung ab. Zwischen einem kleineren Boutiquehotel und einem exklusiven Strandresort besteht ein erheblicher Unterschied.
Wer sparen möchte, sollte deshalb nicht automatisch die Safari auf eine einzige Nacht reduzieren. Sinnvoller kann es sein, bei einzelnen Stadthotels oder der Hotelkategorie auf Mauritius etwas zurückhaltender zu planen und dafür genügend Zeit für Safari einzuplanen.
Eine perfekte Reisezeit für sämtliche Regionen Südafrikas und Mauritius gleichzeitig gibt es nicht. Genau deshalb sollte die Route an den Reisemonat angepasst werden.
Für die Kombination aus Kapstadt, Garden Route und Mauritius sind insbesondere die Übergangszeiten interessant. September, Oktober, April und teilweise Mai bieten häufig einen guten Kompromiss zwischen beiden Destinationen.
Kapstadt und das Westkap haben ihre sonnigsten und wärmsten Monate typischerweise im südafrikanischen Sommer. Die Krüger-Region ist dagegen während der trockeneren südafrikanischen Wintermonate besonders interessant für Safaris, weil die Vegetation lichter wird und sich Tiere häufiger in der Nähe von Wasserstellen aufhalten.
Mauritius besitzt ein tropisches Klima. Von etwa Mai bis Oktober ist es im Allgemeinen etwas trockener und weniger heiß, während die Monate des südlichen Sommers wärmer und feuchter sind.
Welche Reisezeit tatsächlich die beste ist, hängt deshalb davon ab, ob euch Safari, Kapstadt, Baden, Wandern, Walbeobachtung oder möglichst hohe Temperaturen auf Mauritius am wichtigsten sind.
Januar und Februar sind besonders attraktiv für Kapstadt, die Weinregionen und die Garden Route. Dort herrscht Hochsommer und die Tage sind lang.
Auf Mauritius ist zu dieser Zeit ebenfalls Sommer. Es ist warm und tropisch, gleichzeitig ist die Luftfeuchtigkeit höher und kräftige Regenschauer sind möglich.
Wer vor allem Kapstadt und die Garden Route erleben und anschließend einen warmen Badeurlaub verbringen möchte, kann diese Monate trotzdem sehr gut wählen.
Für einen Safari-Schwerpunkt im Krüger ist die trockene Jahreszeit dagegen meist interessanter.
April und Mai gehören für uns zu den interessantesten Monaten für eine Kombination aus Südafrika und Mauritius.
Am Kap wird es langsam ruhiger, die Temperaturen sind häufig noch angenehm und Mauritius bewegt sich in Richtung der trockeneren Jahreszeit.
Auch für eine Rundreise sind diese Monate angenehm, weil viele Regionen nicht mehr so stark besucht sind wie während der südafrikanischen Sommerferien.
Wer eine ausgewogene Mischung aus Rundreise, Safari und Strand sucht, sollte April und Mai deshalb bei der Terminwahl berücksichtigen.
Die südafrikanischen Wintermonate sind besonders interessant für Reisende mit Safari-Schwerpunkt. In der Krüger-Region gelten die trockeneren Monate als ausgezeichnete Zeit für Tierbeobachtungen.
Rund um Kapstadt ist dagegen Winter. Es kann kühl und regnerisch sein, gleichzeitig gibt es aber auch sonnige Tage.
Mauritius ist zu dieser Zeit trockener und weniger heiß. Besonders an windoffeneren Küsten kann es abends frischer werden, für viele Reisende sind die Temperaturen aber sehr angenehm.
Wer Safari wichtiger findet als klassisches Kapstadt-Sommerwetter, kann diese Monate hervorragend nutzen.
September und Oktober gehören zu unseren bevorzugten Zeiträumen für eine vielseitige Kombination.
In Südafrika beginnt der Frühling, die Temperaturen steigen und viele Landschaften werden grüner. Gleichzeitig sind die Bedingungen für Safari in vielen Regionen weiterhin sehr gut.
Auf Mauritius wird es zunehmend wärmer, ohne dass bereits die heißesten und feuchtesten Sommermonate erreicht sind.
Für Reisende, die Kapstadt, Rundreise, Safari und Badeurlaub möglichst ausgewogen miteinander kombinieren möchten, sind September und Oktober deshalb besonders interessant.
Im November und Dezember beginnt in Südafrika der Sommer. Kapstadt und die Garden Route werden zunehmend attraktiver für Outdoor-Aktivitäten und Küstenerlebnisse.
Mauritius wird gleichzeitig wärmer und feuchter. Besonders über Weihnachten und den Jahreswechsel steigt die Nachfrage nach hochwertigen Hotels deutlich.
Wer während dieser Zeit reisen möchte, sollte deshalb frühzeitig planen. Das gilt besonders für kleine Boutiquehotels, gute Safari-Lodges und beliebte Resorts auf Mauritius.
Die Wahl der Küste sollte stärker beachtet werden, als es bei vielen Reiseplanungen der Fall ist. Mauritius ist klein, trotzdem unterscheiden sich die Küsten durch Wind, Strände, Infrastruktur und Atmosphäre.
Die Nordküste rund um Grand Baie und Trou aux Biches bietet eine gute touristische Infrastruktur, Restaurants und zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten.
Die Westküste rund um Flic en Flac und Le Morne ist für ihre Sonnenuntergänge bekannt und bietet eine gute Kombination aus Strand und Aktivitäten.
Die Ostküste besitzt lange Strände und einige der hochwertigsten Resorts der Insel. Sie kann je nach Jahreszeit allerdings windiger sein.
Für die Wahl des Hotels ist deshalb nicht nur die Anzahl der Sterne entscheidend. Reisezeit, Lage und persönliche Wünsche sollten zusammen betrachtet werden.
Nach zwei Wochen Südafrika würden wir Mauritius normalerweise nicht noch einmal als tägliche Rundreise planen. Das bedeutet allerdings nicht, dass ihr ausschließlich im Resort bleiben müsst.
Ein oder zwei Ganztagesausflüge reichen aus, um einen Eindruck vom Inselinneren zu bekommen. Besonders beliebt sind der Black River Gorges Nationalpark, Chamarel, die vulkanisch geprägten Landschaften und verschiedene Bootsausflüge.
Wer Mauritius dagegen bereits kennt oder die Insel intensiver erleben möchte, kann zwei unterschiedliche Hotelregionen kombinieren. Bei nur sechs Nächten würden wir jedoch meistens bei einer Unterkunft bleiben.
Südafrika gehört zu den afrikanischen Ländern, die sich besonders gut für Selbstfahrer eignen. Vor allem Kapstadt, Weinland und Garden Route lassen sich komfortabel mit einem Mietwagen bereisen.
Der große Vorteil besteht in der Flexibilität. Ihr entscheidet selbst, wann ihr startet, wo ihr unterwegs anhaltet und wie lange ihr an einzelnen Orten bleibt.
Nicht jeder möchte allerdings im Urlaub selbst fahren. Die gleiche Route kann deshalb auch mit privaten Transfers und geführten Ausflügen organisiert werden.
Für die eigentliche Safari ist kein eigener Mietwagen notwendig, wenn ihr in einem privaten Wildreservat übernachtet. Die Pirschfahrten werden dort mit Rangern und speziell ausgestatteten Safarifahrzeugen durchgeführt.
Auch für Familien ist die Kombination sehr interessant. Die zwei unterschiedlichen Reiseabschnitte funktionieren besonders gut, weil nach der aktiven Rundreise mehrere ruhige Tage am Strand folgen.
Bei kleineren Kindern würden wir die Anzahl der Unterkunftswechsel reduzieren und eher drei Nächte als nur eine Nacht pro Station einplanen.
Für Familien ist außerdem eine malariafreie Safari im Süden Südafrikas interessant. Dadurch lässt sich Kapstadt, Garden Route, Tierbeobachtung und Mauritius zu einer sehr familienfreundlichen Reise kombinieren.
Auf Mauritius gibt es zahlreiche Resorts mit Familienzimmern, Kinderprogrammen und flacheren Strandabschnitten. Bei der Hotelauswahl sollte trotzdem individuell geprüft werden, welche Region und welches Konzept zur Familie passen.
Für Hochzeitsreisende ist die Kombination besonders beliebt, weil sie Abenteuer und Erholung verbindet.
In Südafrika können kleine Boutiquehotels in Kapstadt und Franschhoek mit einer hochwertigen Safari-Lodge kombiniert werden. Auf Mauritius eignet sich anschließend ein ruhigeres Strandresort mit Spa, privater Terrasse oder direkter Strandlage.
Wer das Budget gezielt einsetzen möchte, muss nicht während der gesamten drei Wochen ausschließlich in Luxushotels übernachten. Oft ist es sinnvoller, einzelne besondere Unterkünfte – beispielsweise die Safari-Lodge und das Mauritius-Resort – höher zu kategorisieren und dazwischen charmante Boutiquehotels zu wählen.
Wir würden in den meisten Fällen Südafrika zuerst und Mauritius anschließend empfehlen.
Die Südafrika-Rundreise ist aktiver. Ihr wechselt Unterkünfte, fahrt längere Strecken, unternehmt Ausflüge und steht während der Safari teilweise früh auf.
Mauritius eignet sich deshalb hervorragend als ruhiger Abschluss.
Andersherum funktioniert die Kombination natürlich ebenfalls. Wer zuerst nach Mauritius fliegt, beginnt entspannt und reist anschließend aktiver durch Südafrika. Für die meisten unserer Reiseplanungen finden wir die Reihenfolge Safari und Rundreise zuerst, Strand danach jedoch harmonischer.
Zwingend notwendig sind 21 Tage nicht. Eine Kombination ist auch in zwei Wochen möglich. Drei Wochen machen jedoch einen erheblichen Unterschied.
Bei 14 Tagen müsst ihr euch in Südafrika stark konzentrieren. Beispielsweise Kapstadt plus Safari und anschließend vier bis fünf Nächte Mauritius.
Bei 21 Tagen könnt ihr zusätzlich Weinland und Garden Route integrieren, mehrere Nächte auf Safari verbringen und Mauritius trotzdem nicht zu einem kurzen Stopover degradieren.
Deshalb halten wir drei Wochen für eine der besten Reisedauern für Südafrika und Mauritius.
Wer nur 14 Tage zur Verfügung hat, sollte auf keinen Fall versuchen, Kapstadt, Garden Route, Krüger und Mauritius miteinander zu kombinieren. Sinnvoller ist beispielsweise Kapstadt plus Safari plus Mauritius.
Mit 18 Tagen lässt sich die Reise bereits entspannter gestalten. Kapstadt, Weinregion und eine kompakte Garden-Route- oder Safari-Kombination sind möglich, bevor es für fünf bis sechs Nächte nach Mauritius geht.
Mit 21 Tagen könnt ihr bewusst langsamer reisen und mehrere Nächte pro Station verbringen. Genau deshalb gefällt uns diese Reisedauer besonders gut.
Der häufigste Fehler ist, zu viele Regionen Südafrikas in zu wenig Zeit einzuplanen. Nur weil eine Reise drei Wochen dauert, bedeutet das nicht, dass sich das gesamte Land plus Mauritius sinnvoll integrieren lässt.
Ein weiterer Fehler ist ein zu kurzer Aufenthalt auf Mauritius. Wer einen zusätzlichen internationalen Flug auf sich nimmt, sollte unserer Meinung nach mindestens fünf, besser sechs oder sieben Nächte bleiben.
Auch die Jahreszeit wird häufig unterschätzt. Die beste Safari-Zeit im Krüger, das beste Wetter rund um Kapstadt und die bevorzugte Reisezeit für Mauritius sind nicht vollkommen identisch.
Schließlich sollte die Fluglogistik früh berücksichtigt werden. Die schönste Route funktioniert schlecht, wenn sie am Ende einen zusätzlichen Reisetag oder komplizierte Rückwege verursacht.
Für Erstbesucher würden wir in den meisten Fällen diese Kombination wählen:
Kapstadt – Franschhoek – Safari – Garden Route – Hermanus – Mauritius.
Die Route ist landschaftlich abwechslungsreich, funktioniert hervorragend als Selbstfahrerreise und bietet mit der Safari trotzdem ein echtes Tiererlebnis.
Wer bereits eine klassische Safari in anderen afrikanischen Ländern erlebt hat, kann den Safari-Anteil reduzieren und mehr Zeit in Kapstadt und entlang der Küste verbringen.
Wer dagegen zum ersten Mal nach Afrika reist und Safari als wichtigsten Teil der Reise betrachtet, sollte eher die Variante Kapstadt – Krüger-Region – Mauritius wählen.
Wie viele Tage sollte man in Südafrika verbringen? Bei einer dreiwöchigen Kombireise empfehlen wir etwa 13 bis 15 Tage in Südafrika.
Wie lange sollte man auf Mauritius bleiben? Sechs bis sieben Nächte sind für die meisten Reisenden ideal. Wer hauptsächlich Erholung sucht, kann acht oder neun Nächte einplanen.
Kann man Südafrika und Mauritius in zwei Wochen kombinieren? Ja, allerdings sollte die Südafrika-Route dann stark reduziert werden. Kapstadt plus Safari plus Mauritius ist beispielsweise sinnvoller als eine komplette Garden Route zusätzlich.
Was kostet Südafrika und Mauritius für drei Wochen? Je nach Reisezeit und Standard sollte man grob mit etwa 5.000 bis 10.000 Euro pro Person rechnen. Hochwertige oder luxuriöse Reisen können deutlich darüber liegen.
Wann ist die beste Reisezeit für Südafrika und Mauritius? Für eine möglichst ausgewogene Kombination sind insbesondere April/Mai und September/Oktober interessant. Die optimale Reisezeit hängt allerdings davon ab, welche Region Südafrikas besucht wird.
Garden Route oder Krüger Nationalpark? Für Selbstfahrer und landschaftliche Vielfalt ist die Garden Route hervorragend. Für einen stärkeren Safari-Schwerpunkt würden wir die Krüger-Region bevorzugen.
Kann man Südafrika und Mauritius als Selbstfahrer bereisen? Südafrika eignet sich auf vielen klassischen Routen sehr gut als Selbstfahrerziel. Auf Mauritius ist für einen reinen Badeaufenthalt kein Mietwagen notwendig.
Sollte man zuerst nach Südafrika oder Mauritius? Wir empfehlen normalerweise zuerst Südafrika und anschließend Mauritius. Dadurch endet die aktive Rundreise mit mehreren entspannten Strandtagen.
Ist Mauritius nach einer Südafrika-Rundreise besser als die Seychellen? Das hängt vom Reisestil ab. Mauritius bietet eine große Auswahl an Resorts und Aktivitäten und lässt sich sehr gut als klassischer Badeabschluss kombinieren. Die Seychellen haben einen anderen Charakter und eignen sich besonders für Reisende, die Inselhopping und kleinere Inselwelten suchen.
Lohnt sich eine 21-tägige Südafrika-und-Mauritius-Reise? Ja. Drei Wochen bieten ausreichend Zeit, um Südafrika intensiv zu erleben und Mauritius trotzdem als echten Urlaubsteil statt nur als kurze Badeverlängerung einzuplanen.
Eine Südafrika und Mauritius Rundreise über 21 Tage gehört zu den vielseitigsten Möglichkeiten, eine Rundreise im südlichen Afrika mit einem Badeurlaub zu kombinieren. In drei Wochen müsst ihr euch nicht zwischen Kapstadt, Weinregion, Landschaft, Safari und Strand entscheiden, sondern könnt diese Erlebnisse sinnvoll miteinander verbinden.
Für Erstbesucher bevorzugen wir ungefähr 14 Tage Südafrika und 6 bis 7 Tage Mauritius. Eine Route über Kapstadt, Franschhoek, eine Safari, die Garden Route und Hermanus bietet dabei eine besonders abwechslungsreiche Mischung. Reisende mit stärkerem Safari-Fokus können die Garden Route teilweise durch mehrere Nächte in der Krüger-Region ersetzen.
Entscheidend ist nicht, möglichst viele Orte in 21 Tagen unterzubringen. Eine gute Reise entsteht vielmehr durch sinnvolle Aufenthaltsdauern, wenige unnötige Hotelwechsel und eine Route, die zur jeweiligen Reisezeit passt.
Nach rund zwei Wochen voller Landschaften, Safari, Küsten und kulinarischer Erlebnisse bildet Mauritius mit seinen tropischen Stränden den idealen Abschluss. Genau dieser Kontrast macht die Kombination aus Südafrika und Mauritius so besonders.
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