Tierwanderung im Masai Mara Nationalpark

Masai Mara Nationalpark ist das tierreichste Gebiet in Kenia und gilt aufgrund seiner üppigen Flora und Fauna als eines der interessantesten Reiseziele in Afrika.  Die rund 1.500 Quadratkilometer große Masai Mara (auch Massai Mara oder Maasai Mara) grenzt an den Serengeti Nationalpark in Tansania und ist selbst Teil der Serengeti. Das Gebiet liegt auf einer Höhe von 1.500 bis 1.800 Metern, was auch im Sommer für angenehme Temperaturen sorgt.

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Masai Mara Nationalpark

Seinen Namen verdankt sie dem hier lebenden Nomadenvolk der Masai und dem ihr durchquerenden Flußlauf – dem Mara. Die Masai Mara hat den Status eines National Reserve und nicht eines Nationalparks, da hier lebenden Masai erlaubt ist, in Teilen des Parks ihre Rinderherden weiden zu lassen. In Nationalparks hingegen genießen die Wildtiere absoluten Vorrang. Das Schutzgebiet wurde erst im Jahre 1974 errichtet.

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Masai Mara Nationalpark

Neben allen Mitgliedern der “Big Five” (Löwe, Leopard, Afrikanischer Elefant, Afrikanischer Büffel und schwarzes Nashorn) sind weitere Tiere wie Geparden, Schakale, Krokodile, Flußpferde, grosse Zebraherden, verschiedene Antilopen und eine außerordentlich große Vielfalt an Vogelarten am Mara-Fluß anzutreffen.

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Masai Mara Nationalpark

Tierwanderung im Masai Mara Nationalpark

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Tierwanderung im Masai Mara Nationalpark

Besonders beeindruckend ist das jährliche Naturereignis, das im  Juni stattfindet, die Great Migration – die große Wanderung. Ein gigantischer Pendelverkehr: Etwa 1.300.000 Gnus, 500.000 Thomson-Gazellen, 97.000 Topi, 18.000 Elenantilopen und 200.000 Zebras nehmen an dieser Tierwanderung teil und ziehen auf der Suche nach besseren Weidegründen aus der südlichen Serengeti in die Masai Mara. Riesige Weißbartgnus-Herden, die durch karge Savanne wandern und sich trotz ihnen auflauernder Krokodile in Flüsse stürzen, um weiterzukommen – die spektakulären Wanderungen der Westlichen Weißbartgnus sind die größten Massenbewegungen von landlebenden Säugetieren der Erde. Der Mara-Fluss ist nicht das einzige Hindernis und die einzige Gefahr, welche die Weißbartgnus während ihrer Wanderung überwinden müssen, aber er ist die wohl bekannteste Schwierigkeit auf der Reise der Tiere. Um in den nördlichen Teil der Serebgeti, die kenianische Masai Mara zu gelangen, müssen die Kuhantilopen den Fluss Mara, der in Kenia entspringt und in den Victoriasee mündet, überqueren. Er ist der einzige Fluss der Serengeti, der das ganze Jahr hindurch Wasser führt, und das beschert ihm seine beiden wichtigsten Bewohner: Flusspferde und Krokodile. Die Flusspferde sind für die Gnus keine Gefahr, aber die Krokodile, die regungslos im Wasser auf die jährliche Tierwanderung warten. Den Krokodilen kommen die steilen lehmigen Ufer wie gelegen: Es gibt kaum Furten, die das Durchqueren des Mara erleichtern könnten, und der Fluss verändert jedes Jahr sein Gesicht, sodass einst vorhandene Furten oder weniger steile Ufer plötzlich kaum zu überwinden sind. Am Mara angekommen, zögern die vorangehende Tiere eine Weile, bis das erste ins Wasser springt. Sie wittern die Gefahr, aber sie müssen ans Wasser, um zu trinke, und sie müssen ins Wasser, um in neue Nahrungsgründe vorzudringen – und von hinten drängen Tausende Artgenossen. Sobald das erste Tier im Wasser ist, folgen ihm alle anderen nach – unabhängig von der Gefahr im Fluss. Ganz ungefährlich ist das auch für die Krokodile nicht, denn die Hufe der Gnus sind hart, hoch doch es sind vor allem vereinzelte Gnus und insbesondere schwache, zu junge und kranke Tiere, die von den Krokodilen gegriffen und unter Wasser gezogen werden. Die weitaus größte Anzahl an Weißgnus aber erklimmt das steil abgefallene Flussufer und ist nun wieder in frischen Weidegründen, die die Tiere von August bis Oktober durchstreifen. Im Oktober geht es zurück Richtung Südosten, um im Ngorongoro den Nachwuchs auf die Welt zu bringen. Dort endet die zyklische Wanderung für knapp sechs Monate, die Herde zerstreut sich und die Weibchen leben wieder in ihren kleinen Familien zusammen, um Kälber zu gebären, bis im nächsten Juni das Ende der Regenzeit sie erneut zum Aufbruch zwingt.

Unser Tipp: Ballonsafaris

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Masai Mara Nationalpark

In der Massai Mara bieten viele Lodges Ballonsafaris an. Ein ganz besonderes Erlebnis: Von oben in geringer Höhe über die Weiten der Massai Mara zu schweben, faszinierende Landschaft mit der sehr abwechslungsreichen Flora und Fauna zu genießen, die riesigen Herden von Gnus und Zebras, die im August/September durch die Masai Mara wandern, um frisches Grasland zu finden, zu beobachten.

Beste Reisezeit für Masai Mara Nationalpark

Tierwanderung im Masai Mara Nationalpark: Bildergalerie

Masai Mara
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