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Dass Giraffen nicht zu den „Big Five“ zählen, hat weniger mit ihrer Größe oder ihrem „Wow-Faktor“ zu tun – sondern mit der Entstehungsgeschichte dieses Begriffs. Die „Big Five“ sind nämlich keine Liste der größten Tiere Afrikas und auch keine Rangliste der beliebtesten Safari-Sichtungen. Ursprünglich war es ein Begriff aus der Zeit der Großwildjagd und meinte die fünf Tiere, die zu Fuß am gefährlichsten und am schwierigsten zu erlegen waren.
In der klassischen Großwildjagd galt ein Tier als „Big Five“, wenn es bei der Jagd zu Fuß ein besonders hohes Risiko bedeutete. Entscheidend waren dabei vor allem drei Faktoren: Gefährlichkeit, Unberechenbarkeit und die Schwierigkeit, das Tier im Gelände aufzuspüren und sicher zu stellen. So entstand die Liste aus:
Diese Tiere konnten Jäger verletzen oder töten – entweder durch direkte Angriffe oder, wie beim Leoparden, durch schwer vorhersehbares Verhalten und seine extreme Tarnung.
Giraffen sind zwar imposant und können sich mit kräftigen Tritten sehr gut verteidigen. Dennoch galten sie historisch nicht als die gefährlichsten Tiere für Jäger, vor allem im Vergleich zu Büffeln, Nashörnern oder Elefanten. Giraffen fliehen häufig frühzeitig, sind im offenen Gelände oft leichter zu sichten und waren in der alten Jagdlogik nicht das „Risikotier Nummer 1“, das den Begriff „Big Five“ geprägt hat.
Kurz gesagt: Giraffen sind beeindruckend – aber sie waren nicht die Tiere, die bei der Jagd zu Fuß die meisten lebensgefährlichen Situationen verursacht haben.
Viele Reisende interpretieren „Big Five“ automatisch als „die fünf größten Tiere“. Wenn das die Definition wäre, müssten Giraffen fast sicher dazugehören – und möglicherweise wären sogar Flusspferde oder Nilkrokodile Kandidaten. Aber genau das zeigt: Der Begriff ist historisch gewachsen und bleibt deshalb inhaltlich anders als viele erwarten.
Im modernen Safari-Tourismus hat sich „Big Five“ als Marketing-Begriff etabliert, weil er leicht verständlich ist und ein klares „Safari-Ziel“ schafft. Reiseveranstalter und Lodges nutzen ihn, weil viele Gäste genau danach fragen. Der Begriff wurde also von der Jagd in den Tourismus übertragen – aber die ursprüngliche Logik blieb bestehen.
Giraffen sind dabei keineswegs „zweitrangig“. Im Gegenteil: Für viele Safari-Gäste sind sie eines der emotionalsten und fotogensten Tiere überhaupt. Sie gehören nur definitionsgemäß nicht zu den Big Five.
Weil viele Menschen Giraffen unbedingt als Highlight sehen wollen, haben sich ergänzende Begriffe etabliert – etwa thematische „Fives“ je nach Region oder Interesse. Das unterstreicht eigentlich nur, wie sehr Giraffen zu den ikonischen Safari-Tieren gehören, auch ohne Big-Five-Label.
Giraffen sind nicht Teil der „Big Five“, weil diese Liste nicht aus der Safari-Beobachtung stammt, sondern aus der historischen Jagd und dort die gefährlichsten und schwierigsten Tiere bezeichnete. Giraffen sind zwar groß und eindrucksvoll, galten aber nicht als die riskantesten „zu-Fuß“-Tiere – und wurden deshalb nie in diese traditionelle Fünferliste aufgenommen.
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