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Flitterwochen – aber wohin? Kaum eine Reise wird mit so vielen Erwartungen geplant wie die Hochzeitsreise. Schließlich soll sie nicht einfach nur der nächste Urlaub nach der Hochzeit sein, sondern eine Reise, an die Sie sich noch viele Jahre erinnern. Manche Paare träumen von einer Villa über dem türkisfarbenen Meer auf den Malediven, andere möchten morgens Löwen in der Serengeti beobachten und einige Tage später an einem weißen Strand auf Sansibar liegen. Wieder andere können mit zwei Wochen Nichtstun am Strand überhaupt nichts anfangen und möchten Japan entdecken, durch Costa Rica fahren, auf Bali Tempel und Reisfelder erleben oder mit dem Mietwagen durch Südafrika reisen.
Genau deshalb gibt es nicht das eine beste Flitterwochenziel. Die perfekte Hochzeitsreise hängt vor allem von vier Fragen ab: Wann möchten Sie reisen, wie lange haben Sie Zeit, welches Budget steht zur Verfügung und wie möchten Sie Ihre Tage verbringen? Erst wenn diese Punkte geklärt sind, lässt sich sinnvoll entscheiden, ob beispielsweise die Malediven, Mauritius, Tansania, Thailand, Bali, Costa Rica, Japan oder Griechenland am besten zu Ihnen passen.
Die Reisezeit ist besonders entscheidend. Ein paradiesisches Reiseziel kann zum falschen Monat enttäuschen. Während auf den Malediven im europäischen Winter besonders gute Bedingungen herrschen, ist der europäische Sommer beispielsweise hervorragend für eine Safari in Ostafrika. Mauritius wiederum lässt sich fast ganzjährig bereisen, wobei Küste und Jahreszeit bei der Hotelwahl eine Rolle spielen. Bali funktioniert klimatisch zu anderen Monaten besonders gut als Thailand, und selbst innerhalb der Karibik unterscheiden sich die Bedingungen erheblich.
Genauso wichtig ist der Reisestil. Nach Monaten intensiver Hochzeitsplanung möchten manche Paare nur noch ausschlafen, frühstücken, schwimmen und überhaupt keine Entscheidungen mehr treffen. Andere möchten gerade die Hochzeitsreise nutzen, um gemeinsam etwas Außergewöhnliches zu erleben. Eine Safari, ein Roadtrip oder eine Rundreise kann dann viel stärker in Erinnerung bleiben als ein klassischer Badeurlaub.
Dieser Ratgeber soll deshalb nicht einfach eine weitere Liste schöner Flitterwochenziele sein. Er soll Ihnen helfen, tatsächlich herauszufinden, wohin Ihre Flitterwochen gehen sollten. Wir vergleichen klassische und außergewöhnliche Ziele, betrachten Reisezeiten, Budgets, Reisedauer und unterschiedliche Arten von Hochzeitsreisen und zeigen, welche Destination zu welchem Paar passt.
Wenn Sie hauptsächlich von weißem Sand, türkisfarbenem Meer, Privatsphäre und einem außergewöhnlichen Resort träumen, gehören die Malediven, Seychellen und Mauritius zu den stärksten Kandidaten. Die Malediven sind ideal für Paare, die wirklich abschalten möchten. Die Seychellen bieten zusätzlich spektakuläre Natur und Inselhopping, während Mauritius mehr Abwechslung, Restaurants, Ausflüge, Golf und eine größere Auswahl unterschiedlicher Hotels ermöglicht.
Wenn Sie Strand und Abenteuer miteinander verbinden möchten, sehen wir Tansania mit Safari und Sansibar, Kenia mit Safari und Mauritius oder Diani Beach sowie Südafrika mit Mauritius als besonders attraktive Kombinationen. Hier entstehen praktisch zwei Reisen innerhalb einer einzigen Hochzeitsreise.
Für Paare, die Kultur, Essen, Natur und Strand verbinden möchten, sind Thailand, Vietnam, Sri Lanka, Bali und Japan hervorragend geeignet. Wer Europa nicht verlassen möchte, findet insbesondere in Griechenland, Italien, Portugal und auf einzelnen spanischen Inseln sehr romantische Möglichkeiten.
Abenteuerlustigen Paaren würden wir Costa Rica, Namibia, Botswana, Südafrika, Neuseeland, Patagonien oder Island empfehlen. Wer dagegen vor allem außergewöhnlichen Luxus und maximale Privatsphäre sucht, findet auf den Malediven, den Seychellen, in Französisch-Polynesien sowie in einigen exklusiven Safari-Camps Afrikas einige der spektakulärsten Hochzeitsreisen der Welt.
Viele Paare machen bei der Planung denselben Fehler. Sie beginnen mit der Frage, welches Land am schönsten ist. Sinnvoller ist es, zunächst festzulegen, wie sich die Flitterwochen anfühlen sollen.
Möchten Sie nach der Hochzeit hauptsächlich Ruhe oder wollen Sie jeden Tag etwas erleben? Wollen Sie in zwei Wochen einmal den Koffer auspacken oder fünf verschiedene Unterkünfte kennenlernen? Ist ein perfekter Strand wichtiger als Kultur? Würden Sie für außergewöhnliche Tierbeobachtungen morgens um fünf Uhr aufstehen? Möchten Sie individuell reisen oder sich zwei Wochen lang um nichts kümmern?
Schon diese Fragen schließen viele Ziele aus. Wer nicht gerne stillsitzt, wird möglicherweise auch im schönsten Malediven-Resort nach fünf Tagen unruhig. Ein Paar, das nach einer großen Hochzeit vollkommen erschöpft ist, wird wiederum nicht unbedingt glücklich, wenn bereits am zweiten Honeymoon-Tag eine Rundreise mit täglichem Hotelwechsel beginnt.
Unsere bevorzugte Lösung besteht häufig aus einer Kombination: zuerst erleben, anschließend entspannen. Genau deshalb funktionieren Safari und Strand, Rundreise und Insel oder Stadt und Resort bei Flitterwochen besonders gut.
Kaum ein Reiseziel ist so eng mit Flitterwochen verbunden wie die Malediven. Kleine tropische Inseln, puderweißer Sand, türkisfarbene Lagunen und Villen direkt über dem Wasser entsprechen ziemlich genau dem klassischen Bild einer Hochzeitsreise.
Der große Vorteil der Malediven liegt in der Privatsphäre. Viele Resorts befinden sich auf einer eigenen Insel. Nach Ihrer Ankunft müssen Sie keine Mietwagenroute planen, keinen Tisch in einem Restaurant reservieren und nicht jeden Morgen überlegen, was Sie heute unternehmen. Der Alltag reduziert sich auf Frühstück, Meer, Schnorcheln, Spa, Essen und vielleicht einen Bootsausflug.
Für Paare, die nach der Hochzeit vor allem Ruhe suchen, kann das perfekt sein. Gleichzeitig liegt genau darin der mögliche Nachteil. Wer Kultur, Städte und häufige Ausflüge liebt, kann sich nach einigen Tagen eingeengt fühlen.
Besonders romantisch sind Villen mit privatem Pool, direktem Lagunenzugang oder eigenem Strandabschnitt. Allerdings würden wir nicht automatisch die teuerste Overwater Villa buchen. Eine hochwertige Beach Villa kann mehr Privatsphäre bieten und ermöglicht es, direkt aus dem Zimmer barfuß auf den Strand zu gehen.
Für klassische Flitterwochen würden wir ungefähr sieben bis zehn Nächte einplanen. Bei einer längeren Reise lassen sich die Malediven beispielsweise mit Sri Lanka kombinieren. Dadurch entstehen zuerst Kultur und Rundreise und anschließend vollkommen entspannte Strandtage.
Mauritius ist für uns eines der vielseitigsten klassischen Flitterwochenziele. Die Insel bietet hochwertige Resorts und wunderschöne Strände, gleichzeitig aber genug Aktivitäten, um auch nach zehn Tagen nicht das Gefühl zu haben, auf einer kleinen Hotelinsel festzusitzen.
Sie können wandern, Wasserfälle besuchen, durch den Black River Gorges National Park fahren, kleine Ortschaften erkunden, schnorcheln, tauchen oder Golf spielen. Hinzu kommen Einflüsse afrikanischer, indischer, chinesischer und europäischer Kultur, die besonders in der Küche deutlich werden.
Gerade Paare mit leicht unterschiedlichen Urlaubsvorstellungen finden Mauritius häufig ideal. Einer möchte am Strand liegen, der andere möchte nicht sieben Tage lang ausschließlich am Pool sitzen. Auf Mauritius lässt sich beides miteinander verbinden.
Ein weiterer Vorteil ist die große Hotelauswahl. Es gibt internationale Luxusresorts, kleine Boutique-Hotels, große familienfreundliche Anlagen und sehr exklusive Adults-only-Konzepte.
Für Hochzeitsreisende ist die richtige Küste wichtig. Im mauritischen Winter können West- und Nordküste häufig angenehmer für einen klassischen Badeurlaub sein, während die Ostküste stärker den Passatwinden ausgesetzt sein kann. Das sollte bei der Hotelauswahl stärker berücksichtigt werden als ein kleiner Unterschied bei Hotelbewertungen.
Die Seychellen gehören landschaftlich zu den beeindruckendsten Flitterwochenzielen überhaupt. Riesige Granitfelsen, tropische Vegetation und helle Sandbuchten schaffen Bilder, die kaum künstlicher gestaltet werden könnten.
Der wesentliche Unterschied zu den Malediven besteht darin, dass die Seychellen stärker zum Entdecken einladen. Mahé, Praslin und La Digue unterscheiden sich und lassen sich miteinander kombinieren. Statt zwei Wochen in demselben Resort zu verbringen, können Sie Inselhopping planen.
La Digue lässt sich beispielsweise hervorragend mit dem Fahrrad erkunden. Praslin verbindet schöne Strände mit tropischer Natur und Mahé bietet die größte Vielfalt an Hotels, Restaurants und Landschaften.
Für Flitterwochen gefällt uns eine Kombination aus zwei Inseln besonders gut. Mehr als drei Inseln würden wir bei zwei Wochen allerdings vermeiden, weil zu viele Transfers die gewünschte Ruhe zerstören.
Die Seychellen sind normalerweise teurer als viele Ziele in Südostasien, bieten dafür aber außergewöhnliche Landschaft und zahlreiche kleine, romantische Unterkünfte.
Wer sich zwischen Abenteuer und Strand nicht entscheiden möchte, sollte Tansania ganz oben auf die Liste setzen. Eine Safari durch Tarangire, Ngorongoro und Serengeti und anschließend einige Tage auf Sansibar gehört für uns zu den eindrucksvollsten Hochzeitsreisen überhaupt.
Der Reiz liegt im extremen Kontrast. Während der ersten Woche beginnen die Tage teilweise vor Sonnenaufgang. Sie beobachten Löwen, Elefanten, Giraffen und möglicherweise die Great Migration. Sie schlafen in kleinen Safari-Camps, essen unter dem Sternenhimmel und erleben jeden Tag eine andere Landschaft.
Anschließend steigen Sie in ein Kleinflugzeug und befinden sich wenige Stunden später am Indischen Ozean. Auf Sansibar verändert sich der gesamte Tagesrhythmus. Jetzt können Sie ausschlafen, schwimmen, eine Massage buchen oder einfach mehrere Stunden nichts tun.
Für eine Hochzeitsreise würden wir unbedingt eine private Safari bevorzugen. Ein eigenes Fahrzeug mit Guide gibt Ihnen wesentlich mehr Freiheit und Privatsphäre als eine Gruppensafari.
Ideal sind ungefähr sechs bis acht Safarinächte und fünf bis sieben Nächte Sansibar. Bei zwei Wochen ist die Kombination bereits sehr gut möglich. Wer drei Wochen hat, kann die Serengeti ausführlicher erleben oder eine ruhigere Insel wie Pemba oder Mafia ergänzen.
Kenia eignet sich ebenfalls hervorragend für Flitterwochen. Besonders die Maasai Mara bietet eine hohe Tierdichte und einige der romantischsten Safari-Camps Ostafrikas.
Eine typische Hochzeitsreise kombiniert mehrere Nächte in der Mara mit Amboseli oder einem Schutzgebiet im zentralen Kenia. Anschließend folgen Badeferien an der kenianischen Küste, auf Sansibar, den Seychellen oder Mauritius.
Der große Vorteil Kenias ist die hervorragende Auswahl kleiner, hochwertiger Safari-Camps. Private Conservancies rund um die Maasai Mara bieten zudem Möglichkeiten wie Nachtfahrten und Walking Safaris.
Von ungefähr Juli bis Oktober kann außerdem die Große Migration in der Maasai Mara erlebt werden. Die bekannten Flussüberquerungen lassen sich allerdings nie für einen bestimmten Tag garantieren.
Für eine besonders abwechslungsreiche Hochzeitsreise gefällt uns Kenia mit Mauritius sehr gut. Safari und Inselurlaub fühlen sich dabei wie zwei komplett unterschiedliche Reisen an.
Südafrika ist perfekt für Paare, die sich nicht auf Safari oder Strand festlegen möchten. Kaum ein anderes Land lässt sich so abwechslungsreich gestalten.
Sie können zunächst einige Tage in Kapstadt verbringen, anschließend durch die Weinregion reisen, die Garden Route mit dem Mietwagen erkunden und zum Abschluss eine private Safari erleben. Wer danach noch Strand möchte, kann Mauritius oder die Seychellen ergänzen.
Besonders angenehm ist, dass große Teile der Reise problemlos individuell mit Mietwagen möglich sind. Dadurch fühlt sich die Hochzeitsreise freier an als eine vollständig organisierte Tour.
Kulinarisch gehört Südafrika ebenfalls zu den interessantesten Flitterwochenzielen. Besonders Kapstadt und die Weinregion bieten hervorragende Restaurants und außergewöhnliche Boutique-Hotels.
Für eine erste Reise würden wir mindestens zwei Wochen, besser zweieinhalb bis drei Wochen einplanen. Südafrika ist zu schade, um innerhalb von zehn Tagen Kapstadt, Garden Route und Safari miteinander zu verbinden.
Botswana ist weniger das klassische Reiseziel für Paare, die nach der Safari unbedingt eine Woche Strand benötigen. Wer dagegen maximale Wildnis und exklusive Safari-Camps sucht, findet hier eines der besten Ziele Afrikas.
Das Okavango-Delta bietet eine Kombination aus klassischen Game Drives, Bootsfahrten und Mokoro-Ausflügen. Viele Camps sind nur mit Kleinflugzeugen erreichbar und besitzen wenige Zimmer. Dadurch entsteht eine außergewöhnliche Privatsphäre.
Botswana gehört allerdings zu den teureren Safari-Destinationen. Gerade hochwertige Camps können während der besten Reisezeit sehr kostspielig sein.
Für eine Hochzeitsreise mit größerem Budget würden wir Botswana mit den Victoriafällen und anschließend Mauritius oder den Seychellen kombinieren.
Nicht jedes Paar verbindet Flitterwochen mit Wasserbungalow und Champagner. Wer Freiheit, Landschaft und Roadtrips liebt, sollte Namibia betrachten.
Mit einem Mietwagen fahren Sie durch einige der spektakulärsten Landschaften Afrikas. Die Dünen von Sossusvlei, die Atlantikküste bei Swakopmund, das Damaraland und der Etosha-Nationalpark lassen sich hervorragend miteinander verbinden.
Romantik sieht in Namibia anders aus als auf den Malediven. Sie besteht aus Sonnenuntergängen in der Wüste, kleinen Lodges mitten im Nirgendwo und einem Sternenhimmel ohne Lichtverschmutzung.
Besonders schön sind hochwertige Wüstenlodges, bei denen jede Suite weit von der nächsten entfernt liegt.
Für Namibia würden wir mindestens zwei Wochen einplanen. Wer danach noch Strand möchte, kann Mauritius ergänzen, allerdings wird die Logistik dadurch aufwendiger als bei einer Tansania-Sansibar-Kombination.
Costa Rica eignet sich hervorragend für Paare, die Natur erleben möchten, aber keine klassische Safari suchen. Vulkane, Regenwald, Nebelwald, Strände und außergewöhnliche Tierbeobachtungen lassen sich innerhalb einer einzigen Rundreise miteinander kombinieren.
Eine typische Hochzeitsreise könnte La Fortuna und den Vulkan Arenal, Monteverde, eine Pazifikregion und anschließend einen ruhigen Strandaufenthalt verbinden.
Besonders attraktiv ist die große Auswahl kleiner Boutique-Lodges mitten in der Natur. Einige Unterkünfte verfügen über private Pools, Thermalquellen oder spektakuläre Aussicht in den Regenwald.
Costa Rica ist nicht mehr das besonders günstige Reiseziel, als das es früher manchmal dargestellt wurde. Für eine individuelle Hochzeitsreise mit hochwertigen Lodges sollte entsprechend geplant werden.
Zwei bis drei Wochen sind ideal.
Bali gehört weiterhin zu den bekanntesten Flitterwochenzielen der Welt. Der große Vorteil liegt im Verhältnis zwischen hochwertiger Hotellerie, Landschaft, Kultur und vergleichsweise moderaten Kosten.
Wer Bali ausschließlich als Strandziel betrachtet, wird der Insel allerdings nicht gerecht. Die schönsten Flitterwochen verbinden normalerweise verschiedene Regionen.
Einige Nächte in oder rund um Ubud bringen Reisfelder, Tempel, Wellness und ausgezeichnete Restaurants. Danach kann die Reise an die Küste oder auf eine ruhigere Nachbarinsel führen.
Besonders attraktiv sind private Villen mit Pool. Was auf anderen tropischen Inseln zum absoluten Luxussegment gehört, ist auf Bali häufig wesentlich erschwinglicher.
Allerdings ist Bali inzwischen sehr populär. Regionen wie Canggu können ausgesprochen voll sein. Für romantische Flitterwochen würden wir deshalb nicht automatisch die bekanntesten Orte wählen.
Thailand ist eines der besten Flitterwochenziele für Paare, die Kultur, ausgezeichnetes Essen, hochwertige Hotels und Strand miteinander kombinieren möchten.
Bangkok eignet sich hervorragend für die ersten Tage. Danach kann es in den Norden nach Chiang Mai und anschließend an den Strand gehen.
Die Wahl der richtigen Insel hängt stark vom Monat ab. Westküste und Golf von Thailand besitzen unterschiedliche Regenzeiten. Deshalb ist die Frage „Thailand im Juli oder November?“ wesentlich wichtiger als die pauschale Aussage, Thailand sei ein Ganzjahresziel.
Für Flitterwochen gefallen uns kleinere Inseln und ruhige Resortregionen häufig besser als die am stärksten bebauten Bereiche Phukets.
Zwei Wochen reichen für Bangkok, eine weitere Region und Strand. Drei Wochen ermöglichen eine deutlich entspanntere Rundreise.
Vietnam eignet sich hervorragend für Paare, die auf ihrer Hochzeitsreise viel erleben möchten. Die Landschaft erstreckt sich vom bergigen Norden über historische Städte bis in den tropischen Süden.
Hanoi, die Region um Ninh Binh oder Ha Long, Hoi An und ein Strandabschluss lassen sich sehr gut kombinieren.
Kulinarisch gehört Vietnam zu den spannendsten Reisezielen Asiens. Gleichzeitig sind hochwertige Hotels im internationalen Vergleich häufig noch attraktiv bepreist.
Die Herausforderung ist das Klima. Vietnam ist langgestreckt und die beste Reisezeit unterscheidet sich zwischen Nord-, Zentral- und Südvietnam deutlich.
Deshalb sollte eine Hochzeitsreise nicht nach einer pauschalen „besten Reisezeit Vietnam“ geplant werden, sondern nach konkreter Route.
Sri Lanka ist ideal für Paare, die während der Flitterwochen möglichst unterschiedliche Erlebnisse miteinander verbinden möchten.
Tempel, Teeplantagen, Nationalparks, Berge, historische Städte und tropische Strände liegen relativ nah beieinander.
Eine klassische Route könnte über das kulturelle Dreieck ins Hochland führen und anschließend mit einigen Strandtagen enden.
Auch Zugfahrten durch das Hochland können zu den schönsten Erlebnissen der Reise gehören.
Wie bei Thailand ist die Wahl der Küste saisonabhängig. Südwest- und Ostküste besitzen unterschiedliche Wetterphasen. Wer das bei der Planung berücksichtigt, kann Sri Lanka nahezu das ganze Jahr sinnvoll bereisen.
Japan ist eine unserer Empfehlungen für Paare, die Kultur, Essen und außergewöhnliche Unterkünfte höher bewerten als einen tropischen Strand.
Tokio und Kyoto bilden eine hervorragende Kombination. Dazwischen oder danach können beispielsweise Hakone, die japanischen Alpen oder andere Regionen integriert werden.
Besonders romantisch ist eine Nacht in einem hochwertigen Ryokan mit privatem Onsen und traditionellem Abendessen.
Japan eignet sich besonders für Hochzeitsreisen im Frühling und Herbst. Die Kirschblüte ist berühmt, gleichzeitig aber auch extrem gefragt. Der Herbst bietet häufig angenehmes Wetter und spektakuläre Laubfärbung.
Wer Strand ergänzen möchte, kann Okinawa betrachten oder Japan mit einem anderen asiatischen Ziel kombinieren.
Bora Bora gehört zu den wenigen Orten, die dem Klischee vom perfekten Honeymoon tatsächlich sehr nahekommen.
Lagunen, vulkanische Berge und Overwater Villen schaffen eine spektakuläre Kulisse.
Der wesentliche Nachteil ist die lange und teure Anreise aus Europa.
Deshalb würden wir Französisch-Polynesien nicht für eine zehntägige Reise empfehlen. Bei drei Wochen kann die lange Strecke dagegen gerechtfertigt sein.
Statt ausschließlich Bora Bora zu besuchen, würden wir mehrere Inseln miteinander kombinieren. Dadurch wird die Reise abwechslungsreicher und die Südsee wirkt weniger wie ein einziger Resortaufenthalt.
Hawaii bietet eine völlig andere Art von Hochzeitsreise als die Malediven.
Vulkane, tropische Vegetation, spektakuläre Küsten, Wanderungen, Surfen und Strände lassen sich hervorragend kombinieren.
Wer zwei bis drei Wochen Zeit hat, kann mehrere Inseln besuchen.
Maui, Kauai und Big Island sind besonders interessant. Honolulu beziehungsweise Oahu kann ebenfalls integriert werden, wenn Stadt und Geschichte gewünscht sind.
Hawaii ist allerdings kein günstiges Reiseziel. Mietwagen, Hotels und Restaurants können das Budget erheblich belasten.
Mexiko bietet wesentlich mehr als All-inclusive-Resorts an der Riviera Maya.
Für Flitterwochen können beispielsweise Mexico City, Yucatán und ein hochwertiges Strandhotel kombiniert werden.
Maya-Stätten, Cenoten, koloniale Städte und ausgezeichnetes Essen machen die Reise abwechslungsreich.
Wer ausschließlich Strand sucht, findet in der Karibik möglicherweise ruhigere Inselziele. Wer Strand mit Geschichte und Kultur verbinden möchte, hat in Mexiko deutlich mehr Möglichkeiten.
Die Jahreszeit sollte wegen Hitze, Regen und Hurrikansaison sorgfältig gewählt werden.
„Karibik“ ist als Flitterwochenziel eigentlich viel zu allgemein.
Die Inseln unterscheiden sich erheblich. St. Lucia ist beispielsweise hervorragend für Paare, die dramatische Landschaft und luxuriöse Hotels suchen. Antigua bietet eine enorme Auswahl schöner Strände. Barbados kombiniert Strand mit Restaurants und Infrastruktur. Grenada wirkt vielerorts ruhiger und grüner. Die Dominikanische Republik besitzt wiederum eine besonders große Auswahl an All-inclusive-Resorts.
Für die Entscheidung würden wir deshalb zunächst fragen, ob Sie ausschließlich Resorturlaub oder auch Inselerkundungen wünschen.
Besonders wichtig ist die Hurrikansaison. Wer seine Hochzeit im Spätsommer oder frühen Herbst feiert, findet im Indischen Ozean oder in Ostafrika häufig planbarere Alternativen.
Eine außergewöhnliche Hochzeitsreise muss nicht zwangsläufig zwölf Stunden Flugzeit bedeuten.
Griechenland besitzt einige der romantischsten Inseln Europas.
Santorin ist mit seinen weißen Häusern und Caldera-Blicken der Klassiker, kann in der Hochsaison jedoch sehr voll werden. Für uns eignet sich die Insel deshalb besonders für drei oder vier Nächte und anschließend eine ruhigere Insel.
Milos, Naxos, Paros, Folegandros oder kleinere Kykladeninseln können romantischer und weniger hektisch wirken.
Ein großer Vorteil Griechenlands sind die kurzen Flugzeiten aus Mitteleuropa. Wer nur sieben bis zehn Tage Urlaub hat, verliert dadurch wenig wertvolle Reisezeit.
Italien eignet sich hervorragend für Paare, für die gutes Essen, Wein und Atmosphäre wichtiger sind als ein tropischer Strand.
Toskana, Amalfiküste, Südtirol, Gardasee, Sizilien oder Apulien bieten völlig unterschiedliche Möglichkeiten.
Eine besonders schöne Hochzeitsreise kann beispielsweise Rom mit der Amalfiküste kombinieren. Eine andere führt mit dem Mietwagen durch die Toskana und endet einige Tage am Meer.
Italien besitzt außerdem einige außergewöhnliche kleine Hotels in historischen Gebäuden.
Juli und August können an populären Orten sehr voll und heiß sein. Mai, Juni, September und Anfang Oktober finden wir für viele Regionen angenehmer.
Portugal eignet sich hervorragend für preislich etwas moderatere Flitterwochen in Europa.
Lissabon, Porto, das Douro-Tal und anschließend Algarve lassen sich miteinander kombinieren.
Wer mehr Natur möchte, kann Madeira oder die Azoren wählen.
Madeira ist insbesondere für Paare interessant, die Wandern, hochwertige Hotels und dramatische Landschaft schätzen.
Für einen reinen klassischen Strandurlaub gibt es stärkere Destinationen. Als abwechslungsreiche Hochzeitsreise überzeugt Portugal jedoch durch kurze Flugzeiten, gutes Essen und relativ unkomplizierte Individualreisen.
Island beweist, dass Romantik nicht zwingend weißen Sand benötigt.
Wasserfälle, Gletscher, schwarze Strände, heiße Quellen und spektakuläre Landschaften machen einen Roadtrip außergewöhnlich.
Im Sommer sind die Tage extrem lang. Dadurch bleibt viel Zeit für Erkundungen.
Im Winter besteht dagegen die Chance auf Nordlichter, wobei Wetter und Straßenbedingungen wesentlich anspruchsvoller sind.
Island eignet sich besonders für Paare, die ohnehin nicht mehrere Tage am Strand liegen möchten.
Neuseeland ist aufgrund der langen Anreise besonders für drei oder mehr Wochen geeignet.
Mit dem Mietwagen oder Camper können Sie abwechslungsreiche Landschaften, Berge, Küsten, Weinregionen und kleine Städte miteinander verbinden.
Für aktive Paare gehört Neuseeland zu den besten Hochzeitsreisezielen überhaupt.
Der Nachteil besteht neben der Flugzeit im Preisniveau.
Wer nur zwölf Tage Urlaub hat, würden wir ein näher gelegenes Ziel wählen.
Patagonien ist das Gegenteil einer klassischen Honeymoon-Insel.
Hier stehen Gletscher, Berge, Wanderungen und riesige Landschaften im Mittelpunkt.
Chile und Argentinien lassen sich kombinieren, wobei die Distanzen erheblich sind.
Luxuriöse Lodges mitten in der Wildnis machen die Region auch für anspruchsvolle Hochzeitsreisen interessant.
Die beste Zeit liegt im südamerikanischen Sommer. Wer im europäischen Winter heiratet und eine außergewöhnliche Naturreise sucht, sollte Patagonien deshalb genauer betrachten.
Der Januar ist hervorragend für Malediven, Thailand, Teile Sri Lankas, die Karibik sowie eine Safari-Strand-Kombination in Ostafrika.
Besonders interessant finden wir Tansania. In der südlichen Serengeti beginnt die besonders spannende Phase rund um die Kalbungszeit der Great Migration, während Sansibar warm und tropisch ist.
Auch die Malediven gehören im Januar zu den klassischen Empfehlungen, weil dieser Zeitraum in die trockenere Saison fällt.
Für Mauritius ist Januar ebenfalls warm, allerdings liegt der Monat in der feuchteren Jahreszeit und innerhalb der Zyklonsaison des südwestlichen Indischen Ozeans. Wer maximale Wettersicherheit sucht, findet zu anderen Monaten bessere Bedingungen.
Südafrika ist im Januar hervorragend für Kapstadt und die Garden Route. Eine anschließende Safari lässt sich ebenfalls integrieren.
Februar ist einer unserer Lieblingsmonate für Tansania und Sansibar. Die Kalbungszeit im Serengeti-Ökosystem sorgt für außergewöhnliche Tierbeobachtungen.
Auch die Malediven sind sehr attraktiv.
Thailand bietet in vielen klassischen Regionen ebenfalls hervorragende Bedingungen.
Wer eine Fernreise nach Südamerika plant, kann Patagonien hervorragend bereisen.
Mauritius bleibt warm und tropisch, allerdings weiterhin mit höherem Regen- und Zyklonrisiko als während der trockeneren Monate.
Im März lassen sich Malediven, Thailand und verschiedene karibische Ziele sehr gut bereisen.
Japan wird gegen Monatsende zunehmend interessant, wenn je nach Region die Kirschblüte beginnt.
Sri Lanka kann ebenfalls hervorragend funktionieren, wenn die Route passend gewählt wird.
In Ostafrika beginnt allmählich der Übergang in feuchtere Bedingungen.
Wer ausschließlich wegen Safari nach Tansania oder Kenia reisen möchte, findet trotzdem interessante Möglichkeiten und teilweise geringere Besucherzahlen.
April ist ein hervorragender Monat für Japan und viele Regionen Südeuropas.
Griechenland und Italien sind zwar noch nicht klassische Badedestinationen, eignen sich aber für Kultur, Roadtrip und romantische Hotels.
Für tropische Hochzeitsreisen muss genauer ausgewählt werden. In Teilen Ostafrikas und im westlichen Indischen Ozean können stärkere Niederschläge auftreten.
Die Malediven können im April weiterhin interessant sein, befinden sich jedoch näher am saisonalen Übergang.
Bali entwickelt sich dagegen zunehmend in Richtung der trockeneren Reisezeit.
Mai ist ein hervorragender Monat für Europa.
Italien, Griechenland, Portugal und Südfrankreich bieten angenehme Temperaturen, ohne dass bereits überall die sommerlichen Besucherzahlen erreicht werden.
Bali ist ebenfalls sehr attraktiv.
Mauritius geht in die trockenere und etwas kühlere Jahreszeit über.
Für Safari in südlichen Teilen Afrikas beginnt ebenfalls eine interessante Phase, weil die Vegetation langsam trockener wird.
Wer keine Schulferien berücksichtigen muss, findet im Mai häufig ein hervorragendes Verhältnis zwischen Wetter, Preisen und Besucherzahlen.
Juni gehört zu den besten Monaten für eine Kombination aus Safari und Strand in Ostafrika.
Tansania bietet zunehmend trockene Bedingungen, und auch Sansibar lässt sich sehr gut kombinieren.
Mauritius ist ebenfalls attraktiv, wobei insbesondere die Wahl der Küste berücksichtigt werden sollte.
Bali funktioniert ausgezeichnet.
In Europa sind Griechenland, Italien, Portugal und Kroatien besonders interessant, weil bereits echtes Sommerwetter herrscht, während die extremsten Besucherzahlen vielerorts erst später beginnen.
Für uns gehört Juni deshalb zu den vielseitigsten Flitterwochenmonaten überhaupt.
Juli ist ideal für Ostafrika.
Die Serengeti und Maasai Mara treten in eine besonders spannende Safari-Phase ein, und die trockenen Bedingungen erleichtern Tierbeobachtungen.
Tansania plus Sansibar oder Kenia plus Mauritius gehören deshalb zu unseren Favoriten.
Mauritius befindet sich im Winter, bleibt an den Küsten aber mild. Für klassischen Badeurlaub würden wir im Juli Nord- und Westküste besonders berücksichtigen.
Bali ist ebenfalls hervorragend.
Europa befindet sich mitten in der Hochsaison. Griechenland und Italien sind wunderschön, allerdings deutlich voller und teilweise sehr heiß.
August ähnelt Juli und gehört zu den besten Monaten für Safari in Kenia und Tansania.
Die Great Migration kann ein zentraler Bestandteil der Reise sein.
Bali ist klimatisch ebenfalls ausgezeichnet.
Auf Mauritius würden wir erneut auf die richtige Küste achten.
Wer Europa bevorzugt, sollte überlegen, ob wirklich Santorin, Amalfi oder andere besonders populäre Orte gewählt werden müssen. Kleinere griechische Inseln oder weniger bekannte Regionen Italiens können wesentlich entspannter sein.
September ist vielleicht unser Lieblingsmonat für eine vielseitige Hochzeitsreise.
Tansania und Kenia bieten hervorragende Safari-Bedingungen. Mauritius wird langsam wärmer. Die Seychellen funktionieren ebenfalls gut.
Auch Bali bleibt attraktiv.
Gleichzeitig wird es in Südeuropa langsam ruhiger, während das Meer noch warm ist. Griechenland, Italien und Kroatien sind deshalb häufig angenehmer als im August.
Für Paare, die unmittelbar nach einer klassischen Sommerhochzeit reisen, bietet September außergewöhnlich viele gute Möglichkeiten.
Oktober ist ebenfalls hervorragend für Mauritius und viele Reiseziele im Indischen Ozean.
In Ostafrika bleiben Safaris interessant, während sich saisonale Bedingungen langsam verändern.
Südafrika wird zunehmend attraktiver für Kombinationen aus Kapstadt, Weinregion und Safari.
Japan bietet im weiteren Verlauf des Herbstes schöne Bedingungen.
Südeuropa kann Anfang Oktober ebenfalls noch hervorragend funktionieren, insbesondere wenn Baden nicht die einzige Priorität ist.
Im November beginnt in mehreren tropischen Regionen ein saisonaler Wechsel.
Thailand wird wieder zunehmend interessant, ebenso die Malediven.
Südafrika ist hervorragend.
Patagonien beginnt in seine attraktive Reisesaison zu kommen.
Mauritius wird wärmer und sommerlicher.
In Ostafrika kann die kurze Regenzeit einsetzen, was allerdings nicht bedeutet, dass eine Safari grundsätzlich schlecht wäre. Die Landschaft wird grüner und Besucherzahlen können geringer sein.
Dezember bietet eine enorme Auswahl, allerdings können Weihnachten und Neujahr die Preise drastisch erhöhen.
Malediven und Thailand gehören zu den klassischen Zielen.
Südafrika ist sehr attraktiv für Kapstadt und Garden Route.
Tansania kann ebenfalls hervorragend funktionieren.
Patagonien befindet sich im südamerikanischen Sommer.
Wer flexibel ist, sollte entweder die erste Dezemberhälfte wählen oder erst nach der besonders teuren Weihnachts- und Neujahrsphase reisen.
Wenn der perfekte Strand absolute Priorität hat, würden wir zunächst Malediven, Seychellen, Mauritius und verschiedene Südseeziele vergleichen.
Die Malediven gewinnen bei Privatsphäre und klassischem Resortgefühl.
Die Seychellen gewinnen bei Landschaft und der Möglichkeit, mehrere Inseln zu entdecken.
Mauritius gewinnt bei Abwechslung und Aktivitäten.
Bora Bora und andere Inseln Französisch-Polynesiens liefern ein außergewöhnliches Südseegefühl, verlangen aber eine wesentlich längere Anreise.
Für etwas günstigere tropische Flitterwochen sind Thailand, Bali oder Sri Lanka interessant.
Diese Kombination ist unsere persönliche Empfehlung für Paare, die sich nicht zwischen Erlebnis und Erholung entscheiden möchten.
Tansania und Sansibar sind logistisch besonders elegant.
Kenia lässt sich hervorragend mit Diani Beach, Sansibar, Mauritius oder den Seychellen kombinieren.
Südafrika lässt sich mit Mauritius ergänzen.
Botswana plus Mauritius oder Seychellen ist besonders exklusiv, allerdings entsprechend teuer.
Wir würden immer Safari zuerst und Strand danach planen. Dadurch endet die Hochzeitsreise ruhig und entspannt.
Nicht jedes Paar träumt von Palmen.
Japan, Island, Neuseeland, Patagonien, Namibia oder ein Roadtrip durch Südafrika können mindestens genauso außergewöhnlich sein.
Auch Italien eignet sich hervorragend, wenn Essen, Wein und kleine Hotels stärker im Mittelpunkt stehen.
Wichtig ist nur, nicht dem Klischee zu folgen, eine Hochzeitsreise müsse zwingend in einem Resort am Meer enden.
Die beste Reise ist diejenige, die tatsächlich zu Ihnen passt.
Für aktive Paare gehören Costa Rica, Neuseeland, Namibia, Island, Patagonien und verschiedene Regionen Afrikas zu den spannendsten Zielen.
Costa Rica verbindet Wandern, Rafting, Regenwald und Strand.
Namibia ist ideal für einen Roadtrip.
Patagonien bietet einige der spektakulärsten Wanderlandschaften der Welt.
Island eignet sich für einen kürzeren Abenteuerurlaub ohne Langstreckenflug.
Neuseeland lohnt sich vor allem mit mindestens drei Wochen Zeit.
Luxus kann auf einer Hochzeitsreise sehr unterschiedlich aussehen.
Auf den Malediven bedeutet er möglicherweise eine Overwater Villa mit Privatpool.
In Botswana ist es ein kleines Safari-Camp mit nur wenigen Gästen mitten im Okavango-Delta.
In Tansania kann es ein privates Camp in einer exklusiven Konzession sein.
Auf den Seychellen bedeutet Luxus vielleicht eine Villa über einer einsamen Bucht.
Wir würden das Budget nicht automatisch gleichmäßig auf alle Nächte verteilen. Häufig ist es sinnvoller, einige besonders außergewöhnliche Unterkünfte einzuplanen und dazwischen gute, aber weniger kostspielige Hotels zu buchen.
Eine besondere Hochzeitsreise muss kein fünfstelliger Luxusurlaub sein.
Innerhalb Europas bieten Portugal, Griechenland außerhalb der absoluten Hochsaison, Teile Italiens und verschiedene osteuropäische Regionen gute Möglichkeiten.
In Asien liefern Thailand, Vietnam, Sri Lanka und Bali häufig ein sehr gutes Verhältnis zwischen Hotelqualität und Kosten.
Entscheidend sind Flüge und Saison.
Wer in der absoluten Hochsaison kurzfristig bucht, zahlt selbst bei eigentlich günstigen Reisezielen erheblich mehr.
Ein weiterer Trick besteht darin, nicht jede Nacht im Luxussegment zu buchen. Drei besonders außergewöhnliche Nächte können die Reise stärker prägen als zwei Wochen in einem überteuerten Hotel.
Die Bandbreite ist enorm.
Für eine Woche in Europa können gute Hochzeitsreisen bereits im niedrigeren vierstelligen Bereich pro Paar möglich sein. Für zwei Wochen Südostasien mit hochwertigen Hotels sollte deutlich mehr eingeplant werden, wobei das Preis-Leistungs-Verhältnis meist gut ist.
Eine klassische Reise auf die Malediven oder Seychellen liegt häufig höher, insbesondere bei hochwertigen Resorts und besonderen Zimmerkategorien.
Eine zweiwöchige private Safari mit anschließendem Strandurlaub in Ostafrika gehört bereits zum gehobenen Segment. Bei exklusiven Camps und Luxusresorts kann der Preis sehr schnell deutlich steigen.
Entscheidend ist deshalb nicht nur die Frage, wie hoch das Budget ist, sondern wofür Sie es ausgeben möchten.
Bei diesem Budget würden wir vor allem Europa und ausgewählte Reiseziele in Asien betrachten.
Griechenland, Portugal oder Italien außerhalb der teuersten Hochsaison können sehr attraktiv sein.
Auch Thailand, Vietnam und Bali sind abhängig vom Flugpreis möglich.
Bei Fernreisen sollte das Hotel nicht ausschließlich nach klassischem Fünf-Sterne-Honeymoon-Marketing ausgewählt werden. Kleine Boutique-Hotels bieten häufig mehr Atmosphäre für weniger Geld.
Malediven oder hochwertige afrikanische Safaris werden bei diesem Budget schwieriger, insbesondere wenn internationale Flüge enthalten sein sollen.
In diesem Bereich öffnet sich die Auswahl erheblich.
Mauritius, hochwertige Thailand- oder Bali-Reisen, Sri Lanka, Südafrika und bestimmte Malediven-Angebote werden möglich.
Auch eine kürzere Safari kann integriert werden.
Mit cleverer Planung lassen sich sehr hochwertige Reisen gestalten, ohne überall im absoluten Luxussegment zu buchen.
Für uns ist dies der Bereich, in dem ein Mix aus besonderen Hotels und guter Mittelklasse besonders sinnvoll ist.
Jetzt lassen sich bereits sehr hochwertige Safari-Strand-Kombinationen, exklusive Malediven-Resorts, Mauritius, Seychellen oder aufwendige Fernreisen planen.
Eine private Safari in Tansania oder Kenia mit anschließendem Strandurlaub wird realistisch.
Auch außergewöhnliche Suiten und Inlandsflüge können integriert werden.
Trotzdem würden wir weiterhin nicht automatisch überall die teuerste Unterkunft wählen. Bei Safaris sind Lage und privates Fahrzeug häufig wichtiger als ein größerer privater Pool.
In diesem Segment werden private Inseln, exklusive Safari-Camps, hochwertige Flugsafaris und einige der besten Resorts der Welt möglich.
Botswana, private Konzessionen in Ostafrika, absolute Luxusresorts auf den Malediven und Französisch-Polynesien gehören zu den typischen Möglichkeiten.
Hier würden wir besonderen Wert auf Exklusivität und Logistik legen.
Ein extrem teures Hotel rechtfertigt seinen Preis nicht automatisch. Die Reise sollte so zusammengestellt sein, dass unnötige Transfers vermieden und die besonderen Unterkünfte tatsächlich mehrere Nächte genutzt werden können.
Bei nur sieben Tagen würden wir keinen sehr langen Fernflug wählen.
Griechenland, Italien, Portugal oder ein hochwertiges Hotel am Mittelmeer sind wesentlich sinnvoller.
Auch Madeira kann hervorragend funktionieren.
Der Vorteil liegt darin, dass kaum Reisezeit verloren geht.
Wer unbedingt weiter weg möchte, kann Dubai oder andere relativ gut erreichbare Ziele betrachten, aber selbst hier sollte die Flugzeit gegen die kurze Gesamtdauer abgewogen werden.
Mit zehn Tagen werden etwas längere Reisen interessant.
Malediven funktionieren hervorragend, weil keine Rundreise nötig ist.
Mauritius ist ebenfalls möglich.
Eine kompakte Thailand-Reise kann funktionieren, sollte aber nicht aus vier verschiedenen Orten bestehen.
Auch eine kurze Safari mit Strandverlängerung ist möglich, wenn Inlandsflüge genutzt und die Route bewusst klein gehalten wird.
Vierzehn Tage sind für uns die perfekte klassische Dauer.
Jetzt lassen sich Tansania plus Sansibar, Kenia plus Mauritius, Sri Lanka, Thailand, Bali, Costa Rica oder Südafrika sinnvoll planen.
Zwei Wochen ermöglichen genügend Abwechslung, ohne dass eine Reise unnötig hektisch werden muss.
Wir würden dennoch maximal drei bis vier Hauptstationen einplanen.
Jeder zusätzliche Hotelwechsel kostet überraschend viel Reisequalität.
Mit drei Wochen öffnen sich die wirklich großen Fernreisen.
Neuseeland, Patagonien, Japan plus Strand, ausführliches Südafrika oder eine größere Afrika-Kombination werden sinnvoll.
Auch Costa Rica lässt sich wesentlich entspannter bereisen.
Wer drei Wochen zur Verfügung hat, sollte der Versuchung widerstehen, daraus fünf Länder zu machen.
Mehr Zeit an wenigen Orten ist gerade in den Flitterwochen häufig luxuriöser als eine lange Liste besuchter Destinationen.
Es gibt keinen Grund, die Hochzeitsreise zwingend am Morgen nach der Feier zu beginnen.
Nach mehreren Wochen intensiver Vorbereitung und einer langen Hochzeitsnacht sind viele Paare erschöpft.
Ein oder zwei Ruhetage können deshalb sinnvoll sein.
Noch wichtiger ist die Jahreszeit. Wer im April heiratet, aber von Great Migration und Sansibar träumt, kann die große Hochzeitsreise beispielsweise auf den Sommer verschieben.
Immer mehr Paare wählen zunächst einen kurzen Mini-Honeymoon und treten die eigentliche Hochzeitsreise einige Monate später an.
Das kann deutlich bessere Wetterbedingungen und weniger Stress bedeuten.
Ein Mini-Honeymoon kann zwei bis vier Tage dauern und beispielsweise in einem Wellnesshotel, einer europäischen Stadt oder einer romantischen Region in der Nähe stattfinden.
Dadurch bleibt die besondere Zeit unmittelbar nach der Hochzeit erhalten.
Die große Reise folgt später.
Diese Lösung ist besonders interessant, wenn Hochzeit und optimale Reisezeit des Wunschziels nicht zusammenpassen.
So muss niemand nur deshalb in der Regenzeit reisen, weil die Hochzeit zufällig im falschen Monat stattgefunden hat.
Für besonders gefragte Reisezeiten und kleine Luxusunterkünfte würden wir sechs bis zwölf Monate Vorlauf empfehlen.
Das betrifft beispielsweise hochwertige Safari-Camps während der Migration, außergewöhnliche Malediven-Villen und kleinere Honeymoon-Hotels auf beliebten Inseln.
Wer im Juli oder August heiratet und unmittelbar danach reisen möchte, sollte besonders früh planen.
Bei flexibleren Reisezeiten können auch wenige Monate ausreichend sein.
Entscheidend ist weniger das Land als die konkrete Unterkunft. Ein Reiseziel besitzt möglicherweise tausend Hotels, die gewünschte kleine Lodge aber nur acht Zimmer.
Ja.
Viele Hotels und Safari-Lodges bieten spezielle Honeymoon-Leistungen.
Das können Zimmer-Upgrades, private Dinner, Spa-Behandlungen, eine Flasche Wein oder andere Extras sein.
Teilweise gelten spezielle Honeymoon-Raten.
Einige Hotels verlangen dafür einen Nachweis und beschränken das Angebot auf eine bestimmte Zeit nach der Hochzeit.
Deshalb sollte das bereits bei der Buchung geklärt werden.
Das hängt stark vom Reiseziel ab.
Auf einer kleinen Malediveninsel kann All Inclusive sinnvoll sein, weil ohnehin alle Mahlzeiten im Resort eingenommen werden.
Auch in einem abgelegenen Strandresort kann das Konzept angenehm sein.
Auf Mauritius, Bali, Thailand oder in Südafrika würden wir dagegen nicht automatisch All Inclusive wählen.
Wenn gute Restaurants außerhalb des Hotels vorhanden sind, kann Vollverpflegung sogar einschränken.
Die Hochzeitsreise sollte nicht dazu führen, dass Sie jeden Abend nur deshalb im selben Hotelrestaurant essen, weil das Essen bereits bezahlt wurde.
Adults-only-Hotels können für Flitterwochen sehr angenehm sein.
Pool- und Restaurantbereiche sind häufig ruhiger, und das Konzept ist stärker auf Paare ausgerichtet.
Notwendig ist es aber nicht.
Viele der besten Resorts der Welt sind familienfreundlich und trotzdem hervorragend für Honeymooner geeignet.
Wichtiger sind Größe, Zimmerlage und Atmosphäre.
Ein kleines familienfreundliches Boutique-Hotel kann romantischer sein als ein riesiges Adults-only-Resort.
Ein privater Pool sieht auf Fotos spektakulär aus und kann sehr angenehm sein.
Wir würden ihn allerdings nicht automatisch zum wichtigsten Auswahlkriterium machen.
Wenn der Strand direkt vor dem Zimmer liegt, kann eine Beach Villa ohne Pool sogar schöner sein.
Bei Safari-Lodges wird ein Privatpool während eines Aufenthaltes von zwei Nächten häufig kaum genutzt.
Auf einer Insel, auf der Sie sieben Tage in derselben Villa verbringen, lohnt er sich wesentlich eher.
Investieren Sie zuerst in Lage, Privatsphäre und Aufenthaltsdauer.
Diese Frage sollte ehrlich beantwortet werden.
Manche Paare entspannen hervorragend, wenn sie zwei Wochen nicht umziehen müssen.
Andere beginnen bereits am dritten Tag, Ausflugsprogramme zu recherchieren.
Es gibt keinen richtigen Honeymoon-Stil.
Wenn Sie im normalen Urlaub immer Rundreisen bevorzugen, werden Sie nicht automatisch aufgrund Ihrer Hochzeit plötzlich glücklich mit vierzehn Tagen All Inclusive.
Die Hochzeitsreise darf luxuriöser oder langsamer sein als gewöhnlich, sollte aber weiterhin zu Ihrer Persönlichkeit passen.
Der häufigste Fehler ist, ein Ziel wegen schöner Bilder auszuwählen, ohne die Reisezeit zu prüfen. Ein Traumstrand hilft wenig, wenn genau während Ihrer Reise starke Regenfälle oder ein ungünstiges saisonales Wetterrisiko herrschen.
Der zweite Fehler ist eine überladene Route. Gerade weil die Hochzeitsreise besonders sein soll, wird oft versucht, möglichst viele außergewöhnliche Orte einzubauen. Das Ergebnis sind ständige Transfers und wenig Erholung.
Der dritte Fehler ist, das gesamte Budget in das Hotel zu investieren und bei Lage, Transfers oder Reiseerlebnissen zu sparen.
Der vierte Fehler ist, den Reisestil des Partners zu ignorieren. Wenn eine Person Safari liebt und die andere ausschließlich Strand möchte, ist eine Kombination meist sinnvoller als ein Kompromiss, mit dem niemand wirklich zufrieden ist.
Der fünfte Fehler besteht darin, eine Hochzeitsreise zu planen, die vor allem auf Instagram beeindruckend aussieht. Am Ende müssen nicht andere Menschen Ihre Reise schön finden. Sie müssen sich beide dort wohlfühlen.
Für perfekten tropischen Strand und maximale Privatsphäre würden wir die Malediven wählen.
Für spektakuläre Strände plus Natur sind die Seychellen besonders stark.
Für Strand plus Aktivitäten und hochwertige Infrastruktur gewinnt Mauritius.
Für ein günstigeres Preis-Leistungs-Verhältnis würden wir Thailand oder ausgewählte Regionen Balis betrachten.
Wer Safari und Strand miteinander verbinden möchte, sollte Tansania mit Sansibar oder Kenia mit einer Insel im Indischen Ozean betrachten.
Für Tierwelt und Abenteuer steht Tansania weit oben.
Für einen außergewöhnlichen Roadtrip empfehlen wir Namibia.
Für Regenwald, Tiere und Aktivitäten ist Costa Rica hervorragend.
Für Landschaft und Wandern gehören Patagonien und Neuseeland zu unseren Favoriten.
Wer Abenteuer ohne extrem lange Anreise sucht, kann Island oder Madeira wählen.
Italien ist kaum zu schlagen, wenn Essen und Wein zentrale Bestandteile der Reise sein sollen.
Südafrika bietet eine außergewöhnliche Kombination aus Restaurants, Weinregion und Safari.
Japan ist für kulinarisch interessierte Paare eine der spannendsten Fernreisen.
Vietnam bietet hervorragendes Essen zu vergleichsweise attraktiven Preisen.
Mauritius überzeugt mit seiner multikulturell beeinflussten Küche und hochwertigen Hotels.
Malediven sind der Klassiker.
Botswana bietet Safari-Luxus mit außergewöhnlicher Abgeschiedenheit.
Private Schutzgebiete in Tansania und Kenia verbinden Wildnis mit höchstem Service.
Seychellen bieten spektakuläre Villen und Natur.
Französisch-Polynesien ist für Paare mit großem Budget und viel Reisezeit eine der exklusivsten Möglichkeiten.
Wenn einer Abenteuer möchte und der andere Strand, würden wir Tansania und Sansibar empfehlen.
Wenn einer Roadtrip und der andere Luxus liebt, passt Südafrika mit anschließendem Mauritius hervorragend.
Wenn Kultur und Erholung kombiniert werden sollen, sind Thailand und Sri Lanka sehr stark.
Wenn einer wandern und der andere im Spa liegen möchte, können Costa Rica oder Madeira überraschend gut funktionieren.
Die beste Hochzeitsreise besteht nicht darin, dass beide jeden Tag genau dasselbe bevorzugen. Sie muss genügend Raum für beide Vorstellungen bieten.
Wer keine klassischen Maledivenbilder möchte, findet zahlreiche Alternativen.
Eine Lodge in der Atacama-Wüste kann außergewöhnlicher sein als jede Wasservilla.
In Namibia können Sie mitten in der Wüste unter einem spektakulären Sternenhimmel schlafen.
In Botswana gelangen Sie mit einem Kleinflugzeug in Camps, die praktisch nur von Wildnis umgeben sind.
Japan verbindet Ryokans, Onsen und moderne Großstädte.
Patagonien bietet einsame Landschaften und außergewöhnliche Lodges.
Auch eine Schiffsreise in entlegene Regionen kann für das richtige Paar die perfekte Hochzeitsreise sein.
Nein.
Eine hochwertige Woche in Europa kann romantischer und entspannter sein als eine zweiwöchige Fernreise, bei der zwei Tage für Flüge und Jetlag verloren gehen.
Italien, Griechenland und Portugal bieten hervorragende Hotels und Landschaften.
Für Naturfreunde sind Island, Madeira und die Azoren interessant.
Wer Romantik und gutes Essen sucht, findet in der Toskana oder an italienischen Seen zahlreiche Möglichkeiten.
Der große Vorteil liegt in der unkomplizierten Anreise.
Gerade wenn nach der Hochzeit nur eine Woche Urlaub möglich ist, würden wir Europa klar gegenüber einer sehr langen Fernreise bevorzugen.
Wer zwischen Juni und September heiratet, hat eine enorme Auswahl.
Tansania und Kenia sind für Safari hervorragend.
Bali bietet sehr gute Bedingungen.
Mauritius ist gut bereisbar, wobei die Insel im Winter liegt.
Seychellen sind interessant.
Südeuropa ist ebenfalls in voller Saison.
Für Paare mit flexiblem Abflug würden wir September besonders mögen, weil zahlreiche Ziele weiterhin ausgezeichnete Bedingungen bieten und die europäischen Schulferien langsam enden.
Dezember bis Februar sind hervorragend für Malediven, Thailand, Teile Sri Lankas und zahlreiche Karibikziele.
Tansania ist insbesondere Januar und Februar wegen der Serengeti-Kalbungszeit sehr spannend.
Südafrika bietet ausgezeichnete Bedingungen für Kapstadt und Garden Route.
Patagonien befindet sich im südamerikanischen Sommer.
Dadurch haben Winterhochzeiten sogar eine besonders große Auswahl an spannenden Fernreisen.
Für viele Paare liegt hier der Schlüssel zur perfekten Hochzeitsreise.
Wir würden den aktiven Teil grundsätzlich zuerst planen.
Safari, Rundreise oder Roadtrip stehen am Anfang.
Der Strand folgt am Ende.
Dadurch können Sie nach der Hochzeit zunächst gemeinsam etwas Besonderes erleben und anschließend wirklich abschalten.
Bei einer zweiwöchigen Reise gefällt uns häufig ein Verhältnis von ungefähr acht Tagen Erlebnisteil zu sechs Tagen Erholung.
Das lässt sich natürlich anpassen.
Weniger als auf einer normalen Rundreise.
Wir würden möglichst zwei bis drei Nächte pro Unterkunft einplanen.
Bei Safari sind drei Nächte in einem wichtigen Gebiet deutlich angenehmer als jeden Tag ein neues Camp.
Bei Strandurlaub sollten mindestens vier oder fünf Nächte am selben Ort verbleiben.
Die Hochzeitsreise ist nicht der richtige Zeitpunkt, jeden Morgen die Koffer neu zu packen.
Nicht zwingend.
Flitterwochen werden emotional häufig mit dem Anspruch verbunden, dass alles maximal luxuriös sein müsse.
Dadurch steigt das Budget schnell.
Wir würden lieber eine Reise wählen, die wirklich zu den eigenen finanziellen Möglichkeiten passt.
Ein großartiger Roadtrip durch Portugal oder Thailand kann bessere Erinnerungen schaffen als ein Luxusresort, dessen Rechnung während der gesamten Reise im Hinterkopf bleibt.
Das Besondere entsteht nicht automatisch durch einen hohen Preis.
Bei einer einfachen europäischen Reise oder einer klassischen Hotelbuchung können viele Paare problemlos selbst planen.
Komplexere Kombinationen profitieren stärker von professioneller Organisation.
Das gilt insbesondere für Safaris, Kleinflugzeuge, mehrere Inseln oder Reisen mit unterschiedlichen Nationalparks.
Auch wenn wenig Zeit vorhanden ist, kann ein spezialisierter Veranstalter die Logistik deutlich vereinfachen.
Für die Hochzeitsreise sollte allerdings keine starre Standardroute übernommen werden. Gute Planung beginnt mit Ihren Wünschen und nicht mit einem fertigen Katalogprogramm.
Je unterschiedlicher die Wünsche des Paares sind, desto wichtiger wird individuelle Planung.
Vielleicht möchte eine Person Tiere sehen und die andere Strand.
Vielleicht soll Luxus integriert werden, das Budget aber trotzdem begrenzt bleiben.
Vielleicht findet die Hochzeit im Oktober statt und die Wunschdestination liegt dann in einer ungünstigen Saison.
In solchen Situationen bringt die Kombination mehrerer Bausteine häufig bessere Ergebnisse als ein standardisiertes Honeymoon-Paket.
Wer die Große Migration erleben möchte, sollte zunächst unterscheiden, welcher Teil des Naturschauspiels gemeint ist.
Die Migration findet das ganze Jahr statt.
Die berühmten Überquerungen des Mara River konzentrieren sich typischerweise auf die nördliche Serengeti und Maasai Mara in einem bestimmten saisonalen Zeitraum.
Die Kalbungszeit findet dagegen weiter südlich statt.
Für Flitterwochen ist Tansania besonders attraktiv, weil Safari und Sansibar direkt miteinander verbunden werden können.
Kenia lässt sich wiederum hervorragend mit Mauritius oder der kenianischen Küste kombinieren.
Tansania, Kenia, Südafrika und Botswana sind die klassischen Kandidaten.
Tansania bietet Serengeti und Ngorongoro plus Sansibar.
Kenia verbindet Maasai Mara mit Küste oder Mauritius.
Südafrika bietet sehr hochwertige private Reservate und lässt sich einfach mit Kapstadt und Weinregion kombinieren.
Botswana ist besonders exklusiv und wild.
Für Safari-Anfänger würden wir Tansania, Kenia oder Südafrika wählen.
Für erfahrene Safari-Reisende mit größerem Budget ist Botswana außergewöhnlich.
Ein Roadtrip bietet maximale Freiheit.
Südafrika ist dafür eines der besten Ziele weltweit.
Namibia ist spektakulärer und einsamer, verlangt aber längere Fahrstrecken.
Costa Rica funktioniert ebenfalls hervorragend mit Mietwagen.
In Europa eignen sich Italien, Portugal und Griechenland.
Neuseeland ist die große Fernreisevariante.
Wer beim Reisen ohnehin gerne selbst fährt, sollte nicht nur deshalb auf einen Roadtrip verzichten, weil Flitterwochen angeblich im Resort stattfinden müssen.
Für reine Wellness und Erholung sind Malediven und Mauritius hervorragend.
Bali bietet außergewöhnlich viele hochwertige Spa- und Wellnesshotels.
Japan ermöglicht mit traditionellen Onsen eine vollkommen andere Wellness-Erfahrung.
Innerhalb Europas sind Südtirol, Österreich und verschiedene Regionen Italiens interessant.
Auch hier gilt: Wellness muss nicht automatisch zwei Wochen Nichtstun bedeuten.
Einige Tage Spa am Ende einer Rundreise können ideal sein.
Japan steht für uns ganz weit oben.
Italien ist die europäische Alternative.
Thailand und Vietnam bieten außergewöhnliches Essen zu vergleichsweise günstigen Preisen.
Südafrika kombiniert gute Küche mit ausgezeichneten Weinen.
Mauritius ist durch seine kulturelle Vielfalt ebenfalls sehr interessant.
Wer Essen liebt, sollte nicht automatisch Vollpension oder All Inclusive buchen. Die lokale Gastronomie gehört dann ausdrücklich zum Reiseerlebnis.
Bleiben Sie näher.
Griechenland, Italien, Madeira oder Portugal sind ideal.
Investieren Sie lieber in ein besonderes Hotel und wenig Transfers als in eine lange Flugreise.
Eine Woche kann sehr luxuriös wirken, wenn kaum Zeit für Organisation verloren geht.
Malediven und Mauritius funktionieren gut.
Auch eine kompakte europäische Rundreise ist möglich.
Thailand oder Bali können funktionieren, wenn nur zwei Regionen kombiniert werden.
Für eine Safari-Strand-Kombination würden wir möglichst fliegen und die Safari auf wenige Gebiete konzentrieren.
Hier wird die Auswahl riesig.
Tansania plus Sansibar gehört zu unseren Favoriten.
Kenia plus Mauritius ist ebenfalls hervorragend.
Costa Rica, Sri Lanka, Thailand und Bali funktionieren sehr gut.
Südafrika lässt sich mit Kapstadt, Weinregion und Safari gestalten.
Auch eine klassische Maledivenreise kann auf zehn bis zwölf Nächte verlängert werden.
Jetzt lohnen sich die langen Anreisen.
Neuseeland, Japan, Patagonien oder eine größere Südafrika-Rundreise werden sinnvoll.
Auch Tansania kann mit zusätzlichen Safari-Regionen und einer Woche Sansibar kombiniert werden.
Bei drei Wochen würden wir trotzdem maximal vier bis fünf Hauptstationen wählen.
Die zusätzliche Zeit sollte für langsameres Reisen genutzt werden und nicht nur für mehr Orte.
Die Malediven.
Wer wirklich nichts anderes als außergewöhnliches Meer, Privatsphäre und ein hochwertiges Resort benötigt, bekommt dort ein sehr klares Produkt.
Die Reise ist unkompliziert und nach der Ankunft muss kaum noch etwas organisiert werden.
Für aktive Paare würden wir dagegen ein anderes Ziel bevorzugen.
Tansania und Sansibar oder Südafrika mit anschließender Inselverlängerung.
Kaum etwas erzeugt einen stärkeren Kontrast als eine Safari und danach Strand.
Südafrika bietet zusätzlich Stadt, Wein und Roadtrip.
Wer jeden Tag etwas anderes sehen möchte, wird mit diesen Kombinationen wahrscheinlich glücklicher als auf einer einzigen Insel.
Thailand, Vietnam, Sri Lanka und Bali.
Der internationale Flug kostet zwar Geld, hochwertige Unterkünfte, Essen und private Aktivitäten sind vor Ort jedoch häufig günstiger als in vielen klassischen Honeymoon-Destinationen.
Eine private Villa in Südostasien kann teilweise weniger kosten als ein normales Zimmer in einem hochwertigen Resort im Indischen Ozean.
Botswana plus eine Insel im Indischen Ozean, eine exklusive Tansania-Safari oder hochwertige Malediven.
Hier geht es weniger um möglichst viele Sehenswürdigkeiten und mehr um private Erlebnisse.
Ein Camp mit sechs Suiten mitten in der Wildnis kann sich exklusiver anfühlen als ein großes Fünf-Sterne-Hotel.
Dann würden wir Europa bewusst als Stärke und nicht als Kompromiss betrachten.
Italien, Südfrankreich, Kroatien, Österreich oder verschiedene Regionen Deutschlands und der Schweiz können hervorragend funktionieren.
Eine Zugreise durch Italien oder eine Kombination aus Südtirol und Gardasee kann äußerst romantisch sein.
Das gesparte Flugbudget kann in außergewöhnliche Hotels und Restaurants investiert werden.
Bei einer Woche bleiben Sie in Europa.
Bei zehn Tagen würden wir maximal vier bis sechs Stunden Flugzeit in Betracht ziehen.
Erst ab zwei Wochen lohnt sich für uns ein wirklich langer Interkontinentalflug.
Die Malediven sind trotz der Entfernung einfacher als eine Rundreise, weil nach der Ankunft keine weiteren langen Landtransfers folgen.
Was ist das schönste Reiseziel für Flitterwochen? Das hängt von Ihrem Reisestil ab. Für klassischen Strandluxus sehen wir Malediven, Seychellen und Mauritius vorne. Für Safari und Strand empfehlen wir Tansania und Sansibar. Für Rundreisen mit Kultur und Strand sind Thailand, Sri Lanka und Bali hervorragend. Für Abenteuer eignen sich Costa Rica, Namibia und Neuseeland.
Wohin in die Flitterwochen im Sommer? Juni bis September sind hervorragend für Tansania, Kenia, Bali, Mauritius und zahlreiche Ziele in Südeuropa. September ist besonders vielseitig.
Wohin in die Flitterwochen im Winter? Malediven, Thailand, Südafrika, Tansania, Sri Lanka und verschiedene Karibikziele sind besonders interessant.
Was sind klassische Flitterwochenziele? Malediven, Mauritius, Seychellen, Bali und verschiedene Karibikinseln gehören zu den Klassikern.
Was sind außergewöhnliche Flitterwochenziele? Botswana, Namibia, Patagonien, Japan, Neuseeland und eine Safari in Tansania oder Kenia gehören zu den ungewöhnlicheren Möglichkeiten.
Wie lange sollten Flitterwochen dauern? Zwei Wochen sind für uns ideal. Bei Fernreisen sind 14 bis 21 Tage angenehm. Für Europa können bereits sieben bis zehn Tage hervorragend funktionieren.
Wie teuer sollten Flitterwochen sein? Dafür gibt es keine sinnvolle allgemeine Regel. Die Reise sollte finanziell angenehm bleiben. Gute Hochzeitsreisen sind in Europa bereits mit deutlich kleinerem Budget möglich, während Luxus-Safaris oder private Inselresorts fünfstellige Beträge pro Paar erreichen können.
Sollte man direkt nach der Hochzeit reisen? Nicht zwingend. Wenn die optimale Reisezeit nicht zum Hochzeitstermin passt, ist ein späterer Honeymoon oft die bessere Entscheidung.
Was ist besser: Malediven oder Mauritius? Malediven eignen sich besser für maximale Ruhe, Privatsphäre und Resorturlaub. Mauritius ist vielseitiger und bietet mehr Ausflugsmöglichkeiten.
Was ist besser: Mauritius oder Seychellen? Mauritius besitzt mehr Infrastruktur und eine größere Hotelauswahl. Die Seychellen wirken landschaftlich spektakulärer und eignen sich hervorragend für Inselhopping.
Welche Hochzeitsreise verbindet Safari und Strand am besten? Tansania und Sansibar gehören für uns zu den besten Kombinationen. Kenia mit Diani Beach oder Mauritius ist eine ausgezeichnete Alternative.
Welches Reiseziel eignet sich für Flitterwochen mit viel Abenteuer? Costa Rica, Tansania, Namibia, Südafrika, Neuseeland und Patagonien sind besonders interessant.
Welche Flitterwochen eignen sich für 10 Tage? Malediven, Mauritius und Reisen innerhalb Europas funktionieren sehr gut. Fernrundreisen sollten bewusst kompakt gehalten werden.
Welche Flitterwochen eignen sich für zwei Wochen? Tansania und Sansibar, Kenia und Mauritius, Thailand, Sri Lanka, Bali, Costa Rica und Südafrika sind sehr gute Optionen.
Welche Flitterwochen eignen sich für drei Wochen? Neuseeland, Japan, Patagonien, ausführliche Afrika-Rundreisen sowie größere Kombinationen aus Safari und Strand.
Wann sollte man Flitterwochen buchen? Für gefragte Reisezeiten und kleine exklusive Hotels ungefähr sechs bis zwölf Monate vorher. Bei sehr beliebten Camps oder besonderen Zimmerkategorien kann noch früher sinnvoll sein.
Lohnt sich ein Honeymoon-Special im Hotel? Häufig ja. Prüfen Sie allerdings genau, welche Leistungen enthalten sind und ob ein Heiratsnachweis erforderlich ist.
Sollte die Safari zuerst oder der Strand zuerst kommen? Wir würden immer zuerst Safari beziehungsweise Rundreise und anschließend Strand empfehlen.
Welches ist unser bestes Flitterwochenziel insgesamt? Wenn wir Abenteuer und Erholung gemeinsam bewerten, würden wir Tansania mit Safari und Sansibar besonders hoch einordnen. Für reinen Strandurlaub gewinnen dagegen die Malediven.
Die Frage „Flitterwochen wohin?“ lässt sich nicht mit einem einzigen Reiseziel beantworten. Und genau das ist eigentlich die gute Nachricht. Es gibt heute für praktisch jeden Reisestil eine Hochzeitsreise, die besser passt als der klassische zweiwöchige Strandurlaub.
Wenn Sie sich nach maximaler Ruhe, Privatsphäre und türkisfarbenem Meer sehnen, würden wir Malediven, Seychellen oder Mauritius betrachten. Die Malediven sind ideal für den klassischen Honeymoon im Resort, die Seychellen verbinden Traumstrände mit außergewöhnlicher Natur und Mauritius ist besonders vielseitig.
Wenn Sie gemeinsam etwas erleben möchten, bevor Sie sich am Strand erholen, gehören Tansania und Sansibar zu unseren stärksten Empfehlungen. Morgens Löwen in der Serengeti zu beobachten und wenige Tage später im Indischen Ozean zu schwimmen, schafft einen Kontrast, den nur wenige Hochzeitsreisen bieten. Kenia und Mauritius funktionieren ähnlich gut.
Wer lieber selbst fährt, sollte Südafrika, Namibia oder Costa Rica betrachten. Wer Kultur und Essen liebt, kann in Japan, Thailand, Vietnam oder Italien glücklicher werden als auf einer abgeschiedenen Insel. Abenteuerlustige Paare sollten sich Patagonien, Neuseeland, Botswana oder Island genauer ansehen.
Die beste Entscheidung beginnt deshalb nicht beim Hotel und auch nicht bei Instagram. Sie beginnt mit Ihnen beiden. Überlegen Sie, wie viel Ruhe Sie nach der Hochzeit brauchen, wie gerne Sie unterwegs sind, welche Erlebnisse Ihnen wirklich wichtig sind und welches Budget sich angenehm anfühlt.
Danach kommt die Reisezeit. Erst wenn feststeht, ob Sie im Januar, Mai, August oder November reisen, sollte das endgültige Reiseziel ausgewählt werden. Gerade bei tropischen Regionen kann der richtige Monat den Unterschied zwischen Traumreise und Enttäuschung ausmachen.
Und schließlich würden wir eine Hochzeitsreise niemals mit zu vielen Stationen überladen. Zwei Wochen mit fünf oder sechs Hotelwechseln wirken auf dem Papier beeindruckend, fühlen sich unterwegs aber schnell wie Arbeit an. Weniger Orte, bessere Unterkünfte und mehrere Nächte am selben Platz schaffen meistens die intensiveren Erinnerungen.
Denn die perfekte Hochzeitsreise ist nicht die Reise, auf der Sie möglichst viele Länder besuchen, im teuersten Hotel übernachten oder die meisten Fotos machen.
Sie ist die Reise, bei der Sie beide irgendwann feststellen: Genau hier wollten wir nach unserer Hochzeit sein.
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