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Weihnachten in Tansania zu verbringen bedeutet, der europäischen Winterkälte zu entfliehen und die Feiertage zwischen Savanne, tropischen Stränden und einigen der berühmtesten Nationalparks Afrikas zu erleben. Während in Deutschland, Österreich und der Schweiz kurze Tage, niedrige Temperaturen und häufig graues Winterwetter herrschen, beginnt in Tansania eine besonders interessante Reisezeit. Im Norden des Landes erleben Sie die Serengeti, den Ngorongoro-Krater, Tarangire und Lake Manyara, während sich eine Safari hervorragend mit einigen entspannten Tagen auf Sansibar kombinieren lässt. Weihnachten und der Jahreswechsel gehören allerdings zu den beliebtesten Reisezeiten des Jahres. Besonders hochwertige Safari-Lodges, kleine Camps in guten Lagen und beliebte Strandhotels auf Sansibar können schon viele Monate im Voraus ausgebucht sein.
Der Dezember liegt klimatisch in einer Übergangsphase. In vielen Regionen ist die sogenannte kurze Regenzeit noch nicht vollständig beendet, gleichzeitig können lange sonnige Abschnitte auftreten. Die Landschaft ist vielerorts frisch und grün, die Temperaturen sind angenehm warm bis heiß und die Tierwelt profitiert von den zurückgekehrten Wasserstellen und frischen Weideflächen. In der Serengeti verlagern sich die großen Gnu- und Zebraherden zunehmend in Richtung der südlichen Ebenen. Damit beginnt eine völlig andere Phase der Great Migration als während der berühmten Flussüberquerungen im Juli, August und September.
Eine Reise über Weihnachten eignet sich deshalb nicht nur für Familien und Paare, sondern auch für Safari-Liebhaber, Fotografen und Hochzeitsreisende. Sie sollten die Reise allerdings sorgfältig planen. Rund um Weihnachten und Neujahr steigen die Preise deutlich, Flüge sind stärker gefragt und viele Unterkünfte verlangen Mindestaufenthalte.
Ja, Weihnachten ist grundsätzlich eine sehr gute Reisezeit für Tansania. Sie müssen allerdings wissen, dass der Dezember klimatisch anders aussieht als die klassischen trockenen Safari-Monate von ungefähr Juni bis Oktober. Die Landschaft ist grüner, vereinzelte Regenschauer sind möglich und die Tierwelt verteilt sich teilweise stärker, weil Wasser nicht ausschließlich an wenigen permanenten Wasserstellen vorhanden ist.
Gerade diese Bedingungen machen den Dezember jedoch besonders attraktiv. Die Savanne ist vielerorts frisch und grün, der Himmel nach einem Regenschauer häufig außergewöhnlich klar und zahlreiche Tiere bekommen Nachwuchs. Für Fotografen entstehen intensive Farben und kontrastreiche Landschaften.
Auch Sansibar eignet sich im Dezember sehr gut für einen Badeurlaub. Die Temperaturen sind tropisch warm, das Meer angenehm und es gibt viele sonnige Stunden. Kurze kräftige Schauer können trotzdem auftreten. Gerade im tropischen Klima bedeutet Regen jedoch nicht automatisch, dass ein ganzer Urlaubstag verloren ist.
Der größte Nachteil einer Weihnachtsreise liegt weniger im Klima als in der Nachfrage. Weihnachten und Silvester gehören zu den teuersten Wochen des Jahres.
Tansania ist groß und besitzt verschiedene Klimazonen. Deshalb gibt es nicht das eine Weihnachtswetter für das gesamte Land. In der Serengeti können die Nächte vergleichsweise frisch sein, während Sie auf Sansibar auch am Abend tropische Temperaturen erleben.
Im Norden des Landes liegen die Tagestemperaturen in vielen Safari-Gebieten häufig im angenehm warmen Bereich. In tieferen und trockeneren Regionen wie Tarangire kann es deutlich heißer werden. Im Ngorongoro-Hochland kann es morgens und abends hingegen kühl sein.
Auf Sansibar erwarten Sie normalerweise Temperaturen um die oberen zwanziger bis niedrigen dreißiger Grad. Die Luftfeuchtigkeit ist deutlich höher als im Hochland und das Meer bleibt angenehm warm.
Regen ist im Dezember möglich, weil Teile des Landes noch von den kurzen Regenfällen beeinflusst werden. Diese fallen häufig als kräftige Schauer oder Gewitter und nicht zwangsläufig als tagelanger Dauerregen.
Der Dezember gehört zu den interessantesten Monaten für eine Tansania-Reise, weil mehrere klimatische und tierische Entwicklungen gleichzeitig stattfinden. Die kurzen Regenfälle haben in vielen Gebieten die Vegetation wieder zum Leben erweckt. Gräser wachsen, Wasserstellen füllen sich und die Landschaft verändert sich im Vergleich zur trockenen Hauptsaison deutlich.
In der Serengeti beginnen große Gnu- und Zebraherden zunehmend in Richtung Süden zu ziehen. Die Tiere folgen den frischen Grasflächen. Gegen Ende Dezember befinden sich je nach Verlauf der Niederschläge bereits große Herden in den südlichen Serengeti-Ebenen und im Bereich der Ndutu-Region.
Tarangire verändert sich ebenfalls. Während sich während der Trockenzeit viele Tiere stark am Tarangire River konzentrieren, verteilen sie sich mit zunehmendem Wasserangebot stärker. Die Tierbeobachtung bleibt interessant, aber die extremen Tierkonzentrationen der trockenen Monate können geringer sein.
Der Ngorongoro-Krater ist dagegen ganzjährig ein hervorragendes Safari-Ziel, da viele Tiere dauerhaft innerhalb beziehungsweise rund um den Krater leben.
Die Temperaturen unterscheiden sich stark nach Höhenlage und Region. In Arusha können Sie tagsüber mit angenehm warmem Wetter rechnen, während die Nächte vergleichsweise frisch sein können. In der Serengeti sind warme Tage typisch, aber frühmorgendliche Pirschfahrten können überraschend kühl beginnen.
Im Ngorongoro-Hochland benötigen Sie morgens und abends häufig eine Jacke oder einen Pullover. Der Kraterrand liegt deutlich höher als die Ebenen der Serengeti.
In Tarangire und den tieferen Regionen kann es tagsüber sehr warm werden. Auf Sansibar herrscht dagegen tropisches Klima mit hohen Temperaturen und einer deutlich höheren Luftfeuchtigkeit.
Packen Sie deshalb nicht ausschließlich Sommerkleidung ein. Für eine klassische Kombination aus Safari und Sansibar benötigen Sie Kleidung für unterschiedliche Temperaturbereiche.
Regen ist möglich, aber Weihnachten bedeutet nicht automatisch Regenurlaub. Der Dezember liegt häufig am Ende beziehungsweise im späteren Abschnitt der kurzen Regenzeit. Die Niederschlagsmengen schwanken von Jahr zu Jahr erheblich.
Typisch sind lokale Schauer oder Gewitter. Ein Vormittag kann sonnig beginnen, am Nachmittag folgt ein kräftiger Schauer und wenige Stunden später ist der Himmel wieder klar.
Für eine Safari können solche Bedingungen sogar Vorteile haben. Die Luft ist nach Regen besonders klar, Staub nimmt ab und die Landschaft wirkt intensiv grün.
Straßen können allerdings lokal schlammig werden. Gerade in abgelegenen Gebieten ist deshalb ein guter Geländewagen wichtig.
Der größte Vorteil ist die Vielfalt. Innerhalb einer einzigen Reise können Sie Safari, tropischen Strandurlaub und außergewöhnliche Landschaften miteinander kombinieren.
Die Serengeti präsentiert sich grüner als während der klassischen Trockenzeit. Große Tierherden beginnen sich im Süden zu sammeln und die Vorbereitungsphase für die spätere Kalbungszeit beginnt.
Auch die Temperaturen sind in vielen Safari-Gebieten angenehm. Nachmittags kann es warm werden, morgens sind die Bedingungen oft sehr angenehm.
Für Familien kommt hinzu, dass die langen Weihnachtsferien ausreichend Zeit für eine zwei- bis dreiwöchige Tansania-Reise bieten.
Auf Sansibar können Sie nach den intensiven Safari-Tagen entspannen und Weihnachten beziehungsweise Silvester am Indischen Ozean verbringen.
Der größte Nachteil sind die hohen Preise. Weihnachten und Silvester gehören in vielen Safari-Lodges und Strandhotels zur sogenannten Peak Season.
Ein weiterer Nachteil ist die hohe Nachfrage. Kleine Camps in guten Lagen können viele Monate im Voraus vollständig ausgebucht sein.
Auch internationale Flüge sind in den europäischen Weihnachtsferien häufig teuer.
Zusätzlich ist das Wetter weniger stabil als während der trockenen Monate. Kurze Regenschauer müssen Sie einkalkulieren.
Wer ausschließlich möglichst trockene Bedingungen und maximale Tierkonzentrationen an Wasserstellen sucht, findet im Juli, August oder September teilweise geeignetere Bedingungen.
Eine Safari gehört zu den größten Höhepunkten einer Weihnachtsreise nach Tansania. Der berühmte Northern Circuit lässt sich hervorragend bereisen und bietet mit Tarangire, Ngorongoro und Serengeti drei völlig unterschiedliche Safari-Gebiete.
Für eine erste Reise empfehlen wir mindestens sechs bis acht Safaritage. Bei zehn Tagen können Sie die einzelnen Regionen entspannter erleben und vermeiden tägliche Unterkunftswechsel.
Gerade zu Weihnachten würden wir nicht versuchen, möglichst viele Nationalparks in kurzer Zeit abzuhaken. Die Weihnachtszeit ist teuer und Transfers kosten wertvolle Reisezeit. Weniger Parks mit längeren Aufenthalten bieten meistens das bessere Safari-Erlebnis.
Die Serengeti gehört im Dezember zu den spannendsten Safari-Gebieten Tansanias. Während sich die großen Gnu- und Zebraherden im Jahresverlauf durch das gesamte Serengeti-Mara-Ökosystem bewegen, verlagern sie sich gegen Jahresende zunehmend in Richtung der südlichen Ebenen.
Die genaue Position der Herden lässt sich niemals nach einem festen Kalender bestimmen. Die Migration folgt den Regenfällen und dem Wachstum des frischen Grases. Trotzdem sind die südliche Serengeti und die angrenzende Ndutu-Region im Dezember zunehmend interessant.
Neben den wandernden Gnus bietet die Serengeti ganzjährig hervorragende Chancen auf Löwen, Leoparden, Geparden, Hyänen, Elefanten, Giraffen und zahlreiche Antilopenarten.
Für Weihnachten würden wir mindestens drei, besser vier Nächte in der Serengeti einplanen.
Gegen Ende Dezember befinden sich die großen Herden häufig zunehmend in der südlichen Serengeti und im weiteren Ndutu-Gebiet. Der genaue Verlauf hängt jedoch vom Regen ab.
Nach den Flussüberquerungen im Norden ziehen die Tiere langsam wieder nach Süden. Sobald in den südlichen Ebenen ausreichend Regen gefallen ist und frisches Gras wächst, erreichen immer größere Herden diese Region.
Sie sollten deshalb bei einer Weihnachtsreise nicht versuchen, eine Unterkunft ausschließlich aufgrund eines starren Migrationskalenders zu buchen. Ein guter Safari-Veranstalter berücksichtigt die aktuelle Phase der Migration und kombiniert unterschiedliche Regionen.
Ja, die Great Migration findet das ganze Jahr statt. Der Begriff beschreibt nicht nur die berühmten Flussüberquerungen, sondern die permanente Wanderung von Gnus, Zebras und anderen Pflanzenfressern durch das Serengeti-Mara-Ökosystem.
Zu Weihnachten erleben Sie eine völlig andere Phase als im europäischen Sommer. Statt dramatischer Mara-River-Crossings können Sie große Herden auf den grüner werdenden Ebenen beobachten.
Gerade Ende Dezember und im Januar kann die Tierdichte im Süden der Serengeti beeindruckend werden.
Die eigentliche große Kalbungszeit beginnt normalerweise später und erreicht ihren Höhepunkt meist im Januar und Februar. Zu Weihnachten können bereits erste Jungtiere vorhanden sein, die riesige Zahl der neugeborenen Gnus wird jedoch normalerweise erst in den darauffolgenden Wochen erreicht.
Wenn die Kalbungszeit Ihr Hauptziel ist, würden wir eher Ende Januar oder Februar reisen.
Wenn Sie dagegen Weihnachten mit Familie, Safari und Sansibar verbinden möchten, ist Ende Dezember ein hervorragender Kompromiss.
Die Ndutu-Region gehört gegen Jahresende zu den interessantesten Safari-Gebieten. Weite Ebenen, Akazienlandschaften und saisonale Wasserstellen bilden einen wichtigen Lebensraum für die wandernden Herden.
Mit der Ankunft der Gnus folgen häufig auch Raubtiere. Löwen, Geparden und Hyänen profitieren von der wachsenden Zahl an Beutetieren.
Die Region ist besonders für Fotografen interessant, weil die offenen Ebenen gute Sichtbedingungen bieten.
Wenn Sie zwischen Weihnachten und Mitte Januar reisen, kann eine Kombination aus zentraler Serengeti und Ndutu besonders sinnvoll sein.
Die zentrale Serengeti rund um Seronera bleibt ganzjährig interessant. Die Region verfügt über permanentes Wasser und eine hohe Dichte an Raubtieren.
Auch wenn sich die großen wandernden Herden weiter südlich befinden, können Sie Löwen, Leoparden, Geparden, Elefanten, Giraffen und zahlreiche andere Tiere beobachten.
Für eine erste Safari würden wir deshalb nicht ausschließlich der Migration folgen. Die Kombination aus Zentralserengeti und südlicher Serengeti bietet mehr Abwechslung und reduziert das Risiko, eine Reise vollständig von der exakten Position der Herden abhängig zu machen.
Der Ngorongoro-Krater gehört zu den bekanntesten Naturwundern Afrikas und lässt sich hervorragend in eine Weihnachtsreise integrieren.
Auf dem Kraterboden leben ganzjährig große Tierpopulationen. Sie können unter anderem Löwen, Büffel, Zebras, Gnus, Flusspferde und mit viel Glück Spitzmaulnashörner beobachten.
Weihnachten ist allerdings eine stark nachgefragte Reisezeit. Am Krater können deshalb viele Safarifahrzeuge unterwegs sein.
Wenn Ihnen eine ruhige Safari besonders wichtig ist, empfehlen wir, früh in den Krater hinunterzufahren.
Eine Übernachtung in der Nähe des Kraterrandes erleichtert einen frühen Start.
Der Ngorongoro-Kraterrand liegt auf großer Höhe und kann morgens sowie abends deutlich kühler sein als Serengeti oder Sansibar.
Gerade bei Nebel, Wind oder Regen benötigen Sie eine leichte Jacke oder Fleecejacke.
Tagsüber auf dem Kraterboden wird es häufig angenehm warm.
Dieser Temperaturunterschied überrascht viele Reisende, die bei Tansania ausschließlich an tropische Hitze denken.
Tarangire ist für seine großen Elefantenherden und mächtigen Baobabs bekannt. Im Dezember verändert sich das Safari-Erlebnis deutlich gegenüber der Trockenzeit.
Während der trockenen Monate konzentrieren sich viele Tiere rund um den Tarangire River. Wenn die Regenfälle einsetzen und außerhalb des Parks wieder Wasser vorhanden ist, verteilen sich einige Tierpopulationen stärker.
Trotzdem bleibt Tarangire ein wunderschöner Nationalpark. Besonders Elefanten können weiterhin hervorragend beobachtet werden.
Für eine erste Reise reichen häufig zwei Nächte.
Lake Manyara liegt günstig zwischen Arusha, Tarangire und Ngorongoro. Der Nationalpark ist vergleichsweise klein und bietet eine abwechslungsreiche Landschaft aus Grundwasserwald, offenen Flächen und Seeufer.
Elefanten, Giraffen, Paviane, Flusspferde und zahlreiche Vogelarten gehören zu den möglichen Beobachtungen.
Bei einer knappen Route würden wir Lake Manyara allerdings nicht zwingend zusätzlich einbauen. Tarangire, Ngorongoro und Serengeti bieten für eine erste Weihnachtsreise meist die stärkere Kombination.
Wenn Sie mehr Zeit haben, kann Lake Manyara eine schöne Ergänzung darstellen.
Arusha ist für die meisten Reisenden Ausgangspunkt einer Safari im Norden Tansanias. Die Stadt liegt zwischen Kilimandscharo und Mount Meru und besitzt ein angenehm gemäßigtes Klima.
Wir würden Arusha nicht nur als Transferpunkt betrachten. Nach einem internationalen Flug kann eine erste Nacht hier sehr sinnvoll sein.
Sie beginnen Ihre Safari ausgeschlafen und müssen nicht unmittelbar nach einer langen Anreise mehrere Stunden im Fahrzeug verbringen.
Bei einer frühen Ankunft können Sie zusätzlich einen Ausflug in die Umgebung planen.
Der Arusha National Park ist weniger bekannt als Serengeti und Ngorongoro, eignet sich aber hervorragend für den Beginn einer Reise.
Die Landschaft wird vom Mount Meru geprägt und unterscheidet sich deutlich von den großen Savannengebieten.
Giraffen, Zebras, Büffel, verschiedene Affenarten und zahlreiche Vögel können beobachtet werden.
Besonders interessant ist die Möglichkeit, abhängig von aktuellen Regeln und Bedingungen geführte Walking Safaris zu unternehmen.
Für eine klassische erste Tansania-Safari würden wir den Park jedoch eher als Ergänzung betrachten.
Der ehemalige Selous und heutige Nyerere National Park bietet ein völlig anderes Safari-Erlebnis als der Norden Tansanias.
Der Park ist riesig, deutlich weniger besucht und ermöglicht neben Pirschfahrten teilweise auch Bootsfahrten und Walking Safaris.
Im Dezember befindet sich die Region allerdings in der Regenzeit. Straßenverhältnisse können schwieriger sein und einige Camps sind saisonal geschlossen.
Für eine erste Weihnachtsreise würden wir deshalb normalerweise den Northern Circuit bevorzugen.
Erfahrene Safari-Reisende können den Süden dennoch sehr interessant finden.
Ruaha ist eines der wildesten Safari-Gebiete Tansanias. Große Elefantenpopulationen, Löwen und eine raue Landschaft machen den Park außergewöhnlich.
Der Dezember gehört jedoch nicht zur klassischen Hauptsaison für Ruaha. Regen kann die Straßenbedingungen beeinflussen und einige Camps schließen während der grünen Jahreszeit.
Wenn Sie zu Weihnachten zum ersten Mal nach Tansania reisen, ist Serengeti, Ngorongoro und Tarangire meistens die unkompliziertere Wahl.
Für eine erste Reise würden wir die Serengeti klar in den Mittelpunkt stellen. Besonders der Süden des Ökosystems wird gegen Jahresende zunehmend interessant.
Der Ngorongoro-Krater ergänzt die Serengeti hervorragend und bietet sehr gute Chancen auf zahlreiche Großtiere innerhalb eines vergleichsweise kleinen Gebietes.
Tarangire bietet wiederum eine vollkommen andere Landschaft und große Elefantenherden.
Eine klassische Weihnachtsroute aus Tarangire, Ngorongoro und Serengeti ist deshalb für viele Reisende ideal.
Mindestens fünf Tage würden wir empfehlen. Wirklich entspannt wird die Reise ab sieben bis acht Safaritagen.
Bei fünf Tagen müssen Sie sich auf wenige Regionen konzentrieren.
Bei sieben Tagen können Tarangire, Ngorongoro und Serengeti gut kombiniert werden.
Bei zehn Tagen können Sie mehrere Nächte in unterschiedlichen Teilen der Serengeti verbringen und die Reise deutlich ruhiger gestalten.
Gerade zu Weihnachten würden wir lieber acht hochwertige Safaritage als zwölf Tage mit täglichen langen Transfers planen.
Bei fünf Tagen sollten Sie eine kompakte Route wählen. Möglich sind beispielsweise Tarangire, Ngorongoro und Serengeti.
Sie werden relativ häufig die Unterkunft wechseln, erleben dafür drei sehr unterschiedliche Landschaften.
Wenn die Great Migration absolute Priorität hat, können Sie Tarangire auslassen und mehr Zeit in der Serengeti verbringen.
Sieben Tage sind für eine erste Weihnachts-Safari sehr gut geeignet.
Sie können mit Tarangire beginnen, anschließend Ngorongoro besuchen und drei bis vier Nächte in der Serengeti verbringen.
Rund um Weihnachten würden wir dabei insbesondere die Frage berücksichtigen, wo sich die großen Herden aktuell befinden.
Eine Mischung aus zentraler und südlicher Serengeti kann sinnvoll sein.
Mit zehn Tagen können Sie deutlich entspannter reisen.
Sie könnten zwei Nächte Tarangire, eine bis zwei Nächte Ngorongoro und anschließend fünf oder sechs Nächte Serengeti einplanen.
Alternativ integrieren Sie Arusha oder Lake Manyara.
Diese Reisedauer eignet sich besonders für Fotografen und Reisende, die nicht jeden Morgen das Camp wechseln möchten.
Sie müssen sich nicht entscheiden. Gerade Weihnachten eignet sich hervorragend für eine Kombination aus Safari und Sansibar.
Wir empfehlen, zuerst die Safari zu unternehmen und anschließend nach Sansibar zu fliegen.
Die Safari beinhaltet frühe Starts, lange Pirschfahrten und mehrere Ortswechsel. Am Strand können Sie anschließend ausschlafen und die Reise entspannt ausklingen lassen.
Andersherum kann der Wechsel vom entspannten Strandurlaub zu einem Wecker um fünf Uhr morgens gewöhnungsbedürftig sein.
Sansibar gehört während Weihnachten zu den beliebtesten Strandzielen Ostafrikas. Tropische Temperaturen, warmes Meer, weiße Sandstrände und eine große Auswahl an Hotels machen die Insel zu einer idealen Ergänzung einer Tansania-Safari.
Allerdings gehört Weihnachten zur absoluten Hochsaison. Besonders hochwertige Resorts und kleinere Boutique-Hotels können früh ausgebucht sein.
Auch die Preise liegen deutlich über vielen anderen Reisezeiten.
Wenn Sie ein bestimmtes Hotel oder eine bestimmte Zimmerkategorie wünschen, sollten Sie möglichst früh reservieren.
Auf Sansibar ist es zu Weihnachten tropisch warm und feucht. Tagsüber liegen die Temperaturen häufig um 30 Grad, nachts bleibt es warm.
Das Meer besitzt angenehme Badetemperaturen.
Kurze tropische Regenschauer sind möglich. Häufig folgen auf kräftige Niederschläge wieder längere sonnige Abschnitte.
Eine Garantie für durchgehend wolkenlosen Himmel gibt es nicht.
Für klassischen Badeurlaub sind die Bedingungen dennoch sehr gut.
Der Dezember liegt außerhalb der langen Hauptregenzeit, kann aber noch von den kurzen Regenfällen beeinflusst werden.
Regenschauer sind deshalb möglich und teilweise kräftig.
Das bedeutet normalerweise nicht, dass Sie eine Woche lang Dauerregen erleben.
Tropische Wetterlagen können sich jedoch von Jahr zu Jahr stark unterscheiden.
Wenn absolute Trockenheit oberste Priorität besitzt, sind andere Monate häufig stabiler. Für die Kombination aus Weihnachten, Safari und tropischem Strand ist der Dezember trotzdem sehr beliebt.
Welche Küste für Sie ideal ist, hängt stärker von Ihren persönlichen Vorlieben als vom Weihnachtsdatum ab.
Der Norden rund um Nungwi und Kendwa eignet sich besonders für Reisende, die unabhängig von den Gezeiten möglichst gut schwimmen möchten.
Die Ostküste bietet lange weiße Strände, Palmen und eine sehr tropische Atmosphäre. Hier sind Ebbe und Flut deutlich stärker ausgeprägt.
Der Südosten rund um Paje und Jambiani ist besonders bei Kitesurfern beliebt.
Matemwe und der Nordosten eignen sich für ruhigere Aufenthalte und Ausflüge in Richtung Mnemba.
Kendwa besitzt einen der bekanntesten Strände Sansibars. Der Einfluss der Gezeiten ist geringer als an vielen Stränden der Ostküste.
Dadurch können Sie einen großen Teil des Tages schwimmen.
Zu Weihnachten ist die Region sehr gefragt und entsprechend lebendig.
Wer absolute Ruhe sucht, sollte kleinere Hotels außerhalb der zentralsten Bereiche wählen.
Nungwi gehört zu den touristischsten Orten Sansibars. Sie finden zahlreiche Hotels, Restaurants, Bars und Wassersportmöglichkeiten.
Der Strand eignet sich gut zum Baden und bietet schöne Sonnenuntergänge.
Während Weihnachten und Silvester kann Nungwi allerdings ausgesprochen voll werden.
Für Reisende, die Restaurants und etwas Leben wünschen, ist das ein Vorteil. Wer Ruhe sucht, sollte eine andere Region wählen.
Matemwe wirkt deutlich ruhiger als Nungwi. Der lange Strand und die Nähe zum Mnemba-Atoll machen die Region besonders für Paare und Taucher interessant.
Die Gezeiten sind deutlich spürbar.
Bei Ebbe zieht sich das Meer weit zurück. Für manche Reisende gehört dieses Schauspiel zum Reiz der Ostküste, andere bevorzugen Strände, an denen sie jederzeit schwimmen können.
Paje ist einer der bekanntesten Orte für Kitesurfen auf Sansibar.
Der Strand ist breit und die Atmosphäre international und vergleichsweise lebendig.
Die Gezeiten prägen den Tagesablauf stark.
Für aktive Reisende und jüngere Paare kann Paje ideal sein.
Wer ein vollkommen ruhiges Luxusresort sucht, findet andere Küstenabschnitte möglicherweise passender.
Jambiani liegt südlich von Paje und wirkt vielerorts ruhiger und ursprünglicher.
Der lange Strand eignet sich für Spaziergänge und die Atmosphäre ist entspannt.
Auch hier sind die Gezeiten deutlich.
Jambiani eignet sich hervorragend für Reisende, die kleine Hotels und eine ruhigere Umgebung bevorzugen.
Stone Town gehört zu jeder ersten Sansibar-Reise zumindest für einen Tagesausflug.
Noch schöner ist eine Übernachtung oder zwei Nächte in der historischen Altstadt.
Enge Gassen, alte Handelshäuser, Märkte und unterschiedliche kulturelle Einflüsse machen die Stadt zu einem deutlichen Kontrast zum Strand.
Zu Weihnachten können Sie Stone Town gut am Beginn oder Ende des Sansibar-Aufenthalts einplanen.
Mehr als zwei Nächte benötigen die meisten Strandurlauber nicht.
Tansania eignet sich sehr gut für Familien, wenn die Route dem Alter der Kinder angepasst wird.
Eine private Safari ist besonders empfehlenswert. Sie entscheiden selbst, wann Sie starten, wie lange Sie an einer Tiersichtung bleiben und wann eine Pause notwendig ist.
Vermeiden Sie tägliche sehr lange Fahrstrecken.
Mit jüngeren Kindern würden wir weniger Camps und dafür längere Aufenthalte wählen.
Sansibar bietet anschließend eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Reise ruhig ausklingen zu lassen.
Eine pauschale Altersgrenze gibt es nicht.
Schulkinder können eine Safari häufig bereits sehr bewusst erleben und interessieren sich für Tiere und die Geschichten der Guides.
Bei sehr kleinen Kindern müssen Sie berücksichtigen, dass Pirschfahrten mehrere Stunden dauern können.
Zusätzlich haben einige Camps und spezielle Aktivitäten Mindestalter.
Prüfen Sie dies vor der Buchung.
Für Familien würden wir einen privaten Land Cruiser gegenüber einer Gruppensafari bevorzugen.
Wenn ein Kind müde wird oder eine Pause benötigt, müssen Sie nicht auf andere Gäste Rücksicht nehmen.
Auch die Route kann an die Interessen Ihrer Familie angepasst werden.
Zwei Nächte Tarangire, eine bis zwei Nächte Ngorongoro und drei bis vier Nächte Serengeti ergeben eine sehr gute Familienroute.
Beides hat seinen Reiz.
Weihnachten mitten in der Serengeti kann außergewöhnlich sein. Viele Lodges organisieren ein besonderes Weihnachtsessen und schaffen trotz der abgelegenen Lage eine festliche Atmosphäre.
Wenn Ihnen ein klassischer ruhiger Weihnachtstag wichtiger ist, können Sie die Safari vorher planen und die Feiertage auf Sansibar verbringen.
Rund um den Jahreswechsel ist Sansibar allerdings besonders stark nachgefragt.
Weihnachten wird von der christlichen Bevölkerung Tansanias intensiv gefeiert. Für viele Familien stehen Gottesdienste, gemeinsame Mahlzeiten und Familienbesuche im Mittelpunkt.
Tansania ist religiös vielfältig. Auf dem Festland leben große christliche und muslimische Bevölkerungsgruppen, während Sansibar überwiegend muslimisch geprägt ist.
In touristischen Hotels und Safari-Lodges werden Weihnachtsfeiern unabhängig davon häufig für internationale Gäste organisiert.
Sie finden Weihnachtsmenüs, Dekorationen und teilweise spezielle Veranstaltungen.
Sansibar ist kulturell deutlich konservativer als viele reine Ferieninseln.
Außerhalb Ihres Hotels sollten Sie auf respektvolle Kleidung achten. Schultern und Knie sollten insbesondere in Stone Town und Dörfern angemessen bedeckt sein.
An den Hotelstränden gelten deutlich lockerere Regeln.
Weihnachten selbst ist auf Sansibar im touristischen Bereich sichtbar, prägt aber nicht die gesamte Gesellschaft in derselben Weise wie in christlich geprägten europäischen Ländern.
Silvester ist besonders in Lodges und Hotels ein großes Ereignis.
Auf Sansibar bieten viele Resorts spezielle Dinner, Musik oder Feiern an.
Nungwi und Kendwa sind deutlich lebhafter als ruhige Abschnitte der Ostküste.
Wenn Sie eine romantische Reise planen, sollten Sie prüfen, ob Ihr Hotel eine große Silvesterveranstaltung veranstaltet oder bewusst ruhig bleibt.
In Safari-Camps fällt der Jahreswechsel häufig kleiner und atmosphärischer aus.
Ein Jahreswechsel in der Serengeti ist eine außergewöhnliche Alternative zu klassischen Silvesterpartys.
Statt Feuerwerk hören Sie möglicherweise Löwen oder Hyänen in der Ferne.
Viele Camps organisieren ein besonderes Abendessen.
Laute Feuerwerke sind in Wildnisgebieten selbstverständlich nicht mit einem normalen Stadthotel vergleichbar und wären für Tiere problematisch.
Gerade diese Ruhe macht Silvester auf Safari besonders.
Zwei Wochen sind eine sehr gute Mindestdauer, wenn Sie Safari und Sansibar kombinieren möchten.
Bei 14 Tagen können Sie beispielsweise sieben Nächte Safari und sechs Nächte Sansibar einplanen.
Mit drei Wochen wird die Reise deutlich entspannter und Sie können längere Aufenthalte in der Serengeti sowie verschiedene Regionen Sansibars kombinieren.
Bei nur zehn Tagen würden wir uns entweder auf Safari konzentrieren oder eine sehr kompakte Safari mit wenigen Strandtagen kombinieren.
Zehn Tage sind knapp, aber möglich.
Eine gute Route könnte aus sechs Tagen Safari und drei bis vier Tagen Sansibar bestehen.
Wir würden Tarangire, Ngorongoro und Serengeti wählen und anschließend direkt nach Sansibar fliegen.
Zu viele Nationalparks würden die Reise unnötig hektisch machen.
Vierzehn Tage sind ideal für eine erste Reise.
Sie könnten mit einer Nacht in Arusha beginnen, anschließend sieben Tage Safari unternehmen und danach fünf bis sechs Nächte auf Sansibar verbringen.
Auf der Safari bieten sich Tarangire, Ngorongoro und Serengeti an.
Auf Sansibar würden wir maximal zwei unterschiedliche Unterkünfte wählen.
Mit drei Wochen können Sie die Reise sehr entspannt gestalten.
Nach Ankunft verbringen Sie eine Nacht in Arusha, anschließend acht bis zehn Nächte auf Safari und danach sieben bis neun Nächte auf Sansibar.
Sie können die Serengeti intensiver erleben und beispielsweise zentrale und südliche Regionen kombinieren.
Auf Sansibar lassen sich Stone Town und zwei unterschiedliche Strandregionen miteinander verbinden.
Beginnen Sie mit einer Nacht in Arusha.
Anschließend fahren Sie für zwei Nächte nach Tarangire.
Danach verbringen Sie eine Nacht oder zwei Nächte in der Region Ngorongoro beziehungsweise Karatu.
Der größte Teil der Safari sollte der Serengeti gehören. Drei bis fünf Nächte sind ideal.
Rund um Weihnachten kann die Route stärker in Richtung südliche Serengeti und Ndutu ausgerichtet werden.
Anschließend fliegen Sie direkt aus der Serengeti nach Sansibar und verbringen dort mindestens fünf Nächte.
Safari-Liebhaber sollten weniger Zeit am Strand und mehr Zeit in unterschiedlichen Serengeti-Regionen verbringen.
Zwei Nächte Tarangire, zwei Nächte Ngorongoro, drei Nächte Zentralserengeti und drei bis vier Nächte südliche Serengeti beziehungsweise Ndutu ergeben eine intensive Safari.
Danach reichen drei oder vier Nächte Sansibar für einen entspannten Abschluss.
Für Familien sollten die Fahrtstrecken möglichst kurz und die Unterkunftswechsel begrenzt sein.
Wir würden Tarangire, Ngorongoro und Serengeti wählen und auf zusätzliche kleinere Parks verzichten.
Ein privates Fahrzeug ist besonders wichtig.
Nach ungefähr sechs bis sieben Safarinächten folgen sechs oder sieben Nächte Sansibar.
Für Familien kann ein Resort mit Pool und direktem Strandzugang nach der Safari besonders angenehm sein.
Paare können kleinere Camps und private Safari-Erlebnisse stärker in den Mittelpunkt stellen.
Eine Kombination aus Tarangire, einem hochwertigen Camp in der Serengeti und anschließend einem Boutique-Hotel auf Sansibar funktioniert hervorragend.
Weniger Unterkunftswechsel sorgen für eine ruhigere Reise.
Ein Sundowner, privates Dinner oder eine Ballonfahrt können zusätzliche Höhepunkte schaffen.
Tansania gehört zu den besten Hochzeitsreisezielen Afrikas.
Die Kombination aus privater Safari und tropischem Strand bietet zwei vollkommen unterschiedliche Erlebnisse innerhalb einer einzigen Reise.
Für Flitterwochen würden wir zuerst Safari und danach Sansibar empfehlen.
Wählen Sie lieber wenige außergewöhnliche Camps als täglich wechselnde Unterkünfte.
Auf Sansibar eignen sich kleine Boutique-Hotels oder hochwertige Resorts mit privaten Villen besonders gut.
Eine Ballonfahrt über der Serengeti gehört zu den spektakulärsten Zusatzaktivitäten einer Safari.
Je nach Standort Ihres Camps starten die Ballons früh am Morgen über verschiedenen Regionen der Serengeti.
Gerade über offenen Ebenen kann der Blick auf große Tierherden außergewöhnlich sein.
Ballonfahrten gehören allerdings zu den teureren Aktivitäten.
Da Weihnachten stark nachgefragt ist, sollten Sie möglichst früh reservieren.
Walking Safaris werden in ausgewählten Schutzgebieten und Camps angeboten.
Sie erleben die Natur dabei auf eine völlig andere Weise als aus dem Fahrzeug.
Spuren, Pflanzen, Insekten und kleine Tiere stehen stärker im Mittelpunkt.
Je nach Region und Camp können Altersbeschränkungen gelten.
Auch Wetter und Bodenverhältnisse beeinflussen, ob eine Walking Safari durchgeführt werden kann.
Zu Weihnachten würden wir eine private Safari besonders empfehlen.
Die Reisezeit ist stark nachgefragt und ein eigenes Fahrzeug gibt Ihnen deutlich mehr Flexibilität.
Sie entscheiden, wann Sie starten, wie lange Sie an einer Sichtung bleiben und wann Sie zurück ins Camp fahren.
Für Familien und Fotografen ist dieser Vorteil besonders wichtig.
Eine Gruppensafari kann günstiger sein, erfordert aber mehr Kompromisse.
Weihnachten gehört zur teuersten Reisezeit des Jahres.
Die Preise hängen stark von Unterkunftskategorie, Anzahl der Reisenden, Safari-Dauer und gewähltem Transport ab.
Private Safaris mit guten Mittelklasse-Lodges liegen deutlich über einfachen Campingreisen.
Hochwertige Camps in der Serengeti können während Weihnachten und Neujahr sehr hohe Nachtpreise verlangen.
Fly-in-Safaris sind zusätzlich teurer als reine Jeep-Rundreisen.
Für eine Kombination aus guter Safari und Sansibar sollten Sie deshalb ein deutlich höheres Budget als in der Nebensaison einplanen.
Mehrere Faktoren treffen gleichzeitig zusammen.
Europa befindet sich in den Weihnachtsferien und viele Familien können nur in diesem Zeitraum reisen.
Gleichzeitig reisen internationale Gäste aus Nordamerika und anderen Regionen.
Safari-Camps verfügen häufig nur über wenige Zimmer oder Zelte.
Auf Sansibar ist das Angebot an hochwertigen Strandhotels ebenfalls begrenzt.
Hohe Nachfrage trifft damit auf begrenzte Kapazitäten.
Viele Unterkünfte verlangen über Weihnachten und Silvester zusätzlich Mindestaufenthalte oder Festtagszuschläge.
Buchen Sie früh.
Die günstigeren Zimmerkategorien sind häufig zuerst ausgebucht.
Reduzieren Sie unnötige Unterkunftswechsel und Flüge.
Eine private Jeep-Safari kann bei drei oder vier Reisenden ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.
Sie müssen außerdem nicht jede Nacht in einer Luxuslodge verbringen. Gute Mittelklasse-Camps können hervorragende Lage und Safari-Erlebnisse bieten.
Auf Sansibar können kleine Boutique-Hotels eine günstigere Alternative zu internationalen Luxusresorts darstellen.
Für Weihnachten würden wir möglichst neun bis zwölf Monate im Voraus planen.
Wenn Sie bestimmte kleine Safari-Camps, Familienzimmer oder luxuriöse Strandhotels wünschen, kann noch mehr Vorlauf sinnvoll sein.
Besonders die Zeit vom ungefähr 20. Dezember bis Anfang Januar ist stark nachgefragt.
Wer erst wenige Monate vorher bucht, findet häufig noch Unterkünfte, muss aber bei Lage, Preis oder Zimmerkategorie flexibel sein.
Nur wenn Sie sehr flexibel sind.
Bei Safari-Reisen besteht das Problem darin, dass nicht nur ein Hotel verfügbar sein muss. Mehrere Camps, Fahrzeuge und teilweise Inlandsflüge müssen zeitlich zusammenpassen.
Auf Sansibar können Last-Minute-Zimmer verfügbar sein, beliebte Hotels sind allerdings häufig bereits voll.
Für Familien, die an feste Ferientermine gebunden sind, würden wir nicht auf Last Minute setzen.
Internationale Flugpreise steigen in den europäischen Weihnachtsferien häufig deutlich an.
Besonders Abflüge unmittelbar vor Weihnachten und Rückflüge direkt nach Neujahr sind stark gefragt.
Wenn Sie flexible Ferientage besitzen, kann bereits eine Verschiebung um wenige Tage einen großen Preisunterschied ausmachen.
Bei einer Safari-und-Sansibar-Reise sollten Sie außerdem prüfen, ob ein Gabelflug sinnvoll ist. Sie können beispielsweise am Kilimanjaro International Airport ankommen und von Sansibar zurückfliegen.
Dadurch sparen Sie unnötige Rücktransfers.
Für eine Safari auf dem Northern Circuit ist Kilimanjaro International Airport der sinnvollste internationale Flughafen.
Von dort erreichen Sie Arusha relativ schnell.
Dar es Salaam eignet sich eher für Reisen in den Süden Tansanias oder als Verbindung nach Sansibar.
Wenn Sie Serengeti, Ngorongoro und Tarangire besuchen möchten, sollten Sie Ihre internationale Flugplanung möglichst an Kilimanjaro beziehungsweise Arusha orientieren.
Nach einer Safari können Sie von verschiedenen Airstrips in der Serengeti mit einem Kleinflugzeug nach Sansibar weiterreisen.
Dadurch vermeiden Sie die lange Rückfahrt nach Arusha.
Diese Variante ist besonders bei einer Reise über Weihnachten angenehm, weil Sie einen kompletten Transfertag sparen.
Sie müssen allerdings die strengen Gepäckbestimmungen der Kleinflugzeuge berücksichtigen.
Kleine Safari-Flugzeuge haben deutlich niedrigere Gepäckgrenzen als internationale Airlines.
Weiche Reisetaschen sind häufig vorgeschrieben oder zumindest dringend empfohlen.
Große Hartschalenkoffer passen teilweise nicht in die Gepäckfächer.
Wenn Sie anschließend eine Woche Sansibar planen, sollten Sie trotzdem leicht packen.
Die genauen Gepäckgrenzen unterscheiden sich nach Fluggesellschaft und müssen vor Abreise geprüft werden.
Für die Safari empfehlen wir leichte, bequeme Kleidung in gedeckten Farben.
Zusätzlich benötigen Sie eine Jacke oder einen Pullover für frühe Morgenstunden und den Ngorongoro-Kraterrand.
Ein leichter Regenschutz ist im Dezember sinnvoll.
Auf Sansibar benötigen Sie klassische Sommerkleidung, Badebekleidung und Sonnenschutz.
Außerhalb von Resorts sollten Sie kulturell angemessene Kleidung tragen.
Für klassische Pirschfahrten reichen bequeme geschlossene Schuhe oder Sneaker vollkommen aus.
Sie verbringen den größten Teil der Zeit im Fahrzeug.
Nur wenn Sie Walking Safaris oder längere Wanderungen planen, benötigen Sie stabilere Schuhe.
Auf Sansibar sind Sandalen und leichte Schuhe ideal.
Weniger ist mehr.
Viele Safari-Lodges bieten einen Wäscheservice an.
Dadurch benötigen Sie nicht für jeden Tag ein komplettes neues Outfit.
Bei Safari-Flügen ist leichtes Gepäck ohnehin notwendig.
Eine weiche Reisetasche ist für eine kombinierte Safari-und-Sansibar-Reise häufig praktischer als ein großer Koffer.
In vielen Regionen Tansanias besteht ein Malariarisiko.
Gerade der Dezember fällt in eine Jahreszeit, in der aufgrund der Niederschläge mehr Mücken auftreten können.
Ob eine medikamentöse Prophylaxe für Sie sinnvoll ist, sollten Sie individuell mit einem Tropen- oder Reisemediziner besprechen.
Unabhängig davon empfehlen sich konsequenter Mückenschutz, lange Kleidung am Abend und geeignete Insektenschutzmittel.
Welche Impfungen empfohlen oder vorgeschrieben sind, hängt von Ihrer persönlichen Situation und Ihrer vorherigen Reiseroute ab.
Neben den Standardimpfungen können verschiedene Reiseimpfungen sinnvoll sein.
Besonders bei Kombinationen mit anderen afrikanischen Ländern können zusätzliche Anforderungen bezüglich Gelbfieber entstehen.
Lassen Sie sich deshalb rechtzeitig vor der Reise medizinisch beraten.
Die Einreisebestimmungen können sich ändern und sollten vor jeder Reise aktuell überprüft werden.
Für viele Reisende ist ein Visum beziehungsweise eine entsprechende elektronische Beantragung notwendig.
Ihr Reisepass muss ausreichend lange gültig sein.
Für Sansibar können zusätzliche Bestimmungen gelten, beispielsweise besondere Versicherungsanforderungen.
Prüfen Sie diese Regeln einige Wochen vor Reisebeginn nochmals anhand offizieller Informationen.
Eine professionell organisierte Safari lässt sich grundsätzlich sehr gut und sicher durchführen.
In Nationalparks sollten Sie selbstverständlich den Anweisungen Ihres Guides folgen und das Fahrzeug nur an erlaubten Orten verlassen.
In Städten und touristischen Gebieten gelten normale Vorsichtsmaßnahmen.
Wertsachen sollten nicht offen getragen werden und nächtliche Spaziergänge in unbekannten Gegenden sollten vermieden werden.
Auf Sansibar empfiehlt es sich ebenfalls, Hinweise Ihres Hotels zu beachten.
Eine Selbstfahrerreise ist theoretisch möglich, für eine erste Safari würden wir sie jedoch nicht unbedingt empfehlen.
Die Straßenverhältnisse können während der Regenzeit schwieriger sein.
Die Navigation innerhalb großer Nationalparks benötigt Erfahrung und ein professioneller Guide erhöht die Chancen auf Tierbeobachtungen erheblich.
Wer Tansania individuell erleben möchte, kann eine private Safari mit eigenem Fahrzeug und Guide buchen. Sie behalten damit die Flexibilität einer individuellen Reise, müssen aber nicht selbst fahren.
Eine Jeep-Safari eignet sich hervorragend für Tarangire, Ngorongoro und die Fahrt in die Serengeti.
Sie sehen unterwegs unterschiedliche Landschaften und die Strecke selbst wird Teil der Reise.
Eine Flug-Safari spart dagegen Zeit.
Besonders die Rückreise aus der Serengeti nach Arusha oder Sansibar würden wir häufig fliegen.
Die ideale Reise kombiniert deshalb beide Varianten.
Der Dezember kann für Fotografen besonders attraktiv sein.
Die Landschaft ist grüner als während der trockenen Hauptsaison und Staub ist nach Regenfällen deutlich geringer.
Dramatische Wolken, intensive Farben und große Tierherden bieten hervorragende Motive.
Ein privates Safarifahrzeug ist besonders sinnvoll, weil Sie länger an einer Sichtung bleiben können.
Wer die Great Migration fotografieren möchte, sollte mehrere Nächte im Süden der Serengeti beziehungsweise rund um Ndutu einplanen.
Wenn Ihr Budget es erlaubt, kann eine Ballonfahrt eines der eindrucksvollsten Erlebnisse der gesamten Reise sein.
Sie sehen die Serengeti aus einer Perspektive, die vom Fahrzeug nicht möglich ist.
Für Familien mit kleinen Kindern können Altersbeschränkungen gelten.
Wenn Sie zwischen einer zusätzlichen Serengeti-Nacht und einer Ballonfahrt entscheiden müssen, würden wir allerdings eher die zusätzliche Safarinacht wählen.
Mehr Zeit im Ökosystem erhöht die Chancen auf außergewöhnliche Tierbeobachtungen.
Ja. Dezember gehört grundsätzlich zu den möglichen Monaten für eine Kilimandscharo-Besteigung, allerdings können Wetterbedingungen wechselhaft sein.
Eine Besteigung ist körperlich anspruchsvoll und benötigt mehrere Tage.
Sie sollte deshalb nicht einfach als kleiner Zusatz zu einer bereits sehr vollen Safari-und-Strand-Reise betrachtet werden.
Wenn der Kilimandscharo ein Hauptziel ist, sollten Sie mindestens zwei bis drei Wochen Gesamtzeit für Tansania besitzen.
Eine Besteigung über Weihnachten ist ein außergewöhnliches Erlebnis, gleichzeitig gehört dieser Zeitraum zu den beliebten Terminen.
Die verschiedenen Routen unterscheiden sich bei Länge, Akklimatisierung und Landschaft.
Ausreichend Zeit zur Höhenanpassung ist wichtiger als eine möglichst kurze Route.
Wer anschließend Safari plant, sollte einige Erholungstage berücksichtigen.
Die Kombination funktioniert sehr gut, weil Kilimandscharo und Northern Circuit geografisch relativ nah beieinanderliegen.
Wir würden zuerst den Kilimandscharo besteigen und anschließend auf Safari gehen.
Nach der körperlich anstrengenden Besteigung verbringen Sie die nächsten Tage überwiegend im Safarifahrzeug.
Zum Abschluss können Sie nach Sansibar fliegen.
Für diese Reise sollten Sie mindestens drei Wochen einplanen.
Mafia Island ist eine ruhigere Alternative zu Sansibar.
Die Insel eignet sich besonders für Taucher und Reisende, die weniger touristische Strände bevorzugen.
Die Anreise ist etwas aufwendiger und das touristische Angebot kleiner.
Wer ein klassisches Resort-Erlebnis mit großer Hotelauswahl sucht, ist auf Sansibar besser aufgehoben.
Für erfahrene Tansania-Reisende kann Mafia dagegen eine wunderbare Alternative sein.
Pemba liegt nördlich von Sansibar und ist deutlich weniger touristisch.
Dichte Vegetation, ruhige Küstenabschnitte und hervorragende Tauchmöglichkeiten prägen die Insel.
Die Auswahl an Unterkünften ist deutlich kleiner.
Pemba eignet sich deshalb besonders für Reisende, die bewusst Ruhe suchen und auf ein großes Restaurant- und Freizeitangebot verzichten können.
Für Ihre erste Tansania-Reise würden wir meistens Sansibar wählen.
Die Flugverbindungen sind einfacher und die Auswahl an Hotels größer.
Mafia Island eignet sich stärker für Taucher und Individualisten.
Wer Weihnachten in einem luxuriösen Resort verbringen möchte, findet auf Sansibar die größere Auswahl.
Grundsätzlich können beide Länder miteinander kombiniert werden.
Zu Weihnachten befinden sich die großen wandernden Herden allerdings überwiegend wieder stärker im tansanischen Teil des Serengeti-Mara-Ökosystems.
Wenn Ihre Reise nur zwei Wochen dauert, würden wir uns deshalb auf Tansania konzentrieren.
Bei drei Wochen kann eine Kombination sinnvoll sein, insbesondere wenn Sie bestimmte Safari-Regionen in beiden Ländern erleben möchten.
Eine Kombination aus Tansania und Mauritius eignet sich hervorragend für Reisende, die nach der Safari einen besonders komfortablen Badeurlaub suchen.
Mauritius bietet große Resortanlagen, hervorragende Infrastruktur und zahlreiche Aktivitäten.
Allerdings gehört Weihnachten auch dort zur teuersten Reisezeit.
Für zwei Wochen würden wir entweder Sansibar wählen oder die Safari relativ kompakt halten.
Bei drei Wochen funktioniert Tansania plus Mauritius deutlich entspannter.
Auch die Seychellen lassen sich mit einer Tansania-Safari kombinieren.
Die Reise ist allerdings logistisch und finanziell aufwendiger als Safari plus Sansibar.
Dafür erhalten Sie eine außergewöhnliche Kombination aus Safari und einigen der spektakulärsten Strände des Indischen Ozeans.
Für Flitterwochen mit entsprechendem Budget kann dies eine hervorragende Reise sein.
Sansibar ist die logischste Kombination. Die Insel gehört zu Tansania und lässt sich direkt mit Safari-Flügen verbinden.
Mauritius bietet dagegen ein stärker ausgeprägtes klassisches Resort-Erlebnis.
Wenn Sie Kultur, kleinere Boutique-Hotels und eine ostafrikanische Atmosphäre wünschen, würden wir Sansibar wählen.
Wenn Sie großen Wert auf Luxusresorts, Golf, umfangreiche Wassersportmöglichkeiten und sehr ausgebaute touristische Infrastruktur legen, kann Mauritius besser passen.
Sansibar ist einfacher und meistens günstiger.
Die Seychellen bieten spektakuläre Granitstrände und eine vollkommen andere Landschaft.
Für zwei Wochen Gesamtzeit ist Sansibar normalerweise sinnvoller.
Für drei Wochen und ein höheres Budget können die Seychellen eine exklusive Alternative sein.
Ja, wenn die Ferienzeit für Sie gut passt und Sie früh buchen.
Die Kombination aus grüner Serengeti, zunehmender Konzentration der Great Migration im Süden und anschließendem tropischen Strandurlaub ist außergewöhnlich.
Sie zahlen allerdings einen deutlichen Aufpreis gegenüber ruhigeren Reisezeiten.
Wer vollständig flexibel ist und nur das beste Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, muss nicht zwingend Weihnachten wählen.
Für Familien, die an Schulferien gebunden sind, gehört Weihnachten dagegen zu den attraktivsten Möglichkeiten für eine längere Tansania-Reise.

Die Gründerin von CookYourTrips ist eine leidenschaftliche Afrika-Liebhaberin und bereist mehrmals im Jahr den Kontinent, um Lodges, Tented Camps und Safari-Erlebnisse persönlich zu prüfen. Ihre Erfahrungen fließen direkt in die Empfehlungen auf der Seite ein, damit Reisende authentische, komfortable und unvergessliche Abenteuer erleben können. Mit einem besonderen Blick für Tierwelt, Kultur und Landschaft zeigt sie, wie man Afrika sicher, verantwortungsvoll und intensiv genießen kann.
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