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Eine Kenia Mauritius Kombireise verbindet zwei vollkommen unterschiedliche Urlaubswelten: morgens Löwen, Elefanten und Giraffen in der afrikanischen Savanne beobachten und wenige Tage später barfuß an einem weißen Sandstrand auf Mauritius entlanglaufen. Gerade diese Gegensätze machen die Kombination so reizvoll. Während Kenia mit der Maasai Mara, Amboseli, Samburu, Ol Pejeta und zahlreichen weiteren Safari-Gebieten zu den besten Tierbeobachtungszielen Afrikas gehört, bietet Mauritius anschließend ausgezeichnete Resorts, türkisfarbene Lagunen, Korallenriffe, Berge, Wasserfälle und viel Ruhe.
Doch lohnt es sich tatsächlich, Kenia und Mauritius auf einer Reise miteinander zu kombinieren? Wie viele Tage sollte man für die Safari und wie viele für Mauritius einplanen? Welche Safari-Route ist sinnvoll? Kann man direkt von Nairobi nach Mauritius fliegen? Wann ist die beste Reisezeit für beide Länder gleichzeitig und wie teuer wird eine solche Reise?
Unsere Erfahrung aus der Planung von Afrika-Reisen ist eindeutig: Kenia und Mauritius gehören zu den besten Kombinationen für Reisende, die eine intensive Safari mit einem hochwertigen Badeurlaub verbinden möchten. Besonders gut funktioniert die Reise mit ungefähr sechs bis acht Safaritagen in Kenia und anschließend fünf bis sieben Nächten auf Mauritius. Bei zwei Wochen Gesamtzeit würden wir lieber weniger Safari-Gebiete intensiv erleben, anstatt jeden Tag mehrere Stunden zum nächsten Nationalpark zu fahren.
Ein weiterer Vorteil ist die Flugverbindung. Kenya Airways verbindet Nairobi derzeit nonstop mit Mauritius. Die reine Flugzeit zwischen Nairobi-Jomo Kenyatta und Mauritius beträgt ungefähr vier Stunden und 15 bis 20 Minuten. Flugtage und Flugzeiten ändern sich allerdings saisonal, weshalb die Safari unbedingt um den tatsächlichen Mauritius-Flug herum geplant werden sollte.
Wer die Reise zeitlich frei wählen kann, findet besonders zwischen Juli und Oktober sehr gute Bedingungen für die Kombination. Kenia bietet in dieser Zeit hervorragende Safari-Verhältnisse und in der Maasai Mara findet normalerweise der spektakulärste Abschnitt der Großen Migration statt. Mauritius befindet sich gleichzeitig in der trockeneren und kühleren Jahreszeit. Für uns ist insbesondere September bis Mitte Oktober eine der attraktivsten Überschneidungen beider Reiseziele.
Ja, insbesondere wenn Sie nach der Safari bewusst einen deutlichen Kontrast suchen. Ein Safari-Tag beginnt häufig bereits vor Sonnenaufgang. Stundenlang beobachten Sie Wildtiere, fahren über Pisten und wechseln während einer Rundreise mehrfach die Unterkunft. Das Erlebnis ist faszinierend, aber nicht unbedingt erholsam.
Mauritius funktioniert danach wie ein bewusster Gegenpol. Kein frühes Wecksignal für die Pirschfahrt, kein tägliches Kofferpacken und keine staubigen Safari-Straßen. Stattdessen verbringen Sie mehrere Nächte in demselben Resort, schwimmen im Indischen Ozean, schnorcheln, spielen Golf oder liegen einfach am Strand.
Genau deshalb würden wir immer zuerst die Safari und anschließend Mauritius planen. Andersherum funktioniert die Kombination zwar ebenfalls, fühlt sich unserer Meinung nach aber weniger harmonisch an. Wer eine Woche auf Mauritius entspannt und anschließend morgens um 5:30 Uhr für Game Drives aufstehen muss, beendet die Reise wesentlich aktiver, als er sie begonnen hat.
Safari zuerst und Badeurlaub danach bedeutet dagegen: Abenteuer, Eindrücke und intensive Tierbeobachtungen am Anfang – anschließend einige ruhige Tage, um alles zu verarbeiten.
Kenia ist eines der abwechslungsreichsten Safari-Länder Ostafrikas. Schon innerhalb einer Woche können Sie sehr unterschiedliche Landschaften erleben. In Amboseli stehen Elefanten vor dem Kilimandscharo, in der Maasai Mara dominieren weite Savannen und große Raubtierbestände, Samburu zeigt eine trockenere Landschaft und Tierarten wie Grevyzebra und Netzgiraffe, während Ol Pejeta besonders für seine Nashörner bekannt ist.
Mauritius besitzt dagegen keine klassische Safari-Tierwelt. Der Schwerpunkt liegt auf Stränden, Bergen, Lagunen, kreolischer Kultur, Wassersport, Golf und gehobenen Resorts.
Damit konkurrieren die beiden Reiseziele nicht miteinander, sondern ergänzen sich.
Bei einer Kombination aus Kenia-Safari und kenianischer Küste bleiben Sie kulturell und landschaftlich stärker innerhalb eines Landes. Das ist logistisch einfacher und oft günstiger. Mauritius liefert dagegen einen wesentlich stärkeren Kontrast und besitzt insbesondere im gehobenen Resortsegment eine enorme Auswahl.
Für Hochzeitsreisen finden wir Kenia und Mauritius deshalb besonders attraktiv.
Die ideale Reisedauer liegt unserer Meinung nach zwischen 14 und 18 Tagen.
Zehn Tage sind möglich, allerdings müssen Sie sich stark beschränken. Wir würden dann drei Nächte Maasai Mara mit fünf Nächten Mauritius kombinieren und Nairobi lediglich als Transit nutzen.
Bei 14 Tagen lässt sich bereits eine sehr ausgewogene Reise planen. Etwa sieben Nächte Kenia und sechs Nächte Mauritius sind ein hervorragender Kompromiss.
Mit 16 bis 18 Tagen können Sie die Safari erweitern und beispielsweise Amboseli oder Ol Pejeta ergänzen, ohne die Reise zu hektisch werden zu lassen.
Bei drei Wochen würden wir etwa zehn bis zwölf Nächte in Kenia und acht bis neun Nächte auf Mauritius einplanen. Dann können Sie auch Samburu oder mehrere Conservancies integrieren und Mauritius nicht ausschließlich als Strandverlängerung betrachten, sondern einige Tage für die Insel selbst verwenden.
Unser wichtigster Tipp lautet: Nicht zu viele Safari-Parks in zu wenig Zeit packen.
Die bisherige Version unserer Route verband beispielsweise Samburu, Solio, Aberdare beziehungsweise Naivasha und die Maasai Mara innerhalb weniger Tage. Das sieht auf einer Liste abwechslungsreich aus, erzeugt aber viele Transfers. Heute würden wir weniger Stationen mit jeweils mindestens zwei Nächten bevorzugen.
Für eine erste Reise würden wir bei zwei Wochen nicht versuchen, sämtliche bekannten Safari-Gebiete Kenias einzubauen. Unsere bevorzugte Route verbindet Nairobi beziehungsweise das zentrale Hochland, Ol Pejeta, Lake Naivasha und die Maasai Mara mit sechs Nächten Mauritius.
Der Ablauf bietet genügend Abwechslung, ohne dass die Safari nur noch aus Kofferpacken und Autofahrten besteht.
Nach dem internationalen Flug würden wir zunächst eine Nacht in Nairobi einplanen. Nach einem Nachtflug direkt mehrere Stunden in ein entferntes Safari-Gebiet zu fahren, ist zwar möglich, aber nicht besonders entspannt.
Abhängig von Ihrer Ankunftszeit können Sie beispielsweise das Giraffe Centre besuchen oder sich einfach im Hotel erholen.
Die Nacht in Nairobi hat außerdem einen logistischen Vorteil: Am folgenden Morgen beginnen Sie ausgeschlafen mit der eigentlichen Safari.
Am nächsten Morgen geht es in Richtung Mount Kenya nach Ol Pejeta.
Das private Schutzgebiet ist besonders für seine Nashornpopulation und seine vielfältige Tierwelt bekannt. Die Landschaft unterscheidet sich deutlich von der späteren Maasai Mara und bietet deshalb einen interessanten Einstieg in die Safari.
Bereits am Nachmittag unternehmen Sie Ihren ersten Game Drive.
Wir würden hier zwei Nächte verbringen. Dadurch steht Ihnen am folgenden Tag ein kompletter Safaritag zur Verfügung.
Heute geht es morgens und nachmittags auf Pirschfahrt.
Neben Nashörnern können unter anderem Elefanten, Büffel, Löwen, Giraffen und zahlreiche Antilopenarten beobachtet werden.
Der Vorteil eines Aufenthalts von zwei Nächten zeigt sich spätestens jetzt. Statt am Morgen bereits wieder die Koffer zu packen, können Sie den ganzen Tag im Schutzgebiet verbringen und Tierbeobachtungen nach Tageszeit planen.
Gerade für die erste Safari ist das wesentlich entspannter.
Nach dem Frühstück fahren Sie Richtung Great Rift Valley und Lake Naivasha.
Ein wichtiger Hinweis zur bisherigen Version dieses Artikels: Lake Naivasha ist kein Nationalpark. Rund um den Süßwassersee befinden sich jedoch verschiedene Schutzgebiete und Ausflugsmöglichkeiten.
Eine Bootsfahrt ist besonders interessant, weil sich häufig Flusspferde und zahlreiche Wasservögel beobachten lassen.
Alternativ können Sie Hell’s Gate National Park besuchen.
Eine Nacht reicht uns hier in einer zweiwöchigen Kombination normalerweise aus.
Heute fahren Sie in Richtung Maasai Mara.
Auch hier lohnt eine begriffliche Korrektur: Die Maasai Mara ist offiziell das Maasai Mara National Reserve, kein Nationalpark.
Je nach Lage Ihrer Unterkunft sollten Sie mit mehreren Stunden Fahrt rechnen. Gerade deshalb würden wir anschließend mindestens drei Nächte in der Mara bleiben.
Wenn Sie eine Lodge oder ein Camp in einer privaten Conservancy wählen, verändert sich das Safari-Erlebnis nochmals. Dort sind je nach Gebiet beispielsweise Nachtfahrten und teilweise Walking Safaris möglich, die innerhalb des National Reserve nicht in derselben Form angeboten werden.
Am Nachmittag folgt normalerweise bereits die erste Pirschfahrt.
Für uns sind drei Nächte das Minimum, wenn die Maasai Mara der Höhepunkt einer Kenia-Reise sein soll.
Sie haben damit zwei vollständige Tage und können verschiedene Bereiche erkunden.
Die Mara ist ganzjährig für außergewöhnlich gute Tierbeobachtungen bekannt. Löwen, Geparden, Elefanten, Giraffen, Büffel, Hyänen und zahlreiche Antilopenarten können zu jeder Jahreszeit beobachtet werden.
Zwischen ungefähr Juli und Oktober kommt zusätzlich die Große Migration hinzu. Magical Kenya beschreibt Juli bis Oktober als den dramatischsten Teil der Wanderung, wenn große Gnu- und Zebraherden in das Maasai-Mara-Ökosystem ziehen und den Mara River überqueren können.
Wichtig ist jedoch: Eine Flussüberquerung lässt sich niemals für einen bestimmten Tag garantieren. Die Tiere folgen Regen und frischem Gras und keinem festen Kalender.
Optional können Sie eine Ballonfahrt über der Mara buchen. Besonders bei einer Hochzeitsreise ist das ein außergewöhnliches Erlebnis.
Hier würde ich die bisherige Route besonders deutlich korrigieren.
Mit dem Auto morgens aus der Maasai Mara nach Nairobi zu fahren und anschließend einfach denselben Tag auf den Mauritius-Flug zu setzen, kann abhängig vom Flugplan unnötig riskant werden.
Unsere bevorzugte Variante ist ein Kleinflugzeug aus der Maasai Mara zum Wilson Airport in Nairobi. AirKenya bietet 2026 beispielsweise mehrere tägliche Mara-Verbindungen nach Wilson an. Die tatsächlichen Flugzeiten hängen vom Airstrip und Routing ab.
Von Wilson müssen Sie anschließend zum internationalen Jomo Kenyatta Airport wechseln.
Kenya Airways bedient Nairobi–Mauritius derzeit nonstop; die Flugzeit beträgt ungefähr vier Stunden und 15 bis 20 Minuten. Die Abflugzeiten unterscheiden sich allerdings je nach Wochentag und Saison deutlich.
Deshalb sollte die gesamte Safari rückwärts vom tatsächlichen NBO–MRU-Flug geplant werden.
Gibt es an Ihrem Reisetag einen späten Abendflug nach Mauritius, lässt sich der Übergang häufig sehr gut organisieren. Bei einem frühen Mittagsflug würden wir entweder bereits am Vortag nach Nairobi zurückkehren oder eine zusätzliche Nacht einplanen.
Genau dieser kleine logistische Punkt entscheidet darüber, ob die Kombination entspannt oder stressig beginnt.
Nach einer Woche Safari sind fünf komplette Tage auf Mauritius sehr angenehm.
Wir würden jetzt bewusst nicht jeden Tag einen Ausflug planen. Mauritius besitzt zwar zahlreiche Sehenswürdigkeiten, der Sinn dieser Kombination liegt aber gerade darin, nach der Safari etwas Tempo aus der Reise zu nehmen.
Ein oder zwei Ausflugstage reichen bei sechs Nächten vollkommen aus.
Interessant sind beispielsweise der Black River Gorges National Park, Chamarel mit seinen Landschaften und Wasserfällen, Le Morne, Bootsausflüge, Schnorcheln oder eine Tour durch den Norden.
Die restliche Zeit würden wir am Strand und im Resort verbringen.
Mauritius besitzt ganzjährig ein mildes tropisches Klima. Die offizielle Meteorologie unterscheidet einen warmen, feuchteren Sommer und einen kühleren, trockeneren Winter.
Am letzten Tag erfolgt der Transfer zum Sir Seewoosagur Ramgoolam International Airport.
Damit endet die Reise deutlich entspannter als nach einer letzten Safari-Etappe mit anschließendem Nachtflug.
Genau aus diesem Grund bevorzugen wir die Reihenfolge Kenia zuerst und Mauritius danach.
Wer nur zehn Tage zur Verfügung hat, sollte kompromisslos reduzieren.
Wir würden Nairobi möglichst nur als Transitpunkt nutzen und direkt beziehungsweise nach einer kurzen Übernachtung in die Maasai Mara fliegen.
Drei Nächte Mara ergeben bereits mehrere Game Drives und eine realistische Chance auf intensive Tierbeobachtungen.
Anschließend fliegen Sie über Nairobi nach Mauritius und verbringen dort ungefähr fünf Nächte.
Wir würden in zehn Tagen keinen zusätzlichen Amboseli-, Samburu- oder Naivasha-Baustein integrieren.
Jeder weitere Ort kostet Transferzeit, die bei einer so kurzen Reise wertvoller ist als ein zusätzliches Häkchen auf der Landkarte.
Eine kompakte Flugsafari passt hier deutlich besser als eine klassische Rundreise auf dem Landweg.
Vierzehn Tage sind unser bevorzugtes Minimum.
Sie können entweder die oben beschriebene Route mit Ol Pejeta, Lake Naivasha und Maasai Mara wählen oder eine südlichere Safari über Amboseli und anschließend die Mara planen.
Welche Variante besser ist, hängt stark von Ihren Prioritäten ab.
Für Nashörner und unterschiedliche Landschaften gefällt uns Ol Pejeta sehr gut.
Wenn der Kilimandscharo und große Elefantenherden ganz oben auf der Wunschliste stehen, würden wir stattdessen Amboseli integrieren. Kenya Wildlife Service bezeichnet Amboseli ausdrücklich als eines der besten Gebiete Afrikas, um große Elefantenherden aus der Nähe zu beobachten.
Danach sollten trotzdem mindestens fünf bis sechs Nächte Mauritius verbleiben.
Mit drei Wochen wird die Kombination besonders interessant.
Jetzt können Sie in Kenia zehn bis zwölf Nächte verbringen und die Safari deutlich ruhiger gestalten.
Eine mögliche Route führt von Nairobi über Samburu oder eine Conservancy im Norden nach Ol Pejeta, anschließend über Lake Naivasha in die Maasai Mara.
Alternativ kombinieren Sie Amboseli, Lake Naivasha und Mara.
Für sehr erfahrene Safari-Reisende können private Conservancies noch interessanter sein als möglichst viele Nationalparks.
Anschließend würden wir sieben bis acht Nächte auf Mauritius einplanen.
Bei dieser Aufenthaltsdauer lohnt es sich auch, die Insel intensiver kennenzulernen und nicht nur im Resort zu bleiben.
Nicht jeder bekannte Nationalpark muss Bestandteil einer Kenia Mauritius Kombireise sein.
Für eine erste Safari ist die Maasai Mara unserer Meinung nach die wichtigste Station. Sie bietet ganzjährig hervorragende Raubtierchancen und von Juli bis Oktober zusätzlich die Möglichkeit, die Große Migration zu erleben.
Amboseli ist die beste Ergänzung, wenn Ihnen Elefanten und die klassische Aussicht auf den Kilimandscharo wichtig sind.
Ol Pejeta würden wir Reisenden empfehlen, die großes Interesse an Nashörnern haben.
Samburu lohnt sich besonders ab einer längeren Reisedauer. Die trockenere Landschaft und spezialisierte Tierarten geben der Safari eine zusätzliche Dimension.
Lake Naivasha ist eher eine abwechslungsreiche Zwischenetappe als ein klassischer Safari-Höhepunkt.
Bei zwei Wochen würden wir maximal drei dieser Regionen miteinander kombinieren.
Für die erste Safari würden wir Ol Pejeta – Lake Naivasha – Maasai Mara – Mauritius wählen.
Die Route baut sich schön auf. Ol Pejeta bietet einen relativ entspannten Einstieg mit sehr guten Nashornchancen. Naivasha unterbricht die klassischen Game Drives mit See und Landschaft. Anschließend kommt mit der Maasai Mara der eigentliche Safari-Höhepunkt.
Danach folgt Mauritius.
Bei Reisenden, die unbedingt den Kilimandscharo sehen möchten, würden wir Ol Pejeta durch Amboseli ersetzen.
Wenn die Große Migration absolute Priorität hat, würden wir die Route noch stärker vereinfachen.
Dann sind mindestens vier Nächte Maasai Mara sinnvoll.
Ergänzt werden kann die Mara beispielsweise um Ol Pejeta oder Amboseli, anschließend geht es nach Mauritius.
Die Great Migration ist ein ganzjähriger Kreislauf im Serengeti-Mara-Ökosystem, der berühmte Abschnitt in Kenia konzentriert sich jedoch normalerweise auf die Monate Juli bis Oktober.
Gerade August und September gehören entsprechend zu den gefragtesten und teuersten Monaten.
Wer flexibel ist, findet September besonders interessant: Die Safari-Bedingungen sind hervorragend und Mauritius beginnt sich langsam aus den kühlsten Wintermonaten herauszubewegen.
Die beste Reisezeit muss bei einer Kombireise anders beurteilt werden als bei zwei separaten Urlauben.
Es reicht nicht, den perfekten Safari-Monat für Kenia oder den perfekten Strandmonat für Mauritius zu bestimmen. Entscheidend ist die Überschneidung guter Bedingungen.
Für uns ergeben sich drei besonders interessante Zeiträume.
Juli und August bieten hervorragende Safari-Bedingungen in Kenia und die Große Migration kann bereits in der Maasai Mara sein. Mauritius befindet sich jedoch im Winter. An den Küsten liegen die Tagestemperaturen weiterhin ungefähr im Bereich von 22 bis 28 °C, das Meer ist jedoch kühler und besonders die Ostküste kann windiger sein.
September und Oktober sind unsere Lieblingsmonate. In Kenia bleiben die Safari-Verhältnisse ausgezeichnet und die Migration kann weiterhin in der Mara erlebt werden. Auf Mauritius steigen die Temperaturen allmählich, während die Niederschläge niedrig sind. Die Mauritius Meteorological Services führen Oktober langfristig sogar als trockensten Monat der Insel.
Januar und Februar sind ebenfalls interessant für Kenia. Kenya Wildlife Service zählt Dezember bis März grundsätzlich zu den guten Monaten für Tierbeobachtungen. Mauritius ist zu dieser Zeit warm und das Meer sehr angenehm, allerdings ist es deutlich feuchter und der Zeitraum liegt innerhalb der tropischen Zyklonsaison.
Wenn wir einen einzigen Zeitraum wählen müssten, wäre es September bis etwa Mitte Oktober.
Juli ist einer der besten Safari-Monate in Kenia.
Die lange Trockenzeit erleichtert vielerorts Tierbeobachtungen und die Great Migration kann beginnen, größere Herden in die Maasai Mara zu bringen.
Auf Mauritius ist Winter.
Das bedeutet keinesfalls europäisches Winterwetter. An den Küsten bleibt es angenehm warm, allerdings sind Wasser und Luft kühler als im mauritischen Sommer.
Für Badeurlauber würden wir im Juli bevorzugt Nord- oder Westküste wählen.
Die Ostküste ist stärker den Passatwinden ausgesetzt und fühlt sich in den Wintermonaten teilweise deutlich frischer an.
August gehört zu den stärksten Monaten für Safari und Great Migration.
Entsprechend hoch sind allerdings auch Nachfrage und Preise in der Maasai Mara.
Für Mauritius gelten ähnliche Überlegungen wie im Juli.
Wer hauptsächlich am Strand liegen und sehr warmes Wasser möchte, findet andere Monate besser.
Wer dagegen angenehme Temperaturen, wenig Schwüle und aktive Tage bevorzugt, kann August sehr genießen.
Auch hier würden wir West und Nord gegenüber der windigeren Ostküste bevorzugen.
September ist für uns einer der besten Monate der gesamten Kombination.
Die Maasai Mara befindet sich weiterhin in einer hervorragenden Safari-Phase und große Herden können noch präsent sein.
Mauritius ist trocken, sonnig und beginnt langsam wärmer zu werden.
Die touristische Hochsaison rund um Weihnachten liegt noch weit entfernt.
Für Paare und Hochzeitsreisen würden wir September deshalb sehr weit oben einordnen.
Auch Oktober ist ausgezeichnet.
Die Great Migration kann sich noch in der Mara befinden, wobei genaue Herdenbewegungen jedes Jahr unterschiedlich verlaufen. Magical Kenya zählt Oktober weiterhin zum charakteristischen Migrationszeitraum.
Mauritius befindet sich gleichzeitig im Übergang vom Winter zum Sommer.
Die Meteorological Services bezeichnen Oktober als Übergangsmonat; langfristig gehört er außerdem zu den trockensten Monaten.
Für uns ist insbesondere die erste Oktoberhälfte hervorragend.
November ist ebenfalls möglich, aber die Bedingungen verändern sich.
In Kenia können die kurzen Regenfälle beginnen. Regen bedeutet allerdings keinesfalls, dass Safari nicht möglich wäre. Die Landschaft wird grüner und die Besucherzahlen können geringer sein.
Mauritius wechselt in den wärmeren Sommer.
Wer höhere Temperaturen und wärmeres Meer schätzt, kann diese Kombination sehr attraktiv finden.
Wir würden November Reisenden empfehlen, denen die Great Migration weniger wichtig ist und die eine ruhigere Safari bevorzugen.
Dezember kann wunderschön sein, insbesondere abseits der Weihnachts- und Neujahrswoche.
Kenia bietet wieder sehr gute Safari-Bedingungen und Mauritius ist sommerlich warm.
Rund um Weihnachten und Silvester steigen die Preise allerdings bei Flügen, Safari-Lodges und Mauritius-Resorts erheblich.
Wer budgetbewusst reist, sollte diesen Zeitraum meiden.
Januar und Februar gehören in Kenia grundsätzlich zu den guten Safari-Monaten.
Mauritius ist jetzt sehr warm und feucht. Die offiziellen Klimadaten zeigen Januar und Februar als die wärmsten Monate; Februar und März gehören gleichzeitig zu den niederschlagsreichsten.
Hinzu kommt die Zyklonsaison im südwestlichen Indischen Ozean, die offiziell vom 1. November bis 15. Mai definiert wird. Das bedeutet nicht, dass jeden Winterurlaub im Januar oder Februar ein Zyklon trifft. Das Wetterrisiko ist aber höher als im September oder Oktober.
Für garantiertere Strandbedingungen würden wir deshalb September und Oktober bevorzugen.
April bis Juni gehören in Kenia normalerweise zur ruhigeren Saison mit den langen Regenfällen. Kenya Wildlife Service nennt April bis Juni als Low Season und weist darauf hin, dass manche Parkstraßen dann einen 4×4 erfordern können.
Auch Mauritius befindet sich im April zunächst noch im feuchteren Sommer, bevor Mai den Übergang zum Winter markiert.
Diese Monate können preislich interessant sein, wären aber nicht unsere erste Empfehlung für eine klassische erste Kenia-Mauritius-Reise.
Die Wahl des Hotels auf Mauritius sollte nicht ausschließlich nach Hotelbewertungen erfolgen.
Die Jahreszeit und Inselseite sind ebenfalls wichtig.
Im mauritischen Winter zwischen ungefähr Mai und Oktober wehen regelmäßig Passatwinde aus östlicher beziehungsweise südöstlicher Richtung. Die offiziellen Wetterdaten zeigen beispielsweise für die Ostregion niedrigere Temperaturen und insbesondere im Winter relativ kräftige Winde.
Deshalb bevorzugen wir im Juli und August für einen klassischen Badeurlaub häufig West- und Nordküste.
Orte wie Flic en Flac, Wolmar, Trou aux Biches oder Grand Baie können dann besonders interessant sein.
Im September und Oktober wird die Auswahl breiter.
Während des mauritischen Sommers zwischen November und April sind grundsätzlich auch Ost- und Südküste sehr attraktiv, wobei lokale Mikroklimata natürlich immer eine Rolle spielen.
Die Nordküste eignet sich hervorragend für Reisende, die Strand, Restaurants und etwas mehr Infrastruktur wünschen.
Die Region rund um Grand Baie ist lebhafter als viele reine Resortregionen.
Trou aux Biches ist für Paare und Familien gleichermaßen interessant.
Im mauritischen Winter gehört der Norden für uns zu den sichersten Entscheidungen, wenn Badeurlaub im Mittelpunkt steht.
Die Westküste ist eine unserer bevorzugten Regionen für die Kombination mit Kenia.
Sie ist für spektakuläre Sonnenuntergänge bekannt und in den mauritischen Wintermonaten häufig windgeschützter als die Ostküste.
Flic en Flac und Wolmar besitzen zahlreiche hochwertige Resorts.
Weiter südlich liegt Le Morne mit einer der spektakulärsten Landschaftskulissen der Insel.
Wer im August oder September reist, würde von uns sehr häufig ein Hotel im Westen empfohlen bekommen.
Die Ostküste besitzt einige der luxuriösesten Resorts der Insel und wunderschöne Lagunen.
Gerade im mauritischen Winter kann sie jedoch windiger und etwas kühler sein.
Für Kitesurfer und aktive Gäste kann das ein Vorteil sein.
Wer dagegen im Juli ausschließlich warme, windstille Strandtage erwartet, sollte die Lage genauer prüfen.
Ab Oktober und insbesondere im mauritischen Sommer wird die Ostküste für klassischen Badeurlaub zunehmend attraktiver.
Kenia zuerst.
Wir würden diese Reihenfolge in den meisten Fällen empfehlen.
Die Safari ist der aktive und organisatorisch anspruchsvollere Teil. Frühes Aufstehen, Transfers und mehrere Unterkunftswechsel gehören dazu.
Mauritius ist anschließend der perfekte Ort zum Entspannen.
Auch psychologisch funktioniert diese Reihenfolge besser: Die Reise steigert sich zunächst in Richtung Safari-Höhepunkt und endet danach mit Erholung.
Einzige Ausnahme könnte eine besondere Flugkombination sein, bei der internationale Tarife deutlich günstiger in umgekehrter Richtung sind. Selbst dann würden wir prüfen, ob die Ersparnis den weniger harmonischen Ablauf rechtfertigt.
Ja.
Kenya Airways bietet aktuell Direktverbindungen zwischen Nairobi Jomo Kenyatta International Airport und Mauritius an. Die reine Flugzeit beträgt ungefähr vier Stunden und 15 bis 20 Minuten.
Das ist einer der wichtigsten Gründe, warum die Kombination überhaupt so gut funktioniert.
Allerdings bedeutet „Direktflug“ nicht automatisch „jeden Tag zur gleichen Uhrzeit“.
Der Flugplan kann je nach Saison unterschiedliche Wochentage und sowohl Tages- als auch Nachtflüge umfassen. Deshalb sollten Sie zuerst den konkreten NBO–MRU-Flug prüfen und danach den letzten Safaritag planen.
Wir würden niemals eine knappe Verbindung zwischen einer langen Autofahrt aus der Maasai Mara und einem internationalen Mauritius-Flug kalkulieren.
Bei der Reiseplanung sollte Nairobi derzeit als Hauptdrehkreuz für die Kombination betrachtet werden.
Kenya Airways verkauft zwar auch Verbindungen ab Mombasa nach Mauritius, diese müssen jedoch nicht zwangsläufig nonstop durchgeführt werden.
Wer eine klassische Safari in der Maasai Mara beendet, ist mit der Verbindung über Nairobi ohnehin besser positioniert.
Deshalb würden wir eine Kenia-Mauritius-Reise nicht künstlich bis Mombasa verlängern, nur um anschließend nach Mauritius zu fliegen.
Wenn Mauritius bereits als Badeziel feststeht, können Sie die kenianische Küste auslassen und diese Tage lieber für Safari oder Mauritius verwenden.
Die eleganteste Variante ist eine Flugsafari.
Am Morgen fliegen Sie von einem Airstrip in der Maasai Mara zum Wilson Airport in Nairobi.
AirKenya veröffentlicht für 2026 mehrere tägliche Verbindungen zwischen Mara-Airstrips und Wilson. Abhängig vom Flug können Ankünfte beispielsweise am Vormittag oder frühen Nachmittag liegen.
Danach erfolgt der Transfer auf der Straße vom Wilson Airport zum Jomo Kenyatta International Airport.
Dort beginnt der internationale Flug nach Mauritius.
Wichtig ist ein großzügiger Zeitpuffer. Nairobi-Verkehr kann unberechenbar sein und die beiden Flughäfen befinden sich nicht nebeneinander.
Bei einem sehr frühen Mauritius-Flug würden wir bereits am Vorabend nach Nairobi fliegen und dort übernachten.
Dieser Punkt wird bei vielen Kombireisen erstaunlich wenig beachtet.
Für Kenia gelten die jeweils aktuellen Einreise- und elektronischen Reisegenehmigungsregeln, die vor der Abreise geprüft werden sollten.
Bei Mauritius ist die Kombination mit Kenia besonders wegen der Gelbfieberbestimmungen relevant.
Die Regierung von Mauritius verlangt von Reisenden über einem Jahr einen Gelbfieber-Impfnachweis, wenn sie aus einem entsprechenden Risikogebiet einreisen. Kenia wird auf der offiziellen mauritischen Liste ausdrücklich als Gelbfiebergebiet geführt.
Für eine Kenia-Mauritius-Kombireise ist das ein wichtiger Unterschied zu einem direkten Mauritius-Urlaub aus Deutschland oder der Schweiz.
Die Gelbfieberimpfung beziehungsweise der Nachweis sollte deshalb frühzeitig mit einem Reisemediziner geklärt werden.
Nach den mauritischen Angaben wird der Impfnachweis zehn Tage nach einer erstmaligen Impfung gültig.
Dieser Punkt gehört unserer Meinung nach unbedingt in jede seriöse Planung einer Kenia-Mauritius-Reise.
Auch beim Malariathema unterscheiden sich die beiden Reiseziele deutlich.
In Kenia besteht in zahlreichen Safari-Gebieten unterhalb von 2.500 Metern Malariarisiko. Das CDC schließt ausdrücklich auch Game Parks ein und nennt abhängig vom persönlichen Risikoprofil verschiedene mögliche Medikamente zur Chemoprophylaxe.
Mauritius selbst ist dagegen von der WHO seit 1973 als malariafrei zertifiziert.
Das bedeutet jedoch nicht, dass eine für Kenia verordnete Prophylaxe bei der Landung auf Mauritius automatisch beendet wird.
Je nach verwendetem Medikament muss die Einnahme nach Verlassen des Malariagebietes noch für einen bestimmten Zeitraum fortgeführt werden.
Die genaue Vorsorge und Einnahmedauer sollte individuell mit einem Tropen- oder Reisemediziner besprochen werden.
Auch auf Mauritius ist Mückenschutz sinnvoll. Aktuell gab es 2026 beispielsweise einen Chikungunya-Ausbruch, worauf das CDC ausdrücklich hingewiesen hat.
Die Preisspanne ist erheblich.
Eine Safari ist generell einer der teuersten Bestandteile einer Afrika-Reise, weil Parkgebühren, privates Fahrzeug, Fahrer beziehungsweise Guide, Lodges, Mahlzeiten und häufig Inlandsflüge enthalten sind.
Mauritius kann anschließend von einem guten Vier-Sterne-Hotel bis zu extrem hochwertigen Luxusresorts reichen.
Für eine individuell geplante private Reise würden wir deshalb grob mit folgenden Dimensionen rechnen: Eine gute Mittelklasse-Kombination landet häufig ungefähr im Bereich von 4.500 bis 6.500 Euro pro Person, gehobene Reisen eher bei 6.000 bis 9.000 Euro, während hochwertige Flugsafaris und exklusive Mauritius-Resorts deutlich darüber liegen können.
Diese Werte sind lediglich Orientierung. Gerade die Maasai Mara im August und Mauritius über Weihnachten können erheblich teurer sein.
Der größte Hebel ist die Reisezeit.
Wer die Hauptsaison der Great Migration nicht benötigt, spart häufig erheblich, wenn er beispielsweise im November oder während einer anderen Schulterzeit reist.
Der zweite Hebel ist die Safari-Route.
Jeder Inlandsflug und jeder zusätzliche Park erhöht die Kosten.
Drei Nächte Maasai Mara plus eine zweite Region können deshalb nicht nur entspannter, sondern auch günstiger sein als eine Rundreise durch fünf Safari-Gebiete.
Auf Mauritius müssen es nicht automatisch sieben Nächte All Inclusive im teuersten Fünf-Sterne-Resort sein.
Halbpension reicht vielen Reisenden vollkommen aus.
Bei Flitterwochen lohnt es sich dagegen, gezielt nach Honeymoon-Angeboten zu fragen. Viele Resorts bieten spezielle Leistungen oder Rabatte für frisch verheiratete Paare.
Für Hochzeitsreisen gehört diese Kombination zu unseren Favoriten in Afrika.
Die Safari liefert außergewöhnliche gemeinsame Erlebnisse, während Mauritius anschließend den klassischen romantischen Strandurlaub bietet.
Bei einer Hochzeitsreise würden wir weniger Unterkünfte und dafür hochwertigere Lodges wählen.
Drei Nächte in einem atmosphärischen Camp in der Maasai Mara sind unserer Meinung nach romantischer als jede Nacht ein anderes Safari-Hotel.
Optional kommt eine Ballonfahrt über der Mara hinzu.
Auf Mauritius würden wir ein kleineres, hochwertiges Resort oder eine ruhig gelegene Suite bevorzugen.
Sechs oder sieben Nächte sind ideal.
Auch mit Kindern kann die Kombination hervorragend funktionieren.
Wichtig ist eine altersgerechte Safari-Planung.
Lange Transferstrecken und ganztägige Pirschfahrten können für kleinere Kinder anstrengend werden. Wir würden deshalb wenige Lodges mit jeweils mehreren Übernachtungen auswählen.
Mauritius ist anschließend besonders familienfreundlich.
Viele Resorts verfügen über Familienzimmer, Pools, Kids Clubs und flache Lagunen.
Dadurch funktioniert die zweite Reisewoche völlig anders als die erste.
Mit Kindern würden wir insgesamt mindestens 14, besser 16 Tage einplanen.
Diese Frage lässt sich vor allem über Budget, Zeit und gewünschtes Reisegefühl beantworten.
Diani Beach ist wesentlich einfacher zu kombinieren. Sie bleiben in Kenia und können beispielsweise eine Safari durch Amboseli und Tsavo direkt an der Küste enden lassen. Die zusätzlichen internationalen Flugkosten nach Mauritius entfallen.
Für eine Reise von zehn bis zwölf Tagen würden wir deshalb oft Safari plus Diani empfehlen.
Mauritius lohnt sich besonders, wenn Sie mindestens zwei Wochen Zeit haben, einen deutlicheren Kontrast möchten oder besonderen Wert auf Resortqualität, Golf, Spa und eine eigenständige Inselreise legen.
Für Hochzeitsreisen sehen wir Mauritius häufig vorne.
Für Familien und preisbewusste Reisende kann Diani die praktischere Lösung sein.
Sansibar liegt näher an den klassischen ostafrikanischen Safari-Routen und lässt sich besonders gut mit Tansania kombinieren.
Auch von Kenia ist eine Kombination möglich.
Sansibar bietet starke Swahili-Kultur, Stone Town und wunderschöne Strände.
Mauritius fühlt sich dagegen organisierter und resortorientierter an und besitzt eine sehr ausgeprägte Infrastruktur für hochwertige Badeferien.
Wer authentische ostafrikanische Kultur und Strand kombinieren möchte, kann Sansibar bevorzugen.
Wer nach Safari bewusst in ein komfortables Inselresort wechseln möchte, wird Mauritius häufig attraktiver finden.
Die Seychellen sind landschaftlich vielleicht noch spektakulärer und punkten mit außergewöhnlichen Granitstränden.
Mauritius bietet dafür eine größere Hotelauswahl, mehr Aktivitäten und häufig ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.
Auch für Familien ist Mauritius meistens unkomplizierter.
Für eine exklusive Hochzeitsreise mit möglichst spektakulären Stränden können die Seychellen gewinnen.
Für eine vielseitige Safari-und-Bade-Kombination würden wir Mauritius häufiger wählen.
Eine Kenia-Reise lässt sich natürlich auch mit Tansania kombinieren.
Wer maximale Safari-Intensität möchte, kann Maasai Mara und Serengeti miteinander verbinden.
Das ist ein großartiges Erlebnis, aber keine Erholungsreise.
Nach acht oder zehn Tagen Game Drives finden viele Reisende einige Tage Strand ausgesprochen angenehm.
Deshalb würden wir bei einer klassischen zweiwöchigen Hochzeits- oder Urlaubsreise nicht versuchen, Kenia, Tansania und Mauritius gleichzeitig unterzubringen.
Zwei Länder reichen vollkommen aus.
Beide Varianten funktionieren.
Eine Safari auf dem Landweg ist günstiger und zeigt Ihnen mehr vom Land. Die Fahrt durch das Rift Valley, kleine Ortschaften und landwirtschaftliche Regionen gehört zum Erlebnis.
Eine Flugsafari spart enorm viel Zeit.
Gerade bei einer kurzen Kenia-Mauritius-Kombination würden wir deshalb zumindest die Strecke aus der Maasai Mara zurück nach Nairobi fliegen.
Wer nur zehn Tage hat, kann sogar Nairobi–Mara–Nairobi komplett per Kleinflugzeug organisieren.
Bei drei Wochen darf die Reise dagegen gerne teilweise über Land erfolgen.
Auf Safari würden wir die Lage immer höher gewichten als einen zusätzlichen Hotelstern.
Ein hervorragendes Camp direkt in oder an einem Schutzgebiet spart täglich Transferzeit und ermöglicht bessere Game Drives.
In der Maasai Mara kann außerdem die Wahl zwischen National Reserve und privater Conservancy wichtiger sein als die Frage, ob ein Camp vier oder fünf Sterne besitzt.
Auf Mauritius verändert sich die Priorität.
Dort verbringen Sie sehr viel mehr Zeit in der Unterkunft. Strandqualität, Zimmer, Pool, Restaurants und Verpflegung werden deshalb wichtiger.
Wenn das Budget begrenzt ist, würden wir lieber bei der Safari nicht an der Lage sparen und auf Mauritius eine gute Vier-Sterne-Unterkunft statt eines Luxusresorts wählen.
Nach einer Safari mit meist inkludierter Vollpension wirkt All Inclusive zunächst attraktiv.
Notwendig ist es aber nicht immer.
Wer ein abgelegenes Resort bucht und hauptsächlich am Strand bleiben möchte, kann All Inclusive sinnvoll finden.
Wer Mauritius erkunden, Restaurants ausprobieren und Tagesausflüge unternehmen möchte, ist mit Halbpension flexibler.
Wir würden deshalb nicht automatisch All Inclusive buchen.
Entscheidend ist die Lage des Hotels und der geplante Tagesablauf.
Mauritius ist wesentlich mehr als nur Strand.
Nach mehreren entspannten Tagen lohnt sich ein Ausflug in den Südwesten.
Le Morne, Chamarel und der Black River Gorges National Park lassen sich gut miteinander kombinieren.
Auch Bootsausflüge, Schnorcheln und Tauchen sind beliebt.
Golfer finden mehrere hervorragende Plätze.
Trotzdem würden wir eine typische „jeden Tag eine Sehenswürdigkeit“-Rundreise vermeiden.
Der Safari-Teil war bereits intensiv genug.
Der größte Fehler ist eine zu voll gepackte Safari.
Fünf Safari-Gebiete in sieben Tagen klingen auf dem Papier beeindruckend, bedeuten in der Realität sehr viel Transferzeit.
Der zweite Fehler ist, den Nairobi-Mauritius-Flug erst nach der Safari-Route zu buchen.
Wir würden genau andersherum planen: Zuerst internationalen Flug beziehungsweise konkreten Verbindungstag bestimmen, danach die Safari so gestalten, dass ausreichend Puffer vorhanden ist.
Der dritte Fehler ist die falsche Mauritius-Küste im Winter.
Ein wunderschönes Resort an einer windigen Küste kann im Juli deutlich weniger zum gewünschten Badeurlaub passen als ein Hotel im Westen.
Der vierte Fehler ist, die Gelbfieberbestimmungen zu vergessen.
Wer aus Kenia nach Mauritius einreist, muss diese Frage anders betrachten als ein Reisender, der direkt aus Europa kommt.
Und schließlich würden wir Mauritius nicht auf drei Nächte verkürzen. Für den zusätzlichen Flug lohnt sich die Kombination unserer Meinung nach erst ab ungefähr fünf Nächten.
Ja. Mauritius wurde bereits 1973 von der WHO als malariafrei zertifiziert.
Das ist ein angenehmer Unterschied zum vorherigen Safari-Teil in Kenia.
Trotzdem sollte Mückenschutz nicht vollkommen eingestellt werden, da andere mückenübertragene Erkrankungen vorkommen können.
Wer aufgrund der Kenia-Reise eine Malariaprophylaxe einnimmt, muss außerdem das vom Arzt vorgegebene Einnahmeschema nach Verlassen Kenias fortführen.
Diese Frage ist bei genau dieser Kombination besonders wichtig.
Mauritius verlangt einen internationalen Gelbfieberimpfnachweis von Reisenden, die aus entsprechenden Risikogebieten kommen. Kenia wird von Mauritius ausdrücklich auf dieser Liste geführt.
Damit unterscheidet sich Ihre Einreise nach Mauritius von einem direkten Flug aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
Die genauen Voraussetzungen sollten unmittelbar vor Abreise nochmals offiziell geprüft und mit einer reisemedizinischen Beratungsstelle besprochen werden.
Nicht grundsätzlich – aber anders.
Diani, Watamu und andere Küstenorte Kenias besitzen wunderschöne Strände und machen die Reise logistischer einfacher.
Mauritius bietet dafür einen stärkeren Kontrast.
Sie wechseln nicht nur vom Busch an den Strand, sondern in ein neues Land mit anderer Kultur, Landschaft und touristischer Infrastruktur.
Wer einfach fünf ruhige Strandtage möchte, braucht Mauritius nicht zwingend.
Wer aus der Reise bewusst zwei sehr unterschiedliche Urlaubserlebnisse machen möchte, für den lohnt sich der zusätzliche Flug.
Bei 10 Tagen würden wir drei Nächte Maasai Mara und fünf Nächte Mauritius wählen und Transfers so weit wie möglich fliegen.
Bei 14 Tagen würden wir Nairobi, Ol Pejeta, Lake Naivasha, drei Nächte Maasai Mara und anschließend sechs Nächte Mauritius kombinieren.
Bei 16 bis 18 Tagen würden wir zusätzlich Amboseli oder Samburu integrieren.
Bei 21 Tagen würden wir etwa elf Nächte Kenia und acht Nächte Mauritius planen und beide Reiseziele deutlich langsamer erleben.
Wenn Great Migration Priorität hat, würden wir andere Safari-Parks reduzieren und stattdessen vier Nächte Mara buchen.
Die Kombination ist ideal für Reisende, die nicht zwischen Erlebnisreise und Erholungsurlaub wählen möchten.
Paare und Hochzeitsreisende profitieren besonders von dem starken Kontrast.
Familien bekommen zuerst einen außergewöhnlichen Natururlaub und anschließend eine unkomplizierte Resortwoche.
Safari-Einsteiger können einige der berühmtesten Wildtiergebiete Afrikas erleben, ohne die gesamte Reise im Geländewagen verbringen zu müssen.
Weniger geeignet ist die Kombination für Reisende mit weniger als zehn Tagen oder sehr kleinem Budget.
In solchen Fällen würden wir Safari und kenianische Küste bevorzugen.
Lassen sich Kenia und Mauritius gut kombinieren? Ja. Nairobi und Mauritius sind derzeit durch Nonstop-Flüge miteinander verbunden. Dadurch eignet sich Mauritius sehr gut als Badeverlängerung nach einer Kenia-Safari.
Wie lange dauert der Flug von Kenia nach Mauritius? Ein Nonstop-Flug von Nairobi nach Mauritius dauert ungefähr vier Stunden und 15 bis 20 Minuten.
Wie lange sollte man für Kenia und Mauritius einplanen? Wir empfehlen mindestens 14 Tage. Ideal sind 14 bis 18 Tage.
Wie viele Tage Safari sind sinnvoll? Für eine erste Reise würden wir sechs bis acht Nächte Safari einplanen.
Wie viele Tage Mauritius? Mindestens fünf, besser sechs oder sieben Nächte.
Was ist die beste Reisezeit für Kenia und Mauritius? Besonders gut gefallen uns September und die erste Oktoberhälfte. Kenia bietet sehr gute Safari-Bedingungen, während Mauritius trocken und zunehmend warm ist.
Kann man die Great Migration mit Mauritius kombinieren? Ja. Reisen Sie ungefähr zwischen Juli und Oktober und planen Sie mehrere Nächte in der Maasai Mara ein.
Was kostet Kenia und Mauritius? Gute zweiwöchige Reisen beginnen am Markt teilweise ab rund 4.400 Euro pro Person. Individuelle private Safaris mit hochwertigen Lodges und guten Mauritius-Resorts liegen häufig höher.
Welche Mauritius-Küste ist im August am besten? Für klassischen Badeurlaub bevorzugen wir im mauritischen Winter häufig die West- oder Nordküste.
Sollte man zuerst Mauritius oder Kenia besuchen? Wir empfehlen zuerst Kenia und anschließend Mauritius.
Braucht man einen Gelbfiebernachweis? Für die Weiterreise aus Kenia nach Mauritius ist dieses Thema relevant, weil Mauritius Kenia ausdrücklich als Gelbfieber-Risikogebiet aufführt.
Gibt es Malaria auf Mauritius? Mauritius ist von der WHO als malariafrei zertifiziert. In Kenia besteht dagegen in vielen Safari-Regionen Malariarisiko.
Ist Kenia Mauritius für Flitterwochen geeignet? Sehr. Für uns gehört die Kombination sogar zu den attraktivsten Hochzeitsreisen Afrikas.
Eine Kenia Mauritius Kombireise gehört für uns zu den schönsten Möglichkeiten, Safari und Badeurlaub miteinander zu verbinden. Kaum eine andere Kombination schafft innerhalb von zwei Wochen einen so starken Kontrast zwischen Abenteuer und Erholung.
In Kenia erleben Sie einige der berühmtesten Tiergebiete Afrikas. Die Maasai Mara bietet ganzjährig außergewöhnliche Tierbeobachtungen und zwischen Juli und Oktober zusätzlich die Chance auf die Große Migration. Amboseli begeistert mit Elefanten und Kilimandscharo, während Ol Pejeta besonders für Nashörner interessant ist.
Anschließend wechseln Sie innerhalb von rund vier Flugstunden in eine vollkommen andere Welt. Auf Mauritius warten weiße Sandstrände, warme Lagunen, hervorragende Resorts, kreolische Küche und eine Landschaft, die weit mehr bietet als nur Strand.
Für eine zweiwöchige Reise würden wir nicht mehr als drei Safari-Stationen wählen und anschließend mindestens sechs Nächte Mauritius einplanen. Bei zehn Tagen sollte die Safari auf die Maasai Mara konzentriert werden. Ab 16 oder 18 Tagen kann die Route deutlich abwechslungsreicher werden.
Als beste Reisezeit gefällt uns September bis Mitte Oktober besonders gut. Die Safari-Bedingungen in Kenia sind hervorragend, die Great Migration kann noch in der Maasai Mara erlebt werden und Mauritius befindet sich in einer trockenen, zunehmend wärmeren Übergangsphase.
Bei der Planung sollten drei Details besonders beachtet werden: Der aktuelle Nairobi-Mauritius-Flugplan bestimmt den letzten Safaritag, die Mauritius-Küste sollte zur Jahreszeit passen und wegen der Einreise aus Kenia muss der Gelbfiebernachweis rechtzeitig berücksichtigt werden.
Wenn diese Punkte stimmen, funktioniert die Reise nahezu perfekt: erst Safari, dann Mauritius. Erst Löwen und Elefanten, dann Strand und Indischer Ozean.
Genau deshalb würden wir Kenia und Mauritius insbesondere Paaren, Hochzeitsreisenden, Familien und Safari-Einsteigern empfehlen, die nicht einfach zwei Wochen Urlaub machen möchten, sondern innerhalb einer einzigen Reise zwei vollkommen unterschiedliche Erlebnisse suchen.
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