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Eine Tansania und Mauritius Kombireise verbindet zwei vollkommen unterschiedliche Reiseerlebnisse: einige der besten Safari-Gebiete Afrikas mit einem entspannten Badeurlaub auf einer tropischen Insel im Indischen Ozean. Zuerst führen Pirschfahrten durch die Serengeti, den Ngorongoro-Krater und auf Wunsch den Tarangire Nationalpark, anschließend warten auf Mauritius lange Sandstrände, türkisfarbene Lagunen, ausgezeichnete Resorts, Wassersport, Golf, Berge und tropische Landschaften. Gerade nach mehreren intensiven Safaritagen ist dieser Wechsel besonders angenehm.
Für die meisten Reisenden empfehlen wir 14 bis 18 Tage für die Kombination. Ideal sind ungefähr sieben bis neun Tage in Tansania und sechs bis acht Nächte auf Mauritius. Wer drei Wochen Zeit hat, kann die Safari deutlich entspannter gestalten oder Mauritius intensiver erkunden. Besonders gut harmonieren beide Reiseziele klimatisch von Juni bis Oktober, wobei September und Oktober für viele Reisende zu den interessantesten Monaten gehören. Im Januar und Februar ist die Kombination ebenfalls reizvoll, wenn die Kalbungszeit der großen Gnuherden in der südlichen Serengeti im Mittelpunkt stehen soll, auf Mauritius muss dann allerdings mit wärmerem, feuchterem und wechselhafterem Wetter gerechnet werden.
Eine Reise nach Tansania und Mauritius sollte möglichst als zusammenhängende Reise geplant werden. Statt nach der Safari unnötig nach Europa zurückzufliegen, verbindet man beide Ziele innerhalb des Indischen Ozeans beziehungsweise Ostafrikas miteinander. Nonstop-Verbindungen zwischen Tansania und Mauritius stehen nicht an jedem Reisetag zur Verfügung und sind aktuell nicht die Regel, weshalb bei vielen Routings ein Umstieg erforderlich ist. Welcher Flughafen und welche Verbindung am sinnvollsten sind, hängt deshalb vom letzten Safari-Gebiet, vom Reisemonat und vom internationalen Flugplan ab.
Unsere bevorzugte Reihenfolge lautet fast immer: zuerst Safari in Tansania, anschließend Mauritius. Nach frühen Pirschfahrten, staubigen Pisten und vielen neuen Eindrücken fühlt sich die zweite Reisehälfte am Meer besonders erholsam an. Andersherum funktioniert die Kombination ebenfalls, der Spannungsbogen der Reise ist für uns jedoch deutlich schöner, wenn die entspannten Strandtage am Ende liegen.
Wer nach der Safari noch verschiedene Badeziele am Indischen Ozean vergleichen möchte, kann neben Mauritius auch die Seychellen in die Reiseplanung einbeziehen. Eine Tansania Safari mit Badeurlaub auf den Seychellen eignet sich besonders für Reisende, die nach Serengeti, Ngorongoro oder Tarangire kleinere Inseln, außergewöhnliche Strände und eine ruhigere, exklusivere Badeverlängerung suchen. Während Mauritius mit einer sehr guten Resort-Infrastruktur punktet, stehen auf den Seychellen vor allem Natur, Granitbuchten und individuelles Inselhopping im Mittelpunkt.
Für eine erste Kombination würden wir nicht versuchen, ganz Tansania kennenzulernen. Stattdessen sollte eine Safari-Region bewusst ausgewählt werden. Besonders sinnvoll ist der Northern Circuit mit Tarangire, Ngorongoro und Serengeti. Hier liegen einige der bekanntesten Schutzgebiete Afrikas relativ logisch hintereinander und können mit einem privaten Fahrer-Guide zu einer zusammenhängenden Safari verbunden werden.
| Reisebaustein | Unsere Empfehlung |
|---|---|
| Gesamtdauer | 14–18 Tage |
| Safari Tansania | 7–9 Tage |
| Mauritius | 6–8 Nächte |
| Beste gemeinsame Reisezeit | Juni–Oktober |
| Besonders guter Monat | September/Oktober |
| Für Great-Migration-Kalbungen | Januar/Februar |
| Safari-Region | Tarangire, Ngorongoro, Serengeti |
| Ideale Reiseform | private Safari mit Fahrer-Guide |
| Mauritius | Strandresort + 1–2 Inseltage |
| Reihenfolge | zuerst Tansania, dann Mauritius |
| Für Familien | sehr gut geeignet |
| Für Flitterwochen | hervorragend geeignet |
Wer weniger Zeit besitzt, kann bereits innerhalb von zwölf bis vierzehn Tagen eine gute Reise zusammenstellen. Dabei würden wir die Safari allerdings nicht auf drei oder vier Tage reduzieren, nur um möglichst viele Nächte am Strand zu verbringen. Serengeti und Ngorongoro sind zu weitläufig und zu kostspielig, um sie lediglich für wenige Stunden zu besuchen.
Tansania und Mauritius ergänzen sich deshalb so gut, weil die beiden Reisehälften kaum unterschiedlicher sein könnten. Während einer Safari beginnt der Tag häufig vor Sonnenaufgang. Man fährt durch Savanne, wartet bei einem Löwenrudel, beobachtet Elefanten, folgt Geparden durch offene Ebenen und sitzt am Abend am Lagerfeuer eines Tented Camps. Die Tage sind intensiv und voller Eindrücke.
Auf Mauritius wird das Tempo anschließend deutlich langsamer. Statt morgens um sechs im Geländewagen zu sitzen, kann man ausschlafen, im Meer schwimmen, schnorcheln, am Pool entspannen oder die Insel erkunden. Genau dieser Kontrast verhindert, dass eine längere Afrika-Reise irgendwann anstrengend wird.
Mauritius bietet dabei mehr als nur Strand. Die Insel eignet sich für Wanderungen, Golf, Wassersport, Katamarantouren, Schnorcheln und Ausflüge ins gebirgige Inselinnere. Dadurch funktioniert die Kombination auch für Paare oder Familien, bei denen nicht jeder sieben Tage ausschließlich am Pool verbringen möchte.
Ein weiterer Vorteil ist das hohe Niveau der Hotellerie. Nach eher naturverbundenen Safari-Camps können Reisende auf Mauritius zwischen kleinen Boutique-Hotels, familienfreundlichen Strandresorts und einigen der hochwertigsten Luxushotels des Indischen Ozeans wählen.
Für die meisten Reisenden sind 14 bis 18 Tage ideal. Zwei Wochen funktionieren gut, wenn die Safari konzentriert geplant wird. 16 oder 17 Tage ermöglichen eine deutlich entspanntere Aufteilung und drei Wochen sind perfekt für Reisende, die entweder länger auf Safari bleiben oder Mauritius nicht nur als Badeverlängerung betrachten möchten.
Bei einer zweiwöchigen Reise würden wir etwa sieben Nächte für Tansania und sechs Nächte für Mauritius einplanen. Bei 16 Tagen können acht Nächte Safari mit sieben Nächten Mauritius kombiniert werden. Bei 21 Tagen würden wir ungefähr zehn bis zwölf Tage Tansania und acht bis neun Tage Mauritius wählen.
Entscheidend ist, die Reisedauer nicht nur nach der Zahl der Übernachtungen zu beurteilen. Der Wechsel von der Serengeti nach Mauritius beansprucht einen Teil eines Reisetages. Internationale An- und Abreise kommen ebenfalls hinzu. Wer beispielsweise nur zwölf Tage Urlaub einschließlich Langstreckenflügen besitzt, sollte die Safari geografisch noch kompakter planen.
Eine 14-tägige Tansania-Mauritius-Kombireise ist gut möglich und wahrscheinlich die interessanteste Variante für Reisende mit zwei Wochen Urlaub. Wir würden die Tansania-Seite auf den Northern Circuit konzentrieren und nicht versuchen, zusätzlich Südtansania, Sansibar oder Kilimandscharo einzubauen.
Eine mögliche Aufteilung sieht so aus:
| Tag | Reiseverlauf |
|---|---|
| 1 | Ankunft Kilimanjaro/Arusha |
| 2–3 | Tarangire Nationalpark |
| 4 | Ngorongoro-Hochland |
| 5 | Ngorongoro Krater |
| 6–8 | Serengeti |
| 9 | Weiterreise nach Mauritius |
| 10–13 | Mauritius |
| 14 | Rückreise |
Vier volle Strandtage plus Ankunfts- und Abreisetag sind allerdings eher knapp. Wenn der Badeurlaub mindestens genauso wichtig wie die Safari ist, würden wir Tarangire reduzieren oder die Gesamtreise um ein oder zwei Tage verlängern.
Für Flitterwochen würden wir nach Möglichkeit eher 16 als 14 Tage einplanen. Der zusätzliche Zeitpuffer verändert den Charakter der Reise stärker, als zwei weitere Tage zunächst vermuten lassen.
16 Tage sind für uns ein besonders guter Kompromiss. Die Safari erhält genügend Zeit und auf Mauritius entsteht nicht das Gefühl, bereits kurz nach der Ankunft wieder packen zu müssen.
Ein möglicher Reiseverlauf wäre:
| Tag | Reiseverlauf |
|---|---|
| 1 | Ankunft am Kilimanjaro Airport und Arusha |
| 2–3 | Tarangire Nationalpark |
| 4 | Karatu oder Ngorongoro-Hochland |
| 5 | Ngorongoro Krater |
| 6–9 | Serengeti |
| 10 | Flug/Weiterreise Richtung Mauritius |
| 11–15 | Mauritius |
| 16 | Rückreise |
Bei dieser Route entstehen vier Serengeti-Nächte. Das ist deutlich besser als viele Standardprogramme mit nur zwei Nächten. Gerade in der Serengeti lohnt sich zusätzliche Zeit, weil die Region riesig ist und Tierbeobachtungen nicht planbar sind.
Wer im Januar oder Februar reist, kann den Ablauf anpassen und mehr Zeit in Ndutu beziehungsweise der südlichen Serengeti verbringen. Im Juli, August oder September kann dagegen abhängig von der Migration die nördliche Serengeti interessant werden.
Mit drei Wochen wird aus der Kombination eine außergewöhnlich entspannte Reise. Wir würden die zusätzliche Zeit allerdings nicht dazu nutzen, jeden Nationalpark Nordtansanias aufzunehmen. Viel sinnvoller ist es, die Aufenthalte zu verlängern.
Eine gute 21-Tage-Route könnte zwei oder drei Nächte Tarangire, eine bis zwei Nächte Ngorongoro-Hochland, fünf bis sechs Nächte Serengeti und anschließend acht Nächte Mauritius enthalten. Dadurch können in der Serengeti zwei unterschiedliche Regionen miteinander kombiniert werden.
Während der Kalbungszeit bietet sich beispielsweise eine Kombination aus Ndutu und der zentralen Serengeti an. Im europäischen Sommer kann Zentral- mit Nordserengeti kombiniert werden. Mauritius bekommt anschließend genügend Zeit, sowohl einige reine Strandtage als auch zwei oder drei Ausflüge einzuplanen.
Für eine Hochzeitsreise würden wir diese Reisedauer besonders empfehlen. Man muss weder die Safari noch Mauritius stark kürzen und kann einzelne außergewöhnliche Unterkünfte auswählen, ohne jeden zweiten Tag umzuziehen.
Für die meisten Erstbesucher würden wir den Northern Circuit Tansanias wählen. Serengeti und Ngorongoro gehören zu den stärksten Safari-Gebieten Afrikas und lassen sich sehr gut mit Tarangire kombinieren. Die Route ist touristisch hervorragend erschlossen und bietet eine große Auswahl an Camps und Lodges.
Eine Alternative ist Südtansania mit Nyerere und Ruaha. Diese Reise eignet sich besonders für Reisende, die bereits Safari-Erfahrung besitzen, weniger Fahrzeuge und abgelegenere Wildnis bevorzugen. Die Logistik ist stärker auf Kleinflugzeuge ausgerichtet, kann aber ebenfalls hervorragend mit Mauritius kombiniert werden.
Welche Variante besser ist, hängt vom persönlichen Schwerpunkt ab. Wer zum ersten Mal in Tansania ist und Serengeti sowie Ngorongoro schon lange sehen möchte, sollte nicht allein wegen vermeintlich größerer Exklusivität in den Süden ausweichen. Wer bereits Serengeti und Ngorongoro kennt, kann in Ruaha und Nyerere dagegen ein vollkommen anderes Tansania erleben.
Tarangire ist für uns der sinnvollste zusätzliche Nationalpark neben Serengeti und Ngorongoro, sofern mindestens sieben oder acht Safaritage vorhanden sind. Der Park unterscheidet sich deutlich von der Serengeti. Große Baobabs, trockene Savannen und der Tarangire River prägen die Landschaft.
Besonders in der Trockenzeit von ungefähr Juni bis Oktober können sich große Tierbestände rund um den Fluss konzentrieren. Elefanten gehören zu den großen Stärken des Parks. Teilweise sieht man ganze Familienverbände mit Jungtieren.
Bei nur fünf Safaritagen würden wir Tarangire jedoch nicht zwangsläufig integrieren. Dann sind Ngorongoro und mehrere Serengeti-Nächte für eine Tansania-Mauritius-Reise meistens die stärkere Kombination.
Der Ngorongoro Krater gehört zu den bekanntesten Naturwundern Tansanias. Vom Kraterrand blickt man auf eine riesige Caldera, deren Boden von Grasland, Sümpfen, Seen und Waldgebieten geprägt wird. Durch die hohe Tierkonzentration kann ein einzelner Safaritag außergewöhnlich abwechslungsreich sein.
Löwen, Büffel, Gnus, Zebras, Hyänen, Flusspferde und Elefanten gehören zu den möglichen Beobachtungen. Besonders interessant ist die Chance, Spitzmaulnashörner zu sehen. Eine Sichtung lässt sich selbstverständlich nicht garantieren.
Für eine Kombireise mit Mauritius reicht normalerweise ein vollständiger Kratertag. Eine zweite Safari im Krater würden wir nur bei einem besonderen Interesse einplanen. Zusätzliche Zeit ist in der Serengeti fast immer besser investiert.
Die Serengeti sollte unserer Meinung nach den größten Safari-Anteil einer Tansania-Mauritius-Kombireise erhalten. Der Nationalpark ist nicht nur wegen der Great Migration außergewöhnlich. Löwen, Geparden, Leoparden, Hyänen, Elefanten, Giraffen und zahlreiche Antilopenarten leben ganzjährig in unterschiedlichen Regionen.
Ein wesentlicher Fehler vieler kurzer Rundreisen besteht darin, lediglich zwei Nächte Serengeti einzuplanen. Dabei beanspruchen An- und Abreise bereits einen Teil der Zeit. Drei Nächte sind unser Minimum, vier bis fünf Nächte sind deutlich besser.
Die richtige Region hängt vom Reisemonat ab. Die zentrale Serengeti rund um Seronera eignet sich praktisch ganzjährig. Im Januar und Februar sind Ndutu und die südlichen Ebenen besonders interessant. Von ungefähr Juli bis Oktober kann die nördliche Serengeti wegen der Migration eine wichtige Rolle spielen.
Die Great Migration findet nicht nur in einem einzigen Monat statt. Die großen Gnu- und Zebraherden bewegen sich das ganze Jahr durch das Serengeti-Mara-Ökosystem und orientieren sich dabei an Niederschlägen und frischem Gras.
Im Januar und Februar stehen große Herden häufig in den südlichen Ebenen und rund um Ndutu. Die Kalbungszeit ist besonders spektakulär, weil zahlreiche Jungtiere geboren werden und entsprechend viele Raubtiere präsent sind. Im Verlauf des Jahres bewegen sich die Herden Richtung Westen und Norden. Im europäischen Sommer befinden sich viele Tiere im nördlichen Bereich, wo die bekannten Überquerungen des Mara River stattfinden können.
Eine River Crossing lässt sich niemals garantieren. Wer gezielt deswegen reist, sollte mehrere Nächte im Norden verbringen und nicht erwarten, dass die Tiere an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit den Fluss überqueren.
Für eine Kombination muss nicht nur das Safarigebiet funktionieren. Auch Mauritius sollte möglichst gutes Strandwetter bieten. Genau deshalb finden wir Juni bis Oktober besonders interessant.
In Tansania entspricht dieser Zeitraum weitgehend der Trockenzeit. Tiere lassen sich häufig leichter beobachten, weil Vegetation niedriger ist und Wasserstellen wichtiger werden. Mauritius erlebt währenddessen seine kühlere und trockenere Jahreszeit. Die Temperaturen sind angenehm und die Luftfeuchtigkeit geringer als während des tropischen Sommers.
Besonders September und Oktober sind für uns hervorragende Kombinationsmonate. Tansania bietet sehr gute Safari-Bedingungen und Mauritius wird zunehmend wärmer. Oktober ist auf Mauritius außerdem typischerweise ein relativ trockener Übergangsmonat.
| Monat | Tansania Safari | Mauritius | Gesamtbewertung |
|---|---|---|---|
| Januar | sehr gut, Kalbungszeit beginnt | warm, feuchter | gut bis sehr gut |
| Februar | hervorragend für Ndutu | heiß, feuchter | sehr gut für Wildlife-Fans |
| März | Übergang, zunehmender Regen | warm und feucht | mittel |
| April | Hauptregenzeit | warm, Übergang | eher eingeschränkt |
| Mai | grün, teilweise Regen | Übergang zum Winter | gut für Nebensaison |
| Juni | sehr gut | trocken, angenehm | hervorragend |
| Juli | hervorragend | trocken, etwas kühler | hervorragend |
| August | hervorragend | trocken, windiger | hervorragend |
| September | hervorragend | trocken, angenehm | hervorragend |
| Oktober | hervorragend | wärmer und häufig trocken | hervorragend |
| November | kurze Regen möglich | wärmer, Sommer beginnt | gut |
| Dezember | grüne Saison | warm und feuchter | gut |
Diese Tabelle ist eine Orientierung und keine Wettergarantie. Gerade Niederschlagsmuster in Ostafrika können von Jahr zu Jahr deutlich variieren.
Juni bis August ist auf Mauritius Winter. Mit europäischem Winter hat das allerdings wenig zu tun. An der Küste bleibt es angenehm warm und Strandurlaub ist weiterhin problemlos möglich. Abends kann es etwas frischer werden und der Südostpassat sorgt besonders an exponierten Küsten für mehr Wind.
Wer in diesen Monaten hauptsächlich baden und am Strand liegen möchte, sollte die West- oder Nordküste besonders berücksichtigen. Dort ist die Lage häufig geschützter. Die Ostküste ist landschaftlich wunderschön und besitzt einige hervorragende Resorts, kann im mauritischen Winter aber windiger wirken.
Für Kitesurfer kann genau dieser Wind ein Vorteil sein.
September und Oktober gehören für uns zu den stärksten Monaten einer Tansania-Mauritius-Kombination. Die Wintermonate gehen langsam zu Ende, die Temperaturen steigen und das Wetter ist häufig vergleichsweise trocken.
Oktober ist insbesondere für Reisende interessant, die Mauritius als klassischen Badeabschluss erleben möchten. Das Meer ist angenehm, die Luft weniger schwül als im Hochsommer und die Wahrscheinlichkeit ausgedehnter Regenphasen ist normalerweise geringer.
Gleichzeitig sind die Safari-Bedingungen in Tansania hervorragend. Wer nicht zwingend die Kalbungszeit oder eine bestimmte Migrationsphase sehen möchte, findet deshalb in September und Oktober eine besonders harmonische Schnittmenge.
Januar und Februar sind für Tansania außergewöhnlich interessant, weil sich die Great Migration im Süden der Serengeti beziehungsweise rund um Ndutu konzentrieren kann und die Kalbungszeit beginnt. Für Tierfotografen gehört dies zu den spannendsten Reisezeiten des Jahres.
Mauritius befindet sich dagegen im warmen, feuchten Sommer. Die Temperaturen sind hoch und es kann häufiger regnen. Februar gehört langfristig zu den niederschlagsreicheren Monaten. Außerdem liegt diese Periode in der tropischen Wirbelsturmsaison des südwestlichen Indischen Ozeans.
Das bedeutet nicht, dass Mauritius im Februar ein schlechtes Reiseziel ist. Es können wunderschöne sonnige Tage auftreten. Das Wetter ist lediglich weniger zuverlässig als im September oder Oktober. Wer hauptsächlich wegen der Kalbungszeit nach Tansania reist, kann diese Kombination trotzdem sehr attraktiv finden.
Die Wahl der Küste sollte nach Reisezeit und persönlichem Reisestil erfolgen. Mauritius ist klein genug, um Tagesausflüge in andere Regionen zu unternehmen, trotzdem macht die Lage des Hotels für einen einwöchigen Strandurlaub einen großen Unterschied.
| Region | Besonders geeignet für |
|---|---|
| Norden | Restaurants, Ausgehen, Strände, lebendigere Atmosphäre |
| Nordwesten | Baden, Sonnenuntergänge, geschütztere Lage |
| Westen | Strand, Ausflüge, Familien, Wintermonate |
| Südwesten/Le Morne | Landschaft, Luxus, Kitesurfen |
| Süden | Ruhe, Natur, dramatischere Küste |
| Osten | lange Strände, Luxusresorts, Lagunen |
| Südosten | Blue Bay, Schnorcheln, Nähe Flughafen |
Im mauritischen Winter würden wir für einen klassischen Badeurlaub besonders Westen und Nordwesten prüfen. Wer ein sehr hochwertiges Resort sucht und Wind nicht als Nachteil empfindet, findet an der Ostküste ebenfalls ausgezeichnete Möglichkeiten.
Der Norden eignet sich für Reisende, die nach der Safari nicht ausschließlich im Resort bleiben möchten. Rund um Grand Baie gibt es Restaurants, Geschäfte, Bars und Ausflugsmöglichkeiten. Trou aux Biches und Mont Choisy gehören zu den beliebten Strandregionen.
Gerade für Paare und Familien, die abends gelegentlich außerhalb des Hotels essen möchten, kann der Norden interessanter sein als eine vollkommen abgeschiedene Resortlage.
Wer absolute Ruhe und ein abgeschiedenes Luxusresort sucht, wird dagegen möglicherweise an einer anderen Küste glücklicher.
Die Westküste gehört zu unseren bevorzugten Regionen für die Kombination mit einer Safari, insbesondere während der mauritischen Wintermonate. Die Küste liegt häufig geschützter vor dem Südostpassat und bietet schöne Sonnenuntergänge.
Flic en Flac ist lebendiger und besitzt einen langen Strand. Weiter südlich werden die Landschaften rund um Tamarin und Le Morne zunehmend spektakulär.
Auch viele Inselattraktionen lassen sich von der Westseite gut erreichen. Wer Mauritius nicht nur vom Hotel aus kennenlernen möchte, findet deshalb eine gute Ausgangslage.
Der Südwesten rund um Le Morne Brabant gehört landschaftlich zu den schönsten Teilen von Mauritius. Der markante Berg erhebt sich unmittelbar hinter der türkisfarbenen Lagune und bildet eine außergewöhnliche Kulisse.
Die Region eignet sich hervorragend für hochwertige Badehotels, Natur, Wandern und Wassersport. Wegen der Windbedingungen ist Le Morne außerdem ein bekanntes Gebiet für Kitesurfer.
Für Hochzeitsreisen ist der Südwesten besonders attraktiv. Wer allerdings jeden Abend zahlreiche Restaurants außerhalb des Resorts zu Fuß erreichen möchte, sollte eher den Norden wählen.
Die Ostküste besitzt einige der längsten und schönsten Strandabschnitte der Insel und eine hohe Konzentration hochwertiger Resorts. Belle Mare gehört zu den bekanntesten Regionen. Große Lagunen sorgen für ausgezeichnete Bedingungen für verschiedene Wassersportarten.
Während des mauritischen Winters kann die Ostküste allerdings stärker vom Südostpassat betroffen sein. Für manche Reisende ist die Brise angenehm, andere empfinden sie beim reinen Strandurlaub als störend.
Von ungefähr November bis April kann die Ostküste wiederum sehr attraktiv sein, wenn es insgesamt wärmer ist.
Die Wahl des Hotels sollte zum Charakter der Safari passen. Wer bereits während der gesamten Tansania-Reise in sehr hochwertigen Camps gewohnt hat, möchte auf Mauritius möglicherweise denselben Standard fortsetzen. Andere Reisende investieren bewusst stärker in die Safari und wählen anschließend ein gutes, aber weniger exklusives Strandhotel.
Für Flitterwochen eignen sich kleine luxuriöse Resorts, Adults-only-Bereiche oder Hotels in besonders landschaftlicher Lage. Familien sollten stärker auf Familienzimmer, Kinderclub, flache Lagunen und Verpflegung achten. Golfer finden auf Mauritius mehrere hochwertige Resorts mit eigenen beziehungsweise angeschlossenen Golfplätzen.
Entscheidend ist, nicht nur nach Sterneklassifikation zu buchen. Ein großes Fünf-Sterne-Resort mit mehreren hundert Zimmern bietet ein vollkommen anderes Urlaubserlebnis als ein kleines Boutique-Hotel derselben Kategorie.
Nach einer Safari würden wir mindestens fünf Nächte, besser sechs bis acht Nächte einplanen. Drei oder vier Nächte sind möglich, fühlen sich nach dem zusätzlichen Flug und Transfer aber häufig zu kurz an.
Sechs Nächte ermöglichen beispielsweise vier entspannte Strandtage und einen kompletten Inselausflug. Bei acht Nächten können zwei Ausflugstage eingebaut werden, ohne dass der Badeurlaub verloren geht.
Wer Mauritius zum ersten Mal besucht, sollte die Insel nicht ausschließlich als Strandhotel betrachten. Eine oder zwei Erkundungstouren zeigen ein wesentlich abwechslungsreicheres Reiseziel.
Ein Klassiker ist der Südwesten mit Chamarel, der farbigen Erde, Wasserfällen und Aussichtspunkten. Le Morne Brabant bietet bei einer Wanderung spektakuläre Ausblicke. Im Black River Gorges Nationalpark lässt sich das grüne Inselinnere erleben.
Im Norden können der Botanische Garten von Pamplemousses und Grand Baie miteinander kombiniert werden. Port Louis bietet einen Einblick in das städtische Mauritius, während kleine Orte und Märkte die kulturelle Vielfalt der Insel zeigen.
Auch Katamaranfahrten, Schnorchelausflüge und Bootsfahrten gehören zu den beliebten Aktivitäten. Wir würden bei einem Aufenthalt von einer Woche jedoch höchstens zwei größere Ausflugstage einplanen. Nach einer Safari sollte genügend Zeit zum Entspannen bleiben.
Die Lagunen und Riffe rund um Mauritius bieten zahlreiche Möglichkeiten zum Schnorcheln und Tauchen. Die Bedingungen unterscheiden sich nach Küste, Wind und Jahreszeit. Blue Bay im Südosten ist besonders bekannt für seine Unterwasserwelt, aber auch an anderen Küsten befinden sich interessante Riffe.
Wer hauptsächlich wegen Tauchen oder Schnorcheln reist, sollte nicht pauschal das schönste Strandhotel auswählen, sondern Lage, Hausriff beziehungsweise Bootszugang und saisonale Bedingungen berücksichtigen.
Der sogenannte Unterwasser-Wasserfall vor Le Morne ist übrigens kein echter Wasserfall unter Wasser, sondern eine optische Illusion, die durch Sand- und Sedimentbewegungen sowie die Unterwassertopografie entsteht. Besonders deutlich ist das Phänomen aus der Luft zu erkennen.
Eine Tansania-Mauritius-Hochzeitsreise gehört zu den stärksten Kombinationen im Indischen Ozean. Die Safari sorgt für außergewöhnliche gemeinsame Erlebnisse und Mauritius anschließend für Entspannung, gutes Essen, Spa und Strand.
Für Flitterwochen würden wir mindestens 15 bis 17 Tage einplanen. Drei oder vier Nächte Serengeti, ein besonderer Aufenthalt am Ngorongoro Krater und anschließend sechs bis acht Nächte Mauritius ergeben eine sehr ausgewogene Reise.
Bei den Unterkünften würden wir nicht zwangsläufig jeden Tag maximalen Luxus buchen. Ein oder zwei außergewöhnliche Safari-Camps und ein hochwertiges Strandresort erzeugen häufig mehr Erlebniswert als eine Reise, die überall nur nach der teuersten Zimmerkategorie zusammengestellt wurde.
Besonders wichtig ist Privatsphäre. Kleine Camps mit wenigen Zelten, private Game Drives und ein ruhiges Mauritius-Hotel passen meistens besser zu einer Hochzeitsreise als große Gruppenprogramme.
Auch für Familien funktioniert die Kombination hervorragend. Die Safari sollte allerdings anders geplant werden als bei einem Paar. Weniger Unterkunftswechsel, ein privates Fahrzeug und Lodges mit Familienzimmern machen einen großen Unterschied.
Mit kleineren Kindern würden wir nicht täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Pirschfahrt bleiben. Morgen- und Nachmittagssafaris mit längerer Mittagspause sind häufig angenehmer.
Mauritius gehört anschließend zu den familienfreundlichsten Badezielen im Indischen Ozean. Viele Resorts bieten Familienzimmer, Kinderclubs, Pools und geschützte Lagunen. Gerade nach einer Safari ist es angenehm, mehrere Tage ohne feste Tagesplanung zu verbringen.
Bei der Hotelauswahl sollte auf die konkrete Strand- und Lagunensituation geachtet werden. Nicht jeder optisch perfekte Strand eignet sich gleichermaßen für kleine Kinder.
Beide Reiseziele eignen sich hervorragend für eine hochwertige Individualreise. In Tansania reicht das Spektrum von kleinen exklusiven Tented Camps bis zu sehr luxuriösen Safari-Lodges. Mauritius besitzt eine außergewöhnlich hohe Dichte hochwertiger Strandresorts.
Bei einer Luxusreise würden wir besonders darauf achten, nicht unnötig viel Zeit mit Transfers zu verlieren. Ein Flug innerhalb der Serengeti beziehungsweise aus der Serengeti heraus kann dann sinnvoll sein. Auch ein privates Safarifahrzeug ist praktisch unverzichtbar.
Luxus bedeutet für uns auf Safari jedoch nicht zwingend Marmorbad und riesige Suite. Eine kleine Unterkunft in perfekter Lage mit hervorragendem Guide kann ein wesentlich exklusiveres Erlebnis bieten als eine große Luxuslodge weit entfernt von den besten Tiergebieten.
Diese Frage ist für die Reiseentscheidung besonders wichtig. Sansibar ist logistisch einfacher mit einer Tansania-Safari zu kombinieren. Von vielen Safari-Gebieten bestehen gute Flugverbindungen auf die Insel, und man bleibt innerhalb desselben Landes. Häufig ist Sansibar außerdem günstiger.
Mauritius bietet dafür eine andere Art von Badeurlaub. Die Hotelinfrastruktur ist umfangreicher, die Insel ist landschaftlich sehr abwechslungsreich und eignet sich besonders gut für Reisende, die ein hochwertiges Resort, Golf, Mietwagenausflüge oder eine Kombination aus Strand und Aktivitäten wünschen.
| Tansania + Sansibar | Tansania + Mauritius |
|---|---|
| einfachere Logistik | aufwendigere Flugverbindung |
| meist günstiger | häufig teurer |
| Swahili-Kultur und Stone Town | kreolische Kultur |
| sehr gute Strände | sehr gute Strände und Lagunen |
| kleinere Boutique-Hotels | enorme Resortauswahl |
| Gezeiten teilweise stark | viele geschützte Lagunen |
| ideal für klassische Safari+Beach | ideal für Resort, Familie, Honeymoon |
Wer vor allem eine unkomplizierte Badeverlängerung sucht, für den ist Sansibar schwer zu schlagen. Wer dagegen bewusst zwei unterschiedliche Länder erleben und den Badeurlaub auf ein höheres Resortniveau heben möchte, kann Mauritius bevorzugen.
Auch die Seychellen sind eine hervorragende Badeverlängerung. Sie unterscheiden sich jedoch deutlich von Mauritius. Die Seychellen wirken durch Granitfelsen, kleine Buchten und mehrere Inseln landschaftlich besonders exotisch. Inselhopping zwischen Mahé, Praslin und La Digue ist ein wichtiger Teil des Erlebnisses.
Mauritius bietet dagegen mehr klassische Resortinfrastruktur, Golfplätze, ein größeres Straßennetz und deutlich mehr Möglichkeiten für eine komplette Inselrundfahrt. Für Familien empfinden wir Mauritius häufig als unkomplizierter.
Für eine besonders romantische Inselkombination können die Seychellen stärker sein. Für einen vielseitigen Badeurlaub mit hervorragenden Hotels, Aktivitäten und guter Infrastruktur würden wir Mauritius wählen.
Nein. Genau dieser Punkt sollte bei der Planung individuell geprüft werden. Eine Verbindung über Nairobi kann an bestimmten Tagen sinnvoll sein, ist aber keine notwendige zusätzliche Reisestation. Es gibt keinen Grund, automatisch eine Nairobi-Übernachtung in jede Tansania-Mauritius-Reise einzubauen.
Aktuell gibt es zwischen Dar es Salaam und Mauritius nicht durchgehend eine direkte Nonstop-Linienverbindung. Je nach Reisetag sind deshalb Verbindungen mit einem Umstieg beispielsweise über Nairobi oder einen anderen regionalen beziehungsweise internationalen Hub üblich. Wer die Safari in der Serengeti beendet, benötigt zusätzlich den Anschluss von einem Safari-Airstrip an einen passenden internationalen Flughafen.
Deshalb sollte der Flug nach Mauritius bereits bei der Safari-Routenplanung berücksichtigt werden. Eine theoretisch perfekte Safari-Route kann unpraktisch werden, wenn am Ende zwei zusätzliche Übernachtungen nur für Fluganschlüsse notwendig werden.
Aus der Serengeti fliegt man zunächst mit einem kleineren Safari-Flugzeug von einem Airstrip wie Seronera oder einem saisonal passenden Flugplatz weiter. Je nach Flugplan erfolgt die Verbindung anschließend beispielsweise über Kilimanjaro, Dar es Salaam oder Nairobi.
Welches Routing optimal ist, verändert sich mit Flugplänen. Genau deshalb würden wir in einem individuellen Angebot nicht zuerst sämtliche Lodges fest buchen und erst danach prüfen, wie Mauritius erreicht wird. Safari und Anschlussflug müssen gemeinsam geplant werden.
Für Reisende mit viel Gepäck ist außerdem wichtig, dass kleine Safari-Flugzeuge häufig strengere Gepäckregeln besitzen als internationale Airlines. Weiche Reisetaschen sind meist praktischer als große Hartschalenkoffer.
Sansibar kann flugtechnisch auf einzelnen Verbindungen interessant sein, sollte aber nicht automatisch als zusätzliche touristische Station eingebaut werden. Wer Mauritius als Badeziel gewählt hat, benötigt nicht zusätzlich drei Nächte Sansibar, nur weil die Insel geografisch zwischen Safari und weiterem Strandurlaub liegt.
Jeder zusätzliche Hotelwechsel kostet Zeit. Gerade bei zwei Wochen Gesamtreisedauer würden wir lieber einen besseren Safari-Ablauf und sechs gute Mauritius-Nächte planen.
Wer dagegen drei Wochen oder länger Zeit besitzt und Sansibar ausdrücklich kennenlernen möchte, kann natürlich alle drei Bausteine miteinander verbinden. Dann handelt es sich jedoch um eine andere Reise.
Eine Tansania-Mauritius-Kombireise gehört eher zum gehobenen Segment. Tansania besitzt vergleichsweise hohe Nationalpark- und Conservation-Gebühren und private Safari-Fahrzeuge sind kostenintensiv. Mauritius kann anschließend je nach Hotel von guter Mittelklasse bis zu sehr exklusivem Luxus reichen.
Für zwei gemeinsam reisende Erwachsene würden wir ohne starre Preisgarantie ungefähr folgende Größenordnungen als Planungsrahmen betrachten:
| Kategorie | Ca. Preis pro Person |
|---|---|
| gute Mittelklasse | etwa 4.500–6.000 € |
| gehobene Reise | etwa 6.000–8.500 € |
| Luxus | etwa 8.500–12.000 €+ |
Entscheidend ist, was im Preis enthalten ist. Bei der Safari sollten Fahrzeug, Guide, Parkgebühren, Vollpension und Transfers berücksichtigt werden. Auf Mauritius hängt der Preis stark vom Resort, der Zimmerkategorie und der Verpflegung ab. Internationale Langstreckenflüge und der Verbindungflug zwischen beiden Reisezielen können den Gesamtpreis zusätzlich deutlich verändern.
Bei einer dreiwöchigen Reise oder während Weihnachten, Neujahr beziehungsweise anderer Spitzenzeiten können die Kosten erheblich höher liegen.
Tansania besitzt hohe Schutzgebietsgebühren. Hinzu kommen das private Safarifahrzeug, Fahrer-Guide, Treibstoff und häufig Vollpension in abgelegenen Camps. Lebensmittel, Personal und Ausrüstung müssen teilweise über große Entfernungen in die Wildnis transportiert werden.
In der Serengeti kommen außerdem je nach Unterkunft zusätzliche Gebühren hinzu. Ngorongoro besitzt ebenfalls eine besondere Kostenstruktur für Kraterfahrten und Conservation Area.
Deshalb ist es häufig keine gute Sparstrategie, eine hochwertige Safari auf drei Tage zusammenzustreichen. Die Reise wird dadurch pro tatsächlich erlebtem Safaritag nicht automatisch attraktiver.
Der größte Hebel liegt häufig bei Unterkunft und Saison. Ein gutes Tented Camp kann deutlich günstiger sein als eine bekannte Luxusmarke, ohne dass die eigentliche Tierbeobachtung schlechter wird.
In der Serengeti ist die Lage wichtiger als ein großer Pool oder eine riesige Suite. Wer wegen der Migration reist, sollte lieber im richtigen Gebiet in einer etwas einfacheren Unterkunft wohnen.
Auf Mauritius kann Halb- statt Vollpension interessant sein, wenn Restaurants außerhalb des Resorts ausprobiert werden sollen. Bei sehr abgelegenen Hotels ist Halbpension dagegen häufig sinnvoll.
Eine größere private Safari-Gruppe senkt ebenfalls die Kosten pro Person, weil Fahrzeug und Guide auf mehr Reisende verteilt werden.
Wir würden in Tansania eine Mischung aus gut gelegenen Lodges und kleineren Tented Camps wählen. Tarangire eignet sich hervorragend für eine Lodge oder ein Camp mit direkter Nähe zum Park. Am Ngorongoro kann entweder direkt am Kraterrand oder rund um Karatu übernachtet werden.
In der Serengeti hängt die Unterkunft vollständig vom Reisemonat ab. Für eine ganzjährige Safari ist Seronera beziehungsweise die zentrale Serengeti ideal. Während der Kalbungszeit können saisonale Camps im Ndutu-Gebiet wesentlich besser liegen. Für die River-Crossing-Saison sind Camps in der Nordserengeti sinnvoll.
Bei einer Tansania-Mauritius-Kombination würden wir weniger Wert darauf legen, jeden zweiten Tag in einer anderen spektakulären Lodge zu wohnen. Kontinuität verbessert häufig das Safari-Erlebnis.
Safari-Camps bieten meistens Vollpension, weil außerhalb der Unterkunft keine Restaurants vorhanden sind. Frühstück und Mittagessen können teilweise als Picknick mit auf Pirschfahrt genommen werden. Das Abendessen findet normalerweise im Camp statt.
Bei Ganztagespirschfahrten ist ein Picknick sinnvoll. Wer morgens und nachmittags getrennte Game Drives unternimmt, kann mittags ins Camp zurückkehren.
Wir würden diesen Punkt bei der Reiseplanung berücksichtigen, denn ein luxuriöses Mittagessen im Camp bringt wenig, wenn das Camp zwei Stunden von dem Gebiet entfernt liegt, in dem sich gerade die Tiere befinden.
Auf Mauritius hängt die richtige Verpflegung stark von der Hotellage ab. Halbpension ist für viele Safari-Reisende die bequemste Lösung: Frühstück und Abendessen sind abgedeckt und tagsüber bleibt die Freiheit für Ausflüge oder ein leichtes Mittagessen.
All Inclusive kann bei einem reinen Resortaufenthalt interessant sein, besonders für Familien oder Reisende, die viele Getränke und Mahlzeiten im Hotel konsumieren.
Wer im Norden rund um Grand Baie wohnt und gerne lokale Restaurants ausprobiert, benötigt dagegen nicht zwingend Vollpension.
Eine Flugsafari kann hervorragend funktionieren, wenn Komfort und Zeit besonders wichtig sind. Statt lange Strecken zwischen einzelnen Safari-Regionen zurückzulegen, werden ausgewählte Camps per Kleinflugzeug verbunden.
Gerade bei einer hochwertigen Tansania-Mauritius-Reise kann eine Mischung aus Land- und Flugtransfers ideal sein. Tarangire und Ngorongoro können beispielsweise über Land verbunden werden, während eine längere Strecke innerhalb oder aus der Serengeti geflogen wird.
Wir würden trotzdem nicht automatisch jede Strecke fliegen. Die Fahrt durch das Ngorongoro-Hochland in die Serengeti gehört landschaftlich zum Erlebnis.
Für diese Kombination bevorzugen wir eine private Safari mit Fahrer-Guide. Besonders bei einer Reise, die anschließend auf Mauritius fortgesetzt wird, lassen sich Flugzeiten und Hotelwechsel dadurch wesentlich flexibler planen.
Ein privates Fahrzeug bietet außerdem bei Tierbeobachtungen entscheidende Vorteile. Ihr entscheidet selbst, wie lange ihr bei Löwen, Elefanten oder einem Geparden bleibt.
Kleingruppen sind günstiger und können für Alleinreisende interessant sein. Der Ablauf ist dafür deutlich weniger flexibel.
Für einen reinen Badeurlaub nicht. Flughafentransfer, Hoteltage und organisierte Ausflüge funktionieren problemlos ohne Mietwagen.
Wer die Insel dagegen intensiv erkunden möchte, kann für einige Tage einen Mietwagen nehmen. Auf Mauritius herrscht Linksverkehr. Die Straßen sind wesentlich stärker befahren als die einsamen Safari-Pisten Tansanias und in Ortschaften kann der Verkehr dicht sein.
Eine gute Alternative ist ein privater Tagesausflug mit Fahrer. Nach einer Woche Safari, bei der ohnehin täglich jemand gefahren hat, möchten manche Reisende auf Mauritius bewusst nicht selbst ans Steuer.
Wir würden fast immer Tansania zuerst wählen. Eine Safari beginnt früh, ist körperlich nicht extrem anstrengend, aber intensiv. Mehrere Stunden täglich im Fahrzeug, Staub, wechselnde Unterkünfte und viele Eindrücke sorgen dafür, dass sich Mauritius anschließend wie ein echter Urlaub im Urlaub anfühlt.
Wer zuerst eine Woche am Strand liegt und anschließend jeden Morgen um sechs zur Pirschfahrt aufsteht, erlebt die Reise emotional anders.
Es gibt jedoch eine Ausnahme: Wenn die Flugverbindungen oder ein ganz bestimmtes Naturereignis einen umgekehrten Ablauf deutlich sinnvoller machen, sollte die Logistik Vorrang haben.
Fünf Nächte sind für uns die Untergrenze. Es funktioniert, wenn der Fokus nahezu ausschließlich auf Entspannung liegt. Nach Anreise, Transfer und Akklimatisierung bleiben aber nur wenige komplette Tage.
Sechs bis acht Nächte fühlen sich wesentlich entspannter an. Wer bereits einen zusätzlichen Flug von Tansania nach Mauritius auf sich nimmt, sollte die Insel unserer Meinung nach auch wirklich genießen.
Bei nur drei oder vier verfügbaren Strandnächten würden wir ernsthaft prüfen, ob Sansibar nicht die logischere Badeverlängerung wäre.
Für sechs oder sieben Nächte normalerweise nicht. Die Insel ist klein genug für Tagesausflüge und jeder Hotelwechsel kostet fast einen halben Urlaubstag.
Bei zehn oder mehr Nächten kann eine Kombination aus zwei Regionen interessant sein. Beispielsweise lassen sich ein Hotel im Norden oder Westen mit einem Resort rund um Le Morne beziehungsweise an der Ostküste verbinden.
Bei einer klassischen Tansania-Mauritius-Kombireise würden wir jedoch möglichst wenige zusätzliche Hotelwechsel einbauen.
Fotografen sollten mehr Serengeti-Zeit und ein privates Fahrzeug einplanen. Statt sieben Safaritage auf vier Nationalparks aufzuteilen, würden wir längere Aufenthalte in zwei oder drei Regionen bevorzugen.
Fünf oder sechs Serengeti-Nächte sind ideal. Je nach Jahreszeit können zwei unterschiedliche Camps sinnvoll sein. Ein guter Guide ist dabei mindestens genauso wichtig wie die Unterkunft.
Mauritius dient anschließend als Erholung, bietet aber ebenfalls interessante Landschaftsfotografie. Le Morne, Chamarel, Küstenlandschaften und tropische Vegetation erzeugen einen starken Kontrast zu den Bildern aus der Serengeti.
Ja. Tansania ist eines der klassischen Safari-Länder Afrikas und Mauritius bietet anschließend eine sehr gut entwickelte touristische Infrastruktur. Dadurch entsteht ein guter Mix aus Abenteuer und Komfort.
Wer noch nie auf Safari war, sollte allerdings nicht zu viele Erwartungen an einzelne Tierarten knüpfen. Auch in der Serengeti lassen sich Leoparden oder Nashörner nicht bestellen.
Die Reise funktioniert am besten, wenn man das gesamte Ökosystem beobachtet und nicht nur versucht, möglichst schnell eine Big-Five-Liste abzuhaken.
Für Tansania sollte vor der Reise eine individuelle reisemedizinische Beratung erfolgen. Das Malariarisiko unterscheidet sich nach Region, Höhenlage und Jahreszeit. Eine mögliche medikamentöse Prophylaxe sollte deshalb mit einem Arzt beziehungsweise einer reisemedizinischen Fachstelle abgestimmt werden.
Unabhängig davon sind lange Kleidung am Abend, Repellent und ein konsequenter Schutz vor Mückenstichen sinnvoll.
Auch für Mauritius sollten die jeweils aktuellen gesundheitlichen und behördlichen Hinweise vor Reisebeginn geprüft werden. Anforderungen können sich ändern und sollten nicht ausschließlich anhand älterer Reiseberichte beurteilt werden.
Da bei dieser Kombination zwei Staaten besucht werden, müssen die Einreisebestimmungen beider Länder berücksichtigt werden. Welche Regelungen gelten, hängt auch von der Staatsangehörigkeit der Reisenden ab.
Wichtig ist außerdem ein ausreichend lange gültiger Reisepass. Bei Familien sollte geprüft werden, ob für Minderjährige zusätzliche Dokumente notwendig sind.
Da Visa- und Einreisebestimmungen geändert werden können, würden wir konkrete Formalitäten immer kurz vor Buchung und nochmals vor Abreise anhand offizieller Informationen kontrollieren.
Wer innerhalb Tansanias kleine Safari-Flugzeuge nutzt, muss mit strengeren Gepäckbestimmungen rechnen als auf internationalen Langstreckenflügen. Gewicht und Größe können begrenzt sein und weiche Reisetaschen eignen sich häufig besser als Hartschalenkoffer.
Das ist gerade bei einer Mauritius-Verlängerung wichtig, weil Badeurlauber schnell deutlich mehr Gepäck einpacken. Wir würden die Packliste deshalb bereits nach den Regeln des kleinsten Flugzeugsegments planen.
In vielen Safari-Camps besteht ein Wäscheservice, sodass für eine Woche Safari wesentlich weniger Kleidung benötigt wird, als man zunächst vermutet.
Für Tansania eignen sich leichte Kleidungsstücke in neutralen Farben, eine lange Hose, leichte langärmlige Oberteile sowie eine warme Schicht für frühe Pirschfahrten und den Ngorongoro-Kraterrand. Ein gutes Fernglas gehört für uns unbedingt dazu.
Mauritius verlangt Badebekleidung, leichte Sommerkleidung und je nach Hotel etwas elegantere Kleidung für das Abendessen. Für Wanderungen sind geschlossene Schuhe sinnvoll.
Ein großer Vorteil dieser Kombination ist, dass kaum spezielle Expeditionsausrüstung notwendig ist. Selbst hochwertige Tented Camps bieten sehr komfortable Bedingungen.
Bei einer klassischen Überlandsafari von Arusha aus bietet sich eine geografisch nachvollziehbare Reihenfolge an. Häufig führt die Route zunächst Richtung Tarangire, anschließend ins Ngorongoro-Hochland und von dort in die Serengeti.
Der Vorteil besteht darin, dass sich die Landschaft kontinuierlich verändert und unnötige Rückfahrten vermieden werden.
Am Ende würden wir aus der Serengeti herausfliegen, wenn anschließend Mauritius geplant ist. Eine komplette Rückfahrt nach Arusha ist nur sinnvoll, wenn Flugplan oder Budget dafür sprechen.
Nach einer Safari entstehen unglaublich viele Eindrücke. Viele Reisende unterschätzen, wie angenehm einige ruhige Tage danach sind. Wer unmittelbar nach der letzten Pirschfahrt über mehrere Flughäfen nach Europa zurückreist, wechselt praktisch von der Savanne direkt in den Alltag.
Mauritius schafft einen bewussten Übergang. Die Safari-Erlebnisse können verarbeitet werden und gleichzeitig beginnt ein vollkommen anderer Urlaubsteil.
Gerade bei zwei oder drei Wochen Gesamtreise ist diese Mischung für uns attraktiver als zwei Wochen ausschließlich Safari oder zwei Wochen ausschließlich Strand.
Der häufigste Fehler ist eine zu kurze Safari. Drei oder vier Tage klingen zunächst ausreichend, bedeuten aber bei Serengeti und Ngorongoro bereits mehrere längere Transfers. Mindestens sechs bis sieben Safaritage sind deutlich sinnvoller.
Ein weiterer Fehler ist, Mauritius unabhängig von der Jahreszeit zu buchen. Das richtige Hotel an der richtigen Küste kann im Juli ein anderes sein als im Januar. Auch die Verbindung zwischen Tansania und Mauritius sollte nicht erst nach der Buchung aller Unterkünfte betrachtet werden.
Ebenso würden wir keine unnötige Zwischenstation in Nairobi, Sansibar oder einem anderen Land einbauen, wenn sie nur aus einem schlechten Flugrouting entsteht. Eine Zwischenlandung kann notwendig sein, eine zusätzliche touristische Übernachtung muss es nicht automatisch sein.
Der vierte Fehler ist, auf Mauritius nur drei Nächte einzuplanen. Für diesen kurzen Zeitraum ist der zusätzliche Flugaufwand oft unverhältnismäßig.
Der fünfte Fehler besteht darin, die Serengeti-Unterkunft unabhängig von der Jahreszeit auszuwählen. Wer wegen der Migration reist, muss zuerst die passende Region bestimmen und erst danach das Camp.
Für eine erste Reise würden wir 16 bis 17 Tage wählen. Nach der Ankunft in Arusha folgen zwei Nächte Tarangire, eine bis zwei Nächte im Ngorongoro-Hochland und vier Nächte Serengeti. Anschließend geht es nach Mauritius, wo sechs bis sieben Nächte in einem gut gelegenen Strandresort folgen.
Von Juni bis September würden wir Mauritius besonders im Westen oder Nordwesten prüfen. Im Oktober ist die Auswahl der Küste flexibler. Im Januar oder Februar würden wir die Safari stärker auf Ndutu und die südliche Serengeti ausrichten und das Mauritius-Hotel mit Blick auf das sommerlichere Wetter auswählen.
Bei höherem Budget würden wir nicht zwangsläufig mehr Orte einbauen. Stattdessen würden wir ein privates Fahrzeug, hervorragend gelegene Safari-Camps und ein gutes Resort auf Mauritius wählen.
Kann man Tansania und Mauritius gut miteinander kombinieren? Ja. Die Kombination funktioniert sehr gut, insbesondere wenn mindestens zwei Wochen zur Verfügung stehen. Die Flugverbindung sollte allerdings bereits bei der Safari-Routenplanung berücksichtigt werden.
Wie lange sollte die gesamte Reise dauern? Ideal sind ungefähr 14 bis 18 Tage. Drei Wochen ermöglichen eine besonders entspannte Reise.
Wie viele Tage Safari sollte man einplanen? Für Serengeti, Ngorongoro und eventuell Tarangire empfehlen wir mindestens sechs bis sieben Tage, besser acht bis zehn.
Wie viele Nächte Mauritius sollte man bleiben? Mindestens fünf, besser sechs bis acht Nächte.
Wann ist die beste gemeinsame Reisezeit? Juni bis Oktober funktioniert besonders gut. September und Oktober sind für viele Reisende eine hervorragende Kombination aus Safari- und Strandbedingungen.
Kann man im Januar oder Februar reisen? Ja. Diese Monate sind besonders interessant für die Kalbungszeit in der südlichen Serengeti. Mauritius ist dann allerdings wärmer, feuchter und wettertechnisch weniger stabil.
Gibt es einen Direktflug von Tansania nach Mauritius? Nonstop-Verbindungen sind aktuell nicht die Regel. Abhängig von Abflughafen und Datum ist meist mindestens ein Umstieg erforderlich.
Muss man über Nairobi reisen? Nein. Nairobi ist nur eine mögliche Flugverbindung und muss nicht als zusätzliche Reisestation eingebaut werden.
Was ist besser nach einer Tansania-Safari – Mauritius oder Sansibar? Sansibar ist einfacher und häufig günstiger zu kombinieren. Mauritius bietet eine größere Auswahl hochwertiger Resorts, viel Infrastruktur, Golf und sehr abwechslungsreiche Landschaften.
Ist Mauritius für Familien geeignet? Ja. Die Insel besitzt zahlreiche familienfreundliche Resorts und geschützte Lagunen.
Ist die Kombination für Flitterwochen geeignet? Ja. Safari und Mauritius gehören zu den besten Kombinationen für eine Hochzeitsreise.
Sollte die Safari oder Mauritius zuerst kommen? Wir empfehlen meistens zuerst Tansania und anschließend Mauritius.
Welche Safari-Parks sollte man wählen? Für Erstbesucher empfehlen wir besonders Serengeti und Ngorongoro. Bei ausreichender Zeit ergänzt Tarangire die Route hervorragend.
Wie teuer ist die Reise? Eine gute private Safari mit Mauritius-Verlängerung beginnt bei mehreren Tausend Euro pro Person. Für eine hochwertige zweiwöchige Reise sollte grob mit etwa 4.500 bis 8.500 Euro pro Person gerechnet werden, Luxusreisen können deutlich darüber liegen.
Braucht man auf Mauritius einen Mietwagen? Nein. Für einige individuelle Inseltage kann ein Mietwagen sinnvoll sein, ansonsten funktionieren private Transfers und organisierte Ausflüge sehr gut.
Kann man nach der Serengeti direkt weiter nach Mauritius fliegen? Die Serengeti besitzt mehrere Safari-Airstrips. Von dort wird zunächst ein größerer Flughafen beziehungsweise ein regionaler Hub erreicht, bevor die Reise nach Mauritius fortgesetzt wird.
Welche Mauritius-Küste eignet sich im Juli und August? Für klassischen Badeurlaub würden wir insbesondere Westen und Nordwesten prüfen, da die Ostküste stärker vom Südostpassat beeinflusst werden kann.
Welche Küste eignet sich für Flitterwochen? Le Morne und der Südwesten sind landschaftlich besonders spektakulär. Auch hochwertige Resorts an Ost- und Westküste eignen sich hervorragend.
Eine Tansania und Mauritius Kombireise lohnt sich besonders für Reisende, die eine Safari nicht einfach nur mit einigen Strandtagen ergänzen möchten, sondern bewusst zwei vollkommen unterschiedliche Reiseziele erleben wollen. Serengeti, Ngorongoro und Tarangire bieten einige der besten Tierbeobachtungen Afrikas. Mauritius ergänzt diese intensive Reise anschließend mit warmem Indischen Ozean, langen Stränden, ausgezeichneten Hotels und einer überraschend vielseitigen Insel.
Für eine erste Reise würden wir ungefähr 16 Tage und eine Aufteilung von sieben bis neun Safaritagen sowie sechs bis acht Nächten Mauritius wählen. Wer nur zwei Wochen besitzt, sollte die Safari geografisch konzentrieren. Wer drei Wochen Zeit hat, sollte nicht zwangsläufig mehr Nationalparks einbauen, sondern länger in der Serengeti und auf Mauritius bleiben.
Die beste gemeinsame Reisezeit liegt für viele Reisende zwischen Juni und Oktober. Besonders September und Oktober bieten eine attraktive Überschneidung aus hervorragenden Safari-Bedingungen und angenehmem Mauritius-Wetter. Januar und Februar sind dagegen interessant, wenn die Kalbungszeit in der südlichen Serengeti Priorität besitzt und etwas wechselhafteres Tropenwetter auf Mauritius akzeptiert wird.
Am wichtigsten ist eine gemeinsame Planung beider Reisehälften. Safari-Route, Serengeti-Region, Anschlussflug und Mauritius-Küste sollten nicht unabhängig voneinander gebucht werden. Genau diese Abstimmung entscheidet am Ende darüber, ob aus zwei schönen Einzelreisen eine wirklich perfekte Tansania-Mauritius-Kombireise wird.
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